Coronoia: Platzhalter

Mir persönlich war im Grunde schon im letzten Sommer bewusst, dass der Gessler-Maulkorb nur ein Platzhalter ist. Dass, wenn sich diese Scheiße ihrem „Ende“ zuneigen wird, ich überhaupt nichts mehr darf, was mir ohne den Maulkorb gegenwärtig verboten ist – und später dann auch noch durch den völlig irrsinnigen Test-Wahn ergänzt wurde. Natürlich hat niemand auf mich gehört; ich bin ja ein schwarzmalender Negativist. Und nun, da es immer klarer wird, dass hier, fern jeglicher medizinischer, statistischer oder wissenschaftlicher Evidenz ein brutales Apartheids-System etabliert wird, fällt das dann doch noch ein paar anderen Leuten auf. Dass sie, indem sie – sorry – so blöd waren und sich seit Ende April 2020 brav den Maulkorb übergestreift, sich nur ein wenig Zeit erkauft haben. Zeit, die wir eigentlich nie hatten.

Natürlich können die beiden, in der Presse lancierten Meldungen von heute, dass man ab Herbst als nicht-gentherapierter Neo-Untermensch nicht einmal mehr in den Supermarkt dürfen soll und dass die auch zukünftig selbst zu bezahlenden „Tests“ (als müsste man als Sklave die Ketten, mit denen man gefesselt wird, selber schmieden), nur noch ein paar Stunden gültig sein sollen, primär „nur“ der Sondierung der Stimmung im Volk (im juncker’schen Sinne) dienen. Aber auch hier haben viel zu viele Menschen viel zu lange mitgespielt; auch hier hätten sie dem Staat das Überschreiten dieser roten Linie niemals durchgehen – und sich oder ihre Kinder „testen“ – lassen dürfen.

Leslie Manookian hat recht; wir befinden uns auf einem rutschigen Hang. All unser (wenn auch missbilligender) Gehorsam hat uns in der Summe erst dahin gebracht, wo wir heute sind. Jeder der auch nur ein einziges Mal einen Maulkorb übergezogen, sich hat testen oder gar „impfen“ lassen, hat die Gegenseite mächtiger gemacht. Auch dieses Prinzip hatte ich hier im Blog anhand ähnlicher, wenn auch kleiner skalierter, gesellschaftlicher, richterlich abgesegneter Ausgrenzungsmechanismen anhand des Fahrradhelm-Wahns verdeutlicht; du kannst ohne diese lächerliche Styroporkappe meist nicht mal mehr bei einer Tour eines Radvereins mitmachen. Und wenn dich ein Autofahrer ins Krankenhaus befördert, kürzt man dir das Schmerzensgeld, weil du dich nicht „geschützt“ hast.

Das gilt auch für die in diesem Land übliche Verkehrsmittel-Apartheid. Ich fand es bezeichnend, dass diesen Beitrag damals niemand kommentierte. Vermutlich aus Scham; weil man sich noch nie Gedanken darüber gemacht hatte? Aber solange es einen persönlich nicht betrifft, wieso sollte man sich als (gewohnheitsmäßig „Regeln“ brechende) Autofahrer für eine kleine, ausgegrenzte, diskriminierte Minderheit interessieren – oder gar einsetzen? Das Problem ist: Die „Geimpften“ denken genauso! Die genießen zukünftig aufgrund ihres Kadavergehorsams das Privileg, nicht durch willkürliche, im Straßenverkehr durch Verkehrszeichen manifestierte, Verbote eingeschränkt zu werden. Und sie finden das natürlich geil! Wenn man sich schon als Versuchkarnickel der Pharma-Industrie zur Verfügung stellt und schwere Nebenwirkungen, die Kastration oder den Tod in Kauf nimmt, auch der eigenen Kinder – dann sollen das die anderen gefälligst auch müssen! Schließlich wolle man sich als „Geimpfter“ in seinem moralischen, gut gepanzerten Impf-SUV doch auch nicht von Radfahrern („Ungeimpften„) gefährden lassen!

