Coronoia: Verblödungsmedien

Geht es nach dem Florentiner Politikprofessor und Medienkritiker Giovanni Sartori, so gefährden die Medien nicht nur die Demokratie, sondern auch unsere geistige Gesundheit. Das Aufsaugen manipulativer oder virtueller Bilder ersetzt das logische, abstrakte und systematische Denken; und wir verlernen es, die Wirklichkeit zu begreifen und zu erklären: Der homo sapiens wird zum homo videns und marschiert schnurstracks zurück zur »vorkulturellen Frühzeit der Menschheit«. Im Extremfall verliert er jeden Kontakt zur Realität und zu sich selbst.

Thomas Wieczorek, Die verblödete Republik (2009).


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18 Gedanken zu „Coronoia: Verblödungsmedien“

  1. Im Extremfall verliert er jeden Kontakt zur Realität

    Na, wenn es das nicht trifft…
    Kein Wunder, daß die alle so resistent gegenüber Argumenten, Studien, Logik und der sich ihnen täglich darstellenden Wirklichkeit sind. Scheint, als wäre dieser Extremfall nun millionenfach eingetreten.

  2. Lieber Dennis, liebe Helene,

    ja, einen erst schleichenden und nun galoppierenden Realitätsverlust sehe auch ich überall. Und auch dieses Geschehen ist aus meiner Sicht vielschichtig, und die Medien – oder besser, die Art, wie wir mit ihnen umgehen – spielen dabei eine sehr wichtige, wenn nicht zentrale Rolle.

    Mir kam zudem vor einiger Zeit ein sehr interessantes Sachbuch in die Hände, das noch mal einen weiteren, vielleicht sogar elementaren Aspekt von dem beleuchtet, was wir gerade sehen – Iain McGilchrist, »The Master and his Emissary – The Divided Brain and the Making of the Western World«.

    Ich weiß nicht, inwieweit Euch dies bekannt ist – für mich war es ziemlich neu: Unsere beiden Gehirnhälften nehmen die Welt sehr unterschiedlich wahr! Wenn alles so geht wie es die Natur (das Leben, das Universum, Gott, …) so vorgesehen haben, dann ergänzt sich deren Wahrnehmung zu einem wunderbaren Ganzen. Dabei gibt es bei fast allen Menschen die Aufteilung, dass unsere Wahrnehmung erst über die rechte Gehirnhälfte geht, die uns ein offenes, ganzheitliches Bild von uns und der Welt liefert. Es gilt »sowohl – als auch«; Neues, Mehrdeutiges und Ambivalentes ist jederzeit möglich und willkommen. Zudem steht die unmittelbare, sinnliche Wahrnehmung ganz im Vordergrund, eingebettet in einem jeweiligen Kontext und emphatischem Miteinander.

    Diese Eindrücke werden dann an die linke Gehirnhälfte weitergereicht, die nun regelrecht detail- und selbstverliebt ist. Hier gibt es nur »entweder – oder«; abstraktes, kontextfreies Denken und geistige Konstrukte, »Wiedererkennen« von Details, ein fasziniert Sein von (Denk-)Strategien und Regeln stehen ganz im Vordergrund. Diese Verarbeitung der Eindrücke wird nun wieder zurück an die rechte Gehirnhälfte gegeben, die daraus eine Synthese macht. So weit der Idealzustand.

    Entschuldigt meinen Exkurs, und das alles ist natürlich vereinfacht und zusammengefasst. Doch um zu verstehen, auf was ich hinaus will ist das wahrscheinlich wichtig. Ausnahmen gibt es natürlich hier und da, da das, was sich da zwischen unseren Ohren befindet, extrem »plastisch« und flexibel sein kann. Der Autor stellt nun die gut belegte These auf, dass genau diese Synthese nach und nach verloren ging, also die linke Gehirnhälfte und ihre abstrakte, detail- und selbstverliebte, un-sinnliche und letztendlich realitätsferne Weltwahrnehmung immer mehr zum Weltstandard wurde und heute praktisch allgemeingültig ist.

