Coronoia: Wenn die Masken fallen

Dem ein oder anderen Leser dürfte es unter Umständen aufgefallen sein, dass ich kein besonders großer Freund eines bestimmten, von sich selbst sehr überzeugten Menschenschlages bin, der seine Visage gerne hinter einer Gesichtswindel 😷 versteckt – und es überhaupt nicht ertragen kann, dass andere die Sache mit der Zwangs-Burkaisierung ihres Antlitzes nicht ganz so ernst nehmen, wie der seinen perversen Maskenfetisch nun endlich auch in der Öffentlichkeit ausleben dürfende Pseudo-Superheld. Ja, diese Hybris ist eigentlich bemitleidenswert. Diese sprengt vor allem aufgrund ihrer einem förmlich ins Gesicht springenden, sich in jener Maske manifestierenden Widersprüchlichkeit alle Grenzen vermeintlicher Moral und Ethik.

Ich liebe Ironie; sie und ihr großer Bruder – der Sarkasmus – halten mich seit meiner Jugend am Leben. Der daraus resultierende Zorn ist – das habe ich mit Georg Schramm gemein – mein persönliches Lieblingsgefühl. Vor vielen Jahren zitierte dieser mal (ob die Quellenangabe nun eindeutig stimmt oder nicht) Papst Gregor den Großen:

Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.

Ich bin schon mein ganzes Leben zornig. In diesen Wochen und Monaten kennt mein Zorn zunehmend keine Grenzen mehr, denn bei sehr vielen Menschen fallen derzeit die Masken – und das zynischerweise dadurch, dass sie sich plötzlich alle für Herzchirurgen halten und mit OP-Masken durch die Gegend rennen – und fahren. Der pseudo-solidarische Mummenschanz führt zur totalen Enthemmung; das verkommene Innere wird nach außen projiziert; die „Maske“ wird zum Symbol einer zutiefst heuchlerischen Unmenschlichkeit. Divide et impera in Vollendung.

Die im Dunkeln sieht man nicht

Ein weiterer „Vorteil“, der es mir erleichtert, die nun schon über ein Vierteljahr andauernde Coronoia einigermaßen ertragen zu können, ist der, dass ich mich schon vor rund 10 Jahren weitestgehend aus dieser Gesellschaft zurückgezogen hatte. Denn – und das wird derzeit leider vergessen – war die Welt ja schon vor Corona ein stinkendes, verdrecktes, nach mindestens 30 Jahren Neoliberalismus vollkommen entsolidarisiertes Unterm-Strich-zähl-ich-Mein-Haus-mein-Auto-mein-Boot-Ellenbogen-in-die-Fresse-Scheißhaus, in welchem sich hinter der Fassade / Maske einer vermeintlich offenen, toleranten und demokratischen Gesellschaft der blanke Sozialdarwinismus verbarg.

Lebensqualität bedeutet, sich Dinge zu kaufen, die man nicht braucht. Mit Geld, das man nicht hat. Um Leuten zu imponieren, die man nicht leiden kann. Dieter Hildebrandt.
Die effektivsten und zahlenmäßig stärksten Hilfstruppen der Ultrareichen und Mächtigen stellt das hart malochende Kleinbürgertum. Der Unterschicht hat jene Gruppe zumindest voraus, dass sie (und deren Nachwuchs) nicht mehr an den „echten“ Fronten diverser geopolitisch motivierter Kriege (um Edelmetalle und Rohstoffe) verheizt wird. Die Hybris, sich durch „Schaffe, schaffe, Häulse baue“ den eigenen, kleinen „Wohlstand“ selbst verdient zu haben, führt umgekehrt zur völligen Verachtung all jener, die im (kurzen) Leben noch einen anderen Sinn sehen, als mindestens 40 Stunden in der Woche irgendeiner meist sinnbefreiten, eintönigen, jede Kreativität abtötenden Tätigkeit nachzugehen. Ob eigentlich überhaupt „Arbeit“ für alle da ist, spielt keine Rolle; auch nicht angesichts der zunehmenden Automatisierung und Produktivitätssteigerungen. Wer (auch deshalb) seinen Job verliert, kriegt ein zynisches „Hättste mal was anderes gelernt!“ zu hören.

