Ralf Ludwig: Demo-Anmeldung München

Transkript einer Video-Mitteilung vom 29. Oktober, 9:32 Uhr von Ralf Ludwig auf Telegram. Er kündigt darin eine Anmeldung einer Demonstration in München an, in welcher er explizit die „Hygienemaßnahmen“ infrage stellt und damit bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen möchte.

Transkript

Einen wunderschönen guten Morgen!

Ich habe gestern in München eine Versammlung angemeldet, sprich eine Demonstration. Angemeldet habe ich sie mit folgendem Hygieneplan:

  • keine Masken,
  • keine Abstände,
  • Tanzen,
  • Singen und
  • Umarmungen,

wenn man das wünscht.

Ich werde dazu jetzt gerade einen Schriftsatz vorbereiten, ich hab dazu auch schon ein Kooperationsgespräch gemacht und habe gesagt, dass sämtliche Regelungen der Infektionsschutzverordnungen rechtswidrig und nichtig sind. Dass sie falsch sind. Dass man das auch belegen kann.

Ich werde jetzt den entsprechenden Schriftsatz machen. Bin gespannt, was das Verwaltungsgericht, der Verwaltungsgerichtshof und ggf. das Bundesverfassungsgericht daraus machen.

Aber aus meiner Sicht ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich die Dinge nicht mehr gefallen zu lassen, sondern mit aller möglichen juristischen Macht – und ich habe mittlerweile inzwischen ein recht gutes Team, was da hinter mir steht – mir aller möglichen juristischen Macht deutlich zu machen, dass jetzt mit diesen ganzen Maßnahmen Schluss sein muss.

Weiteres heute im Verlaufe des Tages.


Kommentar

Wurde auch Zeit! Der nächste Schritt muss dann sein, endlich ohne Anmeldung zu demonstrieren. Die Italiener und Spanier gehen seit Tagen zu Tausenden auf die Straße – ohne Anmeldung.


Ergänzungen (1. November)

Ralf Ludwig auf Telegram:

Der Verwaltungsgerichtshof hat entschieden:

Demonstration ohne Maske und Abstand nicht zulässig. Argument:

„Der Senat sieht – auch unter Berücksichtigung der umfangreichen – teilweise nur schwer nachvollziehbaren – Einwendungen des Antragstellers, der einen Nachweis einer Infektionsgefahr beim Sars-CoV-2-Virus als nicht erbracht ansieht, keine Veranlassung, im Rahmen dieses Eilverfahrens diese indizielle Risikobewertung ernsthaft in Frage zu stellen.“

Übersetzt sagen die Richter:

Wir haben verstanden, dass wir mit einer konkreten Nachfrage beim Gesundheitsamt der Landeshauptstadt München, die gesamte Corona-Maßnahmen-Politik ad absurdum führen würden. Die Frage: „Wie viele der positiv getesteten Personen sind auch infiziert im Sinne des Infektionsschutzgesetzes?“ stellen wir aber nicht. Denn die Antwort wäre der Beleg dafür, dass auch wir unsere Entscheidungen der letzten 6 Monate nicht auf Basis von Fakten, sondern auf Basis von Erzählungen getroffen haben.

Ich werde dran bleiben. Die Richterinnen und Richter vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof und vom Verwaltungsgericht München können ab jetzt nicht mehr behaupten, sie hätten es nicht gewusst.


Falls jemand bei Telegram unterwegs ist: Wäre nett, wenn ihr den Beschluss runterladen und mir zumailen könntet. Für mich unverständlich, dass das nicht auch für Nichtangemeldete funktioniert. Genau aus diesen Gründen halte ich von solchen Diensten nicht viel.


Am Abend (19:57 Uhr) hat Ralf Ludwig sich in einer Sprachnachricht noch folgendermaßen geäußert:

Hallo, ich grüße euch.

Ja, nochmal kurz eine Rückmeldung zu den Verfahren, die ich jetzt an diesem Wochenende geführt habe. Ich habe ja bewusst eine Demonstration angemeldet, in der ich gesagt habe: Keine Masken, keine Abstände, wir dürfen uns umarmen, wir singen und tanzen. Singen und Tanzen habe ich dann zurückgenommen, weil heute halt Allerheiligen ist in Bayern und da wollte ich natürlich auf die Regeln achten.

