Schilderwachstum in Eppenbrunn

Am Karfreitag (30. März) kamen mir auf meiner Tour in Eppenbrunn ein paar temporäre Verkehrszeichen im wahrsten Sinne des Wortes in die Quere. Dort gibt es in der Weiherstraße (noch) einen vollkommen überflüssigen, innerhalb der geschlossenen Ortschaft liegenden, in beide Richtungen mit Zeichen 240 StVO beschilderten Geh- und Radweg auf Hochbord. Vor den lebensgefährlichen Schrecken der Fahrbahn wird man jedenfalls nur auf circa 350 Metern bewahrt; dann muss man sich wieder todesmutig und völlig ungeschützt auf die Landstraßen des Pfälzerwaldes begeben. 😉

Direkt hinter dem Ortsausgang ist seit einiger Zeit ein Stück der Böschung am Abrutschen, weshalb dort mehrere Warnbaken einen Teil der rechten Fahrbahnhälfte absperren. Die ankündigenden Verkehrszeichen standen aber mitten auf dem Geh- und Radweg – und das auch noch quasi direkt über dem Erdboden. Man hätte dort jederzeit z. B. mit dem Lenker oder der Hand (bzw. auch als Fußgänger beim Vorbeigehen) dran hängen bleiben können. Zudem waren die Verkehrszeichen in der Gegenrichtung bei Dunkelheit kaum zu erkennen. Mit den „Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen“ hatte das herzlich wenig zu tun. 🙄

Ich schrieb am 1. April der PI Pirmasens eine kurze e-mail, man solle sich das bei Gelegenheit doch bitte mal anschauen. Am 8. April kam ich dort nochmal vorbei, es hatte sich aber noch nix getan. Es war genau der Tag, an dem eine Radfahrerin auf dem Forst-Radweg zwischen Trulben und Eppenbrunn verunglückte. Möglich, dass die Streifenwagenbesatzung die Gelegenheit genutzt und sich das anschließend mal angesehen hat.

Als ich heute Nachmittag dann nach einer Tour (mit längerem Halt am Schöntalweiher) wieder dort vorbeikam, stellte ich erfreut fest, dass die Schilder inzwischen erwachsen geworden sind – und sich an den Rand des Geh- und Radwegs verdrückt haben. Okay, das hintere erreicht in Sachen Aufstellhöhe auch weiterhin nicht die in den Richtlinien festgeschriebenen 2,20 Meter – aber es ist immerhin schon einmal deutlich besser und sicherer als vorher.

Schön, wenn das „Gemecker“ auch mal (wieder) Früchte trägt. Es dürfte allgemein nur gerne etwas schneller gehen!

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