Coronoia: Kindesmisshandlung

Ich selbst habe keine Kinder. Und ich rechne auch nicht mehr damit, dass ich mit Ende 30 noch „die Eine“ finden werde, um doch noch relativ spät eine eigene Familie zu gründen. Und Stiefvater will ich auch keiner werden; mit denen hab ich selbst äußerst schlechte Erfahrungen gemacht. Als Freigeist komme ich damit aber eigentlich ganz gut klar; mein Leben passt einfach nicht in das starre Korsett eines klassischen Familienlebens. 😉 Es tut mir aber – obwohl ich kein Vater bin – trotzdem schon seit über zwei Monaten in der tiefsten Seele weh, wenn ich daran denke, welche nicht mehr reparierbaren psychischen Schäden der Corona-Wahnsinn vor allem in den Seelen von Kindern und Jugendlichen verursacht hat – und weiter verursachen wird. 😢 In der langen Liste der Straftaten, gegen die man die Verursacher und Beteiligten hoffentlich irgendwann anklagen wird, sollten auch die §§ 171 und 225 StGB nicht fehlen.

Am Dienstag traf ich mich mit einem gleichgesinnten Corona-Widerständler im Grünen, um über den allgegenwärtigen Wahnsinn zu philosophieren. Wohl unbewusst hatte ich mir einen perfekten Ort hierfür ausgesucht – denn im Verlaufe unseres Gesprächs konnte man etwas beobachten und hören, was in den letzten Monaten allen Ernstes verboten war.

Das Lachen von Kindern, die sich darüber freuten, auf dem Spielplatz mit ihren Freunden zu spielen. Sie spielten Fangen, kletterten, wippten und schaukelten. Daneben junge Mütter, die auf der Wiese saßen und sich unterhielten. Die an die Spielgeräte getackerten Hinweisschilder, dass die Kinder 1,5 Meter Abstand halten sollten, erhielten genau die Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt: Gar keine! Ich war schon fast ein wenig zu Tränen gerührt – weil wir in einer derart kranken Gesellschaft leben, die ihren Jüngsten so etwas antut. Ohne jede medizinische Evidenz und Notwendigkeit wird diese Gesellschaft weiterhin systematisch zerstört.

Die folgenden Fotos habe ich heute am gleichen Spielplatz (bei Langmühle) aufgenommen, wo ich vor ein paar Wochen schon einmal fotografiert hatte.

Was steht denn denn da auf dem Schild? Kinder müssen also auch hier beim Spielen auf dem Spielplatz 1,5 Meter Abstand zueinander halten.

Ehrlich – euch haben sie doch wirklich komplett ins Hirn geschissen…!? Und wenn die Kinder sich dann nicht dran halten, macht ihr ihnen wieder Angst, dass sie Schuld am Tod von Mama und Papa wären, ihr Corona-Psychopathen? 🤬 Ist es das, was ihr euch unter „Neuer Normalität“ vorstellt? Zieht ihr diesen Scheiß jetzt zukünftig bei jeder Grippewelle ab?

Ich will mir auch gar nicht ausmalen, wie verstörend der Maskenzwang beispielsweise auf Kleinkinder wirken muss? Wenn diese kleinen Dinger in „Gesichter“ blicken, die jeglicher menschlichen Mimik und Gestik beraubt sind? Hier werden meiner Ansicht nach Generationen von Kindern traumatisiert fürs Leben. Selbst ich als gestandener Erwachsener empfinde diesen Anblick immer wieder als entmenschlichend und verstörend. Am Sonntag kam mir eine Frau auf ihrem E-Bike entgegen. Sie hatte in der frischen und klaren Luft mitten im einsamsten Pfälzerwald ihren Schal über Mund und Nase gezogen. Wenn man in die Autos blickt, erkennt man auch immer wieder allein unterwegs seiende Leute, die ihren Maulkorb auch dann nicht abnehmen. Das ist nichts anderes als Paranoia.