Ich hab euch mit meiner konsequenten Verweigerungshaltung ja noch etwas voraus; ich verfüge inzwischen über 15 Monate Erfahrung in Sachen Ausschluss vom Lebensmittelerwerb. Einige meinen nun, sie könnten sich das Zeug liefern lassen: Vergesst es! Amazon, wo ich notgedrungen meinen alles andere als gesunden und nahrhaften Fraß bestelle, hat schon seit Monaten teils massive Lieferprobleme. Auch bei Rewe soll es, so las ich es heute in irgendeinem Twitter-Faden, Lieferzeiten von bis zu vier Wochen geben. Amazon fresh gibt es auch nur in einigen wenigen Großstädten und Ballungsräumen; die Landbevölkerung schaut in die Röhre; vor allem die, die arm sind – denn die Aufpreise sind, vor allem verglichen mit Angebots-Artikeln in Discountern und Supermärkten, teils enorm. Und was ein plötzlicher Anstieg der Online-Nachfrage für die bereits klapprige Versorgung bedeutet, wenn da eben noch die Bestellungen von zig Mio „ungeimpften“ Neo-Untermenschen hinzukommen, die nicht mehr in die Supermärkte dürfen, könnt ihr euch sicher denken. Zusammenbruch der Lieferketten gehört ja aber sowieso auch zum Plan dieses Staatsstreichs.

Glücklicherweise hat man mich bislang auch nicht auf andere, mittelbare, indirekte Weise dazu gezwungen, meine Prinzipien zu verraten. Zuletzt wäre es beinahe soweit gewesen; denn ich bekam einen Brief von der Kriminalpolizei Kaiserslautern. Nein, nicht, weil ich hier in meinem Blog etwas Strafbares getan hätte; sowas würde ich doch niemals tun. 😉 Der völlig dysfunktionale, sich seit 1,5 Jahren im völligen Wachkoma befindliche, nur noch gelegentlich zuckende „Rechtsstaat“ hatte doch tatsächlich, nach rund 11 Monaten auf eine Strafanzeige meinerseits (aus dem Bereich Radverkehr) reagiert. Und diese – zum überhaupt ersten Mal – nicht umgehend abgebügelt. Worum es geht, mag ich angesichts des laufenden Verfahrens hier nicht erwähnen; die meine Beiträge zum Thema Radverkehr Lesenden werden es sich aber sicher denken können.

Jedenfalls hatte ich diesen Brief Freitags erhalten. In diesem teilte man mir mit, dass ich doch am Montag, 10 Uhr in Kaiserslautern (ca. 40 km von meinem Wohnort entfernt) erscheinen möge; mit dem beiläufigen Hinweis auf Ordnungsgelder und Zwangsmaßnahmen bei unentschuldigtem Fernbleiben. Daraufhin wechselte ich mit der zuständigen Kripo-Beamtin einige e-mails aus, in denen ich mich u. a. über die Unverschämtheit aufregte, einen solchen, vor 2,5 Wochen datierten Brief bewusst erst kurz vor dem Termin in die Post zu geben. Ob das Absicht sei, um mich – Zeuge – unter Druck zu setzen?

Darüber hinaus wies ich (auch die zuständige Staatsanwältin) darauf hin, dass ich eben keinen Maulkorb trage und daher, sofern man mir keine Zeugenvernehmung an einem Ort ohne Maulkorbpflicht anbieten, daher nicht erscheinen könne. Auf die Androhung unmittelbaren Zwangs würde ich mit einer Strafanzeige wegen Nötigung und Körperverletzung reagieren. Vermutlich führte auch die Argumentation, dass derzeit keine Verjährung drohe, dazu, dass die Staatsanwältin mir ein Schreiben schickte, in dem sie – gnädigerweise – darauf verzichtete, mich zwangsweise vorführen zu lassen. Mit der Nebenbemerkung, dass ich ja wohl kein Interesse an dem Verfahren mehr hätte. Der ich entschieden widersprach.

