Coronoia: Gaslighting

Interessant, was man im Zuge der Coronoia alles lernt. So tauchte kürzlich in einem der Videos von Raphael Bonelli, einem radfahrenden Wiener Psychiater der Begriff „Gaslighting“ auf. Der mir bislang unbekannt war; das Prinzip jedoch war mir immer bewusst. Im Wesentlichen geht es darum, dass Menschen, meist mit narzisstischer, dissozialer oder psychopathischer Störung ihre (oft von ihnen abhängigen) Opfer in der Art und Weise manipulieren und desorientieren, um deren Wahrnehmung der Realität zu zerstören und demzufolge deren Selbstbewusstsein und Willen zu brechen. Der Begriff geht auf ein Theaterstück aus dem Jahr 1938 zurück; siehe auch den Wikipedia-Artikel. Gerd Reuther hatte sich am 18. Mai in seinem Rubikon-Artikel mit dem Titel „Staatlicher Psychoterror“ ebenfalls dem Thema gewidmet.

Im Bezug zum Corona-Wahnsinn gibt es eine Vielzahl von psychopathischen Tätern, die das Weltbild und die wahrgenommene Realität eines Großteils der Bevölkerung vor allem durch gezielt geschürte Panik zu einem vermeintlich besonders tödlichen Virus regelrecht auf den Kopf stellen. Permanent werden die Menschen durch absurde Horrormeldungen weiter verunsichert – obwohl es hierfür keine Grundlage gibt – und auch nie gab!

Besonders pervers ist hierbei der uns auch noch als „Lockerung“ verkaufte Masken- bzw. Maulkorbzwang. Menschen, die nicht an das Märchen vom Todesvirus glauben, werden dazu genötigt, sich Mund und Nase zu bedecken und damit selbst zu suggerieren, dass es hier eine tödliche Bedrohung gäbe. Es muss ja absurderweise hierbei nicht einmal eine „wirksame“ der nebenbei unter fragwürdigen Bedingungen hergestellten „Masken“ sein – es geht ums Prinzip; um die Unterwerfung. Also den Zwang, einen Gesslerhut zu grüßen. Genau das mache ich seit nunmehr über einem Monat nicht; ich kaufe das Notdürftigste halt im Internet. Meine Alternative eines fahrenden Supermarktmobils hat sich leider nach dem 1. Einkauf wohl auch schon wieder in Luft aufgelöst. Ich werde der Landesregierung später, wenn die untätige und offenkundig ebenfalls gekaufte Justiz diesen Wahnsinn dann doch als grundgesetzwidrig abgeurteilt hat, die Mehrkosten nach § 823 BGB in Rechnung stellen. Neben einer Strafanzeige wegen Nötigung.

Man muss das Wesentliche wirklich noch einmal zusammenfassen:

  • Es gibt und gab in Deutschland keine Übersterblichkeit,
  • es gab keine Überlastung der Intensivstationen,
  • es starben nahezu ausschließlich Menschen im hohen Alter mit multiplen Vorerkrankungen,
  • die „Erkrankung“ ist (siehe die Streeck-Studie) weder besonders ansteckend, noch per Schmierinfektion übertragbar,
  • für nichts gibt es irgendeinen empirischen, evidenten Beleg,
  • die Fallzahlen sinken gegen Null; derzeit sind es bundesweit ca. 0,01 %, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. In Worten: Null Komma Null Eins Prozent!

Der Kaiser ist nackt. Seit Wochen! Stattdessen:

  • Auf Demonstrationen wurden inzwischen wohl schon hunderte, wenn nicht tausende von Menschen von der Polizei körperlich misshandelt,
  • mehr als 10 Millionen Menschen sind in Kurzarbeit oder bereits arbeitslos,
  • Zig-, wenn nicht Hunderttausende kleiner Unternehmen und Selbständiger wurden ruiniert,
  • Zigtausende notwendiger Operationen wurden abgesagt,
  • die Zahl der Suizide steigt stark an und
  • es wird eine gewaltige, weltweite Rezession (mind. 15 % Schrumpfung der Wirtschaftsleistung) erwartet, wie es eine seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr gegeben hat.

