Coronoia: Die Zeugen Coronas

Es war irgendwie eine verdammt blöde Idee, vor einiger Zeit mit der 1. Staffel von „The Handmaid’s Tale“ zu beginnen. Diese dystopische Dramaserie handelt im Wesentlichen von einer Frau, die in einer totalitären Militärdiktatur mit dem Namen Gilead (welche sich auf dem Gebiet weiter Teile der USA aufgrund einer zunehmenden Unfruchtbarkeit der Menschheit entwickelt hat) als „Magd“ (so werden die wenigen, noch gebärfähigen Frauen genannt) gefangen gehalten und in jeder Hinsicht, auch sexuell missbraucht wird. Einige Parallelen zur Coronoia lassen sich nur unschwer übersehen.

Insbesondere die Tatsache, dass jene theokratische Diktatur in einen religiösen Rahmen eingebettet ist, lässt einem angesichts der zunehmend absurden Vorgänge in der Realität die Nackenhaare zu Berge stehen. Denn wenn ich mich in den Medien nicht nur dieses Landes so umsehe, befürchte ich auch zunehmend von religiösen Fanatikern umgeben zu sein, die sich nicht nur mittels scheußlicher Masken als „Gläubige“ kennzeichnen, sondern zunehmend aggressiver und feindseliger gegenüber (unmaskierten) „Ungläubigen“ und „Ketzern“ werden.

Ein weiteres, gruseliges Detail, welches einem wirklich das Gefühl gibt, derzeit mitten in einer faschistoiden Dystopie zu leben, ist, dass in Naomi Kleins Buch „Die Schock-Strategie“ (welches ich in diesem Sommer zum dritten Mal lese) mehrmals ein Pharmakonzern mit dem Namen „Gilead Sciences“ auftaucht. Welcher bereits in der Vergangenheit aufgrund politischer Entscheidungen (vor allem auch im Bereich der Seuchenbekämpfung) enorm profitierte.

In „The Handmaid’s Tale“ spielt übrigens die Kleidung ebenfalls eine nicht unbedeutende Rolle; so tragen viele bedienstete Frauen niederen Rangs nonnenartige, graue Kutten. Die „Tanten“ bräunliche Gewänder und die „Mägde“ rote Kleider mit weißen Hüten, die Scheuklappen gleichen. Die Ehefrauen der herrschenden Oberschicht sind an ihrer blaugrünen Bekleidung erkennbar; deren Männer tragen – ganz klassisch – schwarze Anzüge.

Was genau in „The Handmaid’s Tale“ die Situation der Unfruchtbarkeit weiter Teile der Menschheit herbeiführte, wurde dem Zuschauer in der 1. Staffel noch nicht offenbart (oder es ist mir entgangen). Was wäre es doch für ein Zufall, wenn dies gegebenenfalls auch auf eine nicht ausreichend getestete „Impfung“ zurückzuführen wäre? Einen ähnlichen Handlungsbogen (Achtung, Spoiler!) – die gezielte Reduzierung eines Drittels der Weltbevölkerung  mittels eines Virus, der das menschliche Genom verändert und  damit eine Unfruchtbarkeit bewirkt – findet man in Dan Browns Thriller „Inferno„. Wenn es um (wenn nicht gewollte, dann doch zumindest billigend in Kauf genommene) Unfruchtbarkeit geht, kommt man unweigerlich am Namen Bill Gates nicht vorbei.

Schaut man sich beispielsweise auch diese beiden berüchtigten Videos von Bill und Melinda Gates an, fragt man sich, wo verdammt nochmal James Bond bleibt, um diesen durchgedrehten Superschurken und seine scheinbar nicht minder gefährliche Gattin endlich zur Strecke zu bringen? Doch es handelt sich hier leider um keinen Agentenfilm, sondern einen Science-Fiction-Thriller, in welchem ein durchgeknallter IT-Nerd sich aufgrund seines unermesslichen Reichtums offenkundig dazu auserkoren fühlt, die gesamte Weltbevölkerung zu retten / „impfen“?