Die Methoden, nach denen der Schulbetrieb derzeit in einigen Bundesländern wieder hochgefahren werden soll, erscheinen mir, als seien jene einem Drehbuch eines dystopischen Horrorfilms entsprungen. Schüler sollen dazu genötigt werden, sich ständig testen zu lassen und den ganzen Tag einen Maulkorb zu tragen. Unterrichtet wird nur noch in Mini-Klassen. Auf dem Pausenhof müssen sie getrennt stehen und brauchen Passierscheine fürs Klo. Ich halte derartige Maßnahmen für verstörend, abstoßend, geisteskrank, menschenunwürdig – und würde meine Kinder dort nicht hinschicken. Niemals! Die erhalten dort einen Knacks fürs Leben. Ein Intensivmediziner sieht dies ähnlich (etwa ab Minute 7:05).

Ich kann einfach nicht verstehen, warum ein so großer Teil der Bevölkerung sich so etwas völlig frei von Widerstand antun lässt? Seid ihr wirklich weiterhin von einer derartigen Todesangst zerfressen und paranoid, dass euch auch das Wohl und die Zukunft eurer Kinder komplett gleichgültig ist?

Erich Fromm hat schon vor vielen Jahren Folgendes festgestellt:

Die normalsten sind die Kränkesten und die Kranken sind die Gesunden.

Beendet diesen Wahnsinn endlich – ihr habt bereits mehr als genügend menschliches Leid verursacht! 🤬 Wenn schon nicht für euch, dann wenigstens für die Kinder!


Aktuelle Empfehlungen

  • Markus Langemann zum BMI-Dossier.
  • „Ken Jebsen – Erzbösewicht des Tages?“ bei KenFM.
  • Der ehemalige Verfassungsrichter Papier über die Rechtmäßigkeit der Corona-Maßnahmen im Rubikon.
  • Professor David Jungbluth klagt gegen die rheinland-pfälzische Corona-Verordnung, die er im Rubikon als „veritable Unverschämtheit“ bezeichnet.
  • Die Abgeordnete Sara Cunial hält im italienischen Parlament eine bemerkenswerte Rede.
  • Ein Leutnant der Reserve liest den imperialen Stormtroopern Polizisten gehörig die Leviten.
  • Staatlicher Psychoterror von Gerd Reuther im Rubikon.
  • Alles nur Verschwörungstheorie? (Film von Björn Templ) bei Raphael Bonelli.

Folgebeitrag

Coronoia: Lockerungen

5 Gedanken zu „Coronoia: Kindesmisshandlung“

  1. Ein wichtiger Aspekt, der bei der öffentlichen und auch alternativen Debatte viel zu kurz kommt! Das zeigt eben wieder, wie uns die Bedürfnisse, Interessen und Wünsche der Kinder weitestgehend am Arsch vorbeigehen. Deutschland ist in weiten Teilen fast schon stolz auf seine Kinderfeindlichkeit.

    Kinder werden teilweise schwer traumatisiert. Gerade Eltern die sehr ängstlich und panisch sind übertragen das auf ihre Kinder. Das „soziale Lernen“ ist weitestgehend ausgesetzt. Kinder lernen mit ihren Altersgenossen deutlich mehr Werte, als in einer digitalen Mathe-Stunde. Ihnen die Verantwortung über Leben und Tod aufzubürden und sie gleichzeitig als „lebende Seuchenherde“ zu betrachten, ist pure Kinderfeindlichkeit. Ja, Kinderhass, der da von Manchen jetzt ungeniert ausgelebt wird.

  2. Tja, was soll ich sagen?
    Mein Sohn „darf“ ab heute auch wieder in die Schule. Die Verhaltensregeln sind komplett irrsinnig.
    Der Schulleitung habe ich geschrieben. Wie ich erwartet hatte, war die Antwort ziemlich nichtssagend. Sie müssen sich halt an die Vorgaben halten und können auch nichts machen. Auf meine Fragen wurde nicht eingegangen.
    Allerdings kann ich aus den bayerischen Verordnungen nirgends herauslesen, dass eine Maskenpflicht außerhalb des Unterrichts bestehen würde.
    In der „Empfehlung“ die ich kenne steht: „Außerhalb des Unterrichts […] angehalten eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen“. Man will mir ja auch nicht sagen, auf welche „Anordnung“ oder „Empfehlung“ die Schule die Regeln so aufgestellt hat, wie sie sind.