Ein Bekannter von mir stand neulich auch kurz davor, durch die Verkettung anderer gesetzlicher Pflichten unmittelbar dazu genötigt zu werden, sich einen (ihn gesundheitlich wirklich enorm belastenden) Maulkorb überzustreifen. Er wird nämlich einer coronabedingten Straftat beschuldigt – und sollte deshalb als Beschuldigter vor einem Amtsrichter erscheinen; einen Anwalt kann er sich leider nicht leisten und Prozesskostenhilfe wurde ihm auch verwehrt. Der Termin seiner Verhandlung wurde aufgrund seines Antrages bzw. seiner Anträge (vmtl. absichtlich) erst unmittelbar vor jenem vertagt.

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass nun auch in mehreren Bundesländern nach den Sommerferien in den Schulen die Präsenzpflicht wiedereingeführt wird und somit den Kindern und Eltern schlicht keine realistische Wahl mehr bleibt, ihre Kinder nicht dem Maulkorb-, als vor allem auch dem perversen Testzwang auszusetzen, kann ich persönlich nur zum Schluss kommen, dass dieses Regime, wie bspw. auch bei der Masern-Impflicht inzwischen wirklich jeden rechtsstaatlichen Boden verlassen hat. Es ist natürlich logisch, dass auch hier bald Kinder, die nicht „geimpft“ sind, nicht mehr in die Schule gelassen werden – und man den Eltern dann die Schulbehörde und das Jugendamt auf den Hals hetzen wird.

Meines Erachtens ist (und ich hatte das auch in meiner e-mail an die Staatsanwaltschaft klargestellt) in meinen laien-juristischen Augen, die Verknüpfung bzw. Verkettung unterschiedlicher Rechte und Pflichten, vor allem auf dem landesrechtlichen Verordnungswege zur Durchsetzung eines bestimmten Verhaltens oder einer Handlung m. E. klar verfassungswidrig, weil gegen das Rechtsstaatsgebot verstoßend; es ist im Grunde schikanöse Nötigung. Insbesondere dann, wenn man, wie bspw. in meinem Falle, eine in der StPO bundesrechtlich geregelte Pflicht (als Zeuge auszusagen) mit einer anderen landesrechtlichen Pflicht (Maulkorb) verkettet; meines Erachtens greift auch hier der Artikel 31 GG. Für den sich allerdings ja auch in Sachen Versammlungen oder Maulkorbpflicht für Autofahrer ebenfalls keiner mehr so wirklich interessiert.

Durch den sozialen und ökonomischen Druck werden die meisten JabVerweigerer auch ihre Jobs verlieren. Mit Sicherheit wird auch noch weiterer staatlicher Druck in Form von Betretungsverboten öffentlicher Gebäude (auch Arztpraxen und Krankenhäuser) für „Ungeimpfte“ hinzukommen. Aufgrund dieser mittel- und unmittelbaren Zwänge, die de facto nichts anderes als eine vorsätzliche, kriminelle, verfassungswidrige und -feindliche Verschleierung einer direkten Impflicht sind, werden sich vermutlich noch sehr viele Menschen dazu nötigen lassen, sich zu fügen, also den Ärmel hochkrempeln. Was es für den immer kleiner werdenden Rest nicht unbedingt leichter macht; einfach aussitzen können wird man diesen genauso wenig wie den letzten Faschismus in diesem Land. Ihr blutet ansonsten, wie ich, einfach langsam aus.

Daher bleibt m. E. nur, sich endlich zu radikalisieren. Oder eben zu flüchten. Da mir sowieso das Geld, als auch die weiteren rechtlichen und persönlichen Möglichkeiten und Kontakte fehlen, bleibt zu befürchten, dass mir, wie nicht wenigen anderen auch, nur noch die dritte „Möglichkeit“ bleibt: zunehmende Immunsuppression, Obdachlosigkeit und Tod. Ich sehe gerade meine persönliche Lage (leider) ganz anders, als das Ralf Ludwig heute gegen Ende seiner Rede in Kassel ausgeführt hat. Für ihn mag das gelten; für mich und viele andere mit Sicherheit nicht.


