Coronoia: Political Distancing?

Da hatte die NZZ doch neulich erst einen die Corona-Maßnahmen kritisch beleuchtenden, mit „Kollabierte Kommunikation: Was, wenn am Ende «die Covidioten» recht haben?“ betitelten Artikel von Milosz Matuschek veröffentlicht. Um die von Gunnar Kaiser und eben jenem Milosz Matuschek mit ihrem zuletzt formulierten Appell kritisierte „Cancel-Culture“ umgehend zu belegen, hat die NZZ nun die Zusammenarbeit mit diesem freien Autoren beendet. Warum? Er hatte seinen Text auch KenFM zur Verfügung gestellt. Dies wiederum führte offenkundig zu einem Shitstorm, wie es denn sein könne, dass die NZZ mit KenFM zusammenarbeite? Zuerst warf man KenFM eine Urheberrechtsverletzung vor. Dies wohl zu Unrecht, weil Matuschek der NZZ nach eigenem Bekunden keine exklusiven Rechte an seinem Text gewährte. Auf das Zeilenhonorar aus der Schweiz muss er zukünftig jedenfalls verzichten. Meinungsfreiheit 2020.

Dass alleine schon eine Verlinkung auf KenFM zu merkwürdigen Reaktionen führt, durfte ich vor einer Weile selbst erleben, als mich jemand um Verlinkung einer Petition (zum Thema Radverkehr) bat – und dann regelrecht hysterisch um die sofortige Herausnahme des Links bat, weil auf meiner Webseite auch auf Beiträge von KenFM verwiesen wird. Ich will mich an dieser Stelle gar nicht groß über KenFM oder Ken Jebsen äußern, weil der „Witz“ ja der ist, dass sehr viele Leute sich ihre Meinung über Personen oder auch alternative Medienangebote eben nicht selber bilden, sondern einfach nur (unkritisch) die (multiplizierte) Meinung anderer übernehmen; betreutes Denken ist halt einfach viel bequemer. Man kennt dieses Prinzip vor allem, wenn man auf dem Dorf aufgewachsen ist.

Der liebe Gott sieht alles. Nachbarn sehen mehr.

Volksmund.

Ich persönlich habe mir in den letzten Monaten (nach einer längeren Unterbrechung) inzwischen unzählige aktuellere Videos und Texte von Ken Jebsen oder auch anderen bei KenFM publizierenden Autoren angesehen – wer diesem Mann bzw. den anderen für KenFM Arbeitenden irgendwelche „antisemitischen Tendenzen“ unterstellt, lehnt sich meiner Ansicht nach schon sehr weit (über den Rand einer zulässigen Meinungsäußerung hinaus) aus dem Fenster. Das von Jebsen geleitete, spendenfinanzierte und somit relativ unabhängige Portal macht schlicht und ergreifend eine hervorragende journalistische Arbeit. Jebsen selbst würde ich sogar eher ins originär „linke“ (vor allem kapitalismuskritische) Lager einordnen; er vertritt nach meinem Empfinden auf jeden Fall eine eindeutig konträre Position zu den neoliberalen Eliten und dem damit verbundenen „Deep State“.

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

Immanuel Kant.

Aber das ist nur meine persönliche Sicht der Dinge – es obliegt jedem selbst, sich eine eigene Meinung zu bilden. Doch dazu sind die meisten leider einfach zu bequem. Es reicht, fremde Leute auf Basis von Hörensagen und der Hetze anderer (nicht selten durch völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten) abzustempeln und gegen jene zu agitieren. Fakten interessieren diese Menschen nicht (mehr).

Wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur.

Volker Pispers.

Leider stumpft man zunehmend ab; man hält so eine offene Meinungsdiktatur selbst als kritischer Zeitgenosse inzwischen schon für mehr oder weniger „normal“. Es gehört also auch zur „Neuen Normalität“ dass Menschen persönlich diffamiert und ihnen die Kolumnen gestrichen werden, weil sie einen Artikel auch noch bei einem alternativen, corona-kritischen Medium veröffentlichen.