    Der Realitätsverlust fing also schon lange vor diesem traurigen »Höhepunkt« in unserer Wahrnehmung von uns und der Welt an. Der »Gesandte«, also die linke Gehirnhälfte, hat die Macht übernommen. »Der Verstand ist ein wunderbarer Diener, doch ein furchtbarer Herr«, geht ein recht bekanntes Sprichwort, das dies gut auf den Punkt bringt. Und der einst wunderbare Diener hat sich nun zum »furchtbaren Herrn« aufgeschwungen, den Meister beseitigt und die alleinige Deutungshoheit über die Welt an sich gerissen …

    Danke, dass Ihr mir bis hierher gefolgt seid. Ich hätte Dir, Dennis das sonst in einer Mail geschrieben. Hier also für Alle. Ich finde diese Herangehensweise sehr treffend und bin immer noch am Verstehen …

    1. Und bei uns, die wir noch so einigermaßen komplett bei uns sind, ist die rechte Hirnhälfte noch intakt und haut der linken ab und zu auf die Walnuß? Faszinierend. 😉

      Und danke für den Buchtip.
      *schreibt sich Autor und Titel mal auf*

    2. Interessant, daß Du das Buch hier erwähnst. Ich besitze es auch schon seit einiger Zeit und finde
      es – ähnlich wie Du – spannend zu lesen. Man darf allerdings nicht vergessen zu erwähnen, daß der
      Autor schon ziemlich am Anfang vor zu großen Verallgemeinerungen bzw. zu einfachen Zuordnungen
      warnt. Und auch nicht meint, das eine sei besser als das andere.
      Nichtsdestotrotz kann ich einiges aus diesem Buch aus eigener Erfahrung bestätigen. Bin z.B.
      Linkshänder (also quasi Rechtshirnnutzer ;-)) und nehme vieles eher ganzheitlich wahr (was nicht
      impliziert, daß meine Sicht immer richtig sein muss…).
      Deswegen macht mich dieses durchgeknallte und völlig kleingeistige Verhalten in der Politik, den
      Medien und unserer Gesellschaft auch völlig wahnsinnig.
      Ich hätte da übrigens auch noch einen Lesetipp : „Der Körper kennt den Weg“ von Johannes B. Schmidt.
      Zitat : „(…)Wir gehen in den Kopf und kontrollieren unser Leben von dort aus, völlig abgetrennt von
      mitschwingender emotionaler Resonanz.(…)Wir erleben die Welt aus der Position der Abgehobenheit
      und Getrenntheit. Es mag hier sehr stereotyp klingen, aber gerade den Grad des ‚Sich im Kopf Haltens‘ habe ich in Deutschland als erheblich erlebt.“

      1. Nun ja, wenn wundert’s. Jeder, der sich auf sein Bauchgefühl verläßt, von Ganzheitlichkeit spricht und/oder es wagt, die (durch die Computerisierung und ihre Vertreter) immer autistischer werdende Gesellschaft entsprechend zu kritisieren, wird ja gleich als spinnerter Esoteriker gebrandmarkt.

        Früher war einfach mehr Gefühl.

        1. Genau.
          Und gerade das lässt mich immer mehr verzweifeln.
          Ich will einfach nicht in einer solch kalten und eindimensionalen Welt leben.
          Ich friere mittlerweile nur noch…

          1. In dem Zusammenhang fällt mir gerade ein altes Zitat von Pispers ein, mal schauen, ob ich es noch zusammenkriege; hab es im Netz leider nicht mehr gefunden. Es ging um einen größeren Stromausfall, wenn ich mich recht entsinne, im Münsterland.

            Da hat die Merkel einfach den Strom abgestellt. Und dann haben die Leute gesagt: „Lieber soziale Kälte, als gar keine Heizung.“

            Kalt war es schon vor 2020. Und jetzt kommt auch ein eisiger Wind hinzu. Edit: Ha, ich hab sogar noch das komplette Zitat in einem meiner damaligen Transkripte gefunden.

