Coronoia: Corona-Leugner

Sprache ist verräterisch. Corona ist nicht mehr die Bezeichnung für eine Gruppe von Erkältungsviren. Nein, Corona ist die Bezeichnung für ein quasi-religiöses Weltbild, eine totalitäre, faschistische Ideologie. Corona ist eine strenge Gottheit, die stets besänftigt werden muss. Durch Opfergaben, vor allem in Form des Verzichts auf soziale Interaktion. Verzicht auf all das, was man vor einem Jahr noch für selbstverständlich hielt. Corona ist zum Selbstzweck geworden; mit Corona werden die absurdesten und willkürlichsten Freiheitseinschränkungen gerechtfertigt und von Gerichten abgesegnet. Fakten und Gesetze interessieren niemanden mehr. Wer hingegen Corona „leugnet“, entzieht dieser Ideologie die Basis, auf der dieses wackelige Kartenhaus aufgebaut ist. Und das mögen auf eine religiöse Art und Weise verblendete Ideologen überhaupt nicht. Deshalb werden „Corona-Leugner“ ob ihrer Ketzereien verfolgt und vernichtet. Vorerst nur sozial, aber sicher bald auch wieder physisch.

Wenn man sich solche aktuellen Bilder aus Schweden anschaut, fragt man sich wieder, wie es diesen geisteskranken Eliten gelingen konnte, dermaßen erfolgreich einem Großteil der Weltbevölkerung innerhalb kürzester Zeit die Gehirne komplett zu waschen? Wir wissen es: durch die Macht der Medien. Die Medien sind heutzutage in der Lage, in den Gehirnen der Menschen eine regelrechte Matrix zu erzeugen; ein mit der Realität nichts zu tun habendes Paralleluniversum, welches nur in den Köpfen der Medienkonsumenten existiert. Der im Jahre 1997 veröffentlichte Film „Wag the dog“ behandelt dieses Thema anhand eines rein fiktiven, inszenierten Krieges der USA mit Albanien; hierzu ein Auszug aus dem Wikipedia-Artikel:

Als dem US-amerikanischen Präsidenten zwei Wochen vor der Wiederwahl vorgeworfen wird, eine minderjährige Schülerin sexuell belästigt zu haben, engagiert sein Wahlkampfteam Conrad „Mr. Fix-It“ Brean, um die Wahl zu retten.

Brean sieht die einzige Möglichkeit darin, die Aufmerksamkeit der Medien auf einen (fiktiven) Krieg zu lenken, den er mit Hilfe des Filmproduzenten Motss in Szene setzt. Die Wahl fällt auf Albanien als Gegner, weil die Öffentlichkeit über dieses Land nichts weiß. Im Studio werden angebliche Augenzeugenberichte produziert, woraufhin in den Nachrichten die Meldung verbreitet wird, die USA zögen gegen Albanien in den Krieg, nachdem albanische Terroristen eine Atombombe in einem Koffer versteckt in die USA schmuggeln wollten.

Im Jahre 1997 steckte das Internet auch noch in den Kinderschuhen; Hysterie-Katalysatoren wie Twitter, Facebook und Instagram waren damals noch undenkbar. Nun, heutzutage verkaufen uns die Regisseure zwecks eines „Great Reset“ eine tödliche Pandemie, die nicht etwa draußen auf den Straßen, in den Krankenhäusern oder in den Beerdigungsinstituten stattfindet, sondern ausschließlich auf Flachbildschirmen, Monitoren und Handy-Displays.

Erschreckend ist für mich in dieser Hinsicht auch die vor allem bei den jüngeren Menschen unter 30 offenbar überhaupt nicht mehr vorhandene Medienkompetenz; das Fehlen jeglicher kritischen Distanziertheit gegenüber den über diese Medien transportierten Inhalten. Was wurde eigentlich nach meiner Schulzeit im Deutsch-Unterricht gelehrt? Gibt es einen Solchen überhaupt noch – oder wurde der bereits wegrationalisiert?

Vor einiger Zeit hatte ich mich darüber ausgelassen, dass es Menschen zwar in einigen Randbereichen hin und wieder schaffen, die Glaubwürdigkeit der Medien und auch die Mitteilungen von Behörden in Frage zu stellen; also einen Fehler in der Matrix bemerken (Deja vu). Letzten Endes scheuen diese Menschen jedoch davor zurück, diese Erkenntnisse auf andere Themenbereiche und Medienerzeugnisse zu übertragen. Wer beispielsweise durchschaut hat, dass Meldungen über Unfälle mit Radfahrerbeteiligung regelrechte Lehrbeispiele für manipulierendes, subjektives, vor victim-blaming nicht zurückschreckendes Framing und mangelhafte journalistische und behördliche Arbeit sind, sollte doch eigentlich auch in der Lage sein, Meldungen zu Corona kritisch zu hinterfragen? Was hindert ihn daran? Die Angst davor, sich bewusst zu werden, dass man sich eventuell sein ganzes Leben hat belügen lassen!

Auch deshalb wird gerade dies derzeit erst recht nicht getan. Weil man bereits zu viel investiert hat; man sein Gesicht nicht verlieren will – welches man ironischer Weise ohne jeden Widerstand einfach aufgegeben hat. Wer sich in eben jenen Medien, vor allem den „sozialen Netzwerken“, bereits im Februar oder März eindeutig positioniert hatte, kommt aus der Nummer nicht mehr raus. All die Entbehrungen, die man über Monate auf sich genommen hat, dürfen nicht umsonst gewesen sein. Die mit inbrünstigem Hass bekämpften Corona-Leugner dürfen einfach nicht recht haben; niemals. Man sehnt sich inzwischen höhere „Fallzahlen“ und „Corona-Tote“ regelrecht herbei – nur, um recht zu behalten können.

Man braucht, man liebt, man vergöttert Corona. Sie ist die neue, unbarmherzige, nach Opfergaben verlangende Gottheit; eine Göttin, die niemals mehr, vor allem nicht in ketzerischer Weise, geleugnet werden darf. Andernfalls würde, ja müsste man sich ja selbst verleugnen.

Ja, ich weiß – ich wiederhole mich hier eigentlich nur noch. Und ja, natürlich ist der Begriff „Corona-Leugner“ auch ganz bewusst so gewählt, um uns in die Nähe von „Holocaust-Leugnern“ zu rücken. Was zeigt, wie widerwärtig und unmoralisch diese sich sonst jeglichen historischen, die gegenwärtigen Vorgänge angeblich verharmlosenden, Vergleich verbietenden Menschen agitieren. Mildere Formen wie „Corona-Gegner“, „Corona-Kritiker“ oder „Corona-Skeptiker“ belegen allerdings auch, dass Corona eben zum nicht mehr hinterfragt werden dürfenden Selbstzweck, zu einer hygiene-faschistischen Ideologie geworden ist.


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4 Gedanken zu „Coronoia: Corona-Leugner“

    1. Vorsicht; in Schweden gab es ja auch „Maßnahmen“. Ist alles bei weitem nicht so totalitär wie im Rest Europas. Aber ja; vor einer Weile hatte ich geschrieben, dass das vermutlich zum konzertierten Gaslighting dazugehört. Also letzten Endes auch in Schweden restriktiver vorzugehen. Wenn dort noch eine Maulkorbpflicht kommt, sind wir wirklich am Arsch. Andererseits hat Bolsonaro in Brasilien die Faxen dicke und auch in Bolivien sollte mit der Rückkehr von Morales der Spuk vorbei sein.

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