Kontaktschuld

Auch Michael Ballweg wird zunehmend dazu aufgefordert, sich von „Rechten“ zu „distanzieren“. Das ehemals noch eine Instanz in Sachen kritischer Recherche darstellende Magazin „Monitor“ hatte neulich mit dem Versuch, eine solche „Kontaktschuld“ zu konstruieren, eine ganze Sendung gefüllt. Ganz ehrlich – ich kann diesen Blödsinn nicht mehr hören! Ich persönlich werde mich verdammt nochmal von niemandem „distanzieren“. Wo zur Hölle sind wir eigentlich? Irgendwelche Leute stellen – hart an der Grenze zur üblen Nachrede bzw. Verleumdung – irgendwelche haltlosen Behauptungen über andere Menschen auf. Und diese hätten jene dann zu widerlegen? Haben sie euch komplett ins Hirn geschissen? Was hat das noch mit einer offenen, pluralistischen Meinungs- und Diskussionskultur zu tun?

Wenn ich eine Möglichkeit gehabt hätte, die Demos in Berlin zu besuchen, hätte ich mich also von den 0,1 % Hanseln „distanzieren“ müssen, die mit schwarz-weiß-roten Flaggen durch die Gegend rannten? Warum eigentlich (nur) von denen? Das sind übrigens Flaggen, die mit dem „Dritten Reich“ überhaupt nichts zu tun haben. Und wie dieses kurze Interview von Ashtar zeigt, rannten diese Leute auch nicht blindlings marodierend und rechte Parolen grölend durch die Straßen Berlins. Zumal es völkerrechtlich betrachtet durchaus erlaubt sein sollte, das rechtliche Konstrukt, auf dem die „Bundesrepublik Deutschland“ gründet, ergebnisoffen zu diskutieren. Und selbst, wenn nicht: Lasst den Leuten doch einfach ihre Minderheitenmeinung, anstatt sie zu diffamieren und auszugrenzen? Über die nur noch als absurd zu bezeichnende Propaganda um den sogannten „Reichtstagssturm“ verliere ich an dieser Stelle ebenfalls keine weiteren Worte. Dieses System pfeift auch propagandistisch inzwischen nur noch auf dem letzten Loch!

Ein „Linker“ als „Rechter“?

Ich war politisch eigentlich schon immer eher im „linken“ politischen Spektrum heimisch; ich setze mich in erster Linie für Gleichheit, Freiheit, Frieden, soziale Gerechtigkeit und Bürger- und Menschenrechte ein. Ich habe beispielsweise auch „Das Kapital“ von Karl Marx gelesen (und – meine ich zumindest – verstanden) und bin erklärter Gegner des Kapitalismus, des us-amerikanischen Imperialismus, der einzig zur Durchsetzung der neoliberalen Ideologie installierten, absolut undemokratischen „Europäischen Union“ und jeglicher Form von Faschismus, Totalitarismus, Autoritarismus und Rassismus. Zu letzterem zähle ich insbesondere auch pauschale Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit. Wirtschaft und Staat haben in meinen Augen stets dem Menschen zu dienen – und nicht umgekehrt. Ich halte auch die globale Verteilung der Vermögen für skandalös, ebenso die systematische Ausbeutung der Dritten Welt und die Millionen von Hungertoten, die vor allem die Bevölkerungen des dekadenten „Westens“ seit Jahrzehnten bestenfalls mit einen zynischen Schulterzucken quittieren. Ebenso unerträglich ist die permanente Einmischung westlicher Militärbündnisse, NGOs und Staaten in die inneren Angelegenheiten anderer Länder; so wie dies ganz aktuell wieder in Weißrussland (IWF, Lukaschenko) und Russland (Nawalny, Nord Stream 2) geschieht.

Andere mit Dreck bewerfen

Wer mich mit Dreck bewirft, indem er von mir verlangt, ich hätte mich von irgendwelchen Leuten, die an einer (im öffentlichen Raum stattfindenden) Demo teilnehmen (und wir sind mal großzügig und schließen es einfach mal aus, dass es sich hierbei auch um V-Leute der Exekutive handelt), zu „distanzieren“, da ich mir sonst deren Ansichten zueigen machen würde, ist selber ein verkappter Faschist! Wie weit soll dieser Blödsinn eigentlich gehen? Stellen Leute, die so eine bescheuerte Behauptung aufstellen, eigentlich das Atmen oder den Konsum von Brot ein? Schließlich hätten sie ja dann auch etwas mit „Rechten“ oder „Nazis“ gemein. Verlassen sie fluchtartig den Bus oder den Supermarkt, wenn da so eine ganz seltene, stereotype Karikatur mit Springerstiefel und Glatze unterwegs ist?

