Viren, Radwege, Angst und Unfreiheit

Im ein oder anderen meiner inzwischen zahlreichen Coronoia-Beiträge hatte ich angerissen, wie frappierend die grundsätzlichen Ähnlichkeiten zwischen der Reaktion eines Großteils der Bevölkerung auf das nachweislich für die überwiegende Mehrheit der Gesamtbevölkerung völlig ungefährliche, aber entgegen jeder Vernunft und Faktenlage zur neuen Ebola-Pandemie aufgeblasene Corona-Virus – und dem Wunsch einer Vielzahl von radverkehrspolitisch tätigen Menschen nach „Radwegen“ ist. In Sachen Radwege hatte ich das Grundproblem mal so zusammengefasst: Sklaven, die sich (auf Basis irrationaler Ängste und nicht minder irrationaler Sicherheitsversprechen) in (die) Ketten (einer benachteiligenden, gefährlichen „Infrastruktur“) legen lassen – und diese (die Freiheit einschränkenden und die Gesundheit gefährdenden) Ketten (Radwege) auch noch für Schmuck halten.

Dieser Wahnsinn manifestiert sich derzeit in einer für mich sehr beängstigenden, verstörenden Weise im staatlich vorgeschriebenen Tragen einer „Mund- und Nasenbedeckung“! Innerhalb kürzester Zeit wurde auf Basis von Lügen und Propaganda ein regelrechter Fetisch kreiert, der die Menschen sogar dazu gebracht hat, an der eigenen, sprichwörtlichen Entmündigung und Bevormundung selber aktiv mitzuarbeiten – und sich einen eindeutigen, funktionell nur auf Unterdrückung abzielenden Gesslerhut (mit dem man früher Sklaven markiert hat) als „schmückendes“, harmloses Modeaccessoire selber zu basteln. Das ist auch deshalb interessant, weil es zum Beispiel im Bereich der Sexualität NOCH als „pervers“ gilt, zum Beispiel solche Masken zu tragen. 😉

Nun könnte man mir entgegnen, dass ich selbst aufgrund meiner intensiven Abneigung einer irrationalen Angststörung unterliegen würde. Dem möchte ich entschieden widersprechen, denn die Geschichte dieses Landes hat insbesondere in den 20ern und 30ern des 20. Jahrhunderts gezeigt, wohin es letzten Endes führt, wenn die (förmlich hypnotisierten; Gustave Le Bon) Massen auf Basis von gezielt geschürter Todesangst und der daraus resultierenden Panik jegliches kritische, eigenständige Denken einstellen und der Regierung im blinden Gehorsam folgen. Das äußert sich insbesondere auch in der teils völlig feindseligen Art und Weise, wie das „normale Volk“ über Gegner dieser Corona-Diktatur vor allem in den Öffentlichen, aber vor allem auch den Asozialen-Medien herzieht; „Verschwörungstheoretiker“, „Schwurbler“, „Spinner und Wirrköpfe“ #Covidioten sind da nur die netteren Ausdrücke.

Die „Maske“ ist ja nicht nur ein irrationaler, unwirksamer Pseudo-Schutz; sie ist ein vom Staat aufgenötigtes politisches Statement: Der Träger suggeriert, es gäbe hier eine über das Normalmaß hinausgehende, besondere Situation in Form einer tödlichen Seuche, gegen die man sich – und das ist besonders perfide – und vor allem andere schützen müsse. Sie dient der Sichtbarmachung und damit auch Stigmatisierung von Menschen, die ihren eigenen Körper, ja ihr eigenes Gesicht nicht für genau dieses politische Statement, diese Propaganda missbrauchen lassen möchten. Im Gegenteil: Gesicht zeigen wurde auf Basis dieser gezielt geschaffenen und weiter am Leben gehalten werdenden Massenhysterie zu einem politischen Statement. Was an sich schon absurd genug ist. Doch so funktionieren nun einmal Framing und Nudging.

