Problem gelöst!

Beschilderung Hinterweidenthal

Das wird sich zumindest die Verbandsgemeinde Hauenstein gedacht haben, als diese kürzlich ein neues Zusatzzeichen am Verkehrszeichenpfosten am Beginn des „Forstwirtschaftswegs“ zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein angebracht hat. Das Beitragsbild zeigt den Zustand vom 29. November 2018. Da es gestern in der Pfalz etwas stärker geschneit hat, war ich heute mal wieder mit der „großen“ Kamera unterwegs, um vor allem auch den winterlichen Zustand des Abschnitts zwischen Pirmasens und Münchweiler zu dokumentieren; jenen hatte ich im Vorjahr ausgelassen.

Da der Schnee (in tieferen Lagen) auch frisch auf unberührten Boden fiel, war die Befahrung mit meinem Mountainbike heute auch überhaupt kein Problem. Ein Solches entsteht erst dann, wenn es (wie heute) antaut und über Nacht dann wieder friert; am nächsten Tag ist das dann eine einzige, bucklige und rumplige Eisbahn. Wenn man Pech hat, regnet es bei solchen Wetterlagen vorher auch noch rein – und dann kommt man im Beton-Schnee gar nicht mehr vorwärts.

Jedenfalls war ich am Ende der Wartbachstraße angelangt und erkannte sofort, dass sich dort was an der Beschilderung geändert hat. Die Verbandsgemeinde Hauenstein hatte ja über die Bürgerbeauftragte verlautbaren lassen, dass

sie ein großes Interesse an einem ganzjährig gut funktionierenden Radwegenetz als Teil der gesamten Verkehrsinfrastruktur hat, nicht zuletzt auch mit Blick auf die weiter wachsende Bedeutung des Tourismus in der Region.

Und wie könnte man dieses „große Interesse“ besser zum Ausdruck bringen, als durch das folgende, neue Zusatzzeichen:

Beschilderung Hinterweidenthal

Richtig gelesen:

Hinterweidenthal "Kein Winterdienst"

Man hätte da meiner Ansicht nach auch ein Schild mit einem ausgestreckten Mittelfinger hinhängen können; das hätte im Prinzip die gleiche Bedeutung! Dass die Moped-Freigabe hier im Grunde gar nix bringt, hatte ich ja grade erst gestern erwähnt.

Das Verbot für Radverkehr besteht natürlich immer noch:

Auffahrt Wartbachstraße

Ich hatte übrigens vor einer Weile noch versucht, über den Kreisverband Südwestpfalz der Grünen Kontakt zu einem Verbandsgemeinderatsmitglied zu erhalten. Die Weiterleitung des Vorstandssprechers blieb bis heute unbeantwortet. Die Mühe, es bei anderen Parteien zu probieren, werde ich mir daher auch sparen. Ebenfalls völlig egal ist das Thema der IHK Pfalz.

5 Gedanken zu „Problem gelöst!“

  1. Dass man hier ein Schild „kein Winterdienst“ ergänzt, könnte man ja auch so interpretieren, dass es doch kein normaler Waldweg ist und sich jemand ein schlechtes Gewissen hat und sich aus der Verantwortung stehlen will. Sonst müsste so ein Schild ja praktisch unter jedem Z250 stehen.
    Übrigens ist in Hauenstein der Radweg am Ortsausgang Richtung Lug (L495) geräumt und gestreut, auch das 9m-Stück zwischen Querungshilfe und Einfahrt zum Schützenhaus.

    1. Ich frag mich ja, ob die wirklich glauben, dass sie damit was die Haftung betrifft aus dem Schneider seien? Ich versteh die VG da überhaupt gar nicht. Die hätten sich ja eigentlich nur gegen den LBM wenden müssen…

      Ich bin auch mal gespannt, wem eigentlich der Weg von Wilgartswiesen nach Hauenstein Rinnthal gehört; das müsste ich im Rahmen meiner Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung wohl demnächst noch erfahren…

      Übrigens ist in Hauenstein der Radweg am Ortsausgang Richtung Lug (L495) geräumt und gestreut, auch das 9m-Stück zwischen Querungshilfe und Einfahrt zum Schützenhaus.

      Ernsthaft…!? Der LBM hat Zeit und Personal, um diesen blödsinnigen Stummel zu räumen und zu streuen? Mann, Joachim – mach doch Fotos; sonst glaubt einem das kein Mensch! 😉 Die Ausrede „Personalmangel“ zieht eh nicht; es gibt überall auch Private, die Winterdienste erbringen. Hier siehste auch hin und wieder einen Landwirt, der an seinen Traktor vorne einen Pflug und hinten eine Streumaschine montiert hat. Man müsste nur wollen…

      1. Ja, geräumt und gestreut.
        Da das mit kleinem Gerät erfolgte und der Bauhof dort angrenzt, gehe ich mal davon aus, dass nicht der LBM, sondern die Gemeinde dort aktiv war.
        Leider habe ich versäumt, man die Alte B10 hinter zu fahren, um zu sehen, was dort winterdiensttechnisch passiert ist.
        Und irgendwann denke ich mal dran, dass ich jetzt stolzer Besitzer eines Smartphon bin und somit auch eine Kamera habe ;).

        1. Da das mit kleinem Gerät erfolgte und der Bauhof dort angrenzt, gehe ich mal davon aus, dass nicht der LBM, sondern die Gemeinde dort aktiv war.

          Na, hoffentlich lässt sich die VG das dann auch vom Land bezahlen…! Aber an der B 10 geht das natürlich überhaupt gar nicht.

          Leider habe ich versäumt, man die Alte B10 hinter zu fahren, um zu sehen, was dort winterdiensttechnisch passiert ist.

          Die Wartbachstraße machte einen ziemlich ungestreuten Eindruck. Vielleicht stellen die dort jetzt die Winterdienste ja aus Trotz auch ein.

          Und irgendwann denke ich mal dran, dass ich jetzt stolzer Besitzer eines Smartphon bin und somit auch eine Kamera habe 😉

          Bist du nun also doch schwach geworden… Es soll ja als Alternative auch noch Kameras ohne darin verbautes Telefon geben. 😉

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