Wer anderen vorwirft, eine rechte – oder von mir aus auch linke – politische Gesinnung zu unterstützen, hat das (gerichtsfest) zu belegen – oder ansonsten seine verleumderische Fresse zu halten! Wenn ich auf eine Demo gehe, dann mache ich mir die Meinung von niemandem zu eigen! Mir persönlich müssen noch nicht einmal alle Reden oder Redner oder der Umgang der Veranstalter mit unorthodoxen Meinungsäußerungen gefallen. Ja, ich kann und darf auch insgeheim Zweifel an der Programmatik und der Strategie jener hegen, die diese Demos organisieren. So halte ich die Art und Weise, wie die Demo von Querdenken am 29. August in Berlin abgelaufen ist, angesichts der zunehmend dramatischen Situation für viel zu harmlos, ineffizient und unpolitisch. Aber solche Demos (und alle Menschen, die jene besuchen) sind trotzdem wichtig. Es ist nicht die Zeit, von der sich gegen den Corona-Faschismus auflehnenden Opposition Perfektion und absolute Einigkeit zu verlangen. Man geht im Leben nun einmal zeitweise Bündnisse mit Menschen ein, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Hinterher trennt man sich – und arbeitet wieder gegeneinander.

Unsympath -> Rechter -> Nazi?

Wo fängt denn überhaupt das „Rechtssein“ eigentlich an? Woran erkenne ich solche Menschen äußerlich? Und welche Kriterien müssen erfüllt sein, dass aus einem „Rechten“ ein „Nazi“, „Antisemit“ oder gar ein „Holocaustleugner“ wird? Das frage ich auch deshalb, weil ich in meinem ganzen Leben bislang nie jemanden kennengelernt habe, der Mitglied in einer originär rechten Partei gewesen wäre. Die Schwester meiner Großmutter (mütterlicherseits) und deren Ehemann waren bspw. noch waschechte „Nazis“; bis zu ihrem Tod. Sie besaßen immerhin die Demut, zu diesem Thema meistens ihre Klappe zu halten. Pauschale Fremdenfeindlichkeit (und so etwas bezeichne ich als „rechts“) beispielsweise ist in der bürgerlichen „Mitte“ sehr weit verbreitet. Ich habe von braven Unions- und SPD-Wählern Aussagen gehört, die hätte man sich wohl nicht einmal auf dem NPD-Parteitag auszusprechen gewagt. Nicht vergessen sei die Hetze, die noch vor wenigen Jahren vor allem die Griechen und andere Südeuropäer über sich ergehen lassen mussten; sie seien alle faul und würden auf Kosten der „fleißigen Deutschen“ ein sorgloses Leben führen. Auch der Wunsch nach autoritärer Führung (der gerade derzeit Hochkonjunktur hat) ist und war vor allem im piefigen, untertänigen Mittelstand heimisch.

Wenn ich hin und wieder vor allem die Kommentare bei Twitter und Youtube einiger Menschen lese, kann ich oftmals nur mit dem Kopf schütteln. Und damit meine ich Kommentare von Leuten, die (zumindest) in Sachen Corona auf der gleichen Seite stehen. Weil sie – aus meiner Warte – vollkommen absurde Rückschlüsse aus diesen Vorgängen ziehen, um weiterhin (entgegen allen Fakten) ihr gewohntes Feindbild (alles „Linke“) aufrechterhalten zu können. So wurde das brutale Vorgehen der Polizei in Berlin vor allem auf die Tatsache zurückgeführt, dass Innensenator Geisel vor über 30 Jahren Mitglied der SED gewesen sei und in Berlin ein rot-rot-grüner Senat regiere, der nun auch eine Maulkorbpflicht auf größeren Demos erlassen hat (das vom Soziopathen Söder regierte Königreich Bayern hat übrigens nachgezogen).