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  • Masken im Freien sind bullshit! (…) | Beate Bahner.
  • (…) Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (Wahlkreis Rosenheim), sieht in ungeimpften Menschen keine Gefahr für die Gesellschaft. (…) | Sebastian Friebel.
  • Die Franzosen sind wieder zur Stelle: (…) | @rosenbusch_.
  • UPDATE | @disclosetv | Kommentar: Quod licet Iovi, ….
  • Diese Zitate beschreiben unsere Misere treffend. | Das Eingeständnis von @Karl_Lauterbach ist beachtlich, da die Bergamo-Bilder laut Bayerischem Rundfunk entweder fabriziert oder irreführend waren. Als Propaganda waren sie aber zweiffellos effektiv. | br.de | @SHomburg.

14 Gedanken zu „Coronoia: Platzhalter“

  1. Lieber Dennis,

    das Ganze hat sich aus meiner Sicht längst verselbstständigt. Ich sagte es wohl schon mal: Sehr viele definieren sich inzwischen über »ihre« Pandemie. Schon die Frage, wo sie für sich die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit ziehen würden ist für viele eine ungeheure Provokation. Alleine die Frage impliziert ja eine nach der Eigenverantwortung für sein Leben, und das wird offenbar als Affront aufgefasst.

    »Es gibt ein paar Unannehmlichkeiten wie die Masken, aber damit müssen wir leben. Ich gehe ja auch nicht nackt in einen Supermarkt.« So etwa würde ich die Stimmung sinngemäß zusammenfassen. Wenn eine generelle Maskenpflicht beim Verlassen der Wohnung kommen würde (nicht ausgeschlossen: Das CDC sagt, die »Delta-Variante« sei »hochgefährlich und so ansteckend wie Windpocken« …) – ich würde wetten, fast alle würden sich daran halten.

    Wir streben einem digitalen Deutschland zu – nein, es ist längst da: »Das beste Deutschland aller Zeiten« kannst du entweder lieben – oder du musst es verlassen. Ansonsten, fürchte ich, wird da bald »nachgeholfen«. Leider bin ich inzwischen auch über »den Widerstand« desillusioniert – wie du ja auch. Du kannst aber davon ausgehen, dass die »Gegenseite« – egal ob jetzt als Teil der Agenda oder »nur« aus einer faschistoiden Grundhaltung heraus – gut vernetzt ist. Oder, salopp gesagt: »Man versteht sich« – schließlich ist Macht die gemeinsame Religion.

    Leider ist der Pleitegeier schon sichtbar – zwar noch nicht direkt über mir, doch er kreist schon in einiger Entfernung. Auch das fließt also in meine Überlegungen mit ein. Sollte mir eine gute Idee kommen unseren Arsch zu retten, lasse ich’s Dich gerne wissen.

    1. Hatte ich verlinkt. 😉 Befürchte auch hier nur Gaslighting; ist darüber hinaus an einige Bedingungen geknüpft. Im September / Oktober heißt es dann, dass wegen „steigender Zahlen“ doch nichts daraus werde.

      1. So wird es wohl kommen. Man lässt »die Zügel« mal kurz lockerer, um sie dann wieder umso härter anzuziehen … Macht man ja auch bei uns so, wenn auch auf höherem »Härteniveau«. Die Deutschen vertragen traditionell deutlich mehr davon, ja wollen das sogar. Diese Einladung haben die Politik und ihre Finanziers längst zur Kenntnis genommen. Sie werden darauf zurückkommen.

        1. Kann durchaus sein. Ich würde das aber noch nicht mal alles so negativ sehen. In Norwegen hat man die Ermächtigungsgesetze bspw auch nicht verlängert. Und das bereits 2020 nicht. In Spanien hat man das Ermächtigungsgesetz gerichtlich als rechtswidrig abgekanzelt.