Wie vor einiger Zeit bereits genauer ausgeführt, war es in Deutschland 15 Jahre lang „normal“, dass Menschen, die sich weigerten, vor einem „Fallmanager“ über entwürdigende Stöckchen zu springen (wenn bspw. langjährige Sekretärinnen und Bürokaufleute von zwielichtigen Veranstaltern durchgeführte „Word-Einsteigerkurse“ besuchen müssen), das Existenzminimum auf Null gekürzt werden durfte. Inzwischen darf jenes „Minimum“ immer noch um 30 % gekürzt werden. Nach welcher Logik das Bundesverfassungsgericht zu so einem Schluss kommen kann, fragt man in diesem Unrechtsstaat mit seiner politischen Justiz besser nicht mehr. Eine interessante Parallele zur Einführung von Hartz IV ist übrigens, dass die Massenmedien bereits damals auf die gleiche Art und Weise über diejenigen „berichteten“, die dagegen demonstrierten. Man inszenierte hier – aufgrund der Tatsache, dass die Ossis in deutlich größerer Zahl als die Wessis auf die Straße gingen – sogar einen völlig künstlichen Ossis-gegen-Wessis-Konflikt. Weil sie die Segnungen der neoliberalen Politik Schröders nicht sehen wollten, wurde ihnen unterstellt, sie wollten die DDR wieder zurückhaben. Das ist falsch; sie wollten die „blühenden Landschaften“, die man ihnen damals versprochen hatte.

Anonymität enthemmt

Zurück ins Jahr 2020. Es ist nachgewiesen, dass Masken – nicht nur auf Demonstrationen – enthemmen. Wenn man zum Beispiel eine Tankstelle oder eine Bank überfällt, ist es durchaus hilfreich, eine solche zu tragen; ohne diese würde man es vermutlich eher sein lassen. 🤪 Endlich mal bei einer Demo als kleiner, piefiger Angestellter mal so richtig auf den Putz hauen? Da machte einem früher noch das Vermummungsverbot einen Strich durch die Rechnung; nun besteht sogar auf Demonstrationen ein Vermummungsgebot. Auch Auto darf man (eigentlich, nach § 23 Abs. 4 StVO) nur unvermummt fahren, worüber derzeit aber großzügig hinweggesehen wird. Also endlich mal das Gaspedal unbeschwert durchtreten; hinterher boxt einem der Anwalt wegen des unbrauchbaren Blitzerfotos aus der Sache raus.

Im MTB-Bereich wird zum Beispiel immer wieder mal über das Thema Fullface-Helme diskutiert. Auf viele Wanderer und Spaziergänger wirken diese (nicht selten auch „kriegerisch“ bemalten) Helme eben auch aufgrund der Tatsache, dass man eben das (vielleicht ja ganz freundlich lächelnde) Gesicht nicht mehr erkennen kann, oftmals martialisch und aggressiv. Und natürlich sehen die paar wenigen „schwarzen Schafe“ unter den Geländeradsportlern es durchaus als nützliches Feature an, möglichst nicht erkannt zu werden, wenn man illegal abseits der Wege durch den Wald schreddert oder durch eine Wanderergruppe hindurchballert.

Anonymität enthemmt generell; dies gilt vor allem auch für das Internet. Ich stehe hier im Blog ja (auch aufgrund der Impressumspflicht) mit meinem Namen zu meiner Meinung. So, wie ich früher unter meinem Namen Leserbriefe an die Pirmasenser Zeitung und die Rheinpfalz schrieb. Das tat und tue ich aber eben auch nur eher widerwillig, denn ich halte sehr viel vom Recht, seine Meinung auch anonym äußern zu dürfen – denn die freie Meinung wird ja gerade in den letzten Monaten enorm unterdrückt und eingeschränkt. Bei Youtube werden immer wieder wertvolle Videos gelöscht. Auch ich persönlich wurde in mehreren Foren einfach gesperrt – oder meine Beiträge zensiert. Darüber hinaus muss man stets damit rechnen, aufgrund seiner freien Meinungsäußerung unter dem eigenen Namen persönliche Nachteile und gesellschaftliche Ausgrenzung erleiden zu müssen. Wie miserabel es um die freie Meinungsäußerung bestellt ist, zeigt sich u. a. darin, dass mir sogar Leute per e-mail geschrieben haben, dass sie sich nicht trauen würden, meine Kritik am Radwegewahn – also eigentlich einem totalen Nischen-Thema – unter dem eigenen Namen (oder auch anonym) zu unterstützen. Andere haben panische Angst davor, mit „Verschwörungstheoretikern“ persönlich in irgendeinen Zusammenhang gebracht zu werden.