Es ist sogar völlig pervers; man gilt inzwischen als „Asozialer“, als „Gefährder“, als „Alten-Mörder“, wenn man dieser Massenpsychose nicht folgen und diesen Irrsinn nicht mitmachen möchte. Das geht eben sehr schnell so weit, dass man Schuld am Tod anderer Menschen sei. Zu Beginn dieses Irrsinns wurde ich bspw. im tour-Forum gesperrt, weil ich es als völlig durchgeknallt bezeichnet hatte, Rennradfahrern, die in einer fünfköpfigen Gruppe unterwegs waren, zu unterstellen, sie seien rücksichtslose Egoisten, die mit dem Leben anderer Menschen spielen würden. Selbst eine Tour allein habe man zu unterlassen, weil man ja dann z. B. bei einem Sturz unnötig „Behandlungskapazitäten“ binden würde. Man fragt heute, im Juni 2020, in diesem Punkt besser nicht nach, was eigentlich aus der ursprünglich diesen Irrsinn rechtfertigen sollenden Propaganda-Parole „Flatten the Curve“ wurde? Dafür interessiert sich nach monatelangem Leerstand in deutschen Krankenhäusern auch niemand mehr – obwohl es DIE Begründung für alle Maßnahmen war. Stattdessen haben wir seit nun schon rund 6 Wochen eine Maulkorbpflicht, die erlassen wurde, als die „Pandemie“ bereits vorüber war. Während bspw. in Dänemark der Spuk seit drei Wochen quasi vollständig vorbei ist und man auch in Frankreich Lebensmittel ohne Maskenzwang einkaufen darf. Vermutlich ist es kein Zufall, dass man den Deutschen weiter Reisen ins Ausland verbietet – denn dann würden die ja sehen, dass es nicht überall so bekloppt zugeht, wie in der Irrenrepublik Deutschland.

Und wen interessiert es da noch, dass auch in Deutschland noch vor ein paar Wochen von den gleichen Medien und Politikern noch etwas ganz anderes gepredigt wurde? Man sehe sich beispielsweise auch sehr gerne mal diese Corona-Chronik (pdf, 1,51 MB) an.

Nun ist man inzwischen in Deutschland also wieder so weit, die politische, der Regierung und der Mehrheit missfallende, politische Weltanschauung eines Menschen in der Öffentlichkeit, vor allem im Supermarkt, sichtbar zu machen bzw. jenen dazu zu zwingen, DAS Propaganda-Symbol der Unterdrückung selbst zu tragen, um überhaupt noch an Lebensmittel zu kommen. Früher waren das z. B. rote Armbinden mit weißen Kreisen und schwarzen Symbolen, ein ausgestreckter rechter Arm und eine bestimmte Grußformel. Heute sind es hässliche, entmenschlichende „Masken“ oder auch „grüne Punkte“ in Gymnasien, um zwischen „Gefährdern“ und „Normalen“ zu unterscheiden. Dazu gehört übrigens auch die typische Art von emotionaler Erpressung, die Gunnar Kaiser anhand eines dümmlichen „Aber was ist mit Italien?“-Kommentars kurz und treffend widerlegt. Ein Schelm, wer hier an Romane / Filme wie „Die Welle“ denkt?

Radwege retten Leben?

Wozu – außer Angstmache – dienen eigentlich solche Schilder?

Speziell im Hinblick auf den Radwege-Fetisch hatte ich mich in meinem vor längerer Zeit veröffentlichten Rant, dass die Leute sich nicht so anstellen sollen, mit diesem Thema bereits ausführlicher auseinandergesetzt. Die Grundfrage bleibt stets, warum die Menschen in aller Regel auf Basis von Gefühlen, insbesondere Ängsten, handeln und diese als unveränderlich akzeptieren, anstatt sich rational mit den Themen auseinanderzusetzen, um diese Ängste zu hinterfragen?