Das könnte – wenn überhaupt – ich der Linken zum Vorwurf machen, dass sie inzwischen komplett in der neoliberalen Mitte angekommen ist, brutale Polizeigewalt gegenüber Oppositionellen mitträgt und man jene Demonstranten mittels eines aufgenötigten Gesslerhuts sogar regelrecht verhöhnen will. Ja, nicht wenige behaupten in den Kommentarspalten sogar, dass das, was da weltweit, quasi ohne jegliche vernehmbaren Widerstände der Superreichen und der Konzerne, abläuft, darauf abziele, den globalen „Sozialismus“ oder „Kommunismus“ einzuführen. Dabei geht es meiner Ansicht nach derzeit doch vielmehr darum, die finale neoliberale Umstrukturierung der gesamten Weltwirtschaft zu verhindern.

Rinks und Lechts

Jedenfalls muss ich zum Thema „Rinks und Lechts“ auf jeden Fall auch noch einen ausführlicheren Beitrag schreiben, denn diese Schubladen sind spätestens seit Beginn der Corona-Diktatur obsolet geworden. Nicht nur aus dem einfachen Grund, dass es stets die „Mitte“ ist, die hier „Haltet den Dieb!“ schreit. Doch wer oder was legitimiert die „Mitte“ eigentlich dazu, „Mitte“ zu sein? Letzten Endes sind diese Begriffe – und das zeigen auch die erwähnten Kommentare – auch nur ein Teil eines perfiden, auf mehreren Ebenen wirkenden Framings, um die unterschiedlichen oppositionellen Lager voneinander zu trennen und daraus die Position und Legitimität der vermeintlichen „Mitte“ (in der bekanntlich oftmals die „Wahrheit“ zu finden sei) weiter zu stärken. Dazu passt auch das mehr als verdächtig wohlwollende Verhalten der neoliberalen Mitte gegenüber der sogenannten „Antifa“ – die ich persönlich für eine sprichwörtliche False Flag halte.

Ich distanziere mich jedenfalls ausdrücklich nicht nur vom asozialen „Social Distancing“, sondern auch vom „Political Distancing“!

Siehe auch

  • „BREAKING NEWS: Ethische Säuberung: NZZ & ZDF züchten Marionetten“ von Daniel Stricker zur Thematik und der Selbstzensur des ZDF kritischer Äußerungen von Markus Lanz in dessen letzter Sendung.
  • NZZ kickt Covid-Kritiker mit den Giga-Klicks | In$ide Paradeplatz.
  • Die Maske ist totalitär | Mona Pauly | Der Freitag.
  • Neuer Schwung mit Schwarzweißrot? | Von Hermann Ploppa | KenFM.

