Coronoia: Fake News Media

Ich halte den Ausdruck „Fake News“ nicht für minder propagandistisch und manipulierend wie jenen der „Verschwörungstheorie“. Ich vertraue den „klassischen“ Massenmedien jedenfalls schon seit rund 20 Jahren nicht mehr; mein persönliches Aufwach-Erlebnis war der 11. September 2001. Damals war ich 19 Jahre alt und bin (zu meiner Schande, selbst als kritisch denkender Jugendlicher) anfangs voll auf die mit voller Wucht auf uns abgefeuerte Propaganda reingefallen. Ich war halt geschockt. Wegen der Bilder. Und wer unter Schock steht, kann eben nicht klar denken. In den Folgejahren bröckelte dieses Bild aufgrund unübersehbarer Widersprüche; mir wurde erst dann erst so richtig bewusst, wie manipulativ, einseitig und propagandistisch die Massenmedien auch in anderen Zusammenhängen ständig agitierten.

Zu Zeiten der Schröder’schen „Sozialreformen“ bspw. saßen teilweise ausnahmslos Vertreter der neoliberalen Ideologie in den Talkrunden. In nahezu allen privaten und öffentlichen Medien wurde im gleichen Tonfall gegen all jene gehetzt, die sich mit der Aufkündigung des sozialen Friedens nicht abfinden wollten. Leider hinterfragen heute – trotz breiterer Verfügbarkeit des Internets und alternativer Medien – die Massen im Zuge des Corona-Wahns die Massenmedien genauso wenig wie damals.

Manipulative Polizeiberichte

Hierbei kann man – vor allem, wenn man sich die Nischen betrachtet, in denen genauso gelogen und einseitig „berichtet“ wird wie zu den wichtigeren Themen – beobachten, wie widersprüchlich viele Menschen die Medienberichterstattung bewerten – weil sie sich weigern, eins und eins zusammenzuzählen.

So habe ich beispielsweise inzwischen hunderte von Stunden damit verbracht, anlässlich von Polizeiberichten zu Unfällen mit Radverkehrsbezug im südlichen Teil von Rheinland-Pfalz (als auch dem Saarland) selber zu recherchieren, um jene Berichte zu analysieren und zu kommentieren. Über die Jahre habe ich in sehr vielen Fällen sachliche, teils auch manipulative Mängel in diesen offiziellen(!) Berichten gefunden, deren Inhalte hingegen von vielen Privatmedien und Agenturen in aller Regel einfach unkritisch, ungeprüft und nicht hinterfragt eins zu eins übernommen werden.

Wenn man die Polizei hin und wieder sachlich auf ihre qualitativ minderwertige und manipulative Arbeit hinweist, wird diese Kritik nicht etwa als „Geschenk“ betrachtet. Stattdessen wird gereizt reagiert – und dem Rückfragenden gar das Recht abgesprochen, überhaupt derartige Rückfragen stellen zu dürfen. Oder jene Kritik einfach demonstrativ ignoriert. Siehe hierzu bspw. die PI Landau, die PI Zweibrücken oder auch gerade erst die PI Bad Dürkheim. Zumal ja Unfälle im öffentlichen Verkehrsraum sowieso mehr oder weniger Staatsgeheimnisse seien. 😫

Fahrradhelm-Propaganda

Vor allem die meist vollkommen unsachliche, spekulative, oftmals an victim-blaming grenzende, unverhohlene Helm-Propaganda in zahlreichen Polizei-Unfallberichten halte ich für höchst manipulativ. Und jene Propaganda hat – leider – bei sehr vielen Menschen über die Jahre gewirkt. Denn der Glaube, dass diese Styroporhüte gerade bei schweren Unfällen irgendeinen nennenswerten Unterschied (zwischen leicht-, schwerverletzt oder tot) ausmachen würden, ist unter Radfahrern enorm weit verbreitet. Damit einher geht (auch ohne – direkte – gesetzliche Radhelmpflicht) die Ausgrenzung und Stigmatisierung jener, die beispielsweise unter Rennradfahrern oder Mountainbikern keinen „Helm“ tragen wollen. So ähnlich, wie es heutzutage „Maskenverweigerern“ ergeht; man könnte meinen, der „Fahrradhelm“ sei die Generalprobe dafür gewesen, wie man Menschen absolut unnütze, angeblich schützende Dinge aufschwatzen kann. 🤮 Mit „Radwegen“ läuft es ja leider ähnlich.

Schon in meinen frühen 20ern kam ich immer wieder, auch in diversen Foren, mit Leuten in Kontakt / Konflikt, für die es „hier nichts zu diskutieren gäbe“. Das Thema „Fahrradhelm“ reiße ich hier im Blog ja immer wieder nur an (weil m. E. dazu alles bereits gesagt wurde) – doch bereits die erste Diskussion hier im Blog reichte damals dafür aus, dass gewisse Leute anschließend nie mehr im Blog diskutierten, weil sie Kritik am Radhelm generell nicht ertragen konnten.

Im Übrigen wurde hierbei unter derselben, unverschämten Prämisse argumentiert, dass jene, die meine Freiheit einschränken wollten, von mir verlangten, ich hätte nachzuweisen, dass so ein „Helm“ nichts oder nur sehr wenig bringt. Wie bitte? 😲 In einer anschließenden Debatte per e-mail wurde es dann auch richtig persönlich. Warum? Warum können („überzeugte“) Helmträger keine abweichenden Meinungen oder Kritik an ihrem vermeintlichen „Lebensretter“ ertragen? 🤔 Vielleicht deshalb, weil sie im tiefsten Innern ja selber Zweifel hegen? Oder weil sie das Ding (wie eben auch im Falle des Maulkorbs) selber unheimlich nervt? Man aber nicht die Eier in der Hose hat, die Meinung der anderen einfach zu ignorieren?