Scheinheilige Bessermenschen

Als jemand, für den Verlogenheit und Bigotterie der Massen kein neues Phänomen sind, ist die Reaktion vieler Menschen im Zuge der „Corona-Krise“ lediglich in ihrer Wucht verwunderlich. Denn wie bereits anhand des Beispiels Hartz IV angemerkt, hat die große Masse der Menschen sich über 15 Jahre lang absolut kein Bisschen für die Opfer dieser unmenschlichen Bürokratie interessiert. In wie vielen Fällen die Leben und Familien vieler Menschen zerstört wurden, wie viele obdachlos oder krank wurden – das störte die Massen genauso wenig, wie die Zahl derer, die aus diesem Elend keinen anderen Ausweg als einen Suizid sahen. Doch hierzu wird (wie aktuell in Sachen Corona) nicht geforscht. Das will niemand wissen. Und außerdem werden so ja auch die Sozialkassen entlastet.

Daran knüpft die Tatsache an, dass mit Hartz IV und der Absenkung der Renten, auch durch zahlreiche „Nullrunden“, auch die Altersarmut in Deutschland zunahm. Spötter sagen, dass viele Rentner sich regelmäßig ihre „Trittin-Rente“ (in Form des Dosenpfands) aus den Mülleimern fischen müssen. Nebenbei etablierte sich eben in Form der „Tafeln“ – in einem reichen Industriestaat – eine organisierte Armenspeisung. Die es in einem sozialen Bundesstaat nicht geben dürfte. Auch hier hat man sich daran gewöhnt. Das findet niemand skandalös, da geht keiner auf die Straße.

Als damals die Bundeswehr an der Bombardierung eines Tanklasters in Afghanistan mitwirkte und dabei zahlreiche Zivilisten, auch Kinder starben, zuckten meine (an und für sich gar nicht so bösartigen) Arbeitskollegen im Finanzamt nur gleichgültig mit den Schultern. „Sollen sie halt da weg bleiben!“ Das gilt im Wesentlichen auch für die Folgen aller anderen Kriege, die überwiegend die USA vom Zaun gebrochen haben. Menschenleben interessieren da absolut niemanden.

Zu dieser Zeit gab es auch das erste Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Höhe der ALG-II-Regelsätze. Meine Fahrgemeinschaftskollegin – die inzwischen (im Gegensatz zu mir) nun schon seit 9 Jahren als Beamtin im gehobenen Dienst gut versorgt ist – hatte dafür damals kein Verständnis, dass diese Menschen jetzt mehr Geld bekämen, um beispielsweise ab und zu ins Kino gehen zu können. Das könne sie als arme Anwärterin ja schließlich auch nicht. Außerdem müssten „solche Leute“ ja auch nicht unbedingt ein Handy besitzen.

Brot für die Welt

Überhaupt: Für die Armut im Rest der Welt interessiert sich die Masse einen Scheißdreck; höchstens mal vor Weihnachten – dann spendet man nach der TV-Werbung schnell 10 Euro an die Welthungerhilfe. Das muss dann auch reichen. Hauptsache, man kann sich jedes Jahr ein neues „Smartphone“ liefern lassen und seine Bude mit sonstigem Unterhaltungsgerümpel vollstellen. Wen interessiert da schon, unter welchen Bedingungen die für dieses verblödende Spielzeug nötigen Rohstoffe abgebaut und verarbeitet werden? Dasselbe gilt natürlich auch für die Klamotten, die man trägt. Die sollen doch froh sein, dass sie überhaupt Arbeit haben.