Aktuelle Empfehlungen

  • In Spanien versuchten Polizisten, eine Frau festzunehmen, weil sie keine Maske trug | Dutzende Menschen warfen ihre Masken ab um anschließend der Frau zu helfen. | @DaFeid. Kommentar: In Deutschland hingegen hätten die Masken-Michels der Polizei zugejubelt.
  • Griechenland: Protest gegen Schulmasken-Mandat | RT Deutsch.
  • Faktencheck: Gibt es aktuell eine Coronavirus-Pandemie in Deutschland? | Von Paul Schreyer | KenFM.
  • Die Zerstörung der Süddeutschen Zeitung | Gunnar Kaiser.
  • Widerspruch ist ungesund! Von Corona zu Nowitschok: Medien gegen Demokratie | Uli Gellermann | KenFM.
  • Mehr als tausend Worte | Thomas Castellini | zu den Bildern aus Italien | Rubikon.
  • Der Reichstag Wahrheit auf der Spur – Im Gespräch mit Aktivist Mann | Kai Stuht.
  • Der CSD 2020 in Dresden | DNN | Kommentar: Gute Demonstranten / Böse Demonstranten.
  • LIVE (20 Uhr) – Interview mit Polizist – Demo in Berlin als Demonstrant aus seiner Sicht | BITTEL TV.
  • Gericht kippt allgemeine Maskenpflicht in Straßburg | Badische Zeitung.
  • #Schulbeginn in #Bayern #Schülerin gegen #Maskenpflicht #Demo #München #Mundnasenbedeckung #MNB | Martin Lejeune.
  • Skeptiker auf Anti-Corona Demo in Italien | RT Deutsch.
  • Achtung! Biologe enthüllt massive Mängel & Gefahren der Corona-Impfung! (Clemens Arvay) | RPP Institut.
  • Im Gespräch: Marty McKay | StrickerTV.
  • The Wolff of Wall Street SPEZIAL: Corona-Pandemie – Endziel: Digitaler Finanzfaschismus | KenFM.
  • Tagessau 012 | Dave Brych.
  • FOUR STYLIZED FACTS ABOUT COVID-19 | Working Paper 27719 | NBER (pdf).
  • #Trommeln für die Freiheit #Demo für #Kinderrechte in #München Eilantrag #Maskenpflicht #Bayern #MNB | Martin Lejeune.
  • In den Staub werfen: Die erste Prise für Daniel Koch | StrickerTV.
  • Gastronom in Not wegen #Querdenker Stammtisch in seinem Lokal #Diskriminierung #Nürnberg #Querdenken | Martin Lejeune.
  • Money Talks IV – corona-schadensersatzklage.de | Dr. Reiner Fuellmich.
  • Bußgeldbewehrte #Maskenpflicht für #Demonstranten in #Bayern. Konsequenzen für #Masken #Verweigerer | Martin Lejeune | Kommentar: Die „Maske“ ist die neue Hakenkreuz-Armbinde. Wir sind eindeutig wieder in den 30ern angelangt. Soviel übrigens auch zu denen, die die vergleichbare Schikane in Berlin an einer rot-rot-grünen Regierung festmachten.
  • #Angst: 1. Schultag in #Bayern mit #Maskenpflicht. Ich brachte eine 15-jährige Schülerin zur #Schule | Martin Lejeune.
  • 08.09.2020 Schülerin aus #Bayern musste wegen Übelkeit aus der Schule abgeholt werden #Maskenpflicht | Martin Lejeune.
  • New Normal Gleichschaltung | Von Mathias Bröckers | KenFM.
  • Corona, Freiheit und die neoliberale Marktwirtschaft | Von Christian Kreiß | KenFM.
  • Ein zweiter Covid-Lockdown? | Peter König | KenFM.
  • Jetzt drehen sie durch! 😂 Markus Lanz, Heiko Maas, Greta Thunberg + weitere Knaller! (Großartig!) 😃 | Kai Brenner.
  • Corona ist Faschismus | Gordon Pankalla.
  • Spiel mit dem Feuer: Nato-Flugzeuge mit Atomwaffen fliegen immer öfter an Russlands Grenzen entlang | Anti-Spiegel.
  • Corona macht Schule | Multipolar.
  • Prof. Dr. Karina Reiss – Vortrag zum Maßnahmen-Wahnsinn | chriseventy.
  • Im Zweifel lieber erschiessen: Leben zwischen DDR und Schilda | StrickerTV.
  • Melanie Kolic vs. Daniel Koch – Das Gespräch | StrickerTV.
  • Spanien: Surferin festgenommen wegen positiven Corona-Tests | RT Deutsch.
  • INTERVIEW Samuel Eckert | 3 Demos an EINEM Wochenende | Die Menschen werden aufstehen | 06.09.2020 | Elijah Tee.
  • 08.09.2020 #Schülerin in #Bayern der Schule verwiesen Medizinischer #Datenschutz nicht gewährleistet | Martin Lejeune.
  • Warntag 2020 – Was ist das? Was soll das? | Dave Brych.
  • „Hoffe du dumme Nutte stirbst an Corona“. Inspiriert vom Charme des Mainstreams | StrickerTV.
  • INTERVIEW Nana Domena | Seine Verhaftung in Berlin | Appell an Polizisten | 06.09.2020 | Elijah Tee.
  • Kinder in Corona-Zeiten – Dr. med. Thomas Ly (Ärzte für Aufklärung) | Ärzte für Aufklärung.
  • Der „Homo Hygienicus“ – Dr. phil. Matthias Burchardt (Ärzte für Aufklärung).
  • Alles Verschwörungstheorie? Die Macht der Sprache – Dr. Matthias Burchardt (Ärzte für Aufklärung).
  • 3 Fragen an Prof. Drosten | Gopal Norbert Klein.
  • Corona Aktuell: Warum Impfungen gegen Corona vielleicht keine gute Idee sind (Paul Cullen) | RPP Institut.
  • COVID-19: Wo ist die Evidenz? | EbM-Netzwerk.
  • Querdenken-Demo Berlin: Gefühlte und gemessene Größe/ #42 Wikihausen.
  • 13-Jährige bricht in Schulbus zusammen und stirbt | Rheinpfalz. | Kommentar: Natürlich gilt auch in RLP eine Maulkorbpflicht in Bussen. Zufall?
  • Mask-wearing protest in Greece! | @YellowCube7.
  • Home Office #55 (feat. @wikihausen ) | NuoViso.TV.
  • Zuhören statt Spaltung. Schulbegleiter Sozialarbeiter über das Zusammenleben in unserer Gesellschaft | Martin Lejeune.
  • Corona – Nur Fehlalarm? ein Talk Spezial mit Prof. Dr. Sucharit Bhakdi | 9. September / 22:15 Uhr | Servus TV.
  • Selbstbestimmung ist ansteckend. Die Geschichte wird die Wahrheit freisprechen. | Stefan Henschel | KenFM.

