I-Stempel vom Ministerium

B-10-Radwege im Winter

Ich habe heute früh eine e-mail einer Mitarbeiterin des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr Landwirtschaft und Weinbau erhalten, die wohl nicht für meine Augen bestimmt war. Da hat die Dame wohl den falschen Anworten-Button erwischt oder mich versehentlich ins Empfänger-Feld eingetragen. Darin wird überdeutlich, was man in diesem Ministerium über meine Wenigkeit und mein Engagement denkt. Spoiler: Natürlich nichts Gutes.

Darin heißt es:

Guten Morgen X,

hörst Du mich lachen? Er kann das aber auch mit den langen Antworten. 🙂
So ein I…

Mit freundlichen Grüßen

Danke für die Ehrlichkeit! Ich hoffe mal, dass I… bereits für eine Strafanzeige wegen Beleidigung ausreicht? Es ist ja wohl relativ eindeutig, was die Dame hier gemeint hat.

5 Gedanken zu „I-Stempel vom Ministerium“

  1. Und das sogar von einem Landesministerium und nicht von einer „popligen“ Gemeindebehörde.
    Alle Achtung.
    Hast du schon geantwortet?

    1. Alle Achtung.

      Ja, ich bin ganz stolz auf mich; vielleicht füge ich diese Zeilen noch in mein Banner ein. ☺

      Hast du schon geantwortet?

      Natürlich; ich habe höflich nachgefragt, ob sie mit „I…“ Idiot gemeint hat. ? Bekam aber – warum auch immer – keine Antwort.

      Es ging dann noch eine e-mail an Staatssekretärin Schmitt und den Abteilungsleiter sowie die Bürgerbeauftragte des Landtages. Bislang – außer zwei Lesebestätigungen – noch ohne Reaktion.

  2. Das ist schon der Hammer, wie ein Ministerium mit den Eingaben eines Bürgers umgeht und welche Wertschätzung des „einfache Volk“ in Mainz genießt. Eine Entschuldigung wäre das Mindeste.

    1. Ein LTranspG-Antrag hatte bereits eindeutig darauf hingedeutet, dass dieses Ministerium keinerlei Interesse an einer sachlichen Auseinandersetzung auf Augenhöhe hat, sondern von oben herab einfach nur den Status Quo verteidigen möchte. Ich bin auch sehr gespannt, ob man mir ggf. nun die Veröffentlichung dieser Ungeheuerlichkeit in irgendeiner Weise vorwerfen wird. Anstatt einer von Minister Wissing unterschriebenen Entschuldigung inkl. eines Disziplinarverfahrens für jene Mitarbeiterin.

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