Alltagserlebnisse (Teil 4)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Hupen (4)

Am Sonntag, dem 12. November war ich auf der L 497 zwischen Rodalben und Münchweiler unterwegs; etwa am großen Wanderparkplatz zum Clauser Tal hupte ein mir entgegenkommender schwarzer BMW 2 mal kurz nacheinander. Eventuell jemand, der mich, aber ich ihn nicht kannte. Ansonsten ergäbe das tuut-tuut so rein gar keinen Sinn; da ist weit und breit kein “Radweg” in der Nähe.

Überholmanöver (2)

Was sich der Kleinwagenfahrer am Dienstag, dem 14. November dabei gedacht hat, als er mich auf der L 485 zwischen Langmühle und Salzwoog auf völlig leerer Straße mit bestimmt nicht einmal 50 Zentimetern Abstand recht rasant überholt hat, kann ich nicht einmal erahnen.

Hupen (5)

Die ersten Kilometer der B 270 bei Pirmasens sind bis zur Einmündung der K 17 nach Petersberg mit getrennten Richtungsfahrbahnen 4-spurig ausgebaut, es gelten aber durchgehend Geschwindigkeitsbegrenzungen von  bzw. . Es ist mangels Beschilderung ausdrücklich keine ; ein Verkehrsverbot wäre wegen mangelnder Alternativen für den sonstigen Verkehr auch nicht durchsetzbar; Radfahrer trauen sich dort eh nur sehr wenige drauf – obwohl es wegen des verhältnismäßig überschaubaren Verkehrsaufkommens und der breiten Fahrbahn eine der angenehmeren Strecken ist. Aber auch dort wird man “natürlich” immer wieder mal angehupt; so auch am 15. November, kurz hinter der B-10-Anschlussstelle; aus einem Mietfahrzeug heraus.

Überholmanöver (3 – 5), Hupen (6)

Ich lebe ja recht nah an der französischen Grenze. Und französische Autofahrer haben hier nicht den allerbesten Ruf; man merkt Ihnen irgendwie an, dass Frankreich eine große Rallye-Fahrer-Nation ist! 😉

Am Donnerstag, dem 16. November war es aber zuerst ein deutscher Mercedes-Kleinlastwagenfahrer aus Zweibrücken, der mich auf der D 35 a (Teil einer bedeutenden Maut-Ausweichstrecke zwischen dem Saarland und Baden) mit unzureichendem Abstand in Höhe der nördlichen Kreuzung bei Schweyen “passiert” hat, um es mal vornehm auszudrücken. In Frankreich gibt es an vielen Stellen “geschützte”, bauliche Linksabbiegespuren; so auch dort. Es ist zwar eigentlich ausreichend Platz, einen am Straßenrand fahrenden Radfahrer auch noch in etwa mit den 1,50 Metern (gelten die in F eigentlich auch…?) zu überholen – aber wie ich erleben durfte, reichen da auch mal runde 50 Zentimeter.

Irgendwie war die Idiotendichte an dem Tag besonders hoch, denn nur ein paar Kilometer weiter, etwa 300 Meter vor dem bedeutenden Verkehrskreisel zur D 620 (in westlicher Richtung als nach Saargemünd ausgewiesen) überholt mich ein Franzose wieder mit sehr geringem Abstand, obwohl die Gegenfahrbahn frei war. Ich regte mich kurz drüber auf, streckte empört den linken Arm zur Seite aus, um auf den ungenügenden Abstand hinzuweisen – und prompt hupte mich von hinten ein weiterer Franzose an, der dann auch einen Moment später wieder sehr knapp an mir vorbeizog…! Erst das dritte Auto machte dann langsam und wartete, bis Platz zum gefahrfreien Überholen war.

Beim Teutates!

2 Gedanken zu „Alltagserlebnisse (Teil 4)“

  1. Deine Erlebnisse auf der Straße kann ich so bestätigen, das ist in der Vorderpfalz auch nicht besser. Hupen stört mich allerdings nicht (mehr), wenn´s dem Autofahrer dann besser geht, dann ist ja alles gut.
    Überholen ist eher ein Problem, da hatte ich auch schon mal eine Berührung, und da geht´s um die Gesundheit.
    Was mich beim überholt werden nochmal speziell ärgert, sind knapp vorbeifahrende Leute mit Fahrrädern auf dem Dach oder Heckträger. Die müssten´s doch besser wissen.

    1. Hi Joachim, Danke fürs kommentieren! Das Hupen ist mir auch ganz recht, dient es als Bestätigung, dass sie dich überhaupt wahrnehmen. Und es dokumentiert in vielen Fällen dann auch so schön die Ahnungslosigkeit.

      Enges Überholen ist dann schon eher ein Ding, wo ich dann richtig böse werde. Berührungen hatte ich in all den Jahren noch keine; aber ein paar Mal war es schon ziemlich knapp. Ich bin da auch inzwischen schon relativ abgehärtet – aber grade diese extreme Häufung in den letzten Tagen war dann doch schon sehr außergewöhnlich!

      Und zu den Autofahrenden Radlern – bei manch einem wird da offenbar wirklich ein Schalter umgelegt, sobald er im Auto hockt?

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