S 1: Verspätung um weitere 3 Jahre

Dem für mich nicht nachvollziehbaren politischen und planerischen Totalversagen in Sachen S-Bahn-Verlängerung nach Zweibrücken habe ich mich ja bereits hier ausgiebiger gewidmet. Das Beitragsbild zeigt den zusätzlichen „Feierabendzug“ Saarbrücken – Zweibrücken auf dem Werksgelände von John Deere. Der Zug überquert genau in diesem Moment die Grenze zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz. Gäbe es jene nicht – hätte auf dem Foto statt eines Dieseltriebwagens wahrscheinlich schon ein S-Bahn-„Quietschie“ abgelichtet werden können. „S 1: Verspätung um weitere 3 Jahre“ weiterlesen

Holzernte-Sackgasse

Eins der lästigsten und nervigsten Dinge beim Radfahren abseits öffentlicher Straßen sind unangekündigte und überraschende Forstarbeiten, auf die man dann irgendwo in der Mitte oder im ungünstigsten Fall am Ende eines Weges trifft. So stand ich dann am Abend des 29. März gegen Ende meiner knapp 110 km langen Tour in die Nordpfalz im Pirmasenser Blümelstal plötzlich vor einer Barrikade aus gefällten Baumstämmen. Das Beitragsbild zeigt den Blick Richtung Petersberg. Bei der Arbeit war so spät keiner mehr, das bleibt jetzt über Ostern alles so liegen. „Holzernte-Sackgasse“ weiterlesen

Berg- und Talfahrt am Ohmbachsee

Da mich meine Tour am 29. März nach längerer Zeit mal wieder in Richtung Nordpfalz führen sollte, nahm ich die kleine Kompaktkamera mit, um zur Abwechslung mal wieder den ein oder anderen blauen Witnzweg zu dokumentieren. Damit auch der Kreis Kusel von meinem Zorn nicht weiter verschont bleiben möge! 👿 „Berg- und Talfahrt am Ohmbachsee“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 23)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gespräche (3)

Ich find das ja immer lustig, wenn mich Leute drauf ansprechen, ob es denn fürs Radfahren nicht zu kalt sei? Oft fragt man mich das grade dann, wenn es eigentlich nicht (mehr) sonderlich kalt ist. Da hätte ich mir grade in den seeeehr kalten Tagen im Februar doch etwas mehr Interesse und Respektsbekundungen gewünscht, als ich bei minus 7 Grad unterwegs war! 😎

So wurde sich dann auch am 26. März auf dem Kaufland-Parkdeck in Pirmasens nach meiner Kälteresistenz erkundigt. Es schien grad die Sonne und war lauschige 9 Grad „heiß“; am Vortag war gar bei 11 bis 13 Grad und Sonnenschein die erste Tour in der kurzen Hose 2018 möglich. 🙂 Der nette Herr wünschte mir dann noch viel Spaß – und ich solle immer auf die Autofahrer achten, denn da seien ein paar Rücksichtslose unterwegs! Damit sollte er schon bald Recht behalten…

Vorfahrt gewähren (2)

Denn nur eine knappe Stunde später wurde mir in der Waldfischbacher Welschstraße ( L 499 Richtung Heltersberg) von einer jungen Frau besonders übel und kackfrech die Vorfahrt genommen! Jene Madame kam aus der Schlossstraße – und fuhr ohne groß auf mich zu achten mit stotternden Rädern noch schnell nach links in die Welschstraße ein. Es fehlte vielleicht ein Meter zur Kollision. 😡

Wilde Tiere (1)

Ist zwar schon eine halbe Ewigkeit her und ich hatte es vergessen – aber damit es hier ebenfalls dokumentiert wurde: Am 15. März befuhr ich die L 487 zwischen Salzwoog und Fischbach; unter den Einheimischen ist die Strecke auch als „iwwer de Braunsbeersch“ bekannt. 😉 Jedenfalls raschelte es plötzlich oben rechts ganz ordentlich. Als ich meinen Blick hinaufrichtete, erkannte ich dann ein mittelgroßes Wildschwein, welches weiter seelenruhig die Böschung hinaufkletterte. Zum Glück war es allein unterwegs…! Tiere seh ich eigentlich jeden Tag. Leider totgefahren. Am 27. März waren das bspw. ein Eichhörnchen, ein Fuchs und zwei (teils komplett zerfetzte) Rehe. Die still am Straßenrand verwesenden Opfer des menschlichen Automobilwahns. Den daraus resultierenden Gestank dürfen dann hauptsächlich wir Landstraßenradler so richtig „genießen“. 🙁

