Coronoia: Hätte, hätte, Infektionskette

Ernsthaft, Leute! Irgendwann müssten euch doch gerade mit der Zeit die einem förmlich ins Gesicht springenden Widersprüche auffallen? Es ist ja noch halbwegs verständlich, dass man sich damals im März mal hat Angst machen lassen. Okay, die Datenlage war da noch nicht so eindeutig, wie sie es heute ist. Auch ich habe so circa 5 Tage gebraucht, bis ich mich über das Thema selbst ausreichend informiert hatte. Aber jetzt wird euch doch schon seit Monaten ein pandemischer Weltuntergang prophezeit / versprochen, der einfach nicht eintrifft. 99 % der Deutschen dürfen niemanden kennen, der überhaupt „positiv“ getestet wurde, geschweige denn schwer erkrankt oder gar gestorben wäre. Aber ihr lasst euch weiterhin einreden, dass es bspw. wegen Demonstrationen oder anderen „Zusammenballungen“ von Menschenmassen JETZT bald losginge?

Mal ehrlich: Wenn man mir ständig etwas verspricht und dieses Versprechen dann immer wieder gebrochen wird, dann werde ich doch irgendwann misstrauisch? Ich würde mich verarscht fühlen und mich mit der Zeit von der Person, die mich offenkundig verarscht oder ausnutzt, irgendwann distanzieren. Das gilt natürlich auch für Drohungen; wenn man mir ständig androht, dass es jetzt bald ganz schlimm wird, wenn wir nicht alle absurden Corona-Regeln befolgen – dann fange ich doch irgendwann mal an, mir die Frage zu stellen, ob ich nicht verscheißert, ausgenutzt, ja emotional vergewaltigt werde?

Professor Homburg weist in seinen heutigen Tweets auch darauf hin, dass in den vergangenen Wochen und Monaten unzählige Säue durchs Dorf getrieben wurden – aber hinterher NIE das eintrat, was prophezeit wurde. Das fing mit den mit der Zeit zwischen April und Mai immer größer werdenden Grundrechte-Demos an – jedes Mal hieß es, dass jetzt bald die „Infektionszahlen“ explodieren würden und diese Leute Schuld an neuen „Lockdowns“ sein würden. Nichts ist passiert! Auch nicht nach der bislang größten Demo in Stuttgart. Auch nicht nach den ziemlich anarchistischen BLM-Demos, bei denen auf so ziemlich alle Auflagen geschissen wurde. Spätestens der Fall Tönnies hätte doch jetzt – wo dieses Virus doch angeblich so hochansteckend sei – nun definitiv zur „zweiten Welle“ führen müssen? Der Kreis Gütersloh hätte zum „Ischgl“ Deutschlands werden müssen. Wurde er nicht. Wie auch, die Tests reagierten vermutlich auf tierische Corona-Viren kreuz. Auch die sonstigen „Ausbrüche“ und „Hotspots“ führten zu rein gar nichts. Und das lag an allem, nur nicht an den „Maßnahmen“.

Auch darauf schaut heute keiner. Warum? Warum sind die Menschen nicht (mehr?) in der Lage, mit zunehmender Zeit gewisse Sachverhalte rückblickend objektiv zu beurteilen? Weil sie offenbar nur noch über ein (sich immer noch im Panikmodus befindliches) Kurzzeitgedächtnis verfügen? Weil sie neue Hiobsbotschaften (zur Not auch aus Timbuktu) förmlich herbeisehnen, um ihr wackeliges Panik-Narrativ weiterhin aufrechterhalten zu können? Weil sie sich verdammt nochmal nicht eingestehen wollen, Unrecht gehabt zu haben? Manipuliert worden zu sein? Ohne jede Not auf elementare Grundrechte verzichtet zu haben? Warum solidarisiert man sich stattdessen weiterhin mit dem Geiselnehmer?

You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time. Abraham Lincoln.

