Alltagserlebnisse (Teil 15)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (24)

Etwa 100 Meter nach Ende des längeren 2+1-Kriechspur-Überholabschnittes auf der rund 140 Höhenmeter ansteigenden L 465 zwischen Zweibrücken und Mörsbach / Kirrberg überholten mich am frühen Nachmittag des 18. Februar direkt nacheinander zwei Autofahrer mit hohem Tempo und nur etwa einem Meter Abstand. Ich hatte dabei noch Glück, dass der zweite mir nicht an den ausgestreckten Arm fuhr, mit dem ich wegen des ersten Vollidioten empört nach links zeigte. 🙄

Autos auf Radwegen (4)

Eine Weile später überholte mich dann auf dem mit Zeichen 260 StVO beschilderten und nur für L+F freigegebenen Radweg gleich zu Beginn des Anstiegs von Winterbach Richtung Schmitshausener Höhe ein mit 2 Personen besetztes Auto mit Kuseler Kennzeichen. Keine Ahnung, was der da zu suchen hatte. Er kam auch ziemlich schnell von hinten angefahren und bog dann oben wohl ab Richtung Battweiler (es fanden sich anschließend keine frischen Reifenspuren im Schnee). Dafür hätte er auch die K 75 nehmen können. 🙄

Wenden (1)

Ein recht „interessantes“ Wendemanöver erlebte ich am 19. Februar während eines kurzen Halts zum Futtern eines Schokoriegels an der Stelle bei Steinalben, an der die ehemalige Trasse der B 270 (für den öffentlichen Verkehr per Zeichen 250 StVO gesperrt) die „Neue“ tangiert. Hinter mir hielt ein von Steinalben kommendes Firmenfahrzeug an, wartete kurz – und setzte (als grade keiner kam) seine Fahrt dann in die entgegengesetzte Richtung fort. Dabei wurde dann halt auch die doppelt-durchgezogene Linie überquert, die die beiden Bergauf-Fahrstreifen vom einzelnen Fahrstreifen Richtung Waldfischbach trennt.

Überholmanöver (25)

Am selben Nachmittag überholte mich im Anstieg (130 Höhenmeter) von Höhmühlbach Richtung Petersberg auf der K 15 ein orangefarbener Flitzer mit recht wenig Abstand, hoher Geschwindigkeit sowie entgegenkommendem Gegenverkehr. 🙄

Gentlemen (6)

Könnte man auch in die Kategorie „Überholen“ einsortieren – aber ich will ja nicht nur meckern, sondern auch loben. Am 20. Februar saute ich mir auf der Lemberger Straße stadteinwärts mein Rennrad ordentlich ein, da auf dem verunglückten Sch(m)utzstreifen größere und kleinere Schneehäufchen langsam vor sich hin schmolzen und dabei die gesamte Fahrbahn einnässten. Grade die Anwohner schippen ihren Schnee vom Gehweg einfach auf den Schmutzstreifen – und auch der Winterdienst räumt die Fahrbahn dort am rechten Rand auch nicht vollständig. Ich musste dann mit etwas über 40 km/h mitten durch die versalzene Suppe heizen – und konnte bis grade eben dann mehr als eine halbe Stunde damit verbringen, die Streusalzreste vom Rahmen zu bürsten und zu waschen. 😡 Verzeihung, ich schweife ab, aber die Gelegenheit war günstig…! :mrgreen:

Jedenfalls hatte ich etwa ab dem Hugo-Ball-Gymnasium einen LKW (Kühllaster) hinter mir. So ziemlich 90 % der Brummifahrer hätten mich (ca. 35 km/h fahrend) dort einfach überholt, zumal und aus der Gegenrichtung (langgezogene Rechtskurve) grade keine Autos kamen. Er blieb aber brav hinter mir, bis er am Plub unter teilweiser Inanspruchnahme des Linksaabiegestreifens an mir vorbeizog. 🙂