          Ich denke, wir haben in Deutschland, Frankreich, Italien und einigen anderen Ländern einfach ein Problem mit Faschisten. Und dummerweise sitzen die zwischenzeitlich in allen etablierten Parteien (CDU/CSU/SPD/Grün/Linkspartei). Bei der FDP tippe ich mal schwerpunktmäßig auf Verblödung. Bei der Linkspartei eigtl auch.
          Ich hatte mir kürzlich noch mal die „Coronazahlen“ einiger Länder angeschaut. Nach wie vor sehe ich kein Killervirus. Mir ist aber immer noch nicht ganz klar woher die erhöhten Mortalitäten kommen. Letztere sind ja ansatzweise in vielen Ländern durchaus da (bspw Spanien, Slowenien, Schweden, Belgien …).
          Wir bräuchten eigentlich länderübergreifende Ermittlungen. Vieles spricht für Korruption (bsp. New York, Bergamo). An beiden Standorten hat man (absichtlich?) Infektionsketten hergestellt indem man bspw Infizierte zu Gesunden in Altersheime verlegt hat. Daneben gab es noch die „seltsamen“ Falschdosierungen von HCQ (tödliche Dosis lt. WHO-Empfehlungen), Einsatz von Remdesivir etc.
          Schockierend dabei: Das Thema Korruption wird nach wie vor von niemanden großartig behandelt. Im Kritikerbereich geht es ständig nur um die Abwehr von verfassungswidrigen Maßnahmen. Die Schwerstkriminalität dahinter wird überhaupt nicht mehr beleuchtet.
          Es gibt auch anscheinend keine Instanz mehr die für Rechtsstaatlichkeit eintritt.

          Seit circa 2010 schreibe ich in diversen Foren über die Verfassungsfeindlichkeit der etablierten Parteien. Man ist mir in dem Zshg fast nur in den Rücken gefallen. Solidarität gab es überhaupt keine. Jetzt fällt euch diese Dummheit und Charakterlosigkeit auf die Füsse. „Wehret den Anfängen“ wäre der richtige Spruch gewesen.
          Man hätte dieses verfassungsfeindliche Treiben spätestens seit 2005 systematisch bekämpfen können. Stattdessen hat man mich als Extremist und Spinner hingestellt.

          1. Du gibst dir die Antworten auf deine Fragen doch weitestgehend selbst? Und dass hier niemand die Korruption (auch durch NGOs wie die WHO, den IWF etc.) kritisieren würde, sehe ich auch anders. Zumal das hier über Korruption weit hinaus geht; es ist ein Staatsstreich, inkl. Hochverrat und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

            Natürlich wird es hinterher auch keine Aufklärung geben; dafür sind zu viele darin verwickelt. Internationale Konstrukte wie die UN stecken da auch mit drin. Der Folterbeauftragte Melzer darf jetzt ein klein wenig ermitteln und vielleicht lässt man den ein oder anderen Prügelbullen einfahren – politische Verantwortung wird dafür auch niemand übernehmen. Dafür bräuchte es eine waschechte Revolution. Und die wird es hier in D eben nicht geben; im September wird uns wieder mit Schrecken vorgeführt, wie innig die Deutschen sich in ihre Geiselnehmer verliebt haben.

            Zumal – wenn sie hier, vor allem in von D beherrschen Mitteleuropa, inkl. F und I ihren digital-pharmazeutischen Überwachungs-Faschismus wie geplant durchkriegen, der Rest Europas, in dem es derzeit nicht so extrem ist, folgen wird. Weil dann ja keiner deren Bürger jemals wieder hier Urlaub machen oder beruflich einreisen könnte.

