Coronoia: Einkaufswagenabschlabberer

In letzter Zeit bietet einem die Welt ja leider nicht viel Anlässe, zu lächeln oder zu grinsen. Im Gegenteil, dass man diese Momente überhaupt bewusst wahrnimmt, zeigt, in was für einer kranken Epoche wir gerade leben. Gestern fuhr ich zum Beispiel in Thaleischweiler-Fröschen an einer Eisdiele vorbei. Vor dieser standen bestimmt 10 hirnentkernte deutsche Michels im vorgeschriebenen Mindestabstand, die sich darüber hinaus auch noch auf offener Straße ihre Gesichtswindeln 🤮 vor die Fresse gehängt haben, um sich am Fenster eine Tüte Eis zu kaufen. In diesen Momenten wünscht man sich die Möglichkeit, einen interstellaren Asylantrag stellen zu können. Um noch so etwas wie „alte Normalität“ zu erleben, muss ich ja schon seit einer Weile runde 30 km nach 🇫🇷 Frankreich radeln, um mich wenigstens mit Grundnahrungsmitteln versorgen zu können.

Dort gilt ja erstaunlicherweise trotz der ursprünglich härteren „Maßnahmen“ wie strikter Ausgangssperren im Gegensatz zu Deutschland keine Maulkorbpflicht in Geschäften, inzwischen ist auch die 3. Phase des „Déconfinements“ in Kraft getreten.

Jedenfalls möchte ich kurz von meinem Einkauf am 20. Juni berichten. Ich hatte mit meinen Nudeln und Keksen im Intermarché in Bitche hinter einer 4-köpfigen Familie angestanden. Alle unmaskiert! Im Einkaufswagen saß ein ca. 1 bis 2 Jahre altes Kind. Und es schlabberte – wie kleine Kinder nun eben sind – den Griff vom Einkaufswagen förmlich ab. Hach, wie schön. 🙂

Wenn ein 😷-Hysteriker sich das hätte ansehen müssen, hätte er vermutlich einen Herzinfarkt gekriegt – oder dem Kind Desinfektionsmittel in den Mund gesprüht bzw. das Jugendamt gerufen.

Ich war jetzt übrigens inzwischen schon sechs mal in Frankreich einkaufen – und hab das Gefühl, dass der Anteil der Maskenzombies mit jedem Mal immer kleiner wird. Gerade die jüngeren finden das wohl total uncool, sich so einen Sabberlatz umzuhängen. Ganz im Gegensatz zu den angepassten, obrigkeitshörigen deutschen Jungmichels. Es gibt dort auch viele Ältere, die den Blödsinn durchschaut haben und nicht mitmachen. Die Mitarbeiter im Supermarkt tun mir aber auch sehr leid; die müssen diese Maulkörbe wohl auch in Frankreich den ganzen Arbeitstag über tragen.

Was mir auch aufgefallen ist: Der Grenzverkehr hat seit der Öffnung der Grenzen am 15. Juni wieder stark zugenommen und es standen auch ziemlich viele Autos mit deutschen Kennzeichen vor den Supermärkten; nicht nur mit der PS-Kennung, sondern bspw. auch aus Berlin, St. Ingbert oder Kaiserslautern. Auf den Departementstraßen waren auch wieder eine Menge Autos aus Deutschland unterwegs. Zumindest das normalisiert sich wieder.

Ich würde ja zumindest den an der 🇫🇷-🇩🇪-Grenze lebenden Maskenverweigerern einen Einkaufsboykott empfehlen! Vive la résistance! 🥳


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