Und trotzdem sollen die „Kontaktbeschränkungen“ mindestens bis Ende Juni verlängert werden? Und der Maulkorb wohl für immer und ewig Pflicht bleiben? Ich muss es immer wieder fragen: Was für eine kranke Scheiße läuft hier eigentlich? Warum steht niemand auf? Ist es wirklich nur die nicht mehr aufhören wollende Dauer-Propaganda? Oder liegt es an der geistigen Schlichtheit der Massen, die Gustave Le Bon schon vor über einem Jahrhundert festgestellt hat?

Mein Vertrauen in die Menschheit ist jedenfalls inzwischen am absoluten Nullpunkt angelangt. Die Massen sind nicht mehr als willenlose Schafe, die sich vollkommen unkritisch ihrem Hirten unterwerfen. Auch wenn er ihnen die Wolle stiehlt – und sie letzten Endes in die Schlachterei führt. Und das ist auch nicht damit entschuldbar, dass hier vorsätzlich ein darauf ausgerichteter, staatlicher Psychoterror stattfindet.

Die Regierung behandelt die Bevölkerung seit Wochen wie infantile Kleinkinder – und die finden das auch noch toll.


Siehe auch

  • Die Verschwörungs-Leugner – Tagesdosis 16.6.2020 von Sascha Pahl bei KenFM.de.
  • DAVID ICKE: Die systematische Zerstörung der menschlichen Psyche | Das Recht auf Wahrheit.

Folgebeitrag

Coronoia: Am Anfang der Pandemie?

9 Gedanken zu „Coronoia: Gaslighting“

  1. Mir fehlen langsam auch die Worte. Das ist nicht mal mehr Realsatire, das ist blanker Irrsinn. Wieder ein Beweis dafür, dass wir von Psychopathen regiert werden. Und was machen die Kollegen in Kleinbloggersdorf? Flüchten sich in verächtlichmachende Realsatiren, während einige Mutige sich von der Polizei für das Einfordern ihrer Grundrechte vermöbeln lassen.

    Wer glaubt eigentlich wirklich, dass ein Impfstoff der gerade sämtliche Sicherheitsverfahren (5 Jahre+) mal eben überspringen darf, die heilsame Erlösung bringen wird? Ich vermute, sie werden demnächst „eigene Studien“ ins Feld führen, die wie von Zauberhand alles Bisherige untermauern werden.

    1. Es ist ja noch absurder; denn die Genesenen-Zahlen belegen es ja: Ein Großteil der Menschen immunisiert sich ohne jedes Anzeichen einer Erkrankung oder Nebenwirkung. Weil es vermutlich schon eine Basis-Immunisierung aufgrund der verwandten Corona-Viren gibt. Es macht mich schon seit Beginn dieser „Pandemie“ wahnsinnig, dass man gerade das nicht klar und deutlich kommuniziert: Wer „infiziert“ ist, aber nicht krank wird, ist doch offenkundig bereits immun!?

      Und es ist ja auch nicht so, dass es nicht bereits bei der „Schweinegrippe“ schwere Impfschäden gegeben hätte. Das sind Eltern, den man eigentlich das Sorgerecht entziehen müsste. Damit sie später nicht dabei zusehen müssen, wie das eigene Kind wegen schwerer Impf-Nebenwirkungen erkrankt oder stirbt. Oder schwerbehindert auf die Welt kommt.

      Was die Kleingärtner-Bloggerkollegen betrifft: Einfach abhaken; alte, kranke, rauchende Männer mit Angst vorm Sensenmann! ? 😉

  2. Hallo Dennis,
    ich leide auch seit Wochen unter diesem Corona-Gaslighting und hatte gestern die Idee, dass wir dem nur durch persönliche zwischenmenschliche Beziehungen, durch neue Freundeskreise etwas entgegensetzen können. Gaslighting ist eine ernst zu nehmende Gefahr für die psychische Gesundheit. Du bist ja leider zu weit weg, aber vielleicht magst du dir meinen Beitrag und den verlinkten Artikel mal ansehen und das in Pirmasens machen. Wir werden quasi selbst zu Schafen, wenn wir den Blick zu sehr nach Außen (auf Demo-Redner, youtube Videos, garstige Social Media Kommentare und Presseberichte) richten.
    Alles Gute und Grüße
    Susanne

