Verkehrschaos in Hornbach

Alles dicht

Keine Ahnung woran das liegt; ich gerate in der letzten Zeit in eine Falschparker-Orgie nach der anderen. 😉 In der Klosterstadt Hornbach unweit der französischen Grenze fand heute der 10. Land- und Kunsthandwerkermarkt statt. Das bemerkte ich (von Mauschbach kommend) bereits vor der Einmündung des Zubringers zur L 700, denn dort waren auf dem Grünstreifen zwischen Fahrbahn und dem ehemals benutzungspflichtigen Schotterweg mehrere Fahrzeuge abgestellt. Ein Anblick totaler Anarchie bot sich mir dann, als ich die Kuppe erreicht hatte: Autos ohne Ende. Außerhalb der geschlossenen Ortschaft wild geparkt, teilweise auf der Fahrbahn der Vorfahrtstraße L 478, teils auf dem Grünstreifen, teils auf den Gehwegen innerhalb der Ortsdurchfahrt.

Ich erinnere mich auch dunkel daran, dass ich da in den letzten Jahren schon einmal zufällig mitten in ein ähnliches Chaos hineingeraten war. Scheinbar halten es der Veranstalter und die Stadt Hornbach nicht für nötig, mal ein ordentliches Parkraumkonzept zu entwerfen? Also blieb den Besuchern ja auch nicht wirklich viel anderes übrig, als ihr fahrbares Blech an allen nur erdenklichen Stellen (rechtswidrig) in die Prärie zu parken; hier in Richtung L 700:

Außerorts

Der Blick in Richtung Ortseingang:

Nichts geht mehr

Ich wurde dabei auch mehrmals behindert, weil ich wegen Gegenverkehr selbst mit dem Rad nicht sicher an den unzähligen falsch geparkten Pkw vorbeifahren konnte (grade in solchen Situationen kann ja jederzeit einer die Autotür aufreißen). Auch Familien mit Kindern mussten sich zwischen den den größten Teil der Gehwege in Beschlag genommenen Autos hindurchquetschen oder auf die Fahrbahn ausweichen.

Wildparken

Da die Ortsdurchfahrt (vom Kreisel an der B 424 über die Haupt- und Lauerstraße bis zur Einmündung der Bahnhofstraße) mit Verbot für Fahrzeuge aller Art gesperrt und somit komplett dicht war, blieb mir auch nichts anderes übrig, als mein Rad durch die Festmeile zu schieben. Hier fehlte vor allem auch eine spezielle Umleitung für den Radverkehr, der von Zweibrücken kommend über den Hornbach-Radweg dann auch im Prinzip in einer Sackgasse strandete.

Einen Teil des Park- und Verkehrschaos hätte man ja auch dadurch vermeiden können, indem man grade vor allem den Zweibrückern mal ausdrücklich eine Anreise mit dem Rad empfohlen hätte. Alternativ hätte man beispielsweise auch bei einem Landwirten einen Acker oder eine Wiese mieten können. Oder einen Shuttle-Bus von und zu den ungenutzten Parkplätzen am Zweibrücker Flughafen. Hielt man aber scheinbar nicht für nötig.

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