Coronoia: Das Geschenk

Ein Gastbeitrag von Helene.

Zu Weihnachten habe ich von Onkel Rudi eine Streckbank bekommen. Aus heimischen Hölzern, handgeschmirgelt und -geölt. Von Tante Susanne einen Knebel aus Ökobaumwolle, von Kusine Hilda Handschellen mit Monogramm und von der Freundesclique echt silberne Daumenschrauben.

– Wie jetzt? fragen Sie. – Folterwerkzeuge?
– Wieso? entgegne ich. – Immerhin haben die Schenkenden sich Gedanken gemacht: heimische Hölzer, Biobaumwolle, Edelmetall…
– Ach, es geht hier um Spielchen, nicht wahr? fragen Sie erleichtert.
– Nein, es geht nicht um S/M oder andere Sexspielchen. Es geht um die Wirklichkeit.
Wissen Sie, die Streckbänke, die es in der kommunalen Folterwerkstatt gibt: das sind so rauhe, unbequeme Teile, und mal ehrlich: Wer liegt schon gerne auf so etwas, wenn es auch angenehmer geht? Die Folter bleibt schließlich die gleiche.

Und wenn man sich schon regelmäßig knebeln lassen muß, dann ist so ein handgefertigter Knebel wie der von Tante Susanne durchaus angenehm im Mund, wäre ja schlimm, wenn dabei Schadstoffe und Pestizide in meinen Körper gelangten.

Eigene Handschellen haben auch nur die wenigsten, der Normalo muß sich gerade die umlegen lassen, die zur Hand sind. Egal, welche Größe, wie verbogen die sind und ob die in die Handgelenke schneiden. Und die silbernen Daumenschrauben… hihi, Sie werden es nicht glauben: es geht weniger um den Wert an sich, und auch nicht darum, die Folterknechte zu beeindrucken. Silber ist ein weiches Metall, und die Daumenschrauben tun dann einfach nicht so weh. Echt lieb von meinen Freunden, nicht wahr?

– Moment, Moment, Moment, wenden Sie ein. – Wovon reden Sie hier eigentlich? Folter? Streckbank? Knebel, Handschellen, Daumenschrauben?!
– Ihnen steht wirklich die Ahnungslosigkeit ins Gesicht geschrieben, ich sehe das schon.
Haben Sie es immer noch nicht erkannt?
Meine Verwandtschaft, meine Freunde denken an mich. Lieben mich. Möchten, daß ich die Qualen des Lebens nicht so stark erleide, und deswegen haben sie mir diese Geschenke gemacht. Das ganz große Geschenk? Nein, da hat sich natürlich keiner rangetraut. Die meisten sind nicht mal im Traum auf den Gedanken gekommen, daß es da mehr zu schenken gäbe.
Sie ja auch nicht, oder?

Jetzt betrachten Sie mich vollends verwirrt. – Aber, wir leben in Deutschland, stottern Sie. – In der Bundesrepublik, einer Demokratie. Wir schreiben das Jahr 2021, und hier gibt es keine Folter! Wir haben einen Rechtsstaat, und wenn Ihnen jemand Leid antut, dann müssen Sie das nur sagen! Gehen Sie zur Zeitung, machen Sie es öffentlich! Gehen Sie zum Anwalt und ziehen Sie vor Gericht! Klagen Sie!

Nun ist es an mir, mitleidig zu schauen.
– Tatsächlich? Sind Sie sicher, daß Sie wissen, wovon Sie reden? frage ich Sie.
– Wir haben also einen Rechtsstaat? Die Zeitung druckt die Wahrheit und steht auf Seiten der Gefolterten? Und die Gerichte urteilen im Sinne der Verfolgten und Geknechteten? Wo, um alles in der Welt, waren Sie denn in 2020?

Sie gucken immer entgeisterter. – In 2020? Na: hier. Zuhause. In Deutschland.
Und Ihr Blick wird langsam weniger mitleidig aber mehr skeptisch. Ob ich wohl aus der Anstalt ausgebrochen bin? Fast, mein Lieber, fast. Aus dem Quarantäneknast, um genau zu sein. In den ich kam, weil keine Zeitung die Wahrheit schreiben und kein Gericht mich freisprechen wollte.

Aber mit einem haben Sie natürlich recht: alle diese Geschenke, von denen ich Ihnen erzählt habe, die gab es überhaupt nicht. Was ich dagegen tatsächlich zu Weihnachten bekommen habe, war eine aus hübschem Stoff mit viel Liebe selbstgenähte Maske. Landläufig auch Mund-Nasen-Bedeckung genannt.

Für Sie vielleicht das Selbstverständlichste der Welt. Für mich – ein Folterwerkzeug.


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Ein Gedanke zu „Coronoia: Das Geschenk“

  1. Liebe Helene,

    diese Ignoranz, die Du beschreibst, die begegnet mir überall. »Na ja, das ist alles irgendwie Scheiße, aber da müssen wir halt durch … Was, Demokratie in Gefahr? Eine Corona-Diktatur? Sind Sie irre oder was? Das einzige Problem ist dieses verdammte Virus!« So etwa könnte ich das etwas salopp zusammenfassen.

    Und schade – BDSM-Spielchen können was Tolles sein. Für mich aber nur, wenn sie einvernehmlich sind und mit intensiver (dabei meist nonverbaler) Kommunikation einhergehen. Genau die ist für mich ganz, ganz wichtig. Doch die Leute lassen sich von Staats wegen einfach mal so »Spielchen« aufzwingen, nur mit Befehlen »von oben« – etwas, das mich total abtörnt. Ja, mir sind Leute begegnet, die so was voll ankickt, doch mich törnt es radikal ab.

    Und ich gehe dabei auch so weit wie Du: Ja, das ist Folter! Folter auf gleich mehreren Ebenen – psychisch und körperlich! Es ist ein Krieg gegen unsere Seelen, unsere Herzen. Und natürlich auch gegen unsere Körper. Könnte es sein, dass du das gar nicht mitbekommst oder es rationalisierst, wenn du keine »Mitte« hast, nicht zumindest ansatzweise bei dir sein kannst?

    Aus meiner Sicht ganz klar: Ja! Das ist zumindest eine sehr wichtige Ebene in diesem Drama, das sich da vor und mit uns abspult, das aber von den weitaus meisten nicht mal ansatzweise verstanden wird. Alleine das ist noch mal ein Drama in sich selbst. Danke für Deinen Beitrag, das zu aufzuzeigen!

    Herzliche Grüße

    Claus

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