    Eine E-Mail an alle Landtagsabgeordneten und an das Kultusministerium gehen noch raus.

    Ich befürchte halt, dass sich viel zu wenig Eltern beschweren.

    Ich werde meinen Sohn die nächsten Tage fragen, wie er sich in der Schule fühlt.
    Da in zwei Wochen eh schon wieder Pfingstferien sind, werde ich bis dahin warten, ob die Regeln danach nochmal geändert werden. Falls nicht, werde ich gerichtlich dagegen vorgehen.
    Welche Fachrichtung bezüglich Anwalt wäre denn da vorzuziehen? Verwaltungsrecht oder was ist das?

    1. „Angehalten“ soll wohl eine „Ermächtigungsgrundlage“ für die Schulleitungen eröffnen, nach eigenem Belieben zu verordnen. Eigentlich müsste man Menschenrechtsanwälte konsultieren; ansonsten wäre es „normales“ Verwaltungsrecht. Oder Strafrecht wegen Nötigung. Gerade jetzt wird überdeutlich, was ein zu Tode gespartes Rechtssystem bedeutet: Es werden wochenweise Verordnungen erlassen, die man effektiv nicht angehen kann, weil die Justiz überlastet ist. Und dabei lassen wir noch außer Acht, dass jene Staatsanwaltschaften weisungsgebunden und die Richter meist parteipolitisch eingespannt sind. Es bräuchte auch hier mehr Leute wie Stephan Kohn aus dem BMI, die den Schneid haben und entgegen der Weisungen ihres Ministers entsprechende Verfahren einleiten. 🙁

      Dass diese „Maskenpflicht“ jetzt schon seit über 3 Wochen existiert und nun auch noch auf die Schulen ausgeweitet wird, hat mit einem „Rechtsstaat“ nichts mehr zu tun. NIEMAND soll mir jemals wieder erzählen, dass die DDR ein „Unrechtsstaat“ gewesen sei!

      1. Ich weiß leider nicht, was ich noch gegen diesen Wahnsinn machen könnte.
        Daher bleibt mir wohl nur der Rechtsweg. Ich werde ab nächster Woche mal nach Anwälten suchen, die mich vertreten würden und bei denen ich ein gutes Gefühl habe. Vielleicht finde ich Einen, der mich unterstützt. Etwas anderes bleibt mir nicht übrig.
        Eigentlich kann ich nur hoffen, dass sich noch mehr Eltern beschweren und die zuständigen Behörden endlich mal zur Besinnung kommen. Damit nach dem Ende der Pfingstferien wieder menschenwürdige, kinderwürdige Verhältnisse in den Schulen herrschen und keine Kultur der Angst.

        Gerade noch in der lokalen Zeitung gelesen, dass heute Schulbusse auf Einhaltung der Corona Richtlinien seitens der Polizei geprüft wurden. Dazu zählte auch die Abstandseinhaltung und Maskenpflicht der Schülerinnen und Schüler. Ich könnte den ganzen Tag nur noch kotzen. Haben die nix besseres zu tun?
        Es gab nichts zu beanstanden. Würde mich mal interessieren, was passiert wäre, wenn ein 6-jähriger Schüler keine Maske aufgehabt hätte. Anzeige gegen die Eltern oder was? Oder dem Kind gut zugeredet, dass es sehr gefährlich wäre und die Großeltern sterben, wenn man keine Maske aufsetzt. Wahrscheinlich sowas in der Art…

        1. Ich bin genauso ratlos. Das Entmutigendste ist ja, dass ein Großteil der Eltern diesen Irrsinn sicher auch noch begrüßen wird. 🤮 Und wenn du dagegen aufbegehrst, kannste froh sein, wenn sie dir nicht das Jugendamt auf den Hals hetzen.

          Und eine Klage wird höchstens den Anwalt reicher machen; es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass sich bislang kein einziges Verwaltungsgericht getraut hat, diesen Irrsinn zu beenden. Von den offenkundig gekauften roten Roben in Karlsruhe ganz zu schweigen! 😡 Wenn sonst nix hilft, versuche, dass dein Hausarzt dem Jungen ein Attest verschafft. Entweder, um nicht in die Schule oder keine Gesichtswindel tragen zu müssen.

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