Six Feet under the bike-lane

Da hatte sich damals der LBM so große Mühe gegeben, zwischen Salzwoog und dem Wieslauter- bzw. Pamina-Radweg einen Geh- und Radweg anzulegen – und dann musste auch der wegen meiner Einwände von seinen Gemeinsamer Geh- und Radweg erlöst werden. Das gilt auch für den ansteigenden Abschnitt von Salzwoog hinauf zur Wasserscheide zwischen Salzbach und Wieslauter. Jener liegt eigentlich innerorts – allerdings genügt der Standort der Ortstafel meiner Ansicht nach auch nicht den Vorschriften der VwV. Wie dem auch sei: Bei der Verbreiterung des damaligen Gehwegs musste auch die Totenruhe berücksichtigt werden, denn zwei Warnbaken sichern seitdem einen aus dem angrenzenden Friedhof ragenden Vorsprung ab. Die Eigentümer des Grabes lehnten damals einen „Umzug“ ab.

Das nun mit Gehweg Radverkehr frei ausgewiesene Wegelchen, an dem man im Jahr 2016 noch buddelte, sollte eine weitere Lücke im touristischen „Radwege-Netz“ zwischen Lemberg und dem Wieslautertal schließen. Die größere Lücke zwischen den beiden (inzwischen entbläuten) Stummeln am Storrbachtal und Salzwoog existiert hingegen heute immer noch – weil die VG Pirmasens-Land irgendwann das Interesse daran verlor, den durch den Wald führenden Abschnitt auf eigene Kosten auszubauen.

Wie auch auf dem Abschnitt zwischen der K 37 und der L 485 ist der Weg nur teilweise asphaltiert und verläuft zwischen der Wasserscheide und dem Tanklager auf einem ehemaligen – und wieder nur mit einer wassergebundenen Oberfläche versehenen – Forstweg:

Bereits im Mai war mir aufgefallen, dass das Gemeinsamer Geh- und Radweg am Ende des Schotterabschnitts abhanden gekommen war:

Ein Jahr zuvor monierte ich dort übrigens auch mal einen eher untypischen Falschparker:

Im Zuge des „Blauen Herbstes“ fiel mir Mitte November auf, dass inzwischen auf dem kompletten Abschnitt bis zum Abzweig Richtung Wieslauter-Radweg die Gemeinsamer Geh- und Radweg verschwunden sind; das gilt vor allem auch für die Verschwenkungen an der Einmündung des Hinterweidenthaler Industriegebiets am ehemaligen NATO-Tanklager:

Ebenfalls verschwunden ist das linksseitige Gemeinsamer Geh- und Radweg am Beginn des Weges. Es gab hier nicht einmal einen asphaltierten Übergang, geschweige denn, eine bauliche Querungshilfe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch das Absenden des Kommentars werden Ihr gewählter Name, Ihre Email-Adresse sowie der von Ihnen verfasste Text gespeichert. Kommentare, die unter Angabe einer Fake-e-mail-Adresse angegeben werden, werden zukünftig gelöscht. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Bei Problemen mit dem Captcha bitte den Text in die Zwischenablage kopieren und die Seite mit StrG + F5 neu laden.

55 + = 56