Coronoia: Bild von der Zukunft

Wenn Sie sich ein Bild von der Zukunft ausmalen wollen, so stellen Sie sich einen Stiefel vor, der in ein Menschenantlitz tritt – immer und immer wieder. (…) Und vergessen Sie nicht, daß das für immer gilt. Das Gesicht zum Treten wird immer da sein. Den Ketzer, den Feind der Gesellschaft, wird es immer geben, so daß er immer wieder besiegt und gedemütigt werden kann.

George Orwell, 1984.

Meine Kräfte, diesen sich exponentiell verschlimmernden Wahnsinn weiterhin ertragen zu können, neigen sich allmählich dem Ende entgegen. Man braucht nur einen x-beliebigen Twitterfaden oder Youtube-Kommentarstrang anklicken – und fühlt sich umgehend in die Welt von 1984 versetzt.


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10 Gedanken zu „Coronoia: Bild von der Zukunft“

  1. Meine Kräfte, diesen sich exponentiell verschlimmernden Wahnsinn weiterhin ertragen zu können, neigen sich allmählich dem Ende entgegen.

    Himmel, Dennis, dann mach Pause. Vor allem damit, Dir Twitterkommentare durchzulesen, von denen Du ganz genau weißt, daß da menschenverachtender Müll drin steht!
    Blende den ganzen Dreck mal ein paar Tage aus, das geht schon.
    Wenn Du in diesen Tagen ohnehin nicht die Welt retten kannst (und wer von uns könnte das schon), dann tu Dir wenigstens insofern was Gutes.

    1. Die anderen machen auch keine Pause. Und das Elend ignorieren macht es auch nicht besser. Auch deshalb sind wir da angelangt, wo wir derzeit sind.

      1. Ach, komm. Es ist schon ein Unterschied, ob man ein Elend oder das Elend immer ignoriert, oder ob man, wenn man ans Ende seiner Kräfte gelangt, mal ein paar Tage Pause davon macht, sich zu überlegen, wie das Elend überwunden werden könnte.
        Man muß auch mal frische Energien tanken, den Kopf ausschütteln und Platz für neue Ideen machen. Das geht oft besser, wenn man den Kopf vorher frei bekommen hat.
        Und es nimmt Dir auch niemand übel, wenn Du nicht 24 Stunden am Tag für die gute Sache kämpfst, Dennis. Das schafft niemand von uns.

        Manchmal muß man sich einfach zum Nichtstun in die Hängematte legen, um plötzlich neue gute Ideen zu haben. (Die Hängematte darf hier gerne im übertragenen Sinne verstanden werden.)

        1. Man kann von dieser Scheiße keine Pause machen, weil du an allen Ecken und Enden damit konfrontiert wirst. Ich mache ja meine Pausen, indem ich raus in die Natur gehe und Radfahre. Selbst wenn du mit dem MTB durch den Wald oder über Feldwege fährst, siehst du überall diese elenden Maulkörbe in der Landschaft rumliegen. Gefühlt ist jeder zweite Radfahrer, den ich in der letzten Zeit sehe, komplettvermummt. Und das liegt m. E. nicht an der Kälte. Und in den Städten siehst du auch immer mehr Maskenzombies, in einsamen Dörfern Knirpse mit Maulkorb. Und überall Hygieniker-Propaganda; auf quasi jedem einzelnen Werbeplakat.

          Und nochmal: Es geht hier nur im übertragenen Sinne um mich. Es geht darum, dass wir alle zusammen weiter tatenlos dabei zuschauen, wie die ihre Hygienediktatur immer mehr festigen. Und wie uns Kritikern immer mehr unverblümter Hass entgegenströmt. Aber ja, wir können Ballwegs Rat beherzigen und uns jetzt alle daheim brav einsperren, um im Sommer wieder vollkommen sinnfreie und harmlose Hippie-Festivals zu feiern.

          Die Lage ist – verflucht nochmal – verdammt ernst. Ich erinnere an die Erzählungen vom Rabbi. Nicht mehr lange, dann werden wir in die Züge gepfercht.

          1. Dennis,
            Ja, ich stimme mit Dir schon ueberein. Eine Pause von dem Wahnsinn ist leider nicht drin und wie Du weisst bin ich ein die-hard optimist aber selbst ich fange es nicht mehr ertragen zu koennen.
            Die Polizei in den USA faengt jetzt an die alte Nazi-antwort zu geben: „Wir folgen doch nur befehlen!“ https://youtu.be/lWk9r24I4QA
            Da wird mir einfach nur uebel.
            Daher denke ich das die Zuege naeher sind als viele von uns glauben (moechten).
            Aber ich weiss das Du einen Impact hast auf mich und viele, viele andere und aufgeben ist auch keine Option.

  2. Lieber Dennis,

    mir haben ein paar Tage »Wahnsinn-Abstinenz« ganz gut getan. Und mir auch ein Begreifen näher gebracht, um was es hier geht. Nun, das weißt Du selbst. Ich sage es noch mal mit meinen Worten: Dies ist ein Krieg gegen unser Menschsein. Gegen alles, was uns als Menschen ausmacht. Und die überwältigende Mehrheit sieht darin kein Problem. Ein paar Unannehmlichkeiten, ja. Aber kein Problem.