    1. Hi Susanne,

      das ist eine tolle Idee. Wobei ich hier in Pirmasens die Hoffnung inzwischen aufgegeben habe; ich blogge über das Thema seit März – und hatte bis heute nur eine einzige e-mail eines Menschen aus der Gegend im Postfach. Ich treffe zwar draußen auch immer wieder auf Leute, die das Ganze auch eher kritisch sehen. Aber an einem Kontakt hat – auch nach Hinweis auf meinen Blog – niemand Interesse.

      Ich persönlich habe mich ja – auch zum Selbstschutz – schon vor längerer Zeit im Wesentlichen aus dieser „Gesellschaft“ zurückgezogen – und komme damit inzwischen eigentlich auch relativ gut klar, weil ich auch das als Unabhängigkeit und Freiheit betrachte. Aber das ist natürlich individuell ein langer, schwieriger und ggf. auch schmerzhafter Prozess. Natürlich würde es mich freuen, mit meinen Ansichten nicht allein zu sein – aber ich war halt auch schon immer ein „Außenseiter“.

    1. Hi Susanne,

      das Problem mit Telegram ist: Das kann man nur mit Handy nutzen (man muss zwingend eine Nummer angeben) – und ich hab keins (aus Überzeugung). Von Messengerdiensten halte ich eigentlich auch nicht so viel; auch wegen der Monopolisierung und dem Entzug von Aufmerksamkeit für „alte neue Medien“ wie z. B. Blogs.

      1. Lieber Dennis,

        ja, das Hauptproblem sehe ich für mich weniger darin, mich anmelden zu müssen, sondern dass ein solches Medium seinen ganz eigenen »Sog der Aufmerksamkeit« entfaltet. Genau deshalb bin ich auch nirgendwo anders. Das wird mir ganz schnell zu viel, und aus meiner Sicht liegen hier Segen und Fluch verdammt nahe beieinander.

        Ich habe es zwar auf dem Rechner, doch allen Bekannten dort geschrieben, dass ich es nur ganz sporadisch nutze und sie mich, wenn gewünscht, bitte auf anderem Wege kontaktieren mögen (Mail, Telefon).

        Herzliche Grüße!

  3. Lieber Dennis,

    die „geistige Schlichtheit der Massen“ ist es nicht unbedingt – also beispielsweise Handwerker, die in die Wohnung kommen wegen der Heizung, die sind teilweise soviel aufgeweckter, klüger und herzhafter in ihren klar strukturierten Urteilen, da wartet man bei der Ärzteverwandtschaft vergeblich drauf. Deren Nachkommen geistern mit Neugeborenen einsam durch die menschenleere Stadt, weil die Alten ihnen gesagt haben, sie dürften keinerlei Kontakt haben und sie halten das trotz zweier absolvierter Kunst- und Designstudiengängen von Bozen bis Royal Academy of Irgendwas auch ein, jedoch will jetzt eines der älteren Kinder (4 Jahre) gar nicht mehr aus der Wohnung, sondern schreit und tobt, wenn er mit rausgehen und den 4-Jährigen meiner Tochter draußen treffen soll. Beim Spazierengehen, denn auf dem Spielplatz soll man ja auch Abstand halten und dann lieber auf solchen Umgang verzichten, denn in die Wohnung kämen sie auch dann nicht mehr wenn es erlaubt wäre. Der Kleine hat das vollständige Gefängnis nicht nur akzeptiert, er fürchtet sich vor dem „draußen“. Ein anderer Teil der Familie hat auch zwei Kleinkinder (ebenfalls 1 und 4 Jahre alt) und beide Eltern haben Homeoffice, beide sind Ingenieure, einer davon in Elternzeit: Wie nicht anders zu erwarten, arbeitet die junge Mutter an Bauplänen und steht pünktlich von ihrem Homearbeitsplatz auf, um das Baby zu übernehmen, damit ihr Elternzeit-Mann in Ruhe sein Mittagessen einnehmen kann – mehr 50er Jahre geht gar nicht, denn es herrscht ein strenges Ausgeh- und Cousinentreffenverbot: Das alles gibt es in der Kaste der „schlichten Masse“ nicht, weder die betonierten Meinungen, noch die betonierten Legensläufe, die jetzt gar nichts mehr wert sind, noch die betonierten Ängste und die Verwandtschaft nicht mehr zu treffen, kommt schon gleich gar nicht in Frage. Werden halt die Vorhänge zugezogen und wenn man sich im Treppenhaus begegnet, wo grade der hysterische Nachbar mit Maske an einem vorbeigehuscht war, zeigt man sich gegenseitig den Vogel und verdreht die Augen.

