Offroad-Radweg Winzeln – Gersbach

Vor einer Weile hatte ich den kurzen, abgesetzten und leider nicht asphaltierten „Radweg“ zwischen dem Gersbacher Sportplatz und der Eichelsbacher Straße dokumentiert und erwähnt, dass es in Richtung Winzeln noch einen weiteren, für den Radverkehr freigegebenen Schotterweg gibt. Auch jener befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Und obwohl er eigentlich eine schöne Alternative zur weiter östlich verlaufenden K 6 darstellt und ideal liegt, um grade auch Alltags-Radverkehre aufzunehmen, wurde er nie asphaltiert, obwohl der geschotterte Abschnitt nur 550 Meter lang ist. Das Beitragsbild zeigt den Blick Richtung Winzeln.

Für Pirmasenser Verhältnisse wird jener Weg von Radfahrern sogar recht gut frequentiert. Man muss allerdings halt ein halbwegs geländetaugliches Rad besitzen und sollte auch ein wenig Fahrtechnik beherrschen. Im vergangenen Sommer wurde von der Einfahrt des Bauunternehmens bis zur Stockwaldhütte des Pfälzerwaldvereins ein neuer Belag aufgebracht. Jener besteht wohl größtenteils aus geschreddertem Asphalt. Bis zur Stockwaldhütte hat sich jener wegen der ständigen Befahrung zu einer Art befestigtem Untergrund verdichtet, dahinter jedoch sackt man dann mit dem Rad in losem Untergrund dann sehr leicht ein – und braucht dicke Reifen, damit einem die zahlreichen spitzen Schottersteine nicht die Reifen plätten. Man fährt trotzdem wie auf Eiern. An der Einmündung eines von der K 6 kommenden Feldwegs wird das besonders deutlich:

An der Anhöhe mit der Sitzgelegenheit (Teil des Hexenklamm-Wanderwegs) ist der Belag ebenfalls uralt und wurde von zahlreichen Starkregengüssen fast völlig abgetragen (Blick Rtg. Winzeln):

Am tiefsten Punkt sammelt sich dann das Regenwasser auch von den Feldern in einer großen, tiefen Pfütze. Der Abfluss wird auch nur sehr selten von der Stadt freigeschaufelt.

Kurz vor dem Ende in Gersbach dreht dann wieder gerne mal das Hinterrad durch, weil man auf dem völlig losen Untergrund auch mit guten MTB-Reifen keinen Grip mehr findet:

Auch hier hat der Regen (als auch eine Ausleitung von Wasser aus der angrenzenden Firma) inzwischen tiefe Canyons in den Untergrund gegraben:

Am 8. November hab ich mal wieder ein Gespräch mit dem Leiter der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde, in welchem es auch um den „kreativ“ blaubeschilderten Weg entlang der K 6 geht. Da werde ich diesen Weg auch als weitere Alternative vorschlagen. Vorausgesetzt, man asphaltiert ihn endlich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

8 × = 48