Fußgänger (2)

Am 27. März wartete ich in der Linksabbiegespur der Contwiger Hauptstraße, um in die Bahnhofstraße einzubiegen. Am Brunnen fiel mir schon bei der Anfahrt eine Gruppe aus drei Frauen und einem Mann (mit Klappleiter…?) auf. Etwa 10 Sekunden später schaltete die Fahrbahnampel auf Grün, ich tastete mich in die Kreuzung vor und wartete, bis 5 oder 6 geradeausfahrende Autos die Kreuzung passiert hatten. Was so weitere 10 bis 15 Sekunden gedauert haben müsste. In dem Moment, als ich grade losgefahren war, merke ich, dass von links die illustre Vierergruppe gemächlich angetrabt kommt! Obwohl deren Fußgängerampel schon auf rot umgesprungen war und jene eigentlich genug Zeit gehabt hätten, die Fahrbahn früher zu queren. Meine Anmerkung „rot“ wurde mit irgendwas unverständlichem „… Radfahrer!“ gekontert. 😯

Gehweg- und Geisterradler (9 & 10)

Es scheint wohl so langsam wirklich Frühling zu werden! Auch wenn das unterkühlte und graue Wetter es weiterhin nicht vermuten lässt. Ein untrügliches Anzeichen könnten jedenfalls die zunehmenden Geistergehwegradler (in Einbahnstraßen) sein, die mir in den letzten Tagen vermehrt begegnen! Der erste, der am 27. März auf dem Gehweg rechts von mir herumtorkelte, war ein Rentner mit Einkaufstüte am Lenker in der Zeichen 267 StVO Talstraße in Thaleischweiler-Fröschen. Er versuchte dabei mühsam, sich zwischen den Gartenzäunen und den teils auf dem Gehweg geparkten Autos einen Weg zu bahnen.

In der Pirmasenser Teichstraße (ebenfalls eine Zeichen 267 StVO) kam mir dann noch ein Mann um die 40 auf dem sowieso recht schmalen (aus seiner Sicht linken) Gehweg entgegen. 🙄 Er stieg dann immerhin ab; vielleicht, weil er meinen missbilligenden Blick bemerkte. 😈

Exotische Verkehrszeichen (Teil 1)

Wer viel unterwegs ist, wird an manchen Stellen auch immer wieder mal mit ziemlich exotischen oder auch sehr, sehr alten Verkehrszeichen konfrontiert. 😉 So auch in der Zufahrt zu den Sporthallen der Integrierten Gesamtschule in Thaleischweiler-Fröschen. Dort findet sich das im Beitragsbild abgebildete, „modifizierte“ Verkehrszeichen 209!

Gem. Anlage 2 zur StVO, lfd. Nr. 5, muss man hier also nach Rechts zu der Parkplatz-Schleife abbiegen (die auf der OSM-Karte nicht eingezeichnet ist; auch bei google Maps verschwindet sie unter den „Schattenspendern“). Was das kleine, dem Zeichen 331.1 (Anlage 3, lfd. Nr. 18) entlehnte Piktogramm aber nun bedeuten soll – darüber kann man (grade als Radfahrer) nur spekulieren!

  1. Möglichkeit: Das Rechts ist eine Art „Kraftfahrstraße“, in die ich als Radfahrer ja grundsätzlich nicht einfahren darf. :mrgreen: Wegen des Z 209 dürfte ich aber auch nicht geradeaus fahren – also: Endstation?
  2. Möglichkeit: Man wollte Radfahrern ermöglichen, einfach direkt geradeaus zu den Sporthallen zu fahren. Das Kfz-Symbol soll also nur verdeutlichen, dass das Rechtsabbiege-Gebot nur für Kfz gilt. Dann hätte man aber das  verwenden müssen. 🙄

Im Ergebnis ist dieses „individuelle“ Verkehrszeichen meiner Ansicht nach insgesamt nichtig (und somit unwirksam), da es nicht dem amtlichen StVO-Verkehrszeichenkatalog entspricht. Somit hat man genau das bewirkt, was man nicht erreichen wollte: Einen rechtlich unklaren Zustand!