9 Gedanken zu „Coronoia: Political Distancing?“

  1. Ich distanziere mich jedenfalls ausdrücklich nicht nur vom asozialen „Social Distancing“, sondern auch vom „Political Distancing“!

    Gut gebrüllt, Löwe!
    Ich bin dabei. Jeder ist, wie und wer er (m/w/d) ist, und alle sollten ihre Meinung sagen dürfen. Natürlich auch auf Demonstrationen. Und wenn die Demo «für Grundrechte« ist, dann ist es wirklich schnurz, woran die Leute außerdem auch noch glauben.
    Sollte es zumindest sein, und für mich ist es das auch. Wenn mich das zum Nazi/[sonstige Diffamierung hier einfügen] macht, dann ist das lediglich ein Zeichen für den rapiden Niedergang von Demokratie, Meinungsfreiheit und (zwischen-)menschlichem Miteinander.
    Sage ich jetzt, morgen und immerdar. Und wenn ich dafür gekreuzigt oder an den Pranger gestellt werde, sage ich es immer noch. Bis zum Ende.

    1. Ich hatte mir noch das Voltaire zugeschriebene Zitat für die Kommentare aufgehoben:

      Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

      Ich erlebe das Prinzip übrigens auch (wenn auch nur im sehr kleinen Rahmen) als Radverkehrsblogger. Es spricht sich halt mit der Zeit rum, dass ich Ahnung von der Materie habe. Dann kriegst du Anfragen, von Leuten, die sich (quasi ausschließlich) auf genau dieses Hörensagen berufen. Es macht sich hingegen nur selten einer die Mühe, vor einer Anfrage durch ein Studium meines Blogs zu überprüfen, ob das überhaupt stimmt, was die anderen da über mich und meine Fachkompetenz erzählen. 😉 Das Gegenbeispiel gibt es nachweislich auch – als „Radweg-Gegner“ bist du bei nicht wenigen sehr schnell unten durch; die interessieren sich dann auch gar nicht mehr für das, wofür ich mich sonst so einsetze.

  2. Hallo Dennis,

    wiedermal ein rundum gelungener Artikel! Ich distanziere mich von keinem obiger Sätze. 😉
    Ich nehme an du verfolgst die Zermürberitis bei Querdenken-711 intensiver wie ich, nur falls noch nicht gelesen zwei Quellen via https://blog.fefe.de/?ts=a1a9f149
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/hier-sind-einige-falschspieler-unterwegs-offener-streit-im-lager-der-corona-querdenker/26163774.html
    https://www.volksverpetzer.de/aufklarer/verschwoerungsbeef/

    Gruss und Dank dir, auch die vielen aktuellen Lesetipps, ohne diese wäre ich nicht bei StrickerTV gelandet, der mir in diesen befremdlich-dystopischen Zeiten wenigstens ein paar Minuten des Tages Lebensfreude einhaucht, im zweitschönsten Alemannisch der Welt :-),

    Weltebu

    1. Ich nehme an du verfolgst die Zermürberitis bei Querdenken-711 intensiver wie ich,

      Fehlannahme. 😉 Der Fefe ist ja offenbar immer noch coronoid?

