Beatrice Vöhringer – Aufklärung zu Masken & CO2

Laut einer Telegram-Nachricht von Markus Haintz wurde (nun auch) der Youtube-Kanal von Klagepaten eine Woche lang gesperrt. Auslöser hierfür ist vermutlich ein am 21. Oktober geführtes Interview mit der Fachärztin für Allgemein- und Arbeitsmedizin, Frau Dr. Beatrice Vöhringer. Es ist ja inzwischen ein bedeutsamer Kontra-Indikator, wenn Youtube Videos und gleich ganze Kanäle sperrt. Denn dann wird da wohl in einer sehr fundierten Art und Weise gegen die Dogmen der WHO argumentiert. Das inzwischen gesperrte und in einem kleineren Kanal wiederhochgeladene Video ist auf jeden Fall eine weitere Transkription wert.

Transkript

Mein Name ist Beatrice Vöhringer, ich bin Fachärztin für Allgemeinmedizin und für Arbeitsmedizin und bin insofern, ja in verschiedener Hinsicht mit dieser ganzen Thematik, die uns im Moment alle beschäftigt, die mit gesundheitlichen Einschränkungen in vielerlei Hinsicht zu tun hat, bin ich betraut. Wir waren hier ja gerade bei einer Schule, wo es um das Thema ging, ob evtl. die Möglichkeit besteht, Messungen an Schülern zu machen, die das machen, um den Sauerstoff- bzw. vor allem den CO2-Gehalt in der Atemluft zu messen.

Und das Schwierige ist, wie überall. Die Menschen in diesem Land sind obrigkeitshörig. Und das ist unser eigentliches Problem. Keiner traut sich, für sich selbst einzugestehen. Jeder schiebt seine Verantwortung ab. Jeder sagt, der andere ist Schuld, der andere muss aufpassen, der andere muss mir sagen, was zu tun ist und so weiter und so fort.

Aber das Problem ist: Wenn Menschen gefährdet sind, reicht es nicht zu sagen, wir haben in ein paar Jahren mal irgendeine Studie. Wenn Menschen gefährdet sind, müssen wir gleich handeln. Und das ist das, was aus meiner Sicht im Moment völlig unterlassen wird. Und aus meiner Sicht als Arbeitsmedizinerin ist es überhaupt keine Diskussion, dass Masken potenziell schädlich sind. Warum?

Wir haben in der Arbeitsmedizin die sogenannte G-26-Untersuchung. Die G 26 wird durchgeführt bei Menschen, die eine Maske aus beruflichen Gründen tragen müssen. Es gibt unterschiedliche Masken, die entsprechend zertifiziert sind, die unterschiedliche Atemwegswiderstände haben. Und davon abhängig ist, was ich als Arbeitsmediziner dann als Untersuchung durchführen muss. Im Minimalfall ist es eine Angebotsuntersuchung, bei der auf Wunsch; der Arbeitgeber muss das anbieten und der Arbeitnehmer darf sich frei entscheiden, ob er an dieser Untersuchung teilnehmen möchte. Und da ist bei so einer einfachen Maske das Minimum zu sagen, man erhebt eine ordentliche Anamnese, aus der heraus man weiß, ob irgendwelche Herzerkrankungen bestehen, ob Lungenerkrankungen bestehen, ob andere wichtige Gründe bestehen, weswegen jemand auch so eine vergleichsweise einfache Maske mit nur weniger Atemwiderstand als schwerere Masken, eventuell nicht getragen werden kann. Das muss ich als Mediziner beurteilen und muss abhängig davon ein entsprechendes Zeugnis oder eine Bescheinigung ausstellen. Und das ist der normale Gang. Sobald ein Arbeitnehmer in einer Firma eine solche Maske trägt.

Aber der entscheidende Unterschied ist, diese Masken sind zertifiziert. Bei diesen Masken weiß ich, einfach weil die Hersteller entsprechende Vorgaben haben, worum es sich handelt. Ich weiß, wie der Atemwegswiderstand ist, ich weiß, wie ich das einzugruppieren habe und so weiter. Und ich weiß, was ich zu untersuchen habe. Und ich muss dann auch eine Funktionsprüfung machen, um zu schauen, ob das vom Lungenvolumen überhaupt geht und eventuell weiterführende Untersuchungen. Bei stärkeren Masken gehört sogar ein EKG oder eine Ergometrie, also ein EKG, wo man auf dem Fahrrad sitzt, dazu. Und es gibt Menschen, die dürfen in der Arbeitsmedizin keine Maske tragen. Die sind dann für solche Tätigkeiten nicht einsetzbar.

