Alltagserlebnisse (Teil 113)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (247)

Die bereits mehrfach erwähnten, baulich abgegrenzten Abbiegestreifen in Frankreich haben ja hin und wieder einige Autofahrer auch nicht von fragwürdigen Überholvorgängen abgehalten. Am 12. Mai war ich mit dem Seitenabstand durchaus zufrieden, als mich ein Lkw mit Freiburger Kennzeichen überholte. Er fuhr auf der D 35a am Abzweig Lengelsheim dabei einfach mit der linken Fahrzeughälfte über die abgeschrägten Bordsteine.

Überholmanöver (248)

Etwas später wurde ich – zurück in Deutschland – auf der L 700 in der langgezogenen Linkskurve wohl vorsätzlich sehr eng überholt, weil dort ein von der Straße aus allerdings gar nicht erreichbares Wegelchen liegt.

Hupen (82)

Am 13. Mai wurde ich tatsächlich mal in Frankreich von einem Franzosen wegen der Missachtung dieses abenteuerlichen Wegelchens an der D 334 zwischen Weiler und Wissembourg angehupt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist schon deshalb extrem gering, weil es in Frankreich (zumindest in Grenznähe) glücklicherweise im Grunde überhaupt keine benutzungspflichtigen „Radwege“ gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass der klassische Gehweg auch nur aufgrund der Wünsche aus Deutschland bebläut wurde… Leider hat man das runde Blauschild immer noch nicht durch ein quadratisches ausgetauscht.

Geschwindigkeit (22)

In der OD Hinterweidenthal gilt ja auf der B 427 seit einiger Zeit (erstaunlicherweise) durchgehend 30 km/h, was aber natürlich von vielen Autofahrern nicht wirklich akzeptiert wird. So wurde ich am 16. Mai trotz rund 30 km/h auf dem Tacho zwischen dem kurzen Abschnitt am Forstamt und der Einmündung der Wartbachstraße gleich drei Mal sehr zügig überholt.

Gehwegradler (73)

Etwas später befuhren in Hauenstein entlang der L 495 drei Teenager im Bereich der Schuhmeile den rechten Gehweg, in teils abenteuerlichem Tempo. Ein entgegenkommendes Ehepaar stellte sich dann bewusst quer auf und verwies den langsamsten des Trios per ausgestrecktem Arm und bösem Blick auf die Fahrbahn. Und das völlig zurecht.

Tiere (15)

Nach meiner Dokumentation der Zustände auf dem B-10-Radweg bei Wilgartswiesen ging es das freigegebene Wellbachtal hinauf und über die L 496 in Richtung Leimen. Dabei wäre mir beinahe von rechts ein Eichhörnchen ins Rad gesprungen. Glücklicherweise drehte es dann doch um. Leider hab ich allein letzte Woche wieder zwei völlig plattgefahrene Artgenossen auf den Straßen liegen sehen.

Überholmanöver (249)

Am 18. Mai fuhr ich grade auf der L 482 in Rodalben an einem am Fahrbahnrand haltenden weißen Transporter vorbei, mit ausreichendem Sicherheitsabstand. Den hielt eine Frau in einem roten Kleinwagen allerdings nicht ein, als sie mich währenddessen selber überholen musste. Links war alles frei.

Dooring (5)

Am 19. Mai befuhr ich den „Todesstreifen“ in der Blocksbergstraße. Dabei lief von rechts eine Frau ohne sich umzuschauen auf diesen Streifen, ging zu ihrem Auto und riss dann gleich nochmal ohne jedes Umschauen ihre Fahrertür auf, um einzusteigen. Ich hoffe, sie hat mein theatralisch verstärktes Kopfschütteln wenigstens bemerkt.

Überholmanöver (250)

In Luxemburg gilt ja ein gesetzlicher Mindestabstand von 1,5 m beim Überholen von Radfahrern. Wie auch immer man den im Zweifelsfall beweisen will. Jedenfalls wurde ich einige Zeit später auf der L 478 zwischen Fischbach und Rumbach an einer eh nicht sonderlich übersichtlichen Stelle von einem Fahrer eines weißen BMW mit Luxemburger Kennzeichen mit äußerst dürftigem Abstand rasiert.

Überholmanöver (251)

Viele Motorradfahrer sterben ja wegen ihrer Ungeduld. Weil sie in kurvigen, unübersichtlichen Bereichen gleich ganze Pulks von Autos überholen müssen. Trotz durchgezogener Mittellinien. Wie jener Vollpfosten, der mir auch auf der L 478 kurze Zeit später vor der Einmündung der L 488 entgegenkam.

Geschwindigkeit (23)

Gegen Ende meiner Tour ging es wieder durch die OD Hinterweidenthal. Ich war natürlich wieder der Einzige, der sich an Tempo 30 km/h hielt, insgesamt wurde ich glaube ich 5 oder 6 mal mit teils deutlichem Geschwindigkeitsüberschuss überholt.

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