      Naja, äh, klar. Wenn du Leute versammelst, die ohne Beweis jeden Scheiß glauben, wieso sollten die nicht auch Behauptungen glauben, dass der Typ da drüben ein Satanist ist?

      Herrlich. Ich vermute, dass du derartige Sachen sammelst, um sie ihm dann nach dem Auffliegen dieses Hoaxes alle unter die maskierte Nase zu reiben? 😉

      Ja, Daniel macht da einen tollen Job; seine schwitzerdütschen Flüche sind inzwischen legendär. Ich leide ja auch an Corona-Tourette; heute habe ich bspw. unterwegs wieder einen relativ jungen Mountainbiker mit Stoffwindel im Gesicht gesehen. Kurz nach der Vorbeifahrt musste ein unüberhörbares „Aaaaaargh“ raus, sonst wäre ich geplatzt!

  3. Mir scheint, als könnte man die aktuelle rechts-links Unterscheidung sozusagen als Endlosschleife beschreiben. So hat sich die (Bewegungs-)Linke in eine Art Hypermoral der verschärften politischen Korrektheit verrannt, die sie indirekt über die staatlichen Kulturbetriebe und Universitäten zumindest sprachlich durchzusetzen imstande ist, merkt aber nicht, dass sie dadurch den „Normalos“ auf die Nerven fällt, zumal sie die soziale Frage darüber aus dem Blick verloren hat. Letzteres übersehen wiederum die rechten Gegner und leiten daraus ab, dass wegen der Durchsetzung politisch korrekter Sprachregelung schleichend der real existierende Sozialismus wieder eingeführt werde. Daraus leiten im Gegenzug Linke mitunter ab, dass, wer der übertriebenen politischen Korrektheit skeptisch gegenübersteht, politisch rechts stehen müsse, woraus dann wieder die Rechten schließen, die politische Korrektheit führe geradewegs zurück in den real existierenden etc. ad infinitum.

    1. Ohne meinem geplanten Rinks-Lechts-Beitrag zu sehr vorgreifen zu wollen: Ein Hauptproblem liegt meine ich eben darin, dass sich der (in der „Mitte“ angekommene) Neoliberalismus einige ursprünglich „linke“ (aber auch „rechte“; vor allem in der Außen-, Innen-, Sicherheits-, Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik) Themen angeeignet hat. So diente bspw. die „Emanzipierung“ der Frau ja letzten Endes vor allem dazu, auch deren Arbeitskraft der kapitalistischen Verwertbarmachung zu unterwerfen; wenn mehr Frauen mit Männern um (weniger werdende) „Arbeitsplätze“ konkurrieren, sinken die Löhne. So läuft es ja auch mit den „Flüchtlingen“; die wurden nicht aus plötzlicher Herzensgüte ins Land gelassen (nachdem die gleichen Eliten deren Länder zuvor politisch und militärisch destabilisierten), sondern natürlich auch zur Aufrechterhaltung des (durch die Demographie) gefährdeten Ungleichgewichts auf dem „Arbeitsmarkt“ zu Lasten der Lohnabhängigen. Der ganze Genderwahn ist natürlich auch eine sehr billige, aber effektive Methode zur Beschäftigung, Ablenkung und Spalterei (genauso ein Gesslerhut wie die „Maske“). Auch ich als Linker muss fragen, ob pauschal für gut befundener „Internationalismus“ in Zeiten von „Globalisierung“ und „Pandemien“ wirklich (noch) ein „linkes“ Thema ist?

