Alltagserlebnisse (Teil 74)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (159)

Am 19. Oktober erlebte ich mal wieder einen besonders ungeduldigen Autofahrer, als ich die K 27 von der Biebermühle hinauf nach Donsieders befuhr. Ausgangs dieser Linkskurve wurde ich von einem weißen BMW mit Kaiserslauterer Kennzeichen überholt. Da ich sah und hörte, dass von oben Gegenverkehr kommt, fuhr ich auf meinem Fahrstreifen schon relativ mittig und versuchte noch, den Idioten durch ein Zeichen mit dem Arm von seinem Vorhaben abzuhalten. So rauschte er halt doch noch vorbei und gefährdete somit vor allem eine entgegenkommende Autofahrerin, die bremsen und ausweichen musste.

Stopschilder (38)

Gut, meines Erachtens könnte man zumindest das Stop-Schild in Richtung Waldfriedhof auch wieder durch ein Vorfahrt gewähren ersetzen, da man den von der B 10 kommenden Verkehr sehr gut sieht. Ebenfalls am 19. Oktober war ich in Richtung Stadt unterwegs, als ich in der Gegenrichtung einen Rennradfahrer sah, der dort aber quasi mit Vollgas drüberrauschte.

Zebrastreifen (4)

In der Goethestraße wird seit einiger Zeit gebaut, weshalb auch im Einmündungsbereich einige Absperrungen stehen. An der Kreuzung mit der Winzler Str. und Uhlandstraße gibt es zwei Zebrastreifen. Als ich am 19. Oktober in der Winzler Straße in Richtung Winzeln unterwegs war, wollte ein Fußgänger am zweiten der beiden Zebrastreifen die Fahrbahn überqueren. Ein vor mir fahrender BMW beschleunigte sogar noch, anstatt den Vorrang des Fußgängers zu beachten.

Überholmanöver (160)

Einige Minuten später überholte mich direkt nach dem Linksabbiegen von der Winzler Straße in die Leinenweberstraße ein dunkles Auto mit Münchner Kennzeichen mit bestenfalls 50 cm Abstand.

Autos auf Radwegen (12)

Den krönenden Abschluss servierte dann mal wieder ein Autofahrer, der sich von der L 600 kommend auf der Furt des dortigen Geh- und Radwegs (mit seiner widersprüchlichen Vorfahrtregelung) breit gemacht hatte und links abbiegen wollte. Ich kommentierte es mit einem ironischen „Daumen-hoch“!

Rotlicht (26)

Am 20. Oktober erwischte ich dann mal wieder einen Kfz-Nutzer, welcher die grade auf Rot umgesprungene Ampel an der Kreuzung Waisenhaus- und Arnulfstraße ignorierte.

Critical Mass (2)

Es ging am 20. Oktober in Richtung Dahner Felsenland. An der Einmündung der L 486 in die B 427 musste ich eine ganze Weile lang warten, bis ein ca. 200 Motorräder umfassender Verband nach links in Richtung Lemberg abgebogen war. Ein „Corker“ hielt dabei auch den querenden Verkehr in Richtung Dahn an. Ich musste nur nach links, weil ich noch ein Foto vom Samstags auf der Wieslauterbahn verkehrenden Zug machen wollte.

Autos auf Radwegen (13)

Ein weiteres Foto machte ich eine Weile später am Bahnübergang des mit Verbot für Kraftfahrzeuge (frei für LuF) beschilderten Weges in Richtung Bruchweiler-Bärenbach. Während ich wartete, missachtete ein aus Süden kommender Rollerfahrer als auch ein aus Busenberg (ebenfalls mit Verbot für Kraftfahrzeuge beschildert) kommender Pkw-Fahrer das Verbot. Die zwei ebenfalls vorbeikommenden Traktorfahrer kann man wohl noch als „landwirtschaftlichen Verkehr“ betrachten.

Überholmanöver (161 & 162)

Am 21. Oktober war ich auf der D 620 in Richtung Deutschland unterwegs. Im Bereich des Schimbergs überholte mich erst ein Auto mit französischem Kennzeichen in einer langgezogenen Rechtskurve. Dafür wurde auch schon fast vorbildlich die komplette Gegenfahrbahn genutzt. Leider kam dann halt doch Gegenverkehr, der hupte. Ironischerweise überholte mich dann der direkt nachfolgende Pkw mit Luxemburger Kennzeichen mit sehr geringem Abstand – obwohl es im Großherzogtum seit einiger Zeit sogar einen gesetzlichen Mindestabstand von 1,50 m gibt!

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