Ansonsten habe ich so etwas auch noch nie erlebt; das ist so: Sowohl das Verwaltungsgericht als der Verwaltungsgerichtshof haben meine Schriftsätze nicht einmal der Gegenseite zur Stellungnahme zugeschickt. Sondern haben von sich aus, gleich, wie ihr das ja mitbekommen habt, jeweils in einem Satz abgelehnt.

Das ist jetzt nicht weiter tragisch, sondern das motiviert uns. Ich habe mit einigen Anwaltskollegen gesprochen, da jetzt an der Stelle weiterzumachen, und genau den Finger in die Wunde zu legen. Denn wenn ein Gesundheitsamt nur eine Auskunft zu dem erteilt, was ich gefragt habe, dann werden die Gerichte keine andere Möglichkeit haben, als die Verordnungen zu kippen.


Ergänzung (4. November)

Das Vorhaben geht in die nächste Runde. Markus Haintz auf Telegram:

Großdemonstration in München am Sonntag den 08.11.2020 ab 16:00 Uhr, Theresienwiese!

Angemeldet von Rechtsanwalt Markus Haintz, juristisch vertreten von Rechtsanwalt Ralf Ludwig.

Ich habe für den Sonntag 08.11.2020 eine Großdemonstration unter folgenden Motto in München angemeldet:

„Wir feiern das Ende der Pandemie und die Wahl des ersten Querdenken Bürgermeisters Michael Ballweg in Stuttgart und laden hierzu alle seine Wähler sowie auch sämtliche Teilnehmer der Großdemonstration am 07.11.2020 in Leipzig ein.

Wir fordern, dass ohne Nachweis einer Infektion gem. § 2 Ziff. 2 IfSG (d.h. die Aufnahme eines Krankheitserregers und!!! seine nachfolgende Entwicklung oder Vermehrung im menschlichen Organismus), die zwingend durch einen Arzt gem. § 24 S. 1 IfSG festgestellt werden muss, keine Infektionsschutzmaßnahmen ergriffen werden dürfen. Wir verlangen, dass jeder, der es dennoch macht (beispielsweise als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Versammlungsbehörde), zulässt (beispielsweise als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin eines Gesundheitsamts) oder – sogar ohne die Mindestanforderung einer Plausibilitätsprüfung – nicht verhindert (beispielsweise als Verwaltungsrichterin oder -richter), aufgrund gemeinschaftsrechtlicher Staatshaftungsansprüche und der Radbruch´schen Formel hierfür nach Beendigung der Hauptsacheverfahren zur Rechenschaft gezogen wird.“

Die Versammlungsbehörde hat die Demonstration unter anderem aufgrund des fehlenden Hygienekonzepts verboten. Ein Hygienekonzept werde ich nicht einreichen, solange mir die Stadt München nicht Infektionen im Sinne des Infektionsschutzesetzes nachweist.

Rechtsanwalt Ralf Ludwig vertritt mich vor Gericht. Er hat eine vorbeugende Unterlassungsklage gegen die Stadt München eingereicht, das Verwaltungsgericht München hat diese durch Beschluss vom heutigen Tage zurückgewiesen.

Die Versammlungsbehörde hat die Demo durch Bescheid vom heutigen Tage verboten. Wir gehen aber aufgrund der Begründung des Verwaltungsgerichts München und der von der Stadt München vorliegenden Unterlagen davon aus, dass spätestens das Bundesverfassungsgericht das Versammlungsverbot aufheben wird, da die tatsächlichen Infektionen, welche eine Inzidenz belegen könnten, nicht durch die Stadt München belegt wurden. Ralf geht bereits juristisch gegen das Verbot vor.

Tut mir leid, Leute – ihr habt es immer noch nicht verstanden: Dieser „Rechtsstaat“ existiert nicht mehr. Harbarth wird euch den gleichen Mittelfinger zeigen, den er euch bereits am 30. August in Berlin gezeigt hat. Wir befinden uns aufgrund eines multinationalen Staatsstreichs in einer waschechten Diktatur, die schon sehr bald endgültig besiegelt werden wird.

All diese Sachen hättet ihr vor 4 oder 5 Monaten versuchen müssen. Jetzt ist es dafür zu spät.

