Behelfsbrückchen bei Lemberg

Die K 36 wird leider zwischen Lemberg und Ruppertsweiler von einem relativ überflüssigen, in beide Richtungen mit Zeichen 240 StVO beschilderten Weg begleitet. Er ist natürlich zu schmal und häufig verdreckt, insb. an den Ausfahrten aus einem Baustoffhandel und am Waldparkplatz zum Starkenbrunnen. Auch die Einmündung zum Lemberger Gewerbegebiet ist typischer Murks; immerhin mal ohne die sonst überall zu findenden kleinen  für den Radverkehr. Allerdings fehlt dem ausfahrenden Verkehr dort ein . Eine Furt ist nicht markiert; die Stelle ist auch recht unübersichtlich.

Die beiden Wegenden bei Lemberg und Ruppertsweiler sind besonders belustigend: Bei Lemberg wird der Kreisverkehr an der Altenwoogsmühle von unzähligen Zeichen 240 StVO umzingelt – jener Weg ist dort aber keine 1,50 Meter breit. 🙄 Und bei Ruppertsweiler führt der Weg von der K 36 weg zur Ortsdurchfahrt.

Erschreckenderweise musste ich auch feststellen, dass auf dem bislang unberadwegten Abschnitt zum Ständehof kleine, rosa markierte Holzpflöcke am Fahrbahnrand versenkt wurden. Die deuten doch wohl nicht darauf hin, dass man diesen Unfug nun wirklich zu realisieren gedenkt?

An der Einfahrt zum Gewerbegebiet wird jedenfalls seit einiger Zeit gebuddelt (ich vermute Kabelarbeiten). Kurz vor der Einmündung sieht das dann schon seit mind. einer Woche so aus wie auf dem Beitragsbild. Hier etwas größer:

Baustelle

Man darf dort also z. B. auch mit dem Rennrad über dieses schmale Behelfsbrückchen aus Holz holpern. 🙄

Kleines Update (7. Mai):

Am 6. Mai fiel mir auf, dass auch am von unzähligen Zeichen 240 StVO umzingelten Verkehrskreisel an der Altenwoogsmühle gleich zwei dieser schmalen, kleinen Brücklein nebeneinander zum Einsatz kommen:

Altenwoogsmühle

Die vielen Radwegschildchen sind grade auch durch ihre Aufstellung in Hüfthöhe noch einmal besonders „süß“. Wird Zeit, dass die Dinger endlich verschwinden. 😡

4 Gedanken zu „Behelfsbrückchen bei Lemberg“

  1. Die RSA 95 ist mit der Postkutsche noch nicht zu allen könglichen Bauämtern in den fernen Herrschaftsgebieten ausgeliefert worden, oder? Zumindest sieht die Arbeitsstelle nicht so aus.

    1. Nä, nicht wirklich. Bei der Baustellenabsicherung (siehe auch die Sache mit den auf dem Weg rumstehenden Verkehrszeichen in Eppenbrunn) herrscht hier in der Region eine gewisse Anarchie. 😈

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