            Enttäuschend in Sachen Aufklärungsbemühungen sind die freien US-Bundesstaaten; da müsste viel mehr kommen. Aber das siehst du ja bspw. auch anders. 😛

          2. Dummerweise lief der Staatsstreich aber scheibchenweise ab. Die Verfassungsfeindlichkeit der etablierten Parteien wurde doch sukzessive über die letzten 15 Jahre implementiert. Und in den Foren habe ich immer wieder sehr deutlich darauf hingewiesen.
            Ihr beschwert euch jetzt über etwas an dem ihr letztlich selbst durch Verharmlosung mitgewirkt habt.

            Schau dir deinen Blog mal an. Du hast es für wichtiger gehalten über Fahrradprobleme zu schreiben. Die rechtlichen Probleme rund ums Fahrradfahren waren wichtiger als das verfassungsfeindliche Treiben der Oberschicht!elf1!
            Kann man kaum fassen.

            Diesen ganzen Mist hätte man sich ersparen können. Die Strukturen dafür wurden nämlich in den letzten 15 Jahren aufgebaut. Das Kind ist jetzt in den Brunnen gefallen.
            Und jetzt muß ich teilweise in den Foren immer noch Demobilisierungssprüche lesen wie „Ich gehe nicht zur Wahl“, „Ich gebe eine ungültige Stimme ab“ und dgl.
            Sorry, aber eure Performance ist einfach echt Scheiße.
            Das Establishment hat eure Geistesschwächen erkannt und nutzt diese nur aus.

          3. Ist das jetzt dein Ernst?

            Wo ist dein Blog? Wo sind deine Bücher? Deine Videos? Deine Audios? Wer ist „ihr“ und wer bist bitteschön du? Du hast in den letzten Monaten penetrant Wahlwerbung für die AfD gemacht. Und Schiffmanns Bustour bejubelt. Und nun? Außerdem seh ich auch keinen Grund, mich dafür zu rechtfertigen, dass ich hier über das Thema Radverkehr gebloggt habe. Was soll bitteschön ich besser recherchieren, was ein Jebsen, Ploppa, Stein, Schreyer und wie sie alle heißen, nicht wesentlich besser können; vor allem, weil besser bezahlt? Ich muss in diesem Scheißsystem auch von irgendwas überleben; der Blog hier sollte primär zu einer Selbständigkeit in diesem Bereich führen. War leider nichts. Stattdessen kann ich mir selbstgerechtes Gerülpse von Leuten wie dir anhören. Ich hab mich auch schon zu Zeiten Schröders Hochverrat in meinem Umfeld politisch geäußert; auch in Blogs und Foren. Mich zu Zeiten der Einführung von Hartz IV mit meinen damaligen Lehrern und Mitschülern angelegt; später auch im Amt und an der FH über die Intensivierung des Neoliberalismus. Vorläufig keinen Bock mehr hatte ich, als die gesellschaftliche Linke in Sachen Ukraine/Maidan komplett versagte und hier ihre unfassbare Dummheit offenbarte. Ich hab mir persönlich nix vorzuwerfen.

            Die Strukturen sind übrigens wesentlich älter als 15 Jahre, du Oberchecker!

            Im Übrigen hatte ich dir damals – als du nicht nur mir schon einmal gegens Bein gepinkelt hattest – geschrieben, dass hier nur Leute posten dürfen, die eine korrekte e-mail-Adresse angeben. Da du (so feige, deinen echten Namen zu nennen) das immer noch nicht getan hast, kommst du wieder auf die Blocking-Liste. Tschö mit Ö!

      2. Nope
        „Intermittent Reinforcement“ – hatte ich mal versucht zu erklären.
        Zerstört die Psyche systematisch und nachhaltig. Das ständige Verschieben
        der Grenzen, daß du als Mensch irgendwann einfach nicht mehr weißt,
        wo sich die die eigentliche Grenze befindet, die Du nicht mehr überschreiten darfst.
        Das ganze vermeintliche Chaos, ist Absicht für den gewollten ultimativen Brainfuck …
        Just sayin`…
        Intermittent reinforcement applies to things you want that are only granted inconsistently, unpredictably and occasionally.