28 Gedanken zu „Ralf Ludwig: Demo-Anmeldung München“

  1. Das wurde ja auch langsam mal Zeit!
    (Sorry, wenn ich Deine Worte quasi wiederhole, Dennis.)

    Noch länger wollen wir uns nun wirklich nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Vor allem, wo es ja wohl ausschließlich die Anti-Maßnahmen-Demos sind, bei denen die Polizei so hart vorgeht. Das alleine sollte Grund genug sein! (Und könnte man bestimmt auch mit dem allgemeinen Gleichheitsgrundsatz angehen…)

    Und trotz der, ich sag mal: Verspätung, ein dicker Dank an Ralf Ludwig.
    🙂

    1. Einfach Irre diese Querdenker ! Wisst Ihr warum China so gut durch die Krise kommt? Dort gibt es solche Spinner und Abschaum nicht!
      Wenn es nach mir ginge all in einen Sack und raus aus Deutschland!

      1. Ausnahmsweise schalte ich diesen Kommentar mal frei. Weil er so schön aufzeigt, wie die Zeugen Coronas denken. Sie nehmen sich ein Beispiel an einer totalitären Diktatur. In China ist die „Pandemie“ übrigens deshalb vorbei, weil man aufgehört hat, zu testen. Also: Gute Reise, lieber Christian. In Nordkorea soll es auch sehr schön sein.

  2. Sehr schön! Wenn irgend möglich, bin ich dabei. Tanzen, Umarmen, Feiern verändert die Energie, den Mut. Das ist so dringend nötig hier. Dieser Corona-Schwachsinn ist ja nicht auszuhalten.
    Das erinnert mich an den Schäfflertanz vor Jahrhunderten am Marienplatz. Würde passen.

    1. Nichts. Ich kann ja nur das weitergeben, was ich irgendwo im Netz finde. Und bei Telegram kannst du als Handyverweigerer in der Preview-Version nur kurze Videos sehen und so gut wie nichts runterladen. Also auch nicht das pdf, das Ludwig vorhin geteilt hat. In München scheint es laut Markus Haintz aber wohl (mal wieder) ein Demoverbot zu geben.

      Nachtrag: In dem pdf bei Ludwig geht es höchstwahrscheinlich um eine Stellungnahme des WD des Bundestages zu einer möglichen Verschiebung der Bundestagswahl.

      1. Ich bin technisch auch nicht besser ausgestattet als Du…

        Das mit der BTW habe ich vorhin bei Reitschuster gelesen. Mannmannmann. Das traue ich diesem Wesen im Bundeskanzleramt aber sowas von zu. Und das sollten wir aber sowas von nicht zulassen!

        Und bei den Demos sollte man sich wirklich mal beschweren, einfach nur deshalb, weil alle anderen Demos erstens erlaubt sind und zweitens es keinen auch nur die Bohne interessiert, ob da Abstände eingehalten werden oder nicht. Ich hab’s satt. Oder, wie Du, Dennis, die Tage sagtest: Macht es wie in Italien, Leute, und geht einfach auf die Straße. Fragt doch nicht erst um Erlaubnis, um Himmels willen!!! Die geben sie Euch doch eh‘ nicht.

        1. Natürlich werden die versuchen, die Wahl zu verschieben; ja – sie müssen es aus ihrer Sicht sogar, weil der große Crash garantiert in diesem Herbst / Winter kommen wird.

          Ich glaube, dass die Anwälte inzwischen auch soweit sind. Den Grundgedanken kann ich verstehen, man hofft halt auf ein positives Exempel. Aber Ludwig und Co. werden vorm Harbarth-Senat in Karlsruhe nix durchkriegen; da müsste er schon hoffen, dass der Harbarth mal zwei Wochen in Quarantäne gesteckt wird. Niemand kann etwas unternehmen, wenn eine ausreichend große Zahl von Menschen sich entschließt, rauszugehen. Und dann müssen sie zeigen, ob sie ihr hässliches Gesicht wirklich offenbaren. Aber es müssen dann auch sehr viele Menschen sein.