Jedenfalls erinnert der gesamte Ablauf der vergangenen Monate auch ein wenig an klassische Initiationsrituale obskurer Sekten oder Kulte. Zuerst werden die Leute längere Zeit isoliert („Lockdown“), dann müssen sie ihre bisherige Identität hinter sich lassen und ihre Persönlichkeit aufgeben („Maske“) und abschließend werden sie in die Sekte integriert. Ab jetzt huldigen sie unkritisch den Hohepriestern (Gates, Drosten, Wieler, Lauterbach etc.) und beachten alle von ihnen verlangten Rituale („Maske“, „Social Distancing“, „Hygiene“). Diesen Wahnsinn nennen sie dann „Neue Normalität“. Und erwarten sehnsüchtig die Erlösung durch die selig machende „Impfung“ – die man durchaus auch als rituellen Massenselbstmord betrachten könnte. Dieser Absatz wurde übrigens inspiriert von San Komodos Kommentar zu Gunnar Kaisers Video „Wir wurden gewarnt!“

Offenbar soll wirklich innerhalb kürzester Zeit die (immer noch gültige) Definition einer Geisteskrankheit (und Religionen basieren ja im Grunde auch auf nichts anderem) umgekehrt und zur „Normalität“ erklärt werden? Warum kommt mir hier nun gleich wieder die „Pathologie der Normalität“ von Erich Fromm in den Sinn?

Unter welcher Bezeichnung wird die W.H.O. also zukünftig Menschen als „krank“ erklären und somit pathologisieren bzw. psychiatrisieren, die keinen Wasch- und Desinfektionszwang, keine Berührungsängste entwickeln – und sich weiter dem Tragen einer gesundheitsschädlichen Gesichtswindel verweigern werden? Bislang hatte man für an Mysophobie leidende Menschen wie Michael Jackson, Detective Monk oder auch Sheldon Cooper ja nur ein mitleidiges Lächeln übrig. Aber nun, nachdem die Anzahl ihrer Leidensgenossen aufgrund massiver Hygiene-Propaganda exponentiell explodiert ist, wird quasi aus dem Nichts, von jetzt auf gleich eine globale Hygieniker-Kirche errichtet?

Eine Kirche, in welcher die „Zeugen Coronas“ unablässig den nur von einer das Genom verändernden Impfung verhindert werden könnenden, viralen Weltuntergang an die Wand malen. Der eintreten wird, wenn die Gläubigen (aber vor allem die Ungläubigen) sich nicht an die Regeln Gebote halten, die der Viren-Papst Drosten und der päpstliche Schafsherdenkeulungsbeauftragte Wieler aus dem nach Roland Koch benannten Petersdom der Seuchenbekämpfung regelmäßig verlautbaren?

Eine obskure Kirche, in der bislang (also seit Jahrmillionen) völlig normales menschliches Verhalten als „leichtsinnig“ und „sorglos“ bezeichnet wird? Die scheinbar jegliche Form menschlichen Miteinanders und sozialer Interaktion mehr oder minder als „sündhaft“ darstellt? Die ein Menschenbild etabliert, nach dem grundsätzlich jeder Mensch für den anderen eine Quelle potenzieller Lebensgefahr sei? Die allen Menschen (also auch ungläubigen „Spinnern und Wirrköpfen“) zunehmend sozialen und materiellen Verzicht und einen asketischen (mich an ein Leben im Kloster erinnernden) Lebensstil predigt?

All dies, während die Oberen dieser aus dem Boden gestampften Kirche sich über ihre Glaubensbrüder und -schwestern insgeheim dumm und dämlich lachen! Weil sich ihre mit Maulkorb versehenen, braven Schäfchen mittels ihrer Verlautbarungsorgane auch so wunderschön auf Basis des Gesslerhut-Maskenzwangs gegen die „Ungläubigen“ aufhetzen lassen? Weil sie einfach alles fressen, was man ihnen erzählt; sei es auch noch so widersprüchlich? Weil sie nicht merken, dass sie selber zur Schlachtbank geführt werden und diese sogenannte „Pandemie“ vor allem das Tor in Richtung einer totalitären, globalen, neoliberalen Diktatur der Großkonzerne aufstoßen soll?

Zu Zeiten epochaler Dummheit, in der der eine Wahnsinn den nächsten Irrsinn jagt, verliert man häufig den Mut; gerade dann, wenn einem das Wasser eh schon bis zum Hals steht. Inzwischen hält mich aber eine Sache besonders am Leben: Ich will einfach wissen, wie diese kranke, dystopische Serie enden wird! Und ich meine damit nicht „The Handmaid’s Tale“.


