Coronoia: Materieller Mist

Und momentan haben wir in Deutschland, vor allem in Deutschland, aber auch auf der ganzen Welt, das Problem, dass die Menschen einfach folgen. Dass sie gehorchen. Dass sie zu sehr an materiellen Dingen hängen. Weil das, was die meisten nicht verlieren wollen – das ist irgendein materieller Mist. Die wollen ihren Job nicht verlieren, die wollen ihr Haus nicht verlieren. Will ich alles auch net. Aber im Zweifel isses mir egal.

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7 Gedanken zu „Coronoia: Materieller Mist“

  1. Respekt vor Markus Haintz.

    Ohne das Video gesehen zu haben moechte Ich aber behaupten das es den meisten Menschen sicherlich nicht lediglich um das „Materielle“ geht.
    Hinter dem ( vermeintlichem) Hang an materiellen Dingen steckt doch eben manchmal auch menschliches Leben, bzw Beziehungen von Menschen dahinter die eben mit dran haengen. Eine eben indirekte Abhaengigkeit.

    Was ist mit dem Vater der Verantwortung fuer seinen Sohn hat, der es sich nicht leisten kann seinen Job zu verlieren, da er sonst keinen Unterhalt mehr zahlen kann. Was mit der Oma die als Pflegefall im Haus mit wohnt und fuer die man Sorgen muss, etc… das sind nur Faelle die mir spontan einfallen und die sicherlich in vielen Familien vorkommen.

    Es gibt sicherlich die Kategorie Mensch der es einfach wichtig ist seinen Wohlstand, Lebensweise, etc. zu bewahren…die keine anderen Verpflichtungen haben ausser eben sich selbst gegenueber. ..Menschen die so denken oder deren Wertekompass eben in diese andere Richtung zeigt , die sind fuer diesen Kampf sowieso nicht zu gewinnen.

    PS Hier in den USA kursiert das Geruecht das die FDA Morgen oder aber im Laufe der kommenden Woche die Impfstoffe voll zulaesst. Sollte das so sein werden viele Arbeitgeber diese als Bedingung der Einstellung verlangen.

    1. Schau es dir an. Ich werde auch noch weitere Aussagen von ihm in eigene Beiträge packen. 😉

      Die Frage ist doch: Habe ich lieber weiterhin einen Job; ein Haus, ein Auto, ein Boot in einem dann totalitären, absolut unfreien, diktatorischen System? Wenn ich nicht bereit bin, angesichts eines radikalen gesellschaftlichen Umbruchs, der so oder so Opfer fordern wird, alles in den Pott zu schmeißen, um das zu verhindern – dann habe ich, als auch die, die von mir abhängig sind, doch auch nichts anderes als ein Sklavendasein verdient? Bemerkt man selbst in so einer Situation nicht, dass man aufgrund all der (vermeintlichen) Abhängigkeiten und rechtlichen Verpflichtungen sowieso niemals wirklich „frei“ war?

      Es war übrigens kein reiner Zufall, dass ich diesem Beitrag einen anderen zum Thema Klassenbewusstsein vorangestellt habe.

  2. Ich würde Markus Haintz gern sagen, dass wir Menschen nun einmal materielle Wesen und keine Geistwesen sind, die nur von Licht und Liebe leben (oder von was auch immer). Gab es da nicht den Spruch von Bert Brecht „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“? (Um gar nicht erst Missverständnisse aufkommen zu lassen: Brecht meinte damit nicht, dass die Moral unwichtig sei, sondern schlicht und einfach, dass ein voller Magen Grundvoraussetzung ist, um auf die Barrikaden zu gehen [um es von meiner Seite aus etwas zu dramatisieren]).
    Ich weiß ja nicht, welche Rücklagen Markus Haintz besitzt, von denen er zehren kann, wenn ihm wegen seiner „Querdenker“-Haltung die Mandanten davonlaufen bzw. erst gar nicht mehr den Weg in seine Anwaltskanzlei finden, aber ich gehe jede Wette ein, dass jemand, der behauptet, „im Zweifel“ seien ihm materielle Werte „egal“, so etwas nicht sagen würde, wenn er unter bescheidenen Verhältnissen leben würde.
    Dass Lebewesen in aller Regel den bequemsten Weg gehen, ist aus biologischer Sicht völlig verständlich. Gäbe es in uns so etwas wie ein Märtyrer-Gen, wäre die Menschheit schon längst ausgestorben. Wir Menschen leben in der Horde, im Rudel und da unterwerfen wir uns aus reiner B E Q U E M L I C H K E I T gern einem Anführer. Ich behaupte, dass sich die Coronoia zu einem guten Teil auf reine BEQUEMLICHKEIT zurückführen lässt.