          1. Aber es müssen dann auch sehr viele Menschen sein.

            Also theoretisch hätten wir 83 Millionen.
            Wenn wir nur 1% davon auf die Straße bekämen, wären das 830’000.
            Das würde schon was wuppen, glaube ich…
            🙂

          2. Ja, das Problem ist aber die Verteilung in der Fläche. Teilst du die 830.000 auf das Gebiet der BRD auf, sind zwar die Mindestabstände gewahrt, aber das Ganze wirkt dann nicht mehr ganz so beeindruckend. 😉

            Was die unterschiedliche Behandlung unterschiedlicher Demos betrifft: die Behörden und Gerichte haben doch inzwischen ganz offen in ihre Beschlüsse reingeschrieben, dass sie in dieser Hinsicht politisch urteilen und damit eine Gesinnungsjustiz betreiben. Wer sich anschickt, in Richtung des Corona-Kartenhaus zu pusten, wird gnadenlos abgeräumt. Mussten ja zuletzt Markus Haintz und Ralf Ludwig auch am eigenen Leib erfahren.

          3. Och, in 100 Städten je 8’300 Demonstranten?
            Oder in 50 Städten 16’600?
            Alles zusammengenommen wäre das schon nicht schlecht.

            Es würde aber nicht darüber berichtet, das ist ja das Leid. Jegliche Kritik wird kaltgemacht, ignoriert, diffamiert, ins Gegenteil verkehrt… man könnte lachen, wenn es nicht so zum Heulen wäre.

            Nun denn, wenn es zu Weihnachten auf einen Bürgerkrieg hinausläuft, sollte sich zumindest niemand wundern.

          4. Markus Haintz scheint immer noch nicht so viel von unangemeldeten Demos zu halten; er ist gerade bei Telegram heftigst am Distanzieren. 🙁 Nachdem mal wieder eine seiner Demos vom OVG verboten wurde.

            Aber im Wesentlichen sehe ich da inzwischen generell schwarz. Wie du sagst; Früher oder Später haben wir hier bürgerkriegsähnliche Zustände. Spätestens, wenn vielleicht auch einigen Generälen beim Bund doch wieder einfallen sollte, wer z. B. dieser Stauffenberg war.

            Ergänzung: Analog zur Critical Mass beim Radverkehr ist natürlich auch jederzeit ein Spaziergang durch die Stadt möglich. Und wenn einem die Polizei blöd kommt, zeigt man halt eine Spontandemo an. Wobei ja auch da die Anwälte inzw. ausreichend Erfahrungen gesammelt haben dürften, dass das die Polizei auch nicht interessiert.

          5. Ach, ich wünsche mir einfach ein bißchen mehr Widerstand. Gerne auch im Kleinen.
            Adventsspaziergänge in der Stadt, und dann nehmen sich plötzlich alle an die Hände, sowas zum Beispiel. Ja, wir fassen uns an! Weil: durch Händedruck gehen diese Viren kaputt, hab ich gehört. *flöt*

            Alternativ: jemand, der im Kommandoton brüllt: »Maske runter!« Könnte bei denen funktionieren, die wirklich gar nichts zu kapieren scheinen…
            😉

          6. Beide Anträge von Ludwig und Haintz wurden auch vom BayVGH zurückgewiesen. Wann realisieren die beiden endlich, dass die Zeit, sich das Demonstrieren vom Staat oder den Gerichten genehmigen zu lassen, vorüber ist?

      2. Zu dieser möglichen Verschiebung der BTW findet sich jetzt so einiges im Netz. Und mich ärgert ganz fürchterlich, daß wir hier wieder das gleiche blöde Problem haben wie schon bei den ganzen Maßnahmen: die (Verfassungs-)Juristen gehen einfach davon aus, daß wir eine schlimme Pandemie haben und aufgrund dessen halten sie ggf. auch eine Verschiebung für möglich.
        Aber es gibt überhaupt keine Pandemie, weder eine schlimme noch eine nicht schlimme! Und deswegen gibt es auch keinen Grund, die Wahl zu verschieben, HimmelArschundZwirnverdammtnochmalaberauch!!!!!