Als Nachtrag noch ein „Beweisfoto“ vom 29. März! 😉

Eigenkreation

Lizenzbedingungen von openstreetmap.de zum Beitragsbild.

Alltagserlebnisse (Teil 22)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Geschwindigkeit (6)

Aufgrund der Tatsache, dass die Winzler Straße wegen Sanierungsarbeiten gesperrt ist, nutzen auch viele Autofahrer die Nebenstraßen, anstatt die ausgeschilderte Umleitung über die Waisenhaus- und Arnulfstraße. Auch die Johannesstraße und „An der Priesterwiese“ liegen in einer Tempo-30-Zone. Aber wie schon vor einigen Wochen wurde ich am Abend des 23. März in der Johannesstraße trotz eigener Geschwindigkeit von 26 km/h (Richtung Südwest fahrend) wieder mehr als zügig von einem BMW (sorry, aber gefühlt fährt jeder zweite Auffällige einen BMW…!) überholt. Er brauste mir dann in der „Priesterwiese“ nach Beschleunigung meinerseits auf die erlaubten 30 km/h in der Folge trotzdem rasch davon.

Rotlicht (2)

Da hat mich der Rennradkollege noch so nett gegrüßt, als er am 24. März an mir vorbeigeradelt ist – und jetzt muss ich ihn hier auch noch verpetzen! 😉 Zwischen Bundenthal und der Sankt-Anna-Kapelle ist es seit einer Weile eigentlich allgemein klüger, den parallelen Wieslauter-Radweg zu benutzen (da hatte ich aber nicht mehr dran gedacht). Dort finden seit einiger Zeit Bauarbeiten (u. a. zur Stabilisierung der Böschungen, Arbeiten an den Stauwehren und Kabelverlegung) statt, die auch schon zur zeitweisen Vollsperrung der L 478 führten. Derzeit stehen da gleich zwei Baustellenampeln auf einem Kilometer. Als ich schon von Weitem bemerkte, dass die zweite Ampel grade auf rot umgesprungen war, nahm ich das Tempo raus. Jener mich dabei überholende Kollege hielt dann aber im Gegensatz zu mir nicht an jener Ampel an, sondern fuhr einfach rechts der Sperrbaken auf der gesperrten Fahrbahnseite weiter. Obwohl an der Ampel ein wartendes Auto stand und von hinten ein weiteres kam. Kommt aus der Gegenrichtung dann zufällig ein Streifenwagen angefahren, kann das sehr schnell sehr unangenehm werden…!

Gehweg- und Geisterradler (7)

Auch am 24. März wurde ich dann in der Kapeller Straße (B 427) in Bad Bergzabern (in der Nähe des McDonalds-Kreisels) Zeuge eines Beinahe-Frontal-Zusammenstoßes zwischen einem Gehweg-Geisterradler und einer Gehwegradlerin, in der unmittelbaren Nähe von Fußgängern! Wahrscheinlich hat sich es noch nicht bis zu den beiden herumgesprochen, dass an der B 427 innerhalb der Ortsdurchfahrt der Kurstadt keine Benutzungspflicht mehr besteht (Nr. 7) – und die Gehwege nun für Radfahrer auch nicht mehr freigegeben sind! Der ältere Mann (der ja gleich doppelt rechtswidrig unterwegs war) motzte die Frau auch noch frech an, sie habe Rechts zu fahren – na, dann fahr DU halt auch wenigstens auf dem rechten Gehweg…! 😛 Die Dame fuhr auch deshalb nicht ganz rechts, weil da eben ein Stück weiter vorne die Fußgänger liefen, die sie überholen wollte. Und die der Witzbold ja grade erst passiert hatte. Ich rief dann bei der Vorbeifahrt, dass „ihr beide nix auf dem Gehweg verloren“ hättet! 🙄

Gehweg- und Geisterradler (8)

Am Mittag des 26. März stand ich an der roten Ampel der Gärtnerstraße, um anschließend nach Rechts in die Ringstraße abzubiegen. Während des Wartens kam dann ein Radfahrer auf dem Gehweg rechts von mir um die Häuserecke gefahren und fuhr dann in der Zeichen 267 StVO auf dem aus seiner Sicht linken Gehweg weiter Richtung Bahnhofstraße. 🙄

Überholmanöver (40)