Die aktuellen (3. Juli, 11:25 Uhr) Corona-Zahlen für Deutschland laut Worldometers lauten:

  • Aktuell Infizierte: 6.653
  • Milder Verlauf: 6.326 (95 %)
  • Kritischer Verlauf: 327 (5 %)

Das heißt, dass von 83 Millionen Einwohnern derzeit 0,008 % positiv getestet sind, also nur jeder 12.490. Einwohner als infiziert gilt. Der Anteil jener im kritischen Zustand liegt gar bei 0,0004 %! 327 – in Worten: dreihundertsiebenundzwanzig – Fälle in ganz Deutschland. Das entspricht einem von 254.128!

Was soll man allein anhand dieser Zahlen noch groß diskutieren? Seid ihr alle nicht mehr ganz klar im Oberstübchen? DAS soll eine tödliche Pandemie sein, die auch nur die Einschränkung eines einzigen Grundrechts jemals gerechtfertigt hat, geschweige denn im Juli 2020 noch weiter rechtfertigen soll?

Wann beendet endlich irgendein Verwaltungs- oder Verfassungsgericht diese in jeder Hinsicht absurde Farce?


Aktuelle Empfehlungen

  • Angst als Herrschaftsinstrument – Dr. med. Walter Weber (Ärzte für Aufklärung).
  • Im Gespräch: Hans-Joachim Maaz (“Das gespaltene Land”) bei KenFM.
  • Tagessau 001 mit Dave Brych – Wer das noch ernst nimmt, hat ernsthafte Probleme! (5 Ideen).
  • Die Impfallianz an der Macht. Wirklichkeit und Wahn in Zeiten der Corona-Pandemie I Von Franz Ruppert bei KenFM.
  • RUBIKON: Im Gespräch: „Das große Ablenkungsmanöver“ (Ernst Wolff und Flavio von Witzleben).
  • Wir streiken! Roland Rottenfußer im Rubikon.
  • KURZ NACHGEFRAGT BEI HEIKO SCHÖNING bei FAIR TALK.
  • NARRATIVE #8 – WHO: Was ist, wenn Mitgliedstaaten ihre Interessenskonflikte nicht im Griff haben? Von OVALmedia.
  • Die Rache der Klavierlehrerin: Maskenplicht im Schweizer ÖV. In herrlichstem Schwitzerdütsch: StrickerTV. 😉
  • Betrügt das RKI die Bevölkerung? | Von Peter Frey bei KenFM.

Folgebeitrag

Coronoia: Juristische Lichtblicke?

3 Gedanken zu „Coronoia: Hätte, hätte, Infektionskette“

  1. Stockholm-Syndrom? Wäre meine mögliche Erklärung.
    Und nach meiner Beobachtung braucht man ein ausgesprochenes Unrechts- und Gerechtigkeitsbewußtsein um sich belogen, unfair behandelt oder verarscht zu fühlen. Das trifft auf die Mehrzahl der – neurotypischen – Menschen nicht zu. Und selbst wenn: mehr als eine Jammerlappen-Kultur ist in einem Deutschland, in dem seit spätestens 1848 jeglicher demokratischer Geist mit Rohrstock, Befehl und Gehorsam, Pulver und Blei ausgtrieben wurde, nicht drin. Solange es gerade noch reicht über die Runden zu kommen, halten sie die Füße still. Dieses Den-Frosch-schön-langsam-gar-kochen gehört ja auch zum System der institutionellen Diktatur. Wer wirklich kritisch eingestellt war, hat meist sich auch schon vorher verarscht gefühlt. Und bei denen, die erst jetzt sich empören, frage ich mich was sie denn vorher von diesem Staat und diesem System gedacht haben. Wer nicht ganz blind und taub durch die Welt gegangen ist, konnte schon immer sehen, dass da vieles faul ist im „Staate Dänemark“. Aber da spielt uns eben auch unser Gehirn einen Streich, das nur das sieht, hört und zur Kenntnis nimmt, was es sehen, hören und zur Kenntnis nehmen will.
    Und mit der Hoffnung, dass die deutsche Justiz diesem Corona-Zwang-Irrsinn ein Ende bereiten würde, verhält es sich nach meinen Erfahrungen in der Vergangenheit ebenso. Schon mein Großonkel hat als Rechtspfleger schon vor Jahrzehnten immer gesagt: „Vor Gericht bekommen Sie ein Urteil, aber keine Gerechtigkeit“. Und das hat die deutsche Justiz mir persönlich vom AG bis zum BVerfG bestätigt.