        1. Ich fluche gerne mit dir. Das zeigt halt auch, dass bei den meisten das Hirn offenbar immer noch komplett ausgeschaltet ist. Da gehe ich auch zu 100 % mit dem Sattelmaier mit. Die haben jegliche rechtsstaatlichen Standards verlassen und sind im Todes-Panik-Modus. Und in dem heilige der Zweck inzwischen wirklich jedes Mittel. Deshalb wird es jetzt verdammt nochmal Zeit, dass irgendein Senat eines höheren Gerichts, in welchem die Richter nicht alle komplett durchgeknallt sind, es endlich mal richtig knallen lässt. Eigentlich hatte ich mir auch erhofft, dass all diese Backpfeifen von Seiten der Exekutive auch deutlich mehr Widerstand von Seiten der Gerichte generieren würden. Gerade die unverhohlene Missachtung der beiden Berliner Beschlüsse zu der Demo am 29. August hatten in mir die Hoffnung genährt, dass die Richter sich das nicht bieten lassen und ggf. auch eins der sicher zahlreich vorhandenen Hauptsacheverfahren vorzeitig oder beschleunigt entscheiden würden. Aber viele Richter und Senate betrachten sich offenbar immer noch als Schoßhündchen der Exekutive?

          Spätestens dann, wenn es wirklich „heftigere“ Beschlüsse geben wird, die bspw. die Verfassungswidrigkeit der gesamten Verordnung bejahen, wird es wirklich spannend, was dann passiert. Wenn die Exekutive dann immer noch unbeirrt weitermacht und weitere klar verfassungswidrige Regelungen erlässt, haben wir definitiv eine echte, handfeste Verfassungskrise. Und spätestens dann müsste meiner Meinung nach die Bundeswehr einschreiten – und diesen Staatsstreich der Exekutive beenden. Wobei ich derzeit eher befürchte, dass die Panzer dann vors Gerichtsgebäude fahren werden.

          Die Juristen im Corona-Ausschuss deuten ja immer wieder an, dass Sie auch Kontakt zu Richtern hätten. Dann muss da jetzt aber verdammt nochmal endlich etwas Bedeutsames passieren!

          Nachtrag: Reiner Füllmich sieht das übrigens in der 25. Sitzung des Corona-Ausschusses ähnlich.

          1. Und spätestens dann müsste meiner Meinung nach die Bundeswehr einschreiten – und diesen Staatsstreich der Exekutive beenden.

            Du meinst diese Bundeswehr, die für die Exekutive arbeitet…?

          2. Auch Soldaten leisten einen Eid auf das GG – und nicht die Exekutive. Teile der Bundeswehr würden ggf. schon reichen. Dass es früher oder später bürgerkriegsähnliche Zustände gibt, daran besteht für mich kein Zweifel mehr; ebensowenig, dass es auch beim Bund Menschen gibt, die in so einem System nicht dauerhaft leben wollen. Spannend wird nun sein, wie die Gerichte ab Montag urteilen werden. Wenn nach der kommenden Woche das meiste nicht von den Gerichten aufgehoben sein wird, sind wir definitiv am Arsch. Bayern können wir dbzgl. (siehe die Demo-Verbote) aber schon einmal abschreiben. Es braucht nun auch föderalen Widerstand, d. h. die Aufkündigung der Beschlüsse dieser sowieso verfassungswidrigen Ministerpräser-Konferenz. Auch auf der Ebene der Kreise und Städte.

          3. Wie ich schon vor Tagen schrieb: wir sollten uns einfach kollektiv weigern, diese schwachsinnigen Maßnahmen zu befolgen und die Politiker damit ins Leere laufen lassen.
            Wenn alle das machen, braucht’s auch keine Gerichte mehr. Also zumindest nicht Montag. Später dann wohl schon…

          4. Das Problem ist und bleibt, dass es kein „wir“ und kein „alle“ (mehr) gibt. Als Einzelner hast du keine Chance, erst Recht nicht im Alltag. Die Masse ist geil darauf, unterjocht zu werden. Und dich wird man als Hexe verbrennen. 🙁

            Ich hatte Ende April niemals geglaubt, dass die Mehrheit diesen Maskenblödsinn mitmachen würde. Und dass der Unfug länger als 3 Tage vor Gericht halten würde. Wie es kam, wissen wir inzwischen.

          5. Und dich wird man als Hexe verbrennen.

            Ich hatte eigentlich gehofft, Du würdest mich spätestens vom Scheiterhaufen retten…
            Da geht er hin, selbst dieser Glaube.
            Scheißleben.