        1. Danke für den Hinweis. Wobei bei den meisten ja wirklich nicht viel an Psyche vorhanden war, die man hätte zerstören können; die trotteten wie Schafe durchs Leben – und wenn der Hirte sagte, jetzt geht’s da lang, dann tat man wie geheißen. Deswegen tut denen das auch – im Gegensatz zu uns – nicht weh.

          1. Ja Dennis absolute Zustimmung.

            Das Gaslighting ist die Basis allen Handelns des Narzissten / Cluster B – meist Komorbide Psychopathen mit allerlei weiteren Defekten und das „Intermittent Reinforcement“ sozusagen die Mechanik, um mit nudging und anderen subtilen Methoden, den Willen
            des Opfers zu brechen.
            Da hast Du genau das Problem erkannt. Nachdem ich mal aufs Übelste erfahren durfte,
            daß die Projektion dieser meist leeren Seelen fatale Auswirkungen auf die eigene Psyche hat.
            Du musst dann eine interne Seelenschau betreiben und in in dich hineinhorchen.
            Ganz oft, daß Menschen einfach nicht kapieren, was man Ihnen versucht zu erklären.
            Ok ich muß zugeben vor dem „first Contact“ habe ich mich auch immer gefragt, ob es sich hier um esoterisches Gequatsche handelt …
            War dann – ein Glück fast übergangslos – vom Regen in die Traufe gerutscht, nach einer Borderline Beziehung in das Open Air Irrenhaus der Bananen Republik Deutschland.
            Ein Wahnsinn wie sehr sich die Methodik dieser Psychopathen gleicht mit den Verhaltensmustern von Cluster B „Patienten“, um einen innerlich zu zerbrechen !
            Das war auch für mich der Moment, daß mir klar wurde, daß die ganze Kohona Geschichte ein großer psychologischer Feldversuch von ein paar Irren ist.
            Ich würde so gerne mal die / oder ein paar dieser Psychologen kennenlernen. die da für die so called Elite, die Vorgehensweise ausgearbeitet haben.
            (So wie zB für unsere Klima Gretel)
            Echt gefickt eingeschädelt – da kommen echt so ein paar Twists in der Story, die ich dann doch nicht vorhergesen habe – klar im Groben war es klar – aber der Feinstrick, da gibt es doch immer wieder Überraschungen (Auf die ich gerne verzichten könnte)

            Ja und falls einer von den Psychodoktoren der Kirche Kohonas mitlesen sollte:
            Respekt – habt Ihr toll hinbekommen !
            ps
            Karma strikes back Mofos !
            oops Long Koivit Tourette …

        1. Nee, Horst ist kein Troll. Er ist (wie wir alle) verzweifelt und sucht Schuldige; dabei hat wohl kaum einer von uns sich rückblickend wirklich etwas vorzuwerfen. Ich stieß vor > 15 Jahren, als die Hartz-Gesetze auch mit medialer Gewalt durchgepeitscht wurden, nur auf Unverständnis in der breiten, neoliberal gebrainwashten Masse, später bei den Rentenkürzungen, Afghanistan, Irak, der „Bankenkrise“, in Sachen Ukraine et cetera. Wir haben hier nun einmal ein strukturelles Problem.