            Es wurden tabulose Einschnitte versprochen, daß es Heulen und Zähneklappern geben werde und prompt hat Sie dann nach Amtsantritt erst mal im Münsterland für ein paar Tage den Strom abstellen lassen. So setzt man klare Zeichen und nach zwei, drei Tagen Stromausfall in frostiger Umgebung sagen sich viele vielleicht: „Lieber soziale Kälte, als gar keine Heizung.“

    1. Nee, da bleiben wir unterschiedlicher Meinung. Der Kapitalismus ist noch verhältnismäßig jung im Vergleich zur menschlichen Dummheit. Was nicht heißt, dass der Kapitalismus sich dies nicht gezielt zunutze machen würde. Aber damit ist und war er nicht das einzige Wirtschaftssystem.

      Da braucht es nicht einmal ein Buch dafür.

      Auch nicht ein dickes, blaues von einem Mann aus Trier mit Rauschebart?

        1. Ich auch nicht. Aber es gibt ja in den Reihen der Corona-Kritiker durchaus eine nicht zu vernachlässigende Anzahl von Leuten, die ernsthaft meinen, unter dem Deckmantel von Corona werde nun (u. a. von BigTech, vom IWF und dem WEF) der globale Sozialismus / Kommunismus eingeführt. 😉 Nicht nur deshalb sehe ich derzeit nur wenig Sinn darin, über dieses, mit einem langen, grauen Bart versehene Thema zu debattieren. Im Grunde versuchen die Kapitalisten ja mit Corona zu verschleiern, dass Marx mit Allem recht hatte; also dass ein solches System aus systemimmanenten Gründen über kurz oder lang implodieren muss.

          1. Es ist eine Art Finanzoligarchie unter dem Deckmantel eines Sozialismus ohne Umverteilung.
            Der im Gegenteil nie einer war und sein sollte, ganz ähnlich wie es auch in er DDR im Warschauer Pakt oder auch bei den Nationalsozialisten gewesen ist.
            Nur, das es in diesem Fall, einmalig in der Menschheitsgeschichte Global bestimmt sein wird.

  3. @Dennis
    Ich weiß, daß es schon vor 2020 kalt war. Sehr lange vorher.
    Deswegen wird mir ja auch nicht mehr warm.
    Und das macht mich immer wieder nur traurig und v.a. wütend, wenn man sieht, was der Mensch
    aus der Welt macht. Sie ist in vielerlei Hinsicht so unglaublich schön und vielfältig und der Mensch
    in seiner unglaublichen Kleingeistigkeit hat nichts Besseres zu tun, als möglichst viel kaputt zu
    machen (sowohl materiell als auch geistig) und arrogant und ignorant durch’s Leben zu trampeln.
    Aber das Zitat von Pispers ist auch sehr passend 🙂

    1. Ja, es ist tragisch. Es wäre wirklich an der Zeit für einen Klimawandel. Jedenfalls muss spätestens ab Frühling auch in Sachen Widerstand was passieren. Wir dürfen nicht noch einen Sommer verpennen.

      1. Wie heißt es so schön : „Da bin ich ganz bei Dir !“ (bei dem Spruch könnte ich immer kotzen).
        Ich frage mich halt nur, wie. Ich meine, das ist ja genau das, worüber sich viele Menschen schon
        lange Gedanken machen. Bisher ohne durchschlagenden Erfolg.
        Ich bin grundsätzlich kein Fan von Gewalt. Aber manchmal denke ich, in bestimmten Situationen
        kann man sie nicht mehr vermeiden. Und dieser Punkt rückt näher. Unabhängig davon, ob sie von
        den politisch und medial Verantwortlichen instrumentalisiert wird.
        Und wenn ich dann die Fotos aus den 80ern von der ehemaligen Polizistin auf Mutigmacher sehe,
        glaube ich, daß hier demonstrationstechnisch viel mehr abgehen müsste (wie z.B. in Frankreich,
        Spanien, Italien,…). Und zwar in jeglicher Hinsicht.

        1. „Da bin ich ganz bei Dir !“ (bei dem Spruch könnte ich immer kotzen).

          Dieser »Spruch« ist ja auch ein mieser Anglizismus, sprich: eine absolut schlechte, weil wortwörtliche und dadurch überhaupt nicht (mehr) sinngemäße Übersetzung aus dem Englischen.
          »I’m with you (there)« würde man korrekt mit »Da bin ich ganz deiner/Ihrer Meinung!« übersetzen. Was sich dann auch nicht mal halb so bescheuert anhört.

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