          6. Ich werde mich natürlich solidarisch mitabfackeln lassen! 😉

            Apropos Verbrennung: Da fällt mir doch ganz spontan das Schicksal von Sharin Baratheon ein. Die ihr religiös verblendeter Vater, Stannis Baratheon, von einer roten Hexe für ein Bisschen Tauwetter hat abfackeln lassen.

            Mal gespannt, wie viele Söder gehorchen werden, wenn er auch das von den Zeugen Coronas fordern wird. Der Feuertod ist auf jeden Fall ideal geeignet zur Abtötung jeglicher Viren.

  3. @Dennis,
    jetzt scheinen sie es kapiert zu haben:

    Großdemonstration in München am Sonntag den 08.11.2020 ab 16:00 Uhr, Theresienwiese!
    Angemeldet von Rechtsanwalt Markus Haintz, juristisch vertreten von Rechtsanwalt Ralf Ludwig.

    Ich habe für den Sonntag 08.11.2020 eine Großdemonstration unter folgenden Motto in München angemeldet:

    „Wir feiern das Ende der Pandemie und die Wahl des ersten Querdenken Bürgermeisters Michael Ballweg in Stuttgart und laden hierzu alle seine Wähler sowie auch sämtliche Teilnehmer der Großdemonstration am 07.11.2020 in Leipzig ein.
    Wir fordern, dass ohne Nachweis einer Infektion gem. § 2 Ziff. 2 IfSG (d.h. die Aufnahme eines Krankheitserregers und!!! seine nachfolgende Entwicklung oder Vermehrung im menschlichen Organismus), die zwingend durch einen Arzt gem. § 24 S. 1 IfSG festgestellt werden muss, keine Infektionsschutzmaßnahmen ergriffen werden dürfen. Wir verlangen, dass jeder, der es dennoch macht (beispielsweise als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Versammlungsbehörde), zulässt (beispielsweise als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin eines Gesundheitsamts) oder – sogar ohne die Mindestanforderung einer Plausibilitätsprüfung – nicht verhindert (beispielsweise als Verwaltungsrichterin oder -richter), aufgrund gemeinschaftsrechtlicher Staatshaftungsansprüche und der Radbruch´schen Formel hierfür nach Beendigung der Hauptsacheverfahren zur Rechenschaft gezogen wird.“

    Die Versammlungsbehörde hat die Demonstration unter anderem aufgrund des fehlenden Hygienekonzepts verboten. Ein Hygienekonzept werde ich nicht einreichen, solange mir die Stadt München nicht Infektionen im Sinne des Infektionsschutzesetzes nachweist.

    Rechtsanwalt Ralf Ludwig vertritt mich vor Gericht. Er hat eine vorbeugende Unterlassungsklage gegen die Stadt München eingereicht, das Verwaltungsgericht München hat diese durch Beschluss vom heutigen Tage zurückgewiesen.

    Die Versammlungsbehörde hat die Demo durch Bescheid vom heutigen Tage verboten. Wir gehen aber aufgrund der Begründung des Verwaltungsgerichts München und der von der Stadt München vorliegenden Unterlagen davon aus, dass spätestens das Bundesverfassungsgericht das Versammlungsverbot aufheben wird, da die tatsächlichen Infektionen, welche eine Inzidenz belegen könnten, nicht durch die Stadt München belegt wurden. Ralf geht bereits juristisch gegen das Verbot vor.

  4. der sollte fett sein:
    Ein Hygienekonzept werde ich nicht einreichen, solange mir die Stadt München nicht Infektionen im Sinne des Infektionsschutzesetzes nachweist.

    1. Fett geht bei blockquotes nicht, da muss man (um etwas hervorzuheben) unterstreichen.

      Dass ich diese Meldung in einem Update gestern Abend nachgetragen hatte, hast du offensichtlich übersehen? 😉

      1. Das hatte ich übersehen, ja. Sonst hätte ich damit nicht soviel Platz verbraten…
        Sorry.

        Hier ist noch mal was sehr schönes, was wunderbar darlegt, wie sehr und warum hier gar nichts mehr rechtsstaatlich ist. Und daß die ganzen Verfassungsrichter lügen, wenn sie dergleichen behaupten.

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