  2. Viele dieser „Widerstände“, die heutzutage organisiert werden, bringen nichts, weil es eigentlich gar keine Widerstände sind. Die Leute hängen den selben geistigen Axiomen an, die den Niedergang vorantreiben. Statt den modernen Staat und die Demokratie als Vehikel der Auflösung der Kultur und Unterdrückung zu begreifen, glauben sie, daß die Demokratie nur nicht ordentlich umgesetzt worden wäre und der Staat nur reformiert werden müsse. Auf dem Weg in den Untergang wollen sie ein paar Stufen zurückgehen, um die letzten Schritte nach unten nochmal ordentlich durchzuführen. Da werden dann z. B. Parteien gegründet, die konservative Positionen der Achtziger und Neunziger Jahre vertreten, oder Initiativen, welche die „liberale Marktwirtschaft“ wiederherstellen wollen, weil das die Umstände sind, die den Leuten aus ihrer romantisch verklärten Jugend erinnerlich sind, in der die Zivilisation eine Phase relativer Stabilität durchlief. Ziel ist dann ein liberal-konservativer Staat mit Marktwirtschaft, der dann gefälligst auf dieser Stufe für ewig eingefroren werden soll, was völlig ahistorisch und utopisch ist. Daneben gibt es oft die Forderung nach Beendigung der (linken) Gesellschaftsexperimente, und zwar in völliger Verkennung der Tatsache, daß bereits die Einführung der Demokratie und Umwandlung der Monarchien in Republiken ein gewaltiges Gesellschaftsexperiment war, das inzwischen so tief in die Geister der in seinem Banne Lebenden gesunken ist, daß sie gar nicht mehr begreifen können, wie stark sie selbst das Produkt dessen sind, was die Ursache der Mißstände ist. In ihrem geistigen Gefängnis laufen sie im Kreise und können ihre Fesseln nicht erkennen.

    Die Bargeldabschaffung ist auch nicht unser primäres Problem, sondern allenfalls Begleiterscheinung. Wichtig erscheint sie jenen, welche das Leben von seiner Wirtschaftsseite her denken, die jedoch nur einer, aber nicht der zentrale Aspekt ist.

    Ist Dir außerdem klar, daß heutiges Bargeld bloß eine mehrerer möglicher Erscheinungsformen eines Geldes darstellt, das schon lange kein „richtiges“ Geld mehr ist? Wir leben in einem System, in dem Geld eine durch Kreditvergabe ins Leben gerufene Schuld ist, die von den Wirtschaftssubjekten untereinander gehandelt wird. Bargeld ist darin nur eine Möglichkeit, Schuldversprechen von Angesicht zu Angesicht weiterzureichen. Die Einlösung dieser Schuldversprechen wird von höheren Stellen garantiert. Ihre Substanz beruht aber lediglich aus dem gemeinsamen Vertrauen der Wirtschaftssubjekte in diese Institutionen und der Möglichkeit der Schuldner, fällige Schuldversprechen durch die irgendwie zu erfolgende Akquirierung anderer Schuldversprechen zu bedienen. Bargeld ist in diesem System tatsächlich eine Möglichkeit, noch halbwegs anonym zu agieren. Deswegen wurden die Grenzen der anonymen Bargeldzahlung längst so weit gesenkt, daß quasi alle Aktionen, die systemrelevant oder potentiell systemgefährdend sind, nur noch elektronisch getätigt werden können. Bargeld ist längst nur noch alltäglichen Transaktionen vorbehalten, deren völlige elektronische Abwicklung (derzeit noch) keinen systemischen Nutzen birgt, weil der Aufwand, selbst die geringsten Summen elektronisch zu erfassen, sich nicht rechnet. Die Bevölkerung soll außerdem, so meine Vermutung, in der Illusion eines „freien Zahlungsverkehrs“ gehalten werden, indem >90% der Transaktionen, die tatsächlich nur geringfügiger Natur sind (alle täglichen Einkäufe, Trinkgelder, Feierabendbiere usw.) noch mit Bargeld getätigt werden können. Daher wird es womöglich zu keiner endgültigen Abschaffung des Bargeldes kommen. Hingegen bleibt alles Relevante, inklusive der Lohnzahlungen (!!!), auf elektronischer Ebene.
    Das sollte man nicht übersehen: Solange man als Angestellter seinen Arbeitslohn oder als Unternehmer seinen Erlös (und zwar auch für Millionenaufträge!) nicht ausschließlich bar empfangen kann und hierfür auf ein elektronische Bankkonto angewiesen ist, lebt man doch schon in einem bargeldlosen System, in dem elektronisches Geld nur noch aus Bequemlichkeitsgründen kurzfristig in Bargeld umgetauscht werden kann.

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