Als nun ganz aktuell diese äußerst merkwürdige Geschichte mit dem „Ausbruch“ in der Tönnies-Schlachterei in die Medien kam, wurde sich natürlich auch ruckzuck künstlich darüber empört, unter welchen Bedingungen diese Menschen arbeiten müssen. Warum? Das hier – im Grunde Menschenhandel – ist alles legal; eine von den Wählern auch mehrfach bestätigte EU-Binnenmarktpolitik.

Und die BLM-Demos erst – was für eine Heuchelei! Im Zuge der durch die „Lockdowns“ ausgelösten Hungerkrisen werden mehr (überwiegend schwarze) Menschen langsam und qualvoll sterben, als es sämtliche rassistischen Polizisten auf diesem Planeten jemals schaffen würden. Hierzu zwei Zitate von Jean Ziegler:

Die Weltlandwirtschaft könnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.


Der Hunger tötet weltweit ungefähr 100.000 Menschen täglich. Kaum jemand spricht über diesen Völkermord, von Abhilfe ganz zu schweigen. Vor diesem Hintergrund und angesichts des zügellosen Neoliberalismus der Finanzmärkte entlarvt sich das Reden der Mächtigen von christlichen Werten, von Solidarität und Gerechtigkeit als pure Heuchelei.

Quelle.

Wir sind die Guten!

Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.
Was tun wir – wissend, dass uns saturierten Mittelstandseuropäern all dieses menschliche Leid am Arsch vorbeigeht? Was machen wir mit unseren kognitiven Dissonanzen, unserem Selbsthass ob unserer Ignoranz, unserer Scheinheiligkeit, unserer Inkonsequenz, unseres Wissens, dass wir mehr oder weniger von dieser Sklaverei profitieren – und somit auch Blut an unseren eigenen Händen klebt?

Was wohl: wir ignorieren sie einfach weiter. Hat sich ja bewährt. Unwissenheit ist Stärke! Und genau hierzu – zur selbstverleugnenden Selbstdarstellung – gibt es ja die sogenannten „sozialen Medien“. In denen immer wieder eine Sau nach der anderen durchs Dorf gehetzt wird, um sich und seiner Bubble zu zeigen, was für ein toller Mensch man ist.

Im Jahr 2020 hängen wir uns nun also eine „Maske“ in die Fresse, schießen ein Foto mit dem (stets aktuellsten) „Smartphone“ und stellen es in die „sozialen Netzwerke“ ein. Schließlich geht es in unserer verlogenen und heuchlerischen Gesellschaft fast nur noch darum, sich – möglichst ohne viel Aufwand – zu präsentieren. Hat sich in diesem Zusammenhang übrigens schon einmal jemand gefragt, warum in den letzten Jahren Vorträge und Präsentationen in den Schulen und Universitäten eine immer größere Bedeutung erhalten? Kein Wunder, dass da draußen immer mehr Blender und Schaumschläger rumrennen.

Das Prinzip ist übrigens nicht neu. Ich werde vermutlich auch deshalb vom Rest der radverkehrspolitischen Szene weitestgehend ignoriert, weil ich – als Landei – deren generellen, teils sogar ziemlich radikalen Autohass nicht teile. Außerdem spielt das Thema Umweltpolitik bei mir im Blog so gut wie keine Rolle; im Gegenteil kritisiere ich immer wieder mal die Tatsache, dass das Verkehrsmittel Rad vor allem von Anhängern der Grünen permanent dazu missbraucht wird, umweltpolitische Ziele zu verfolgen. Und was wird da gefordert? Genau: mehr Radwege! 🤮 In diesen Kreisen hat sich ebenfalls eine zunehmende Hybris entwickelt; man hält sich selbst für Retter des Planeten bzw. des Weltklimas, weil man bei schönem Wetter die 4 km mit dem Rad ins Büro fährt. Wow, du Held! Menschen werden erst richtig gefährlich, wenn sie sich für moralisch überlegen halten und der festen Überzeugung sind, das (einzig) Richtige zu tun; man fest überzeugt davon ist, eine gute Sache zu verfolgen. Richtig schlimm wird es, wenn sich immer mehr Leute – propagandistisch unterstützt – in diesem Wahn gegenseitig bestärken. Andersdenkende werden folglich mehr und mehr zum Feindbild.

