Coronoia: Marathon oder Sprint?

Ich schätze die Arbeit und das Engagement von Markus Haintz sehr. Allerdings muss ich ihm in einem bedeutenden Punkt entschieden widersprechen: Die Zeit spielt nicht für, sondern gegen uns! Das sollte auch ihm nach nun schon 9 Monaten „Pandemie“ endlich bewusst geworden sein. In seiner auch unten verlinkten und von mir kurz kommentierten Rede in Düsseldorf hat er wieder die Metapher mit dem Marathon und dem Sprint bemüht. Lieber Markus: Sehr viele von uns hier in Deutschland, aber vor allem im Rest der Welt, haben keine Zeit; kein Geld und auch keine Kraft für einen „Marathon“! Viele von uns können vielleicht gerade noch die Kräfte für einzelne Sprints aufbringen – einen Marathon steht von uns keiner mehr durch.

Erst recht nicht im Rahmen eines von ihm in seiner Rede beschriebenen, immer willkürlicheren Polizeistaats. Unser Marathon führt nicht über freie, gesperrte Straßen und Wege; im Gegenteil. Verwaltung und Polizei bauen auf der Marathonstrecke unzählige Hindernisse auf. Die Marathonläufer werden aus den willkürlichsten Gründen einkassiert. Die Anzahl derer, die auf die immer häufiger, auch höchstinstanzlich verboten werdenden Demos gehen, nimmt immer mehr ab. Verständlicherweise. Guerilla-artiger Protest in Form von unangemeldeten „Spaziergängen“ oder „Flashmobs“ findet leider immer noch viel zu selten statt. Auch hört man nichts von zivilem Ungehorsam in Form von (legaler) Sabotage oder Blockaden.

Wer argumentiert, dass wir das noch über längere Zeit zu ertragen hätten, dem müsste ich fast schon „Wehrkraftzersetzung“ vorwerfen. Das motiviert vielleicht die wenigen, die auch in dieser Krise als Anwälte gut verdienen (was kein persönlicher Vorwurf, aber eine sachliche Feststellung sein soll). Sehr viele von uns sind deshalb im Widerstand, weil sie vor der existenziellen Vernichtung stehen; vor dem Schreckensregime Hartz IV, vor der Privatinsolvenz, vor der Firmenpleite, einige gar vor dem Suizid.

Diesen Menschen weiterhin ständig etwas von „friedlichem“ Widerstand und einem „Marathon“ zu erzählen, ist in gewisser Weise kaltherzig. Die führende oder prominentere Ebene des Widerstands kalkuliert also ebenfalls „Kollateralschäden“ mit ein? Man weiß, dass viele Menschen auf der Strecke bleiben werden, zurückgelassen werden müssen? Mir ist klar, dass viele noch meinen, dass man in der Öffentlichkeit anders, politisch gemäßigter reden müsse. Doch dafür ist die Zeit meines Erachtens ebenfalls vorbei. Zumal schlicht und ergreifend auch nüchtern festgestellt werden muss, dass die allermeisten friedlichen, sich auch nicht gegen strukturelle oder physische Gewalt angemessen wehrenden Zivilisationen einfach ausgelöscht wurden; die Geschichte wird darüber hinaus sowieso immer nur von den Siegern geschrieben.

Haintz möchte trotz allem unbedingt am „friedlichen“ Weg festhalten. Er erwähnt in seiner Rede, dass die große Mehrheit weiterhin der Regierung glaubt. Er hofft – nachdem er eine Frau mit Kind erwähnt, die an der Demo mit missbilligendem Blick vorbeiläuft – darauf, dass wir jene (sich in der Corona-Matrix gemütlich eingerichtet habenden) Menschen doch noch überzeugen könnten. Bewusst ausblendend, dass dieses Schreckenssystem im Wesentlichen gerade von der großen Masse aus teils äußerst bösartigen, andere denunzierenden Mitläufern getragen wird. Haintz hofft nun auf ein Kippen mit dem Zusammenbruch der Wirtschaft. Die Anwälte hoffen seit Monaten; alle ihre Prognosen, auch die von Ralf Ludwig, haben sich als vollkommen ungerechtfertigt erwiesen. Spätestens seit dem Beschluss des „Harbarth’schen Regierungsgerichtshofs“ zur Demo in Bremen ist der Rechtsstaat samt freiheitlich-demokratischer Grundordnung endgültig Geschichte.