Am Abend des 26. März wurde dann von einem bekloppten Fahrer eines aufgemotzten Kleinwagens in der Pirmasenser Straße (L 475) in Wallhalben mal wieder hauptsächlich der Gegenverkehr gefährdet. Ich (Richtung Südost fahrend) wurde mitten im kurvigen Abschnitt in Höhe des Abzweigs Richtung Saalstadt überholt, obwohl der hinter mir laut mit seinem Auspuff Herumtönende auch wegen geparkter Autos gar nicht wissen konnte, ob da von vorne jemand gefahren kommt. Es kam dann halt einer – und der durfte kurz hinter der Tankstelle eine Vollbremsung machen und auf den Gehweg ausweichen! Der blaue Flitzer entschwand dann noch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit Richtung Ortsausgang. 🙄

Radfahrer streift geparktes Auto

Pressemeldung der PI Zweibrücken vom 25. März:

Verkehrsunfall mit verletzter Person

Am 24.03.2018 gegen 09:45 Uhr kam es in der Lambsborner Straße in Bechhofen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem geparkten PKW und einem Fahrrad. Der Fahrradfahrer streifte beim Vorbeifahren ein ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestelltes Fahrzeug und stürzte. Hierbei verletzte er sich im Gesicht. Es entstand ein Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen in Höhe von ca. 5050 Euro.

Immer wieder interessant, was auch Radfahrer hin und wieder für (doofe) Unfälle produzieren! Es sei denn, die Pressemeldung würde „mildernde Umstände“ wie bspw. ein eng überholendes Auto verschweigen…!

Hinsichtlich des Gesamtschadens von schlappen 5050 Euro (mich wundert da übrigens immer die Exaktheit polizeilicher Schätzungen) werden es wohl hauptsächlich Lackschäden für 5000 Euro am Auto – und 50 Euro am Fahrrad sein. 😀 In dem Zusammenhang könnte man doch auch endlich mal über eine Schadenminderungspflicht für Fahrer von PKW nachdenken, oder? 😛

Tut das wirklich Not, dass das meist sinnlos rumstehende Zeug auch immer gleich so teuer sein muss? Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand – mit den entsprechenden Gebrauchsspuren!

Also – wenn ihr als Radfahrer mal wieder unbedingt einen Unfall bauen wollt: Sucht euch im eigenen finanziellen Interesse dafür dann möglichst alte und abgewrackte Modelle aus! 😎

Die SZ und die Helmpflicht

Die SZ befasst sich mal wieder (es beginnt ja grade die so genannte „Fahrradsaison“…) mit dem Thema „Fahrradhelm“. Die URL zeigt, dass der Artikel in der Kategorie „auto“ erschien. Da passt er ja auch hin!

Denn darum geht es dann auch einmal mehr bei der nicht tot zu kriegenden Debatte um die moderne Hasenpfote für Radfahrer. Den wesentlichen Nutzen einer Helmpflicht hätten hier einmal mehr die Fahrer (und Haftpflichtversicherer) von Kfz, die im Falle eines Unfalls auf den „fehlenden Helm“ verweisen können, um sich Schmerzensgeld und Schadenersatz zu sparen. Freundlich unterstützt von absurden Fehlurteilen der Justiz sowie unzähligen Polizeidienststellen dieser Republik, die in ihren Unfallberichten ständig orakeln, was denn ohne Helm alles hätte passieren können. Hatte ein Radler einen Helm auf und wurde trotzdem schwer verletzt oder gar getötet – liest man dazu meist: gar nichts! „Die SZ und die Helmpflicht“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 21)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Stopschilder (5)

Als Radfahrer scheint man Stopschildverstöße irgendwie förmlich zu provozieren!? 😎

„Oh Nein, da kommt ein Radfahrer den Berg hochgefahren – wenn ich den vorbeilasse, muss ich noch ewig hinter ihm herschleichen! Also: Vollgas!“

Gut, die Stopschild-Moral ist allgemein ziemlich miserabel und mir fällt das wohl nur aus meiner speziellen Perspektive besonders auf. Jedenfalls überfuhr am Abend des (immer noch schweinekalten) 20. März ein BMW-Fahrer (so langsam kann das mit dieser Marke kein Zufall mehr sein…) die Haltelinie des Zeichen 206 StVO am Ende der Simter Straße, um fließend nach rechts in die Bitscher Straße einzubiegen. Die Vorfahrt hat er mir