      Kurzum: Nein, das sind m. E. alles keine „linken“ Themen (mehr). Es ist Politik der (neoliberalen) „Mitte“. Nur ist es halt leider so, dass gerade das „rechte“ Lager den Neoliberalismus nicht wirklich kritisieren kann oder will. Was natürlich irgendwie auch logisch ist, weil der Neoliberalismus eben eine in Kern „rechte“ Ideologie ist. Folglich kommen viele zum Schluss, dass das, was derzeit abläuft, „linke“ Politik sei. Dazu gehört übrigens auch ein Kapitalismus-Fanboy wie Gunnar Kaiser; auch er will sich nicht wirklich eingestehen, dass die Kritiker des Neoliberalismus (wie z. B. ein R. Mausfeld) recht hatten.

      1. Das System der Eliten hat zur eigenen „Stützung“ jede Menge Leute eingebunden in „Bullshit“-Jobs, volkswirtschaftlich gesehen. Betriebswirtschaftlich macht es für die Superreichen natürlich Sinn, Lobbyismus zu betreiben (den Zahlen sie wenigsten einigermaßen selber, falls sie diesen nicht auch noch von der Steuer absetzen können). Aber der Staat gibt (auf indirektes Geheiß der Superreichen) jede Menge Geld der Gesellschaft für oberflächlich betrachtet Schwachsinn aus (siehe AntonioAmadeoStiftung, www-Homepages werden programmiert und an Haltestellen plakatiert, wenn eine Sau durchs Dorf getrieben wird), jedoch arbeiten diese Läden an der Sicherung des Status Quo, die Akteure durchschauen das leider nicht, da sie mit „hehren“ Zielen (Gesundheit, Antirassismus, …) einen vernebelten Blick haben.

        Oder wieviel Steuergeld wird verplempert/muss verplempert werden, um die sozialen Verwerfungen des ausbeuterischen Kapitalismus abzufedern. Entweder direkt an die gepeinigten Menschen, oder (noch teurer), wenn Behörden privatwirtschaftliche Firmen im Sozialbereich beauftragen, Menschen die „unter die Räder oder DAS Rad gekommen sind“ zu helfen; natürlich nur soweit, daß sie wieder IM Rad die gleiche Kacke antreiben, welche sie abbekommen hatten.
        Es sollte diesen verlogenen Politikern mal vorgerechnet werden, wieviel Geld „gespart“ werden könnte, wenn man eine geistig, moralisch und phsyisch gesunde Gesellschaft anstreben würde. Oder die Politiker sollten die „Reparaturkosten“ zumindest selbst bezahlen, nicht der Steuerzahler.

        Weltebu

        1. Die „Hate Speech“-Verhinderungsbeauftragten bspw. erhalten doch quasi die Definitionsmacht über einen Teil der Moral, verstanden als gesellschaftlich akzeptierte (auch unbewusste) Normen richtigen Handelns, indem sie bestimmen, was politisch in der Öffentlichkeit sagbar ist und was nicht. Manche davon sind mit der akademischen Weihe eines Lehrstuhls ausgestattet worden und meinen, sie leisteten ähnliches wie Galilei oder Newton nur eben im Rahmen der politischen Korrektheit. Das geht zuweilen so weit, dass angehende Theologen in den USA davor gewarnt werden müssen, dass man Bilder von Gekreuzigten zu sehen bekommt – bizarr.

          Wenn man den Neoliberalismus als politisches Projekt der Vermarktwirtschaftlichung der gesamten Gesellschaft betrachtet, das sich darüberhinaus noch als „ideologiefrei“ darstellt, weil gerade die Politik marktförmig werden soll, dann kann das liberale bis rechte Spektrum kaum dagegen opponieren, wollen sie doch den Status quo (ante Coronam) erhalten (bzw. wiederherstellen) oder auf rechter Seite verschärfen etwa mit härteren Strafen usw.. Die angesprochene Vernebelung gibt es mithin auch bei der Gegnerschaft der Hypermoral. Es kann durchaus effektiv für die Systemstabilitätserhaltung sein, wenn sich der gesellschaftskritische Nachwuchs zu aufgeblasenen Moralaposteln entwickelt, statt sich z.B. einer nüchternen Bestandsaufnahme des Irrsinns der ökonomischen Rationalität zu widmen.

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