Neue Sackgassenschilder in Pirmasens

Sackgasse Klusterpfuhl

Dass man in der Pirmasenser Stadtverwaltung grundsätzlich keinen Gedanken an das Thema Radverkehr verschwendet, wurde vor einer Weile einmal mehr deutlich, als an der neuen Straße „Am Klosterpfuhl“ ein klassisches Sackgassenschild aufgestellt wurde, obwohl es sich hierbei um eine für Radfahrer und Fußgänger durchlässige Sackgasse handelt. Auch an anderen Stellen (bspw. auch in der Roland-Betsch-Straße im Zuge des „Dynamikum-Radwegs“) passte die Beschilderung nicht zur Durchlässigkeit für den Radverkehr.

„Am Klosterpfuhl“ und „Im Gehörnerwald“ wurden nun vor ca. 2 Wochen neue Zeichen 357-50 (es sind in Pirmasens die ersten ihrer Art) montiert, somit wissen nun auch ortsfremde Radfahrer, dass man hier eine Alternative in Richtung Winzeln hat. Ich bin gespannt, ob so etwas zukünftig auch ohne Einwände meinerseits auf Anhieb funktioniert.

Dass bspw. die ganzen Anliegerstraßen und Waldwege in Pirmasens immer noch mit Verbot für Fahrzeuge aller Art auch für Radfahrer gesperrt sind, obwohl ich vor gut 14 Monaten in einem 1. Gespräch und in einem 2. Gespräch vor 4,5 Monaten erneut darauf hingewiesen hatte, dass diese Sperrungen nicht rechtmäßig sind, ist nicht wirklich akzeptabel. Lediglich am Dynamikum-Radweg gab es ein paar Freigaben. Aber auch zum Thema Einbahnstraßenfreigaben tut sich weiterhin gar nichts. Die Prioritäten liegen halt ganz woanders.

Eins der Themen, die ich demnächst beim 3. Runden Tisch zum neuen Verkehrsentwicklungsplan kritisch ansprechen werde. Das muss einfach alles etwas zügiger gehen.

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