Alltagserlebnisse (Teil 31)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Verlorene Ladung (1)

Am 28. April befuhr ich mit dem Rennrad die Hauptstraße in Clausen (L 498) Richtung Merzalben. Kurz zuvor war ein älterer Herr mit seinem ebenfalls sehr alten Traktor auf die Straße aufgefahren. Dabei verlor er einen Teil seiner (recht abenteuerlich „gesicherten“) Ladung (Holzscheite); ein größeres Holzstück blieb mitten auf der Fahrbahn liegen. Ein Lieferwagen, der mich grade überholt hatte, musste das Ding umkurven. Ich hielt dann an und warf es an den Gehwegrand. 🙄 Aufgrund seiner langsamen Fahrt überholte ich ihn noch in der Ortslage und wunderte mich, dass das notdürftig hinten mit einem einzigen(!) Spanngurt festgezurrte, schief hängende Gehölz überhaupt irgendwie an seinem Platz blieb.

Abbiegen (2 + 3)

Gegen Ende meiner Tour stand ich mal wieder auf der Linksabbiegespur der Radfahrer (vor allem mit Carbon-Rennrädern…) sehr gerne völlig ignorierenden Induktionsampel Ecke Schäfer- / Pirminiusstraße. Auch heute errettete mich erst wieder ein auftauchendes Auto. 🙄 Während des Wartens auf Grün fiel mir jedenfalls vorne an der Ausfahrt des Parkhauses eine dunkelblaue A-Klasse auf. Anstatt wie vorgeschrieben  nach rechts abzubiegen, vollzog der Kleinwagen eine rasche Wende nach links und überfuhr dabei die durchgezogene Linie.

Und gleich noch einen Falsch-Abbieger gab es am 30. April im südwestlichsten Teil der Kreuzgasse am „Winzler Tor„. Er befuhr die Zeichen 220-20 StVO dort in Richtung Winzler Straße. Am Ende der Kreuzgasse darf man per  eben nur gradeaus oder nach rechts in die Richard-Dippold-Straße einfahren. Es wurde trotzdem links abgebogen.

Parken (11)

Am 1. Mai befuhr ich (ausnahmsweise) den Sonderweg entlang der L 486 am ehemaligen Tanklager bei Salzwoog. Am Ende des Weges fiel mir dann ein parkender Traktor mit (nebenbei recht „interessantem“) Anhänger auf. Vater und Sohn hatten dort angehalten, um sich den Bettelfels anzuschauen. Er hätte ruhig ein paar Meter in den für Rad- und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegebenen Weg zurücksetzen können…

LuFV frei?

Überholmanöver (56 + 57)

Nur ein paar Meter weiter überholte mich auf der L 486 vor Salzwoog ein älteres Ehepaar (typisch Sonntagsfahrer…) zwar mit sehr niedriger Geschwindigkeit – aber auch mit nicht viel mehr als 40 Zentimetern Abstand. 🙄

Wenig später gab es dann auf der L 478 zwischen Eppenbrunn und Trulben mal wieder einen ungeduldigen Auf-gut-Glück-Überholer in einer Kurve. Der Fahrer des alten, grauen Opels fing sich dann vom ausweichenden Gegenverkehr einen Huper ein.