    Die „schlichte Masse“ hält sich nämlich schon seit einiger Zeit an nichts mehr (gestern Nacht im Bus nach der Ausgangssperre – der Bus war genauso voll wie sonst um 17 Uhr). Es ist diese völlig verwöhnte Mittelschichtsakademikerkinderkaste, denen immer alles im Leben gelungen, die nicht den geringsten Knick in der Biografie haben sich schon früh festgelegt haben auf eine Lebenspartnerschaft, die garantiert nie an einer Amor fou scheitern wird, die sind es, die völlig paralysiert sind und alle anderen tyrannieren, zusammen mit ihren Spiessereltern, auch Akademiker, sogar Ärzte und seinerzeit linke als links, also Spartacus, Häuserbesetzer, die ihren eigenen Eltern gesagt haben „steckt euch euer Geld in den Arsch!“. Sehr mutig, wenn sowieso erbt, früher oder später.

    Und Kleinbloggersdorf: Nein, nein, da soll man schon immer mal wieder reingucken und sich aufregen, aber man sollte sich auch fragen, warum man denen allen so viele Jahre auf den Leim gegangen ist und was das über uns selbst aussagt: Haben sie da diese hässliche Seite nur gut versteckt oder waren auch wir vernagelkt, vorniert, gnadenlos in unserem Urteil, gehässig und mit Schaum vor dem Mund? Gunnar Kaiser sah heute im Livestream traurig aus, ich hoffe nicht, dass ihm der Artikel von Mladen Gladic in der Welt nahegegangen ist, denn dazu besteht überhaupt kein Grund: Der Handkeleugner Gladic hat sich da einen schmerzhaften Massenkommentar-Schiefer vom Feinsten eingezogen: Wer für die unsäglichen Gedenkreden von Handke am Grab eines Massenmörders in Anspruch nimmt, dabei handele es sich um Literatur, die „von Goehte kommt“, der traut sich Gunnar Kaiser zu attestieren, er habe eine rote Linie überschritten, weil er die Frage sich zu stellen getraut hat, ob all die alten Spiesser (siehe oben), die das Opfer der Jungen und Kleinsten mit offenen Armen entgegennehmen, es verdient hätten, sich damit um die paar Jahre zu bereichern, die eben diesen Jungen und Kleinsten gerade für immer versauen. Gute Frage finde ich. Ich habe schon im letzten Jahr unterschrieben, dass ich nicht der Grund sein will, dass auch nur ein einziger Friseur pleite geht.

    Ob die Stimmung nicht doch zu kippen begonnen hat? Und Mitte Februar der Spuk vorbei ist? LG Josi

    1. Hi Josi, Danke für deinen wertvollen Kommentar. Er basiert allerdings auf einem kleinen Missverständnis, denn ich meinte jene „geistige Schlichtheit der Massen“ im Sinne von Gustave Le Bon. Die vermeintlich hoch gebildeten Akademiker sind ja gerade jene, die in einer Masse am schnellsten zu völligen Idioten degenerieren. Während es natürlich umgekehrt in der „Klasse“ der Angestellten und Arbeiter durchaus viele, wenn nicht sogar deutlich mehr Menschen gibt, die noch mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität stehen. Und – dementsprechend geerdet – immun gegen so einen künstlichen, rein virtuellen Blödsinn sind, den man uns nun schon fast ein Jahr lang als „Pandemie“ verkauft.

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