Ich pflegte beispielsweise 35 Jahre lang eine sich in der frühen Kindheit wegen einer solchen Angstmacherei entwickelt habende Zahnarzt-Phobie. Dafür hatte allerdings niemand wirklich Verständnis; ich solle mich nicht so anstellen. Obwohl es mehr als genügend Gründe dafür gibt, Zahnärzten zu misstrauen; ich hatte letztlich auch Glück, dass ich bei einer fähigen Vertreterin dieses Berufsstandes gelandet bin. Mit dem bitteren Beigeschmack, dass man auch mich in Sachen Kronen letzten Endes ein wenig über den Tisch gezogen bzw. mein Vertrauen ausgenutzt hatte.

In der radverkehrspolitischen Szene kann man ständig Vorgänge beobachten, die denjenigen gleichen, mit denen derzeit Menschen, die von der „offiziellen“, herrschenden Meinung abweichen, zuerst ignoriert, verlacht und diffamiert werden. Die Fälle, in denen einer meiner inzwischen über 1000 Blogbeiträge von anderen Bloggern oder in anderen Medien aufgegriffen bzw. geteilt wurden, kann ich immer noch an beiden Händen abzählen. Und ich maße mir an zu behaupten, dass dies eher nicht an meiner schlechten Arbeit liegt. Also – woran liegt es?

So ist es vor allem der Bundes-ADFC, dem es scheinbar primär darum geht, Menschen vom Radfahren abzuhalten, indem man ihnen permanent und unaufhörlich suggeriert, dass das ohne „Radwege“ (wie z. B. derartigen Schrott) „zu gefährlich“ sei? Man setzt einen festen Rahmen; nur in diesem Narrativ darf gedacht und politisch agiert werden. Radverkehrsförderung ohne Radwege? Undenkbar! Man versucht erst gar nicht, die Ängste zu minimieren – im Gegenteil, man hält jene bewusst am Leben um diese für die eigenen, oftmals eben auch umweltpolitisch motivierten Ziele auszunutzen.

Völlig ignorierend, dass man mit dem Konzept benutzungspflichtiger Geh- und Radwege auf einer Linie mit denjenigen liegt, die im letzten Jahrhundert die Radwegbenutzungspflicht eingeführt hatten. Denn damit sorgt man absurderweise dafür, dass Radfahrer, die bisher gerne die Fahrbahn benutzt haben, diese nun nicht mehr benutzen dürfen. Denn diese steht ab sofort dem Kfz-Verkehr exklusiv zur Verfügung. Und dieses Privileg wird dann hin und wieder auch mal mit Gewalt verteidigt. Aus „Mehr Platz fürs Rad“ wird somit im Endeffekt „Weniger Platz fürs Rad“! 🤐

Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.

Aus einer Presseerklärung des Reichsverkehrsministeriums zur Einführung der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht in der RStVO vom 1. Okt. 1934 (Quelle via Wikipedia)

Auch sonst bedenken viele, die die Linie des ADFC tendenziell eher kritisch sehen und lieber auf der Fahrbahn radeln, nicht, dass ihre ständige Veröffentlichung von Videos z. B. über enge Überholmanöver sogar beide Narrative stützt: Dass Radfahren generell – und insbesondere auf der Fahrbahn – gefährlich wäre. Doch das stimmt einfach nicht, vor allem nicht im Hinblick auf die restlichen Lebensrisiken. Man braucht noch nicht einmal einen „Helm„. Radfahren an sich ist nicht gefährlich. Es wird aber vor allem durch die Anlage und verpflichtende Benutzung mehr als zweifelhafter „Radwege“ (und von diesen habe ich hier in diesem Blog mehr als genügend dokumentiert) deutlich gefährlicher, als es sein müsste. Dagegen werde ich weiter aktiv vorgehen.

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Benjamin Franklin.

Das gilt im Großen (Corona), wie auch im Kleinen (straßenbegleitender, benutzungspflichtiger, sich sicher anfühlender Radweg).

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