Das heißt, es gibt Daten dazu. Es gibt Forschungen dazu. Man hat sich diese G 26 damals nicht aus den Fingern gesogen, es ist auch keine nagelneue arbeitsmedizinische Untersuchung. Also würde ich jedem, der sich mit der Thematik befassen möchte, einfach nur empfehlen, ein Arbeitsmedizinbuch aufzuschlagen, da gibt es genug Fachbücher auf dem Markt. Um mal zu schauen, was das Thema Masken eigentlich bedeutet. Und wenn jeder Arbeitgeber verpflichtet ist, seinen Mitarbeitern so eine Untersuchung anzubieten, wieso müssen jetzt überall dort, wo die Mitarbeiter verpflichtet werden, da nicht solche Untersuchungen angeboten werden? Theoretisch müsste jede Kassiererin, jede Schule, jeder Lehrer, alle Eltern, alle müssten jetzt diese Untersuchungen angeboten bekommen, weil die Masken einfach entsprechend lange getragen werden und damit die Auslösekriterien für diese Untersuchung erfüllt sind.

Das heißt, wir haben Rechte, Gesetze, Normen, wie auch immer man das dann im Detail nennen möchte. Und die werden einfach völlig missachtet oder es wird einfach so getan, als ob es das gar nicht gibt. Das ist mir ein Rätsel. Und man muss da nicht um die potenzielle Schädlichkeit rumdiskutieren; es gäbe diese teils verpflichtenden Untersuchungen nicht, wenn diese Masken nicht irgendwo ein potenzielles Geundheitsrisiko darstellen würden. Und wenn die dann noch selber gestrickt, gehäkelt, übereinandergelegt, sonstwas sind, dann kann es sein, dass ich extrem hohe Atemwegswiderstände erzeuge. Oder vielleicht, wenn die Maske nicht eng genug anliegt, ein hohes, also mit zu viel Abstand nach vorne anliegt, ein hohes Totraumvolumen habe. Und damit Menschen sinnlos gefährde.

Und da Kinder viel weniger Luft pro Atemzug einatmen als Erwachsene, haben die weniger Ausgleichsmöglichkeit. Das beginnt bei einem Säugling, der nur etwa 18 Milliliter einzieht. Wenn ich ein Totraumvolumen hab in so einer Maske von 80 Milliliter, ein Säugling könnte unter so einer Maske nicht atmen. Der würde ersticken. Und bei Schulkindern sind wir vielleicht dann bei 200 Milliliter, 300 Milliliter, wie auch immer. Trotzdem sind 80 Milliliter davon ein hoher Anteil, den ich einfach an Totraumvolumen einatme. Und das ist aus meiner Sicht ein großes Problem. Dazu braucht es bei Kindern entsprechende Untersuchungen, wenn man meint, das noch beweisen zu müssen.

Aber im Zweifelsfall muss ich doch primär dafür sorgen, dass Menschen nicht geschädigt werden. Und muss sehr genau als Politiker, als Lehrer, als Rektor, als wer auch immer, als Arbeitgeber, darüber entscheiden, was im Moment das größere Risiko ist? Eine potenzielle Ansteckung mit einem Virus, der vielleicht in der Population momentan, je nach Ort, wenig enthalten ist oder eben ein klar arbeitsmedizinisch erwiesenes potenzielles Risiko für den Einzelnen? Und ich denke, da könnte man ansetzen.

Interviewer: Das Risiko, dass ja dann jedem aufgezwungen wird?

Genau, das Risiko, das jedem aufgezwungen wird.

Interviewer: Jetzt hast du von Totraumvolumen gesprochen. Könntest du das bitte noch erklären?

Totraumvolumen bedeutet, also wenn man sich vorstellt, man hat eine Maske überm Gesicht und atmet Luft aus. Was passiert? Ein Teil der Ausatemluft bleibt hinter der Maske zwischen meiner Nase, meinem Mund und der Maske hängen. Diese Luft ist natürlich sauerstoffärmer und kohlendioxidreicher, als es meine Einatemluft ist. Weil es ist ja durch meine Lunge und nach draußen gegangen. Bedeutet im nächsten Schritt: Ich fange an, wieder einzuatmen, möchte Sauerstoff ziehen aber ziehe zunächst das gesamte Luftvolumen, das unter meiner Maske ist – und es kann um die 80 Milliliter sein, es kann ein bisschen mehr, es kann ein bisschen weniger sein, das kommt auch auf die Form der Maske an – das ziehe ich als allererstes in meine Lunge rein. Und erst danach kommt die Frischluft hinterher. Das heißt, ich habe immer ein Teil kohlendioxidreichere Luft, die ich Dank dieses Totraums, also dieses Raums zwischen meiner Maske, meinem Mund und meiner Nase, wo also einfach ein Luftrest drin ist, was ich zuerst einatme. Und das bei jedem Atemzug.

Und bei einem Erwachsenen, der vielleicht schon 500, 600 Milliliter einatmet, ist es nicht das Problem, so ein kleiner Anteil; zumindest wenn er keine Vorerkrankungen hat. Bei einem Kind, je nachdem wie klein es ist oder wie sein Lungenvolumen ist, ist das unter Umständen ein sehr schwerwiegendes Problem.

Interviewer: Ich möchte dir ein kleines Feedback geben. Du wirst überhäuft mit Lob für deine guten Erklärungen und deine fachlichen Analysen. Vielen, vielen herzlichen Dank. Wirklich, wirklich toll! Habe ich das richtig mitbekommen? Du beschäftigst dich mit dem Thema Masken und Arbeitsschutz schon seit einiger Zeit?