Jedenfalls reicht ein Profilbild mit „Maske“ im Jahr 2020 also bereits aus, um zu „den Guten“ zu gehören. Es spielt hierbei auch keine Rolle, dass einem – wie oben ausgeführt – wesentlich größeres, strukturell verursachtes menschliches Leid schon seit Jahrzehnten einen feuchten Scheißdreck interessiert. Man wählt schließlich auch immer wieder neoliberale Parteien. Hauptsache Maske in der Fresse – weil man damit ja so super solidarisch ist! Diese „Solidarität“ endet aber sehr schnell – und zwar hinter den über 83-jährigen schwer Vorerkrankten, denen man somit ja das Leben gerettet habe, weil man im Bus oder beim Einkaufen eine „Maske“ getragen hat. Dass Viren durch diese grobmaschigen Teile einfach hindurchgleiten wie eine Murmel durch das Netz eines Fußballtores – ignorieren wir einfach!

All die anderen, die als Kollateralschäden im Zuge dieser „Das-Bild-hängt-schief„-Maßnahmen draufgingen und -gehen werden, haben halt – wie bisher auch, denn Wirtschaftskrisen sind bekanntlich ein absolut unbeeinflussbares Schicksal – Pech gehabt! Nach deren Schicksal und Leben kräht kein Hahn. Nach eurem übrigens auch nicht, wenn es euch entgegen eurer Selbstüberschätzung dann doch selber erwischt; denn niemand ist im Kapitalismus unersetzlich.

Neue Normalität Solidarität?

Meine Fresse, ihr neoliberal verzogenen Ichlinge habt – und das zeigte ja bereits euer egomanisches Verhalten in den letzten 20 Jahren – von echter Solidarität nicht den Hauch einer Ahnung! Woher auch? Wenn sich hin und wieder mal eine echte Gewerkschaft (wie z. B. die GDL) erdreistete, für bessere Arbeitsbedingungen und Löhne zu streiken, dann fühlt ihr euch (aufgehetzt von der gleichen, derzeit gegen die Grundrechte-Demos hetzenden Journaille) von denen „in Geiselhaft genommen“, weil gerade euer Zug ausfällt; außerdem würdet ihr ja schließlich auch nicht streiken.

Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen! Mark Twain.
Euer bescheuerter, krankmachender Schmutzlappen vor der Fresse ist keine Manifestation von Solidarität, sondern die eurer eigenen bigotten und verlogenen Verkommenheit und Inkonsequenz! Diese absurde, bescheuerte, lächerliche Maskerade ist ein verzweifelter Schrei nach Anerkennung und Gruppenzugehörigkeit. Weil ihr trotz eurer „Follower“ im Netz im Kern eine Leere spürt, ihr einsam seid. Die Teilnahme am identitätsstiftenden Maskenball ist ein absolut armseliger, oberflächlicher, besonders billiger Versuch, eure inneren Selbstzweifel und eure kognitiven Dissonanzen zu beruhigen. Euch weiterhin selbst vorzulügen, ihr seiet im Großen und Ganzen „gute Menschen“.

Wenn jeder nur an sich denkt, ist an alle gedacht.
Ihr wisst ja selber, dass ihr im Kern egoistische, rücksichtslose, egozentrische Systemlinge seid, die aus lauter Feigheit immer nur nach oben buckeln und nach unten treten; deren wesentlicher Lebensantrieb der Erwerb von kapitalistischen Statussymbolen darstellt. Um in diesem System möglichst viel zu erreichen, kämpft ihr – so, wie euch der Neoliberalismus eben verzogen hat – auch schon euer ganzes Leben mit unsauberen, unfairen Mitteln. Ihr intrigiert, ihr schmiert, ihr manipuliert, ihr schleimt, ihr betrügt, ihr verletzt, ihr stehlt, ihr lügt.