Es spricht für die diktatorischen Zustände, in denen wir uns befinden, dass selbst dieser weitere verfassungsrechtliche Skandal zu gar keiner großen Aufregung oder Empörung in den Reihen des Widerstands, geschweige denn, des Mainstreams, mehr führte. Man hat sich daran gewöhnt. Ich selbst bin mein ganzes Leben Pazifist gewesen. Aber auch ich erkenne das Notwehrrecht an; auch ich kenne den Artikel 20 (4) GG. Gegen Ende Dezember, munkelt man, wollen sie einen „harten Lockdown“ durchdrücken. In Bayern und Sachsen werden die Menschen demnächst auch wieder tagsüber eingesperrt, dürfen nur noch mit „triftigen Grund“ raus. Wie lange sollen wir uns so etwas noch widerstandslos gefallen lassen? Wie lange wollen wir noch nach den Regeln derjenigen spielen, die hier einen Staatsstreich durchziehen? Unsere Regierungen begehen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Hochverrat. Wie weit müssen sie noch gehen, ehe wir angemessen reagieren? Müssen sie wirklich die ersten Demonstranten erschießen lassen? Uns in Lager sperren? Wir sind letzten Endes auch nichts anderes, als die von uns immer wieder kritisierten Schafe. Wir stehen in der Schlange vor der Schlachterei nur weiter hinten – und wissen, was uns da vorne erwartet.

Einen „Marathon“ werden die meisten von uns jedenfalls nicht überstehen bzw. überleben. Die Zeit spielt nicht für, sondern gegen uns. Von Anfang an. Wir hätten im Sommer eine Chance gehabt, diesen Irrsinn zu beenden – aber wir meinten, wir könnten warten; wir müssten weiter brav sein. Dass wir im Sommer überhaupt diese Luft zum Atmen bekamen, dass man uns an der langen Leine ließ, war letzten Endes auch nur ein weiterer Test; die Eliten wissen nun, dass wir Chancen auch dann nicht nützen, wenn man sie uns lässt. Und derartige Gelegenheiten wird man uns nun auch nicht mehr gewähren.

Ich habe es vor nun auch schon wieder einem Monat geschrieben: Es wird hässlich werden. Noch viel hässlicher. Auch, weil es uns weiterhin an professionellen Strukturen und effektiver Organisation mangelt. Wir sind weiterhin ein unkoordinierter, chaotischer Haufen, der auf diese Weise keine reellen Chancen hat, in einem bis ins kleinste Detail durchgeplanten dritten Weltkrieg der Eliten gegen die Zivilbevölkerungen erfolgreich zu sein.

Momentan tendiere ich wieder mehr in Richtung Flucht aus diesem totalitären Gilead. Gestern Abend sah ich in einem Dorf einen ca. 12-jährigen Jungen – mit Maulwindel – auf der offenen Straße.


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12 Gedanken zu „Coronoia: Marathon oder Sprint?“

  1. Danke, Dennis, für diese Deine – wie immer – sehr klaren Worte.
    Ich hoffe, Du hast den Text auch noch mal per Mail an Markus Haintz, Ralf Ludwig und die anderen Anwälte geschickt?

    Haintz hofft nun auf ein Kippen mit dem Zusammenbruch der Wirtschaft.