Furcht vor der eigenen Courage?

Sieht man mal vom Thema „Fahrradhelm“ ab, bin ich aber interessanterweise mit meiner Medienkritik (z. B.) zum Thema Radverkehr nicht allein; zumindest das habe ich mit einem Großteil der (mich ansonsten ignorierenden oder auch aktiv ausgrenzenden) „Radverkehrsszene“ also gemein. Denn diese regt sich auch ständig über derartige, tendenziöse polizeiliche Unfallmeldungen, aber auch verkehrspolitisch fragwürdige Artikel in Zeitungen, Zeitschriften oder anderen Medien auf. Man hat also – eigentlich – erkannt, dass viele Medienerzeugnisse in sehr vielen Fällen verfälschend, einseitig und manipulativ „berichten“. Hier nun die Behauptung aufzustellen, dass das durchaus an den mehreren Millionen Euro liegen könnte, die die großen Kfz-Konzerne jedes Jahr in den Medien für Werbung ausgeben – wäre dann allerdings wohl doch bereits eine „Verschwörungstheorie„? 😈

Nun folgt dann auch das große ABER – denn hierbei endet das kritische Denken. Anstatt nun den nächsten (logischen) Schritt zu gehen und die Glaubwürdigkeit der Massenmedien anlässlich der (permanent) manipulativen und einseitigen Berichterstattung zu diesem Themengebiet generell anzuzweifeln, blendet man die eigenen negativen Erfahrungen mit den Medien, die man im Bereich Radverkehr (ständig) macht, in allen anderen, vor allem den politisch bedeutsameren Themen (wie z. B. Corona), einfach aus. Hier glaubt man wieder völlig unkritisch alles, was aus den Propaganda-Rohren der Massenmedien abgefeuert wird. Alle, die das „offizielle“ Narrativ hinterfragen, bekommen einfach wieder den Stempel „Aluhutträger“ und „Verschwörungstheoretiker“ verpasst. Während man es also an der einen Stelle schafft, gedanklich den (von den Medien vorgegebenen) Rahmen zu verlassen, lässt man sich und seinen Verstand bei wichtigeren Themen weiterhin einzäunen.

Auch dieses Beispiel zeigt die kognitiven Dissonanzen auf, die viele Menschen nicht auflösen können – weil sie sie nicht auflösen wollen. Man will trotz der eigenen Erkenntnisse, dass Medien nicht objektiv berichten, nicht selten sogar ganz unverfroren lügen, am Glauben an die „Ausgewogenheit“ des Mediensystems insgesamt festhalten. Weil man sich weiterhin verzweifelt daran festklammert, nicht in einem durchweg verkommenem System zu leben. In welchem man sich ja (als Mitläufer) halbwegs behaglich eingerichtet hat.

Ich bin mir übrigens relativ sicher, dass die relativ zahlreichen Personen, die sich in der Umfrage (rechts in der Seitenleiste) für die Beibehaltung der Maulkorbpflicht aussprechen, überwiegend aus dem Bereich Radverkehr stammen (wobei hier scheinbar immer ein und derselbe abstimmt – indem er einfach den Cookie löscht). Vermutlich alles Helmträger! 😝 Es würde mich stark wundern, wenn es zwischen Helm- und Masken-Faschos keine einhundertprozentige Korrelation gäbe. 😈

Die Macht der Bilder

Im Zuge des Corona-Wahnsinns spielten zum Beispiel (manipulative) Bilder (von Särgen und Militärlastern aus Italien) eine wichtige Rolle. Ganz aktuell erwecken viele Massenmedien im Zuge der angeblich „schlimmen Zustände“ auf Mallorca erneut, mittels der manipulativen Bebilderung von Artikeln, Eindrücke, die schlicht und ergreifend nicht der Realität entsprechen, denn die Strände auf Mallorca sind weitestgehend leer. Was auch dort unheimlich viele Menschen in den finanziellen Ruin – und damit auch auf lange Sicht in Krankheit und Tod stürzen wird. Das interessiert jedoch – den Blick einzig und allein auf die nicht minder manipulativen Bilder und Zahlen aus den USA, Brasilien usw. gerichtet – weiterhin niemanden. Noch nicht. Viele wachen eben erst dann auf, wenn ihr eigenes Haus bereits in Flammen steht.

Es ist übrigens kein Zufall, dass gerade die visuellen Medien (wie z. B. der inzwischen in „chinesischen Ausmaßen“ zensierende Youtube-Konzern) im Zuge einer globalen, gezielt geschürten Massenhysterie eine besondere Bedeutung haben. Denn wenn sich gerade eins eignet, um den Verstand von Menschen zu beeinflussen, dann sind es (schockierende) Bilder. Denen jedoch in aller Regel jeglicher Kontext fehlt; jene zeigen (wenn überhaupt) immer nur einen ganz kleinen, zeitlichen und räumlichen Ausschnitt der Realität. Als halbwegs ambitionierter Fotograf weiß ich, wovon ich rede.

Dass man aber gerade mit Bildern unheimlich leicht manipulieren – und sogar Kriege auslösen – kann sollten wir inzwischen eigentlich doch gelernt haben? 🤔


Siehe auch

SchwrzVyce – Fake News Media (Propaganda). Musikvideo.


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