Post-apokalyptische Radwege

Radwege wachsen ja gerne mal zu, vor allem dann, wenn sie wenig bis gar nicht benutzt werden. Auch entlang der L 474 zwischen Petersberg und der B-10-Anschlussstelle gibt es ein etwa 400 Meter langes Gemeinsamer Geh- und Radweg-Stummelchen. Es ist (wenigstens) sogar nur rechtsseitig bebläut. Der eigentliche Witz an diesem Weg ist vor allem der, dass ich mir zwischen der Einmündung der K 17 und der Kuppe wegen der kurzen, aber knackigen Steigung in einer langgezogenen Rechtskurve bei nicht allzu breiter Fahrbahn durchaus einen Seitenstreifen oder meinetwegen auch ein leicht abgesetztes Wegelchen (aber dann auch nur ohne beidseitige Benutzungspflicht!) vorstellen könnte.

Das Vorhandene beginnt aber halt erst hinter der Kuppe – und führt dann mit kaum mehr als 2 Metern Breite abfallend in Richtung Kreisel; die Zufahrt zum LBM-Stützpunkt als auch dem Mitfahrerparkplatz ist oft verdreckt und es fehlt eine Furt. An der Brücke über die B 10 gibt es zudem noch eine äußerst fiese Betonkante:

Derzeit zeigen sich auf diesem Wegelchen auch mal wieder die Folgen der mangelhaften Bankett-Pflege des LBM. Der Blick in Richtung der Brücke über die B 10:

Der Zustand von vielen Radwegen erinnert mich oft an post-apokalyptische Filme, in denen sich die Natur langsam wieder ihren Platz zurückerobert. Da fehlen dann nur noch ein paar Zombies auf Fahrrädern. ;o)

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