Gut, ich bin seit einer Weile Fachärztin für Arbeitsmedizin und hab davor natürlich auch meine Assistenzzeit in dem Bereich gemacht und da ist es einfach ein logischer Bestandteil. Also es ist eine von vielen arbeitsmedizinischen Untersuchungen, mit denen man sich dann entsprechend befassen muss, weil man ja die Mitarbeiter untersucht, ja.

Interviewer: Wie ist das mit deinen Kollegen? Wissen die das alle nicht oder gehen die nur nicht an die Öffentlichkeit mit ihrem Wissen?

Das ist ’ne Frage, die ich mir auch öfter stelle. Also natürlich weiß das jeder Arbeitsmediziner. Jeder hat mal was über die G 26 gelernt und das ist eine gängige Untersuchung, die eigentlich jeder irgendwann schon einmal durchgeführt hat; also mit allergrößter Wahrscheinlichkeit. Das Thema mit der Öffentlichkeit ist ja hinlänglich bekannt. Man kriegt ja aus verschiedenen Medien mit, was mit Menschen passiert, die im Moment sich trauen, an die Öffentlichkeit zu gehen. Und da muss jeder für sich persönlich abwägen, was er tun möchte.

Und ich kann nur jeden ermutigen, da mutiger zu werden. Weil am Ende: Was gibt es zu verlieren? Wenn alles immer schlimmer wird für uns? Wir immer mehr Repressalien bekommen? Gesetzt den Fall, es geht so weiter, was letztlich keiner weiß; aber was irgendwo zu befürchten steht. Ja, dann gibt es vielleicht irgendwann keine Möglichkeit mehr, sich zu wehren. Also wenn, macht es Sinn, das jetzt zu tun. Jetzt, wo wir noch genug Rechtsstaat haben, um noch was zu erreichen und um für uns alle eine schöne Zukunft zu kreieren.

Interviewer: Ich bin absolut überwältigt von deinen Worten. Vielen, vielen, vielen herzlichen Dank, dass du uns hier heute unterstützt hast und das du uns jetzt so ein tolles Interview gegeben hast. Vielen Dank!

Sehr gerne!


Siehe auch

  • OVALstatement – Arbeitsschutzregelungen bei Masken werden für Kinder nicht berücksichtigt | OVALmedia.
  • Klagepaten TV #9 – Dr. Kirsten König mit Beatrice Vöhringer – wie schädlich sind Masken?

Rede von Tina Romdhani in Karlsruhe

Rede von Julia (Lehrerin) in Köln

Reupload: Prof. Dr. Michael Klundt vor der KiKo des Bundestages

Reupload: Margareta Griesz-Brisson

3 Gedanken zu „Beatrice Vöhringer – Aufklärung zu Masken & CO2“

    1. Du triffst es auf den Punkt

      „Masken sind nicht das Gleiche wie ein Atemschutzgerät“

      Und genau da ist das Problem -> beim Atemschutzgerät muß ggf. vom Arzt bescheinigt werden das Du damit arbeiten darfst – auch ein BelastungsEKG wird oftmals erstellt. Du hast einen definierten Durchsatz bzw. definierten Atemwiderstand definiertem Totraumvolumen und für nahezu jedes Atemschutzgerät eine ‚Empfehlung‘ bis zu welchenm Lungenvolumen das noch genutzt werden kann!

      Und nun haste eine „Maske“ – verstopfst Dir in undefinierter Weise die Atemwege ( wenn DU mit Deiner frei Atmen kannst – kannste Sie genausogut weglassen ) – Denn nichts ist definiert – es geht von „Fliegengitter“ bis „nahezu Plastikbeutel“ alles und jeder Zustand – Und nun nimmst Du ein Kind mit kleinem Lungenvolumen -> trägst die Maske über ein ‚paar‘ Stunden -> da ist es eigentlich ein Wunder das die ‚NUR‘ Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme bekommen – eigentlich müssten die umfallen wie die Fliegen – und dabei habe ich alle Punkte die sonst noch dagegen sprechen nichtmal beachtet!

      und das um eine mögliche Ansteckung zu vermeiden, die aber ‚dank‘ vollständiger Kontaktverfolgung eigentlich gar nicht erfolgen kann – oder aber wenn das Virus so weit verbreitet ist, wie es einige mutmaßen keinen Sinn macht denn dann hattest Du eventuell eh schon Kontakt und das, um einem IFR von 0,05 ( lt. WHO Bulletin ) für unter 70 jährige zu versuchen zu entgehen Und auch hier Hintergrundimmunität und und und weggelassen.

      Um dann in 1 bis 2 Jahren geimpft zu werden mit einem Sterberisiko von vielleicht 0,5 % und das mit einem Gen verändernden Impfstoff . . . . . . . ( die vielleicht 4,x % mit sonstigen Nebenwirkungen – genannt Impfschäden lasse ich auch weg )

      Wenn ich mich entscheiden dürfte ………… nun ich vertraue auf mein Immunsystem

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