Und: ihr hetzt! Gegen Menschen, die keine „Maske“ tragen. Vor Ort. Und bei Twitter. In teils menschenverachtendem Ton schreit ihr nach härteren Regeln, Kontrollen und Hausverboten für „Maskenverweigerer“. Nennt sie asozial, rücksichtslos. Oder auch: Mörder. Dass es euch in Wahrheit nur um das Grüßen des Gesslerhutes geht, gebt ihr immerhin offen zu. So blöd, dass ihr ernsthaft glaubt, diese Gesichtswindeln würden auch nur das Geringste nützen, seid vermutlich nicht einmal ihr. Ein Beispiel gefällig?

Ist es echt so schwer, bis dahin irgendwas zu finden, was Mund und Nase bedeckt?

Sogar Obdachlose schaffen es, sich ein Taschentuch umzubinden.

Ihr armseligen Denunzianten und Blockwarte maßt euch in eurem paranoiden Ego-Größenwahn allen Ernstes an, Menschen in der Apotheke, in der Tankstelle, im Supermarkt, in der Bäckerei darauf hinzuweisen, dass sie auch so ein Scheißding zu tragen – oder sich wenigstens irgendwas(!) vors Gesicht zu hängen hätten? Geht euch das auch nur im Geringsten etwas an; beispielsweise ob diese Person bspw. an einer schweren Atemwegserkrankung leidet? Oder ob sie es mit dem Kreislauf hat? Oder ob sie sich einfach noch einen Rest an Individualität, Selbstachtung und Menschenwürde bewahren will? Habt ihr verdammt nochmal jeden Rest an Anstand und Vernunft verloren? Ihr Psychopathen nehmt allen Ernstes das Wort „Solidarität“ in euer Schandmaul euren Mund?

Euch liegt alles, nur nicht das Wohl anderer Menschen am Herzen. Ihr missbraucht den Begriff der Solidarität einzig und allein für euren ureigenen Egoismus. Ihr wollt nicht an Corona sterben; denn davor habt ihr immer noch – entgegen aller Fakten – weiterhin Todesangst. Ihr entmenschlichten Masken-Zombies seht in euren Mitmenschen nämlich nur noch Feinde, potenziell tödliche „Biowaffen“, die euch zu Tode atmen könnten.

Dies entspricht einem zutiefst kranken Menschenbild. Ihr bräuchtet dringend psychiatrische Hilfe. Aber dieses die Menschen gegeneinander aufhetzende Milgram-Experiment geht weiter. Laut der aktuellsten Corona-Demokratiebekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz mindestens bis Ende August. 🤬 Während es im Rest von Europa kaum noch Länder mit „Maskenpflicht“ gibt.

Dieser Wahnsinn muss endlich beendet werden!


Aktuelle Empfehlungen

  • Das Schweigen der Viren von Oliver Märtens auf Multipolar.
  • Meldet Abweichler! von KenFM.
  • Maskenball der Egozentrik. Von Roberto J. De Lapuente im Rubikon.
  • Panischer Schnellschuss. Von Tilo Gräser im Rubikon.
  • Corona 21 – Angstschaf vs. Verschwörungstheoretiker – Einsicht – Wahrheit – Panik !!! Video von toni tano.
  • Wie man sich KAPUTTKORRIGIERT – gegen jede Logik… Video von Samuel Eckert.
  • 📛 Stoppt den Wahnsinn! 📛 Interview Prof. Dr. Sucharit Bhakdi mit Dave Brych (5 IDEEN).
  • RUBIKON: Im Gespräch: „Die Panikdemie“ (Hans-Joachim Maaz und Flavio von Witzleben).
  • Beherbergungsverbote für Menschen aus “Corona-Hotspots”.
  • Die komplette Zerstörung des Corona Hypes. Video von Teil der Lösung.
  • Mehr coronatote durch grippeimpfung? Video von Jaroslav Belsky via Denta Beaute.
  • Berliner Zeitung: Nobelpreisträger warnen vor Gefahren für die Demokratie.
  • Erik R. Fisch und Jens Wernicke im Rubikon über Drosten: Der Goldjunge.
  • FAIR TALK: JOURNALISMUS-MEINUNGSFREIHEIT-ZENSUR? Eileen Engelke, Daniele Ganser, Anselm Lenz, Rolf Karpenstein.
  • Die Propaganda-Pandemie von Walter van Rossum im Rubikon.
  • Rede von Samuel Eckert in Darmstadt.