    1. Provokative, advocatus-diabolische Unterstellung: Ich glaube, du missverstehst Haintz hier vorsätzlich, um deinen eigenen Wunsch nach materialistischen Bequemlichkeiten, nach einem Einrichten in unhalt- und unzumutbaren Zuständen vor dir selbst zu rechtfertigen? Meinst du allen Ernstes, dass Haintz hier den Leuten vorwirft, dass sie nicht verhungern wollen? Und doch – ich glaube, dass beim ein oder anderen gerade der Magen noch viel zu voll, der Leidensdruck viel zu gering ist, um überhaupt revoltieren zu wollen. Man meint immer noch, wenn man brav ist, funktioniert, dann endet das irgendwann. NEIN, wird es nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Eigentlich hätte es spätestens im April, zur „Bundesnotlüge“ einen (wilden) Generalstreik geben müssen.

      Ohne jetzt groß vorweggreifen zu wollen: Haintz sagt im späteren Verlauf des Gesprächs auch, dass sein Plan B darin besteht, das Land zu verlassen. Für immer. Nun kann man in der Tat einwenden, dass es schön für ihn ist, dass er die Mittel und Möglichkeiten hat, dies (wie auch der bereits geflüchtete Hockertz) im Ernstfall auch durchzuziehen. Auf der anderen Seite hat sich auch kaum einer wie er derart weit herausgewagt und für eine Masse eingesetzt, die es nicht honoriert, die ihm zunehmend „Spaltung“ vorwirft, weil er den strategisch vollkommen ineffizienten Zirkus, den Ballweg lange Zeit abgezogen hat, sachlich kritisierte. Er hat wirklich alles eingesetzt. Ihm ist scheißegal, welchen Einfluss das auf seine Anwaltskarriere hat. Schon im letzten Jahr sagte er, dass die Menschen raus aus dem sie auch mental blockierenden Hamsterrad müssen, was man prägnant mit dem schwäbischen (er kommt ja von dort) „Schaffe, Schaffe, Häusle baue“ zusammenfassen kann. Ich selbst sehe es doch auch in meinem kleinen, systemkritischen Umfeld. Wie Menschen, die vor ein paar Jahren andere Menschen noch dafür kritisierten, nicht die alles umwälzende „Überwindung des Kapitalismus“ anzustreben, nun nicht mal mehr aus den ganz profanen Fesseln einer kleinbürgerlichen Existenz herauskommen.

      Ich hab das in ähnlicher Weise ja getan, indem ich mich damals eben nicht angepasst habe. Mich nicht dem abartigen Leistungsdruck unterworfen habe, um am Ende Finanzbeamter zu werden. Ich habe in der Folge meine (immerhin war ich so klug, damals welche zu bilden) Rücklagen aufgebraucht; auch, indem ich auf quasi alles an „materialistischer“ Basisversorgung verzichtet habe, um einfach nur ich selbst bleiben zu können. Also der Blogger, in dessen kleiner, verranzter virtuellen Eremitenhöhle ihr kommentiert und Gastbeiträge veröffentlicht. Auch das empfinde ich in diesem Kontext als zutiefst unfair.

      Ich sage, wie es laufen wird: Ein Großteil derer, die jetzt noch „widerständisch“ sind, wird sich dann doch gentherapieren lassen; einfach nur, um ihren Job zu behalten. Und genau deshalb werden wir als nicht-elitäre Klasse diesen Krieg verlieren. Ich würde ja selber gerne flüchten. Und werde das, wenn es hart auf hart kommt, auch tun. Mit dem Rad, über die grünen Grenzen.

      1. Ich würde ja, wie von Haintz in Aussicht gestellt, auch liebend gern davonlaufen, aber wie Du, kann auch ich mir das nicht leisten; hinzu kommt, dass ich nicht allein lebe und meine „bessere Hälfte“ im Weglaufen keine Lösung sieht. Diese Person ist nicht nur meine einzige Stütze, die ich noch habe, sondern sie braucht umgekehrt auch mich, hat sich doch selbst ihr eigener Bruder wegen seines Glaubens an die verkündeten „Weisheiten“ der *Apportier-Medien* [Begriffsschöpfung des ehemaligen Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes JOSEF KRAUS] von ihr abgewandt.

