Coronoia: RKI streicht Todesfall-Diagramm

Es ist schon wieder Mittwoch. Und Mittwochs erscheinen bekanntlich im täglichen RKI-Bericht die Testzahlen. In der Kalenderwoche 37 hat man tatsächlich einen neuen Rekord geschafft; so wurde mit 1.120.835 untauglicher und keine Infektionen im Sinne des § 2 Nr. 2 IfSG nachweisen könnenden PCR-Tests zum vierten Mal in Folge die Millionen-Schallmauer durchbrochen. Mindestens 9.675 Menschen (und deren Kontaktpersonen) durften sich nun in Einzelhaft / Quarantäne begeben. Die Positivenquote stieg leicht an auf 0,86 %. Auch weiterhin steht diese ganze Testerei in keinerlei Verhältnis mehr; man versucht hier mit betrügerischen Mitteln, diesen Ausnahmezustand um jeden Preis beizubehalten. Damit den Leuten die Tatsache nicht so direkt ins Auge springt, dass seit Wochen täglich mehr Menschen im Straßenverkehr, denn an diesem Todesschnupfen sterben, hat man nun das bislang stets mitveröffentlichte Säulendiagramm zu den Todesfällen einfach wegrationalisiert.

Es fällt auch auf, dass die regelmäßigen Veränderungen bei den Test-Zahlen der letzten Wochen dieses Mal nicht zu beobachten sind.

Seit Beginn der Testungen in Deutschland bis einschließlich KW 37/2020 wurden bisher 14.557.136 Labortests erfasst, davon wurden 300.047 positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Bis einschließlich KW 37 haben sich 252 Labore für die RKI-Testlaborabfrage oder in einem der anderen übermittelnden Netzwerke registriert und übermitteln nach Aufruf überwiegend wöchentlich. Da Labore in der RKI-Testzahlabfrage die Tests der vergangenen Kalenderwochen nachmelden können, ist es möglich, dass sich die ermittelten Zahlen nachträglich ändern. Es ist zu beachten, dass die Zahl der Tests nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen ist, da in den Angaben Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sein können (s. Tabelle 4).

Die Tabelle 4 mit den Testzahlen auf Seite 10 in ein Säulendiagramm übertragen ergibt dann das folgende Bild:

Schade, dass das Todesfall-Diagramm weggefallen ist. So bleibt nur noch das auch aus dem Dashboard bekannte, nichtssagende Fallzahlen-Diagramm (Abbildung 2, Seite 5):

Auf den Seiten 8 und 9 erfährt man (Tabelle 3), dass es laut DIVI-Intensivregister derzeit gerade einmal 233 Menschen in intensivmedizinischer Behandlung gibt; 128 davon beatmet. Außerdem schreibt das RKI u. a. Folgendes:

Mit Stand 16.09.2020 (12:15 Uhr) beteiligen sich 1.283 Klinikstandorte an der Datenerhebung. Insgesamt wurden 30.759 Intensivbetten registriert, wovon 22.142 (72%) belegt sind; 8.617 (28%) Betten sind aktuell frei. Im Rahmen des DIVI-Intensivregisters wird außerdem die Anzahl der intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Fälle erfasst (siehe Tabelle 3).

Was für eine absolut tödliche Pandemie! Der Proben-„Rückstau“ wächst jedenfalls weiter an; das RKI hierzu (Seite 12):

Fachliche Einordnung hinsichtlich der Testkapazitäten

Verbrauchsmaterialen und Reagenzien werden in Laboren nur für kurze Zeiträume bevorratet (u. a. wegen begrenzter Haltbarkeit bestimmter Reagenzien). Bei steigender Anzahl durchgeführter Tests und aufgrund von Lieferengpässen bei weltweit steigender Nachfrage können sich die freien Kapazitäten in den nächsten Wochen reduzieren. Die Situation wird ferner dadurch verschärft, dass gerade bei Hochdurchsatzverfahren eine starke Abhängigkeit von einzelnen Herstellern besteht.

Siehe auch Abbildung 5:

Ich habe es ja letzte Woche schon einmal geschrieben: Warum kauft nicht einfach mal irgendwer den Markt für das Zeugs leer? Ich wüsste nicht, dass das illegal wäre.


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