    Es ist ein Krieg, dessen Schwerpunkt derzeit(!) eine immaterielle, ja spirituelle Ebene ist. Diese Ebene gilt nichts mehr, deshalb wird ihre radikale Zerstörung nicht als Problem gesehen, ja oft nicht einmal bemerkt. Dass das so ist, sagt unendlich viel über unseren kollektiven Geisteszustand aus. Und genau der ist aus meiner Sicht das Hauptproblem. Alles andere folgt daraus.

    Ich glaube kaum, dass man sich die Mühe machen muss, uns in Züge zu stopfen. Ich sehe eher, dass irgendwann in näherer Zukunft die Schwelle zu quasilegalem Lynchmord überschritten werden wird. Und wenn das mal der neue Standard, Teil der »Neuen Normalität« geworden ist, braucht man keine Lager, keine Züge mehr. Bestenfalls Sonderschichten in Krematorien.

    Ich mag es noch mal sagen: Ich bewundere Dein Engagement! Und gleichzeitig möchte ich mich Helene anschließen: Bitte gönne Dir auch Pausen! Wenn wir die Chance haben wollen, vielleicht doch noch irgendwas bewirken zu können, so finde ich es ganz, ganz wichtig, mit unseren Kräften zu haushalten.

    Ich schicke Dir einen guten Batzen von der warmen, sinnlichen Energie, die mir in den letzten Tagen wieder mehr Kraft gespendet hat

    Claus

    1. Hallo Claus, Danke für den Aufmunterungsversuch. Ja, es ist ein gezielter Krieg gegen all jene, die sich noch einen freien Geist bewahrt haben. Ein Krieg gegen die Menschenwürde; der Mensch wird nur noch als Objekt, als Virenbehälter betrachtet. Alles, auch das wichtige Urteil zum Abschuss von Passagiermaschinen – von der Exekutive sowie Harbarth und seinen Kollegen radikal beiseite gewischt.

      Die „Züge“ meine ich natürlich metaphorisch; das läuft alles viel moderner, viel subtiler. Treibe die Leute einfach in die Verzweiflung, in die Armut, in die Isolation, in die Krimnalität, in den Suizid et cetera.

      Ansonsten habe ich das gestern bereits geschrieben: „Pausen“ gibt es keine; diese werden einem nicht gewährt. Ich schaue mir zwar zur „Entlastung“ wieder mehr Serien an, aber auch da kriegst du das alles nicht aus dem Kopf.

  3. Ich beschränke mich derzeit auf Sabotage.
    Auch wenn ich nur einmal die Woche jemanden auf die Füsse trete, ist es natürlich in Zeiten von Ausgangssperre schwieriger und riskanter geworden.
    Aber ich lasse mich nicht entmutigen.

  4. Lieber Dennis,
    auch von mir ein von Herzen kommendes Dankeschön für alle Deine Texte und Recherchen: Ich bin übrigens nicht der Meinung, dass man ein Ignorant ist, wenn man „nur“ die linklisten durchklickt und die Texte überfliegt (ich als Meisterleser mache das natürlich nicht, aber ich kann Unmengen von Text in kürzester Zeit weglesen, andere können das nicht): Das machen fast alle Kommentatoren in fast allen Blogs, seit es die sog. „Blogosphäre“ gibt, nicht anders. Dort sogar ohne linklisten anzuklicken, sondern um vorgefertigte eigene Elaborate mit nur mässigem Bezug zum Blogeintrag (Erster!!!!1!!!) abzufeuern. Von Dotcomtod angefangen über den Rebellmarkt, den Stützen in der FAZ und Deus ex machina, feynsinn und ja, auch ZG Blog, Fliegende Bretter, die liebe Schrottpresse, Altautonomer, Che, Peinhart & Publicviewer – da wäre man froh gewesen, sie hätten nur die linklisten angeklickt und sich dann wieder getrollt. Kein Mensch hat die Kommentarspalten auch nur probehalber nochmal öffnen wollen.

    Mit Corona hat sich das geändert.

    Sage mir wen Du verlinkst und ich sage Dir, wer Du bist. Sage mir, wer bei Dir kommentiert und ich sage Dir, wer Du bist. Unglaubliche Fundstücke, massenweise Literaturhinweise, Aphorismen und auch whistleblowermässiges verbirgt sich in Kommentaren.

    Zudem bekommt man plötzlich eine so breite Bildung per linklisten und Videos verpasst, dass man sich locker einen ganzen Tag damit zudröhnen kann und ist anschliessend bereichert und nicht ausgehöhlt, nicht versteinert, nicht von Ödigkeit zerfressen wie von zuviel Junkfood mit Cola. Oben in der linkliste hat sich beispielsweise dieser Hinweis auf die sekundäre Holocaust-Leugnung versteckt, die so anspruchsvoll und gleichzeitig so großartig ist, dass ich mich einmal mehr frage, wie Du es schaffst, solche Perlen aufzuspüren und dann auch noch richtig einzuordnen und sich zu trauen, sich damit rauszuwagen auf das freie Feld der freien Vorurteile und Antisemitismen:

    Chapeau. In jeder nur denkbaren Hinsicht. Schönes Dranbleiben. Und Vorräte anlegen, solange man es noch kann (frei nach der Maus Frederic, die Sonne gesammelt hat für den Winter). Josi

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