        Mir, lieber Dennis, kann man gewiss nicht vorwerfen, ich hätte nicht alles Mögliche probiert, um gegen die neue Diktatur anzukämpfen: Ich war in eine „Corona-Partei“ eingetreten, habe versucht, gegenüber allen möglichen namenhaften und weniger namhaften Person und Institutionen (Ethikrat, Kinderschutzbund, diverse Landesministerien, Skeptiker-Verein usw.) Überzeugungsarbeit zu leisten, habe im Rahmen meiner bescheidenen naturwissenschaftlichen Kenntnisse Daten gesammelt und analysiert und bin – Dank Deiner freundlichen Unterstützung – dabei, die Ergebnisse Interessierten öffentlich zugänglich zu machen.

        Wenn die Mehrheit die totale Hygiene-Diktatur haben möchte – und es spricht eine Menge dafür, dass sie dies tatsächlich *will* (denn sonst hätte sie ihre Kerkermeister nicht bei den letzten Landtagswahlen wiedergewählt), kann man doch bitte nicht MIR den Vorwurf machen, wenn ich mir eine ökologische Nische suche, um die wenigen Lebensjahre, die mir aller Wahrscheinlichkeit noch bleiben, so weit, wie irgend möglich, zu genießen. Männer meines Geburtsjahrgangs haben eine durschnittliche Lebenserwartung von 76 Jahren. Ich bin im letzten Monat 67 Jahre alt geworden, habe demnach – rein statistisch betrachtet – nur noch zehn Jahre zu leben. (Die Lebenserwarung Deines Jahrganges liegt deutlich höher, d. h. Männer Deines Jahrganges haben statistisch betrachtet noch etwa 40 Jahre vor sich).

        Ich habe es längst aufgegeben, Prognosen anzustellen, ob und wann der Irrsinn enden wird. Meine momentane Hoffnung ist diese: Je mehr Länder rings um Deutschland herum alle Restriktionen fallen lassen werden, desto mehr in Erklärungsnot wird die deutsche Regierung geraten, wenn sie weiterhin auf „2G“, oder gar auf „1G“ setzen wollte.

        Ich weiß im Moment nicht, welche Leute Du meinst, die die Arbeit von Haintz nicht zu schätzen wissen. Ich selbst gehöre ganz gewiss nicht zu diesen Leuten – ich habe im Gegenteil große Hochachtung vor Kämpfern und Wühlern, wie Haintz, Ballweg und vielen anderen.

        Aber ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn Leute, um ihre berufliche Existenz nicht zu gefährden, dem Druck der Umgebung nachgeben und sich „impfen“ lassen. Bitte verurteile diese Leute nicht in Bausch und Bogen.

        1. Du bist immer noch unheimlich naiv.

          Aber ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn Leute, um ihre berufliche Existenz nicht zu gefährden, dem Druck der Umgebung nachgeben und sich „impfen“ lassen. Bitte verurteile diese Leute nicht in Bausch und Bogen.

          Doch, genau das tue ich; denn wegen diesen feigen und nur ihren eigenen „Vorteil“ (der am Ende gar keiner ist) im Blick habenden Kollaborateuren werden wir alle versklavt!

          1. Aus Deinen Worten spricht immer wieder arge Verbitterung. Die kann ich bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Ich bitte allerdings zu bedenken, dass viele Menschen einem ungeheurem Druck von mehreren Seiten zugleich ausgesetzt sind und wir alle durch die „Apportier-Medien“ höchst einseitig informiert werden. Wir dürfen nicht den Fehler machen, von uns auf andere zu schließen. Wer zum Beispiel eine Familie zu ernähren hat, wird anderen Zwängen ausgesetzt sein, als ich als Rentner und Du als Single.
            Wer an den Pranger gestellt gehört, sind Politiker, Medien und Mediziner, die alle in dasselbe Horn blasen, aber nicht Familienväter, die womöglich von allen Seiten unter Zugzwang gesetzt werden, sich dem System anzupassen.


            Anm. DS: Auch auf die Gefahr hin, als jemand zu gelten, der keine anderen Meinungen zulässt: Nein!

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