    Ernsthaft? Das will er erst noch abwarten? Ich hoffe mir hier das Herz wund, daß es dazu möglichst nicht kommt und wenn, dann nur in Ansätzen, und er will warten, bis es soweit ist? Wer soll denn dann überhaupt noch die Kraft haben, sich zu wehren? Dann prügeln die Leute sich ums Essen, aber nicht mehr für die Grundrechte…

    Natürlich sind wir schon lange bei GG Art.20 (4) angelangt. Und jetzt aber los mit der Notwehr und dem Ungehorsam, liebe Leut‘! Heute, nicht morgen. Und nicht erst Heiligabend abwarten!
    Sonst kommt es so, wie in (m)einem Leitfaden für jedermann zum Thema »Meine Grundrechte« von Dr. Hubert Weis, einstmals Regierungdirektor im BMJ, geschrieben steht:

    »Ob das Widerstandsrecht jemals praktische Bedeutung als Recht erlangen kann, erscheint zweifelhaft. Denn bleibt ein Angriff auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung erfolglos, so bedürfen diejenigen, die ihn abgewehrt haben, hierfür keiner Rechtfertigung durch ein Grundrecht; hat der Angriff aber Erfolg, wird es niemanden mehr geben, der diejenigen schützt, die vergeblich Widerstand geleistet haben.«

    Es sei denn, wir sind ausreichend viele.

    1. Bei meiner Suche nach einem Link zu meinem (bei mir im Regal stehenden) Grundrechte-Leitfaden, bin ich über diesen sehr interessanten Artikel gestolpert.
      Es ist alles schon lange nicht mehr gut…

  2. Lieber Dennis
    Danke für dein unentwegtes Engagement. Wie schreibt Helene: „Ich hoffe mir hier das Herz wund“. Das tut richtig weh und stimmt doch absolut. Ein Satz, der in dieser Zeit die emotionale Lage überdeutlich zeigt. Der Notstand, der emotionale Notstand ist längst erreicht. Die Menschen, welche immer noch keine auch so kleine Kritik zu den Maßnahmen hinterfragen, ich sehe auch diese Menschen im emotionalen Notstand. Die Härte der aktuellen Situation ist nicht ertragbar, sie wird verleugnet um weiter zu „funktionieren“. Es wird meiner Meinung nach immer extremer werden, schlimmer kann man dazu kaum mehr sagen. Mit schlimm ist die momentane Situation zu wenig deutlich gemacht. Die sogenannte neue Welt, sie wird wohl extrem inhuman, ohne jede Empathie, bürokratisch, gewaltsam, gewalttätig und ohne Mitbestimmung der Bevölkerung einhergehen. Die Mehrheit wird auch dies abnicken und ohne Kritik akzeptieren. Was noch von „ganz Oben“ erlaubt wird, wird mit Dankbarkeit und Anerkennung hingenommen. Die Störer oder anders denkenden Menschen werden missachtet, gebrandmarkt und die große Mehrheit ist dankbar auf diese „Idioten“ zu spucken, auf sie zu zeigen, sie anzuzeigen und sie auszugrenzen. Vielleicht braucht es keine Lager, da ohne Impfzwang bzw. Impfpass kein arbeiten, einkaufen, reisen und vieles mehr, nicht möglich ist. Die Mehrheit ist so mit sich selbst beschäftigt, dass der Hass auf Andersgläubige überhand nehmen wird. Die Wirtschaft wird meiner Meinung nach nicht abrupt zusammen brechen. Die Grausamkeiten werden gestaffelt eingeführt. Jeder Protest wird im Keim erstickt, in Deutschland und anderen Ländern werden sich die Menschen diesem Regime ergeben. Es fällt der großen Mehrheit mit der Zeit gar nicht mehr auf, was sie an Freiheiten verloren hat. Sie wird in der Vereinzelung, in Quarantäne gehalten. Die Kritiker, welche sich nicht mundtot machen lassen, können weiterschreiben, ihre Argumente und Fakten sind nicht gefragt und werden nur von einer verschwindend kleinen Minderheit überhaupt gelesen. Sie sind für die Machthaber nicht gefährlich, da sie (die Kritiker) glauben mit Fakten und Aufklärung etwas verändern zu können. Dies ist nicht mehr möglich, weil der Kampf jedes einzelnen ums überleben so hart werden wird, als das absolut kein Widerstand für die Mächtigen gefährlich werden könnte. Die emotionalen Menschen, die mit den „wunden Herzen“, sie haben in diesem herzlosen System, das nur die systemrelevanten Menschen, am Leben erhalten und teilhaben lässt, nichts mehr verloren. Für sie werden wohl keine Güterzüge bereitgestellt, sie werden ZWANGSGEIMPFT oder in Ghettos eingesperrt, wo Menschen ohne Impfung in Zukunft zu vegetieren haben. Eine neue Art von Rassismus. Impfrassismus.

