Alltagserlebnisse (Teil 161)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Parken (54)

Am 30. November hatte ich vor der Sparda-Filiale in der Höfelsgasse mal wieder ein deja vu. Dieses Mal quetschte sich ein ca. 60-jähriger Mann mit seinem Möchtegern-Geländewagen zwischen Ampel und Laternenpfosten (an den ich immer mein Rad anschließe), um seine Frau aussteigen zu lassen. Er wär mir dabei beinah noch ans Hinterrad gefahren. Ich schüttelte mit dem Kopf und zeigte auf das blaue Verkehrszeichen mit dem P drauf. Interessierte ihn nicht, er blieb da stehen.

Stopschilder (77)

Okay. Für Rechtsabbieger in Richtung Autobahn ist das Stop-Schild in Walshausen vor der abknickenden Vorfahrtstraße L 477 im Grunde wirklich totaler Nonsens, weil man über 100 m weit geradeausschauen kann, ob da jemand kommt oder nicht. Mitgefangen, mitgehangen. Aber man muss das auch nicht so ganz kackdreist ohne jede Verlangsamung machen, wie ich das am 1. Dezember aus der Gegenrichtung bei einem jungen Fahrer eines dunklen BMWs beobachtet hatte.

Überholmanöver (392)

Jo, klasse Aktion. Am 3. Dezember ging es den Anstieg über die K 15 von Höhmühlbach hinauf in Richtung Petersberg. Vor der in einer leichten Linkskurve liegenden Kuppe musste mich ein Lkw-Fahrer unbedingt noch überholen. Der Fahrer des entgegenkommenden Pkw durfte dann halt fast bis auf Stillstand runterbremsen, damit er nicht gestreift wird.

Rückwärts (6)

Fast daheim, bemerkte ich auf der K 6 in Windsberg vor mir die roten Rücklichter eines silbernen Golfs, dessen Fahrer (von rechts) rückwärts aus seiner Einfahrt heraussetzte. Ich musste ausweichen, damit er mich nicht umfährt. Wegen der Steigung bin ich dort mit dem MTB aber auch nicht viel schneller als mit 10 bis 15 km/h unterwegs.

Abbiegen (41)

Boah; gebt doch einfach euren Führerschein ab, wenn ihr nicht (mehr) Autofahren könnt! Am 4. Dezember stand ich – mich zum anschließenden Linksabbiegen in die Arnulfstraße zur Fahrbahnmitte, hinter einem mit einem älteren Ehepaar besetzten Pkw eingeordnet habend – an der roten Ampel in der Waisenhausstraße (am Lidl). Als es grün wurde, tastete sich der Pkw laaaaaangsam vor. In der Gegenrichtung blinkte ebenfalls ein mit einem älteren Ehepaar besetzter Kleinwagen zum Linksabbiegen. Diese Knallchargen bogen nun aber nicht einfach zügig voreinander ab, sondern blieben stehen. Und warteten wohl auf besseres Wetter? Nach ein paar Sekunden wurde es mir zu blöd, weshalb ich mit größerem Abstand links überholte. Dabei kam mir dann beinahe noch ein schwarzer VW Beetle in die Quere, der den ebenfalls übervorsichtigen Linksabbieger in seiner Richtung in der Weise überholte, indem er einfach über den Gehweg fuhr.

Geschwindigkeit (55)

Es ging später unter anderem über die eigentlich sehr ruhige L 499 von Heltersberg in Richtung Johanniskreuz. An diesem Tag wurde – so informierte ein Schild – dort zur Jagd geblasen. Weshalb auf der gesamten Strecke mehrere 30 km/h aufgestellt waren. Das interessierte von den Kfz-Nutzern natürlich niemanden. Die Polizei schien übrigens auch mit auf der Jagd gewesen zu sein, denn am Parkplatz am „Kastanienbäumchen“ stand ein blau-silberner VW-Bus.

Überholmanöver (393)

Dass dort 30 km/h galt, juckte auch einen Fahrer der Wasgau-AG nicht besonders, der mich in der Nähe des Weisersteins mit bestenfalls 50 cm Abstand überholte. Da ich grade 25 – 30 km/h fuhr, hätte das ja eigentlich gar nicht passieren können. Auch wenn die Fahrbahn nicht besonders breit ist, hätte er links noch Platz gehabt. Vielleicht war es auch Absicht, weil daneben schon seit vielen Jahren ein gänzlich unbeschilderter Parallelweg liegt.

Gentlemen (49)

Am selben Abend sah ich in der Arnulfstraße am „Naturheil“ einen alten Mann ums Eck kommen. Ich machte langsam und ließ ihn den Zebrastreifen benutzen – wofür er sich sogar bedankte.

Überholen (394) & Geschwindigkeit (56)

Am 5. Dezember war es ziemlich frostig. Als ich die schattige und sehr steile S-Kurve der K 13 vor Oberauerbach vorsichtig runterfuhr, wurde ich ausgangs der Linkskurve vom Fahrer eines dunklen Audi mit roten Kennzeichen relativ knapp überholt und auch geschnitten. Anschließend bretterte er noch, das 30 km/h hinter der Ortstafel ignorierend, viel zu schnell in Richtung Ortsmitte.

Hupen (115)

Die Dame, die mich am gleichen Abend auf der K 6 anhupte, nachdem ich wegen des immer noch bebläuten Mistwegelchens anhalten und neu anfahren musste, hatte ich ja bereits in meinem Glätte-Beitrag erwähnt.

Gehwegradler (97) in Einbahnstraße (31)

Ebenfalls bereits erwähnt wurde der Geister-Gehweg-Einbahnstraßenradler, den ich am 6. Dezember bei der Anfahrt zur Dokumentation des neuen Streifens in der Teichstraße sah, wie er die Kreuzung Schachenstraße – Gasstraße auf dem linken Gehweg überquerte, um auf diesem anschließend weiter in Richtung Rheinberger zu geistergehwegradeln.

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