Auf der Langmühler Rampe gestürzt

Und wieder ein Alleinunfall.

Pressemeldung der PD Pirmasens vom 15. Juli 2018:

Lemberg (ots) – Am Samstagabend, gegen 19.15 Uhr kam es in Lemberg in der Pulverbergstraße zu einem Verkehrsunfall mit einem leicht verletzten Fahrradfahrer. Der 42- jährige Unfall-fahrer verlor aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit an der abfallenden Straße die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte in eine Wiese. Vorsorglich wurde der Pirmasenser Fahrradfahrer durch einen Rettungswagen in das Krankenhaus verbracht.

Die Pulverbergstraße (K 37) ist eine der kurzen, aber steileren Rampen hier in der Gegend. Aus dem Salzbachtal Richtung Lemberg geht es da auf 410 Metern 41 Höhenmeter rauf, was 10 Prozent Durchschnittsteigung entspricht.

Ob der Radfahrer wirklich schneller als die erlaubten 50 km/h war, kann die Polizei eigentlich wohl eher nicht wissen. Vermutlich hat er am Ende des Gefälles aber wohl zu spät ge- oder sich verbremst – und dann die Kontrolle verloren. Denn nur unten, im Bereich der Bushaltestelle an der Einmündung in die L 485 hat es rechts sowas wie eine kleine Rasenfläche. Dann hat er sich immerhin noch eine relativ sanfte Stelle zum Stürzen gesucht.

2 Gedanken zu „Auf der Langmühler Rampe gestürzt“

  1. Überhöhte Geschwindigkeit hat nicht unbedingt mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit zu tun, sondern mit einer der Situation angepassten Geschwindigkeit, was die Örtlichkeit und das Fahrkönnen beinhaltet. Und wenn der Radfahrer bei (angenommenen) 40 gestürzt ist, dann war das dort für ihn zu schnell.

    1. Joa, da die 50 innerorts nur für Kfz gelten, hätte man ihm dbzgl. nicht mal einen Vorwurf machen können…! ;o) Klar, allerdings ist das (grade im Bezug zum individuellen Können oder dem Zustand des Rades) immer eine sehr individuelle Sache. Die Geschwindigkeit selber muss nicht immer (primäre) Sturzursache sein – und deshalb kann man nicht pauschal sagen, dass sie „zu hoch“ gewesen wäre. Wer bspw. auf einer holprigen Straße hundert Mal ohne Probleme mit 50 runtergerauscht ist, aber beim 101. Mal genau das eine, neue Schlagloch erwischt oder ihm eine Mücke ins Auge fliegt (und deshalb stürzt), tu ich mich schwer damit, das unter „überhöhte Geschwindigkeit“ einzuordnen.

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