Alltagserlebnisse (Teil 50)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Bei dieser Gelegenheit stelle ich auch mal klar, dass diese Kategorie hauptsächlich einer statistischen Dokumentation von meines Erachtens problematischen Verstößen gegen sinnvolle Verkehrsregeln dient. Sich also aus dem Verhalten der kritisierten Verkehrsteilnehmer Gefahren (für andere) ergeben (könnten). Dass ich – im Gegensatz zu anderen, die von sich behaupten, sie seien in Sachen StVO-Einhaltung päpstlicher als der Papst – keinen Hehl daraus mache, im Einzelfall mich und andere gefährdende und benachteiligende Wegelchen zu missachten (deren Absurditäten und Gefahrenstellen ich ja hier in sehr vielen Fällen mehr als hinreichend dokumentiert habe), kann das natürlich als Vorwand betrachten, meine grundsätzliche Legitimation dbzgl. anzuzweifeln.

Das ist mir jedoch herzlichst egal! Quod licet Iovi, non licet bovi! ;oP

Überholmanöver (98)

Gleich vier oder Fünf Autofahrer ignorierten am 18. Juli die durchgezogene Mittellinie auf der kombinierten B 38 / B 48 kurz vor der Bad Bergzaberner Erlenbachbrücke und überholten dort (in Fahrtrichtung Süd) einen Traktor. Und trotz des entgegenkommenden Radfahrers aus Pirmasens.

Zebrastreifen (2)

Wenige Minuten später, kurz bevor mich die wieder aufgehängten Gemeinsamer Geh- und Radweg in der Bad Bergzaberner Kurtalstraße bis ins Mark erschütterten, hielt ich (im Gegensatz zum Autofahrer vor mir) am Zebrastreifen kurz hinter dem Ludwigsplatz an, um einem Fußgänger die Querung zu ermöglichen. Er bedankte sich, indem er regelrecht über diesen hinwegspurtete.

Überholmanöver (99)

Dass das Straßendreieck „Landauer Tor“ auf ängstliche Radfahrer durchaus beeindruckend wirkt, will ich nicht einmal bestreiten. Wer von der Lemberger Straße weiter in Richtung Schäferstraße fahren will, muss sich links einordnen und anschließend den steilen Anstieg in der Volksgartenstraße rauf zur Landauer Straße bewältigen. Owei – da hält man doch „den Verkehr“ auf! Ich bemühe mich dort jedenfalls immer, zügig hochzufahren, mit entsprechend Anlauf packe ich es da gerne auch mal mit 25 km/h ums Eck! Am 18. Juli wurde ich trotzdem mal wieder von einem besonders ungeduldigen Autofahrer rechts überholt. Da ich doch schneller war, als vermutet, konnte er erst wieder nach links ziehen, wo er das schon längst nicht mehr durfte.

Geistergehwegradlerin (29)

Gegen Ende meiner 122 km langen Tour sah ich dann in der Blocksbergstraße an der Einmündung „Im Erlenteich“ eine junge Frau auf dem Gehweg entlang des freilaufenden Rechtsabbiegers rechts von mir. Vermutlich war sie zuvor auf dem schmalen, früher gar in beide Richtungen benutzungspflichtigen Bürgersteig in Richtung Stadt unterwegs. Seit Frühjahr 2017 ist dieser nur noch stadtauswärts per Gehweg Radverkehr frei beschildert. Immerhin ist sie dann nicht abschließend wie ein anderer in der verkehrten Richtung über den „Schutzstreifen“ gefahren. So musste sie aber halt die anschließende Fahrbahn samt Rechtsabbieger queren. In der Summe ist das Gehwegradeln doch derart unbequem und solche Situationen doch um Welten komplizierter – und somit auch gefährlicher, als einfach auf der Fahrbahn zu fahren? Sitzt die Angst, „den Verkehr“ aufzuhalten, wirklich derart tief drin in den Köpfen, dass man sich derart irrational verhält?

An- und Einfahren (2)

Okay, der § 10 StVO hat in Frankreich keine Gültigkeit. Ich bin mir aber sicher, dass es im Land des Fußball-Weltmeisters eine gleichlautende Regelung gibt. Jedenfalls befuhr ich am 20. Juli die D 962 in Richtung Norden, als am Ortsausgang von Bitche aus der letzten Grundstückseinfahrt ein weißer Transporter rückwärts herausfuhr. Der Fahrer sah mich sogar direkt an – und stieß mit seinem Heck trotzdem einfach weiter zurück, bis weit in meine Fahrbahnhälfte hinein.

Überholmanöver (100)

Regelrecht geschnitten hat mich (ebenfalls am 20. Juli) der Fahrer eines schwarzen BMW in der Winzler Straße, der mich kurz vor der Einmündung der Hohmärtelstraße überholte und dann direkt vor mir nach rechts in eben jene Straße abbog.

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