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4 Gedanken zu „Coronoia: Die Zeugen Coronas“

  1. AN BORD DER TITANIC?

    Danke Dennis für deine Zeilen. Wie wird diese kranke, dystopische Serie wohl enden? Die Lämmer, zumindest die große Mehrheit sind in eine Sackgasse getrieben worden und es scheint kein vor und/oder zurück zu geben. Auch seitwärts gibt es kein entrinnen. Diese Panik, diese Angst ist wohl so gewollt und zwar mit einer ganz klaren militärischen, diktatorischen Androhung. Wenn ein Haus brennt versucht die Feuerwehr zu löschen und die Betroffenen der Feuersbrunst zu beruhigen. Es werden vielleicht Decken benötigt, Tee wird gekocht, die Menschen in den Arm genommen, Zuspruch und Hilfestellung angeboten. Jetzt brennt das Gesundheitshaus der Menschheit und die gerufene Feuerwehr wird von höchster Stelle gezwungen all diese Hilfestellungen, welche eine ruhige Rettung und Löschung voraussetzen, nicht einzusetzen. Sie bringt zur Brandbekämpfung quasi „Benzin“ mit. Panik, Todesangst und Verzweiflung herrschen. Um dieser totalen Unsicherheit nicht direkt ins Auge sehen zu müssen, ist es viel einfacher sich der Herde anzuschließen und sich zu unterwerfen. Da wird den Menschen ihre Eigenverantwortung abgenommen. Sie lassen sich mit all der Angst um das eigene Leben und der absichtlich geschürten Panik an die Leine nehmen. Was läuft im Windschatten dieser wie ich meine mit voller Absicht gemachten Gesundheitsdiktatur? An welcher weiteren Auseinandersetzung wird da gewerkelt? Warum soll es zu einer Spaltung der Menschen kommen? Soll auf einen Weltkrieg vorbereitet werden? Die Menschen nach dem Pandemieschock nun bereit ihre Eigenbestimmung noch stärker ab- und aufzugeben. Was kommt nach dieser Sackgasse? Die jetzige Situation ist womöglich von langer Hand vorbereitet worden. Der Begriff Religions- oder Glaubenskrieg ist wohl hier angebracht. Religions- und Glaubenskriege gepaart mit steigender Arbeitslosigkeit, weniger Einkommen, der Kampf um das tägliche Brot, das könnte zu einer extremen Welle der Gewalt führen. Kriege gleich welcher Art, stürzen den Großteil der Bevölkerung in Not und Verzweiflung. Um die Reichen und Mächtigen zu schützen und deren Reichtum zu mehren wird das Menschenbild neu geformt. Mit Liebe, Zuwendung und Empathie lässt sich extreme Geldvermehrung nicht erreichen. Alte und Kranke hat man alleine in den Heimen zurück gelassen und alleine sterben lassen. Sind wir an Bord der Titanic? Die Titanic ist am sinken, das Pandemiemusikorchester spielt noch in den Sälen für die Gäste der zweiten und der dritten Klasse. Schon bald sind diese Ballsäle unter Wasser und das Orchester spielt an Deck. Die 1. Klasse Passagiere haben schon längst die Rettungsbote bezogen. Der große Rest wird ersaufen. Ich hoffe sehr, dass ich völlig falsch liege.

    1. Hi Nino,

      wenn du mal Lust auf einen Gastbeitrag haben solltest, kannste mir gerne einen mailen! 😉

      Im Wesentlichen läuft das ja schon (und ich habe das in anderen Beiträgen ja angesprochen) seit Jahrzehnten so; die Menschen wurden gezielt entsolidarisiert. Vermutlich sind viele auch deshalb so empfänglich für diesen albernen Maskenblödsinn; weil da was kompensiert werden muss; sei es auch noch so unnütz und widersinnig. Ansonsten bin ich inzwischen so sehr Misanthrop geworden, dass ich diejenigen, die absaufen, nicht betrauern werde. Im Gegenteil; die tragen die Hauptschuld. Früher hätte man diese Des- bzw. Uni(n)formiertheit ja noch damit entschuldigen können, dass die Möglichkeiten der Information eingeschränkt waren. Heute – da die Informationsquellen so offen sind wie nie – lassen sich die Massen mit dümmlichen Labels wie „Verschwörungstheoretiker“ davon abhalten, sich selber alternativ zu informieren. Dass man dieses absolut billige „Haltet den Dieb!“ nicht erkennen will, kommt – neben der unangebrachten Dekadenz und Faulheit – noch erschwerend hinzu.

      Leider rächt sich hier auch die miserable Aufarbeitung der Nazi-Zeit. Denn da wurde das Narrativ etabliert, wonach nach dem Krieg Deutschland „von den Nazis befreit“ worden sei. Leider hat man die Millionen von Mitläufer vergessen, die damals mit dem gleichen Eifer mitgemacht haben, wie man das heute bei den Masken-Faschos beobachten kann.

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