Folgebeitrag

Coronoia im Sommerloch

2 Gedanken zu „Coronoia: Wenn die Masken fallen“

  1. Lieber Dennis, vielleicht ist das Fallen der Masken, eines der ganz wenigen positiven Dinge in dieser wahnsinnigen Zeit. Die nackte Blödheit, der nackte Wahnsinn zeigt sich hinter der Maske, hinter dem sogenannten betreuten Denken. Viele nicht betreut Denkende haben wohl insgemein gedacht, so schlimm kann es nicht werden, so extrem dumm, unfähig zur eigenen Analyse, das ist nicht möglich. Nun sehen wir, die Verdummungs- und Verblödungsindustrie hat gewirkt. Die alleinige Identifizierung über den Konsum, das ist die Zeit in der wir wohl leben. Nun kann und könnte man daran verzweifeln und die Gedanken, nicht mehr in einer solch gestalteten Welten leben zu wollen, sie können auch kommen. Doch verglichen mit einem Spezialitätenrestaurant und der dortigen Speisekarte, viele Menschen wie Sie Dennis und viele Tausende mehr, Sie und die vielen nicht betreut denkenden, sie sind eine Spezialität etwas rahres, welches es zu genießen und zu schätzen gilt. Menschen wie Sie sind nicht nur eine Spezialität, für welche man auch eine lange Anreise in Kauf nimmt, um sie zu genießen, zu sehen, zu treffen. Diese Menschen, sie sind sehr, sehr wertvoll. Dieses „wertvoll“ ist etwas was der Geist dieser Menschen darstellt. Selbst wenn diese Menschen nicht mehr sind, ihr Geist, ihre Gedanken leben ewig weiter. Die große Maße, die Mitläufer, die betreut Denkenden, sie haben wohl funktioniert im Leben. Aber diese Mitläufer haben das Salz, das pure Leben nie wirklich und jetzt gelebt. Sie haben gefreßen, aber nie die einzelnen Zutaten abgeschmeckt und herausgeschmeckt. Sie haben sich mit einer Instant Brühe des Lebens begnügt. Der Suppenfond von Ihnen Dennis und noch Vieler, wird aber viel länger halten und er wird auch nach mehrmaligem kochen nicht schlechter, sondern vorzüglicher. In diesem Sinne arbeiten wir weiter an einer Speisekarte gegen betreutes Denken.

    1. Hallo Nino,

      bist du evtl. Koch? 😉 Dass die Leute doof wie hundert Meter Feldweg bei Castrop-Rauxel sind, wusste ich bereits. Daher kann ich der Sache auch nicht einmal in dieser Hinsicht etwas Positives abgewinnen. Was mich halt auch schockiert, ist der absolute Unwille, das Abblocken. Eine ehemalige Berufsschulkollegin (die ich über 10 Jahre lang vergeblich versuchte, wenigstens minimal zu politisieren) ging der ganze Corona-Mist zwar auch auf die Nerven und sie haben auch gegen so ziemlich alle Coronaregeln verstoßen – aber nicht einmal eine mögliche Zwangsimpfung ihrer Tochter konnte sie dazu veranlassen, in irgendeiner Weise aktiv zu werden. Stattdessen (wie früher auch) das Drei-Affen-Prinzip. Das gilt auch für einen anderen, der sich derzeit lieber seinem Studium und anderen Unwichtigkeiten widmet, anstatt bspw. zu demonstrieren. Einer, der hier bislang immer wieder mal kommentierte, nimmt aus alternativen Quellen einfach nichts an. Ich verstehe nicht, worin dieses Grundvertrauen in Regierung und Medien gründet? Ich schau schon seit über 10 Jahren kein klassisches TV mehr, weil ich denen schon damals nicht einmal die Fußballergebnisse oder die Wettervorhersage abgekauft habe.

      Ansonsten hab ich keine Ideen, wie man Leute erreichen soll, die nicht erreicht werden wollen? Auch das konnte ich eben bei vielen anderen politischen Themen immer wieder beobachten. Was auch der wesentliche Grund war, warum ich irgendwann um 2015 herum vorübergehend „aufgab“.

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