Coronoia-Party!

Die Jugend ist eben doch noch nicht gänzlich verloren! Ich halte mich ja im Zuge meines Gesslerhut-Grüß-Streiks schon seit über zwei Monaten von deutschen Supermärkten und eigentlich auch allen anderen öffentlichen und nichtöffentlichen Gebäuden fern – und komme somit mit der Coronoia kaum in direkten Kontakt. In vielen Beiträgen habe ich immer wieder angemerkt, dass ich das Bild, welches in den Medien von den Menschen gezeichnet und auch in den „sozialen Medien“ vermittelt wird, da draußen nicht oder kaum vorfinde; da sehe ich fast nur „Rebellen“. Nun kann es natürlich sein, dass sich die Coronoia in dicht besiedelten Großstädten stärker verbreitet als z. B. hier in der dünn besiedelten Südwestpfalz. Aber es ist schon auffällig, dass ich eben seit März gerade in der Natur eigentlich fast immer nur Menschen sah (oder mich mit ihnen unterhielt), die sich ganz „normal“ verhielten; die stets auf sämtliche „Corona-Regeln“ geschissen haben.

Am vergangenen Samstag war ich beispielsweise mal wieder am Seehof, um mich ein wenig in der Sonne brutzeln zu lassen, den Beststeller „Corona Fehlalarm?“ noch einmal zu überfliegen (um mir daraus ein paar Sachen zu notieren) und mich zwischendurch zwei Mal in die kühlen Fluten zu stürzen.

Seehofweiher im August 2016

Über meinen ersten Besuch hatte ich ja vor einer Weile ausführlicher berichtet. Das einzige, was schon damals auf der Liegewiese noch darauf hindeutete, dass in Deutschland immer noch eine fürchterliche Todesseuche grassiert, vor der sich alle Menschen zu Tode fürchten, waren die Maskenzombies, die sich vorm Kiosk alle brav ihre Gesichtswindel überzogen.

Immerhin war dieser Kiosk noch offen. Dass jener am Schöntalweiher bei Ludwigswinkel in diesem Jahr überhaupt nochmal öffnet, wage ich zu bezweifeln; der Pächter muss eh schon seit Jahren mit sinkenden Besucherzahlen kämpfen, weil die Verbandsgemeinde nichts gegen die schon seit Jahren nervige Grünalgenplage unternimmt. Kein Wunder, dass er keine Lust hat, sich auch noch den ganzen Corona-Quatsch anzutun. Nun haben die trotzdem noch kommenden Badegäste (und Ausflügler) aber halt Pech; wenn das Kiosk nicht geöffnet hat, kriegt man nämlich nicht nur nichts zu essen oder zu trinken – aufs Klo oder in die Umkleide kann man dann nämlich auch nicht.

Jedenfalls konnte ich am vergangenen Samstag am Seehof beobachten, dass auf der Liegewiese (wie schon beim letzten Mal) die totale Anarchie herrschte – und es darüber hinaus wesentlich mehr Leute gab, die sich trauten, ohne Gesichtswindel das Kiosk zu betreten – und dies sogar in größerer Zahl! Das lag vielleicht auch daran, dass an diesem Tag zwei jüngere Männer Dienst hatten, die ebenfalls keine Gesichtskondome trugen – und es von den Leuten wohl auch nicht verlangten. Schön! 🙂

Gestern bemerkte ich in einem steileren Anstieg, dass mich von hinten ein 78-jähriger auf seinem E-Bike einholte. Wir plauderten dann ein wenig und fuhren an einer „Corona-Party“ aus dem Lehrbuch vorbei; um die 25 jüngere Erwachsene hatten sich (mit mehreren Autos angereist) an einem Grillplatz versammelt. Ich fand das echt klasse! Jetzt sollten sie sich eigentlich nur noch trauen, für ihr Grundrecht, sich jederzeit überall mit ihren Freunden treffen zu dürfen, endlich auch selber den Mund aufzumachen! Dann muss man sich nämlich nicht mehr heimlich irgendwo im Grünen treffen. Ohne befürchten zu müssen, dass irgendein zufällig vorbeikommender Coronoiker die Polizei ruft. Oder dass zufällig ein Polizei-Heli vorbeifliegt.

Anschließend unterhielt ich mich noch eine ganze Weile mit dem älteren Herren, der – wie sich im Verlauf des Gesprächs herausstellte – mich sogar vom Namen her als auch meinen Blog kannte und sich darüber hinaus noch vage daran erinnern konnte, dass ich mich im Januar mit der Stadtverwaltung gezofft hatte. Ich bin wohl wirklich ein Promi! 😎 😉 Jedenfalls hatte sich bei ihm die „Angst“ vor Corona auch schon vor längerer Zeit verflüchtigt; er und seine Frau (beide aus der „Risikogruppe“) halten sich zwar an den ganzen Quatsch – aber auch er ist sich sicher, dass es der Regierung sicher um Vieles, aber nicht um unsere Gesundheit geht.

Die Leute haben meines Erachtens einfach nur nicht den Mumm, endlich ihren Maulkorb abzustreifen, ihren Mund aufzumachen – und das Ende dieses Blödsinns zu fordern! Gerade deshalb wäre es so wichtig, dass dieser Gesslerhut endlich fällt – denn das ist nach meinen Beobachtungen die einzige „Regel“, an die sich die Leute (noch) mehrheitlich halten. Und dies auch nur wegen des sozialen Drucks, also auch der Angst davor, Ärger mit dem Supermarktbetreiber oder der Ordnungsmacht zu kriegen.

Fällt die Maske, fällt das Corona-Narrativ!

Nehmen wir uns doch einfach mal ein Beispiel an den mutigen, die Schnauze voll (bzw. wohl eher: leer) habenden Serben oder Griechen?


Siehe auch:

Die Mund-Nase-Bedeckung steht als Symbol einer „neuen Normalität“ – und muss weg! | Von Peter Frey | KenFM.

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