Alltagserlebnisse (Teil 81)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Verkehrsschilder (1)

Keinen eigenen Beitrag, aber eine Erwähnung wert: Am 19. November befuhr ich die L 485 in Glashütte. Am Ortsausgang fanden grade Bauarbeiten statt. Der Bautrupp hatte allerdings noch weit innerhalb der geschlossenen Ortschaft ein 70 km/h aufgestellt! Da dürfte man mit dem Fahrrad legal mit 90 Sachen durch den Ort heizen – und wird mal eben wegen ein paar unfähigen Bauarbeitern unnötig auf 70 km/h runtergebremst…! 😉

Überholmanöver (175)

Ich hatte ja grade erst wieder der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde von meinen regelmäßigen Erlebnissen auf den so genannten “Schutzstreifen” berichtet. Am Abend des 20. November rasierte mich mal wieder in der Lemberger Straße vorm PLUB eine Autofahrerin in einem grünen Pkw mit kaum mehr als einer Armlänge Abstand.

Vorfahrt (17)

Am 21. November hielt ich während meiner Tour kurz am adidas-Store des Fashion Outlets Zweibrücken an und nutzte die Gelegenheit, mir noch schnell ein langärmliges Running-Shirt (die taugen auch zum Radfahren) mit einem 25-%-Extra-Rabatt wegen der “Black-Friday-Woche” zu kaufen. Als ich anschließend in Richtung Eishalle fuhr, ignorierte ein Fahrer eines Zweibrücker Stadtbusses die dort geltende Regel “rechts vor links”. Ziemlich genau dort, wo auch die Aufnahme für die Webseite des Unternehmens gemacht wurde.

Überholmanöver (176)

Es folgte der Anstieg über die L 465 von Zweibrücken hinauf zum Kalköfenhübel. Nach dem Kriechspurabschnitt überholte mich ein Fahrer eines grauen Transporters in einer langgezogenen Linkskurve zwar mit ausreichendem Abstand – der gefährdete Gegenverkehr war allerdings “not amused” – und hupte.

Überholmanöver (177)

Erwähnenswert eng war dann nur kurze Zeit später ein weiteres Überholmanöver in der Ortsdurchfahrt von Mörsbach, als der Fahrer eines grau-schwarzen Handwerkerwagens ohne jede Not mit vielleicht 50 cm an mir vorbeischrammte.

Gehwegradler (55)

Ebenfalls am 21. November fuhr ich schon in der Dämmerung die Bahnbrücke runter Richtung Feuerwehr. Neben mir eierte einer mit seinem völlig unbeleuchteten Mountainbike den Gehweg mit ca. 25 km/h hinunter. Jener Gehweg ist dort allerdings nur per Gehweg Radverkehr frei berghoch freigegeben. Anschließend ging es noch bei roter Fußgängerampel über die Zufahrt zum Parkplatz des Hbf – wo ein Auto wartete (welches ja auch gleich hätte losfahren können). Da die Fahrbahnampel aber in dem Moment grün war, war es genaugenommen kein Rotlichtverstoß, da die Fußgängerampeln für Radfahrer ja irrelevant sind.

Rotlicht (35)

Den Strich in der Rotlicht-Statistik hat dann noch schnell ein Autofahrer gerettet, der an der Ampel an der Feuerwehr einen qualifizierten Rotlichtverstoß beging.

Stopschilder (41)

Ich liebe den Feierabendverkehr in der Stadt. 😉 Auf dem Fahrstreifen links von mir fuhr in der Teichstraße an der Ecke Schützenstraße noch einer mit seinem Auto über die Haltelinie des dortigen Stop-Schild.

Suizid (1)

Überhaupt gar nicht alltäglich…! Am 23. November fand ich die Leiche eines Mannes, der sich erst wenige Minuten zuvor mit dem Sprung von einer Brücke das Leben genommen hatte. Ich und ein zeitgleich von oben heruntergeeilter LKW-Fahrer konnten nur noch feststellen, dass der Mann nicht mehr atmete und keinen Puls mehr hatte. Ich lotste die Polizei und den Notarzt noch an den Fundort, die konnten ihn aber auch nur noch mit dem Leichentuch abdecken. Aufgrund des “Werther-Effekts” belasse ich es bei dieser kurzen Schilderung. 🙁

Überholmanöver (178)

Der Alltag holt einen eh schnell wieder ein…! Am gleichen Abend überholte mich ein Bus in der Winzler Straße mit äußerst dürftigem Seitenabstand. Da aus der Einmündung “Im Erlenteich” grade ein Auto rechts in Richtung Stadt abgebogen war, musste er auch sehr schnell wieder rüberziehen.

Gentlemen (25)

Immerhin ließ mich mal nach längerer Zeit wieder ein Autofahrer in Winzeln beim Linksabbiegen in die Breslauer Straße per Lichthupe vor. Kurz vorher war der vor ihm fahrende Kleinbus rechts in die Breslauer Straße abgebogen, weshalb ich ebenfalls warten musste.

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