    1. Dieses System siebt ja auf vielen Ebenen aus; meine Position am unteren Rand dieser „Gesellschaft“ kommt ja nicht von ungefähr.

      Das hatte ich ja in meinen Beiträgen zu den Demos in Lautern angesprochen; dass da für viele gerade aus der „Mitte“ eine Welt zusammengebrochen ist. Andererseits reicht es denen ja, zum Vor-Corona-Zustand zurückzukehren. Dabei baut das jetzige, totalitäre System ja gerade darauf auf. Wären die Leute vor Corona auch nur halbwegs zu kritischerem Denken befähigt gewesen, hätten die Regierungen mit diesem faschistischen Irrsinn nie eine Chance gehabt.

      Was den Rechtsstaat betrifft: Es gibt ja (auch im Bereich Radverkehr) die ganz seltenen Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Was mich an Corona halt so dermaßen schockiert ist, wie offen hier von der Regierung gegen jegliches Recht verstoßen wird – und es die Justiz nicht interessiert. „Macht mal!“ Was bitte ist ein Grundrecht wie Artikel 2 GG in einem Rechtsstaat wert, der vielleicht nach 2 Jahren mal eine Entscheidung fällt, dass der Maskenzwang gegen das IfSG und das GG verstieß? Was nützt mir das dann 2 Jahre danach? Wenn ich 2 Jahre lang nicht mehr einen Supermarkt betreten durfte?

      1. Natürlich nützt es nichts. Das ist Absicht. Das ist ja gerade die Volksverarschung.
        Wie schon George Carlin zutreffend feststellte haben wir keine Rechte sondern nur temporäre Privilegien, die uns jederzeit entzogen werden können. Die Justiz ist nur dazu da die Illusion von Rechten und Rechtsstaatlichkeit aufrecht zu erhalten. Wie schon zu Nazi-Zeiten wo jedes Unrecht in „Recht und Gesetz“ gegossen wurde oder später ein Walter Ulbricht „Es muss demokratisch aussehen …“
        Manche Dinge ändern sich nie und andere noch später. Die Kontinuität der Nazi-Justiz ist ungebrochen.
        Und die Methode vollendete Tatsachen zu schaffen bevor der Rechtsweg ausgeschöpft werden kann bzw. diesen auszuschöpfen danach keinen Sinn mehr macht, hab ich auch schon öfters erlebt z.B. bei den letzten Bewohnern von Horno, die mit der Drohung sogen. „vorzeitiger Besitzeinweisung“ (Braunkohlerecht!) de facto vor Gericht zur Aufgabe gezwungen wurden, ohne den Rechtsweg ausschöpfen zu können. Besonders perfide sowas, wenn die Zulassung einer Beschwerde z.B. beim EGMR von der Ausschöpfung des nationalen Rechtsweges abhängig ist bzw. gemacht wurde. Der einzige Blumentopf den man noch gewinnen kann ist finanzielle Entschädigung. Das ist ganz die kapitalistische Justiz in der alles im Zweifelsfall mit Geld geregelt wird. Sprich wenn die vollendeten Tatsachen später als rechtswidrig beurteilt werden, gibt es Geld und das war’s. Natürlich muss man erst mal Geld vorlegen um den Rechtsweg beschreiten zu können (zumindest in den Instanzen wo Anwaltszwang herrscht).
        Deswegen bezeichne ich diesen Staat auch nur noch als institutionelle Diktatur. Von der totalitären sind wir noch ein Stück entfernt, sonst könnten wir das hier nicht schreiben ohne mit Inhaftierung zu rechnen, aber der Übergang ist fliessend (siehe Julian Assange).

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