  3. Du sprichst mir aus der Seele ……….

    Die Energie und die Mittel für einen Marathon sind nicht mehr da.! (Punkt und Ausrufungszeichen)

    Für einen kurzen (sehr kurzen) Sprint reicht es noch ………… deshalb habe ich schon vor einigen Tagen angefangen jeden Tag mindestens einen unbekannten Menschen auf die wichtigen Links zu stoßen …….. Wenn ich es damit schaffe das an meinem Ende – 10 andere weitermachen !!!!!

    Wenn Du beim Ersten mal nicht durch die Wand kommst –> Nimm mehr Anlauf

  4. Lieber Dennis, liebe Alle,

    danke für Deine, Eure nüchternen Worte. Ich glaube es ist wichtig, dem ins Auge zu schauen, was da noch auf uns zukommt. So wie die Dinge gerade stehen, wird die große Mehrheit Beifall klatschen, wenn das erste Blut von irgendjemandem von »uns« fließt …

    Ich habe keine Lösungen, schon lange keinen Plan. Aufs Land zu ziehen gibt einen Zeitaufschub, doch auch der wird irgendwann um sein. Die Idee mit den »Ghettos«, in dem die »unfreien Freien« zusammengepfercht werden, kam mir auch schon – halb im Ernst, halb im Jux. Auch ich frage mich, wie ich, wie wir uns noch wehren können, ohne sofort wie lästige Fliegen weggewischt zu werden. Vielleicht kommt mir ja noch eine Idee. Stattdessen fällt mir aber immer wieder ein seltsamer Traum ein, den ich vor über zwei Jahren hatte und den ich erst jetzt zumindest in Teilen verstehe … Am Ende bin ich darin einfach weggegangen – es hat niemanden gekümmert. Ein Hinweis?

    Artikel 20 (4) des GG ist natürlich nur gültig, wenn das Grundgesetz danach noch Bestand hat – also durch den Widerstand gerettet werden kann. Falls nicht, ist er schlichtweg Makulatur. Wie schon gesagt – die Sieger schreiben die Geschichte, und sie setzen die Maßstäbe, was Recht und was Unrecht ist.

    Vielleicht sollten wir es mit den »Bremer Stadtmusikanten« (wie passend …) halten: »Etwas besseres als den Tod werden wir überall finden …«

    Herzliche Grüße!

    1. hiess es nicht „etwas bessres als den Tod finden wir überall“ ???

      ansonsten stimme ich Dir zu großen Teilen zu …… aber ich denke z.B. das die anonymität der Stadt Dir mehr aufschub gibt ….. da kannste warten bis die meisten an der Impfung …… ( man lese mein Tag32 des 4 Lockdowns )
      aber eine Sache wäre gut wenn es noch einen Hammer Lockdown vor oder über Weihnachten gibt …… Ich denke unterdessen das die Lockdowns und Kontaktbeschränkungen nur noch passieren um einen Austausch der Menschen zu verhindern ……. und das gelingt nur, wenn nicht jeder tut was er kann andere zu informieren – und das am besten analog ! Und gerade über Weihnachten will jeder seine Familie sehen und um sich haben …….. Verstöße allüberall ……
      oder liege ich da völlig falsch ………. ( diejenigen die keifen die „Maskenverweigerer wegsperren“ werden zumindest hier scheinbar immer weniger ) ………..
      ??????


      Anm. DS: Ich hab oben mal den Link zu deinem Kommentar eingefügt.

