Coronoia am Badesee

Schon vor Wochen hatte ich im ein oder anderen der inzwischen zahlreichen Beiträge zur Installation eines orwell’schen Überwachungsstaates von meinen Beobachtungen berichtet, dass ich gerade draußen in der Natur unheimlich viele Menschen sehe, die sich an quasi überhaupt keine der absurden „Corona-Regeln“ halten, insbesondere nicht an „Mindestabstände“ oder „Kontaktverbote“. Seien es eben Sportler, Wanderer, Spaziergänger oder auch Kinder und Eltern auf Spielplätzen. Ich bin an sehr vielen Grundstücken im Grünen vorbeigefahren, auf denen gegrillt und gefeiert wurde. Hier und da hat man sich sowas auch in dichter besiedelten Gebieten getraut. Jugendliche und junge Erwachsene treffen sich Abends an ihren üblichen Treffpunkten. Es ist fast alles, wie es vorher war. Wenn dieser beschissene, faschistoide Maulkorbzwang 😷 nicht wäre! 😡

Am Donnerstagabend war ich mal wieder in meiner mit Maulkorbplakaten komplett zugekleisterten Sparda-Filiale – und zwinkerte einer gerade aus dieser herauskommenden, unverhüllten Frau verschwörerisch zu. 🤘😉 Als ich am Terminal stand, missachtete ein ebenfalls nicht verhülltes älteres Ehepaar auch noch die maximal zulässige Anzahl von Personen (zwei). Völlig idiotisch war, dass man die beiden Kontoauszugsdrucker abgeschaltet hat – wegen des nicht einhaltbaren „Mindestabstands“. 😫

Ich vermute aber, dass nicht nur Corona, sondern auch die Coronoia tot ist – und nur noch als untoter Mental-Zombie von den Massenmedien künstlich am „Leben“ gehalten wird, um die orwell’sche Agenda eben weiter durchzudrücken.

Die paar geisteskranken Hysteriker, die sich bspw. in den (a)sozialen Medien unter den pandemischen Weltuntergangsprophezeiungen ihres Gurus Karl Lauterbach noch die Hosen einscheißen, sind vermutlich Bots oder von irgendwelchen Werbeagenturen beauftragte Infulenca-Influencer. Wirklich Angst hat vor diesem Todesschnupfen nach meinen Beobachtungen im Grunde keiner mehr. Man hat nur noch Angst vor den Bußgeldern – und der sozialen Ächtung, sich nicht an „die Regeln“ zu halten bzw. nicht zu „den Guten“ (im Sinne der Politik und Massenmedien) zu gehören. Doch selbst bei Letzterem sind die beobachtbaren Handlungsweisen eben höchst widersprüchlich, ja sogar vollkommen lächerlich.

Seehofweiher im August 2016

Dass ich am Freitag (das erste Mal im Jahr 2020) den Seehof-Weiher besucht habe, hatte ich in meinem Beitrag zu den an diesem Tag besonders durchgeknallten Verkehrsteilnehmern erwähnt. Auch hier erinnerte auf der Liegewiese im Grunde nichts an „Corona“. Da spielten die Kinder querbeet aus unterschiedlichen Familien gemeinsam im Sand und im Wasser, die jüngeren Erwachsenen und Jugendlichen trafen sich und lagen direkt nebeneinander, spielten Fußball oder alberten im Wasser herum. Dasselbe beobachtete ich an Christi Himmelfahrt, als ich am Clausensee vorbeifuhr. Die Benutzung von Badeseen war damals sogar noch komplett verboten. Das interessierte aber keinen, die Liegewiese war äußerst gut belegt – und auch in der Gastro hingen die Leute förmlich wie die Kletten aufeinander.

Diese (alte) Normalität wurde auch am Seehof nur dann unterbrochen, wenn ein Maskenzombie auf dem Weg zum Kiosk war oder von diesem zurück zu seinem Platz lief. Nahezu alle, die ich beobachtet hatte, verhüllten vor dem Kiosk brav ihre Visage mit den meist mitgebrachten (mich besonders abstoßenden, grünen oder blauen) OP-Masken 🤮 (bei denen es sich übrigens Sondermüll handelt, der sich da in den letzten Wochen vermehrt an den Straßenrändern sammelt – in 🇫🇷 Frankreich kostet das beim Erwischtwerden 135 Euro Bußgeld), bevor sie das Vorzelt betraten. Einlass wurde immer nur einer Person gewährt. Interessant war, dass die Frau, die hin und wieder aus jenem Kiosk kam und die nicht abgeholten Bestellungen ausrief, nie eine Gesichtswindel trug. Lediglich ein Mann ging ohne rein – und kam auch mit seiner Bestellung wieder heraus. Vielleicht hatte er ja ein Attest? Oder aber, er war der einzige mit Eiern in der Hose! 🥳