      1. Ich denke unterdessen das die Lockdowns und Kontaktbeschränkungen nur noch passieren um einen Austausch der Menschen zu verhindern

        Das denke ich bereits seit März. Schulen und Universitäten eingeschlossen (wobei da früher auch mehr echter Austausch, mehr Streit und Diskussion waren).
        Funktioniert ja, leider, auch hervorragend… 🙁

        1. Das ist m. E. nur ein Teilaspekt; es gibt ja trotz der bescheuerten „Regeln“ genügend Möglichkeiten, sich auszutauschen. Aber wo konntest du auch vor Corona mit Menschen Gespräche führen, die über die banalste Oberflächlichkeit hinausgingen? Und es gibt ja auch noch das Internet – und auch da blocken die Leute alles ab, was nicht vom Mainstream abgesegnet wurde. Was man den kritisch denkenden Leuten auf jeden Fall vorwerfen muss: Nie war es ob der Zwangsmaskierung so einfach, sein Missfallen mit dem System zum Ausdruck zu bringen; sei es durch ironische Masken wie z. B. Orangennetze oder eben aufgemalte Botschaften. Macht aber – soweit ich das aus der Ferne beobachten kann – auch keiner. Alle laufen sie brav mit den hässlichen OP-Maulkörben rum; ohne „Sklavenmaulkorb“-Aufschriften.

          1. Richtig ………. Problem aus meiner Sicht keiner will anfangen und sich blossstellen …… man müsste Masken mit Schriftzügen wie „Damit DU keine Angst hast“ oder anderen weniger Provokanten Schriftzügen ( weniger offensiv ist da mehr ( denke ich )) oder auch klaren Erkennungszeichen bringen …….. aber welches Zeichen – gibt es da schon welche ? und bitte keine die 20 oder mehr Teuro kosten – da bin ich dann wegen Geldmangel weg ……. Und Läden die hier besticken ( ich wollte den obigen Spruch haben ) haben das hier glatt abgelehnt …….

          2. Meine Güte, wieso so kompliziert? Irgendeinen nicht-giftigen Stift nehmen und auf den (hoffentlich auch nicht giftigen) OP-Maulkorb subversives Zeug draufkritzeln. 😉

            Wenn ich das Geld bzw. die handwerklichen Fähigkeiten hätte, hätte ich mir z. B. längst eine Armbinde im Design meines Coronoia-Titelbildes gehäkelt oder häkeln lassen. Mir ist bislang jedenfalls kein Symbol begegnet, welches das, was hier seit Monaten politisch abläuft, besser oder sarkastischer auf den Punkt bringen würde. Biohazard-Faschismus.

  5. Einen weiteren interessanten Lösungsansatz sehe ich auch noch ……..
    Stand heute 20:00 Uhr sind nur 15,6 % der Intensivbetten mit „CoViD19 Patienten“ (bzw Patienten bei denen Corona im Krankenhaus gefunden wurde) belegt …… wenn man die anderen alle nach Hause schickt ( schliesslich ist keine Erkrankung so schlimm wie CoViD19 ) könnten wir mehr als 6 mal so viele CoViD19 Patienten versorgen ……… also kein Enpass mehr bei Intensivbetten ( wobei Bundesweit sind ohne reserve noch 18,2% der Betten frei )

    mhhh

    1. In Anlehnung an den alten Spruch: Es gibt keine Gesunden; es gibt nur Leute, die nicht ausreichend untersucht wurden. Bei Corona heißt es: Es gibt keine Patienten, die nicht an Corona erkrankt sind, sondern nur nicht ausreichend Getestete. Und dann wiederum kommt mir Nico Semsrott in den Sinn: „Freude ist nur ein Mangel an Information!“

      Es soll ja sogar nicht wenige Fälle geben, bei denen sich „normale“ Intensivpatienten durch einen PCR-Test in Corona-Fälle verwandeln. Also bspw. die, die vom Bus überfahren oder aus dem Bett gefallen bzw. die Treppe runtergestürzt sind und sich dann teils unter Zwang bei der Aufnahme „testen“ lassen müssen. Die KV Bayern lässt ja inzwischen auch jeden Älteren bei der Leichenschau noch schnell auf Corona testen.

      Die Anzahl der Betten hat ja zu allem Überfluss in den letzten Wochen auch deutlich abgenommen. Verarsche, wohin man schaut.

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