Für mich steht fest, dass es auf der gesamten Liegewiese mit ca. 150 bis 200 Menschen offenbar keine einzige Person gab, die sich vor einer „Ansteckung“ gefürchtet oder „Angst“ vor Corona gehabt hätte. Weshalb man eben die anderen „Regeln“ einfach komplett ignoriert hat. Wenn man also schon auf diese Regeln scheißt, warum unterwirft man sich dann aber doch weiterhin dem Zwang, einen Gesslerhut zu grüßen, wenn man sich eine Portion Pommes oder ein Eis in einem Badesee-Kiosk kauft – in dessen Landkreis der letzte positive Corona-Test am 6. Mai (!) erfolgte?

Genau aus diesem Grund halte ich eben jenen Maskenzwang für die gefährlichste, unverschämteste, perfideste, grundrechtswidrigste und kriminellste aller „Regelungen“, die die durchgeknallten Landesfürsten per Verordnung erlassen haben. 🤬 Sich diese absurden Szenen vor dem Kiosk anzusehen, machte mir klar, dass man Menschen auf die gleiche Weise konditionieren kann wie einen Hund. 🐩 Eine an und für sich intelligente Spezies verhält sich vollkommen idiotisch; vollführt ein absolut hirnrissiges, sinnfreies Ritual – allein deshalb, weil es „Pflicht“ sei. Und man was zu futtern haben will. Pawlow läutet die Glocke – „Bestellung Nr. 53 kann abgeholt werden!“ – und der Michel zieht sich seinen Maulkorb über. Obwohl man selber andere Regeln ignoriert und keine Angst vor Corona hat, hält man sich an diese Regel, weil man befürchtet, andernfalls nicht bedient zu werden. Vor dem Kiosk hingen ja einige, entsprechende Aushänge.

Die andere Befürchtung könnte eben soziale Ächtung sein. Aber wieso sollte man auf einer Liegewiese, auf der auch auf sonst so ziemlich alle anderen „Corona-Regeln“ geschissen wird, Angst davor haben? Offenkundig sind sich im Wesentlichen doch alle einig: Wir werden verarscht und wie bevormundete Kleinkinder, entmündigte Senioren oder Tiere 🐕‍🦺 behandelt. Am Ende laufen dann doch wieder alle mit – und halten damit das Narrativ einer gefährlichen Ausnahmesituation und der Notwendigkeit des Maskenzwangs weiter am Leben. Viva la kognitive Dissonanz.

Ohne diese Mitläufer wäre das Thema Corona schon seit zwei Monaten durch. Die wenigen, dafür aber besonders laut schreienden Hysteriker hätten sich (hoffentlich für immer) in ihren Atombunkern eingesperrt – und der Rest hätte sein Leben weitergelebt. Nur leider fehlt diesen Mitläufern dazu der letzte Mumm. Man scheut den letzten Schritt, diesen Blödsinn nicht nur dann zu ignorieren, wenn man sich sicher sein kann, dass keiner vom Ordnungsamt in der Nähe ist oder man andernfalls Nachteile erleiden müsste – wie eben nix zu Futtern zu bekommen.

Diese Widersprüchlichkeit wurde ja auf den BLM-Demos förmlich auf die Spitze getrieben. Aber wer zählt denn heutzutage noch selber 1 + 1 bzw. 2 + 2 zusammen?

In 🇦🇹 Österreich wurde der Maulkorbzwang heute weitestgehend aufgehoben. Und ich fahre morgen wieder nach 🇫🇷 Frankreich zum maulkorbfreien Einkaufen. Ich befürchte, dass ich das noch für eine ziemlich lange Zeit so werde machen müssen.

Warum zur Hölle verschließt die Masse aber weiterhin beide Augen vor dem, was definitiv kommen wird? Und was deren Leben über Jahre deutlich mehr und intensiver beeinträchtigen und verschlechtern wird, als es dieses harmlose Schnupfenvirus je hätte schaffen können?

Kollektiver Selbstmord aus Angst vor dem Corona-Tod. Leute wie ich, die in diesem kranken und sozialdarwinistischen System schon seit Jahren von der Hand in den Mund leben, werden dann halt von der Lemmingherde mit in den Abgrund gerissen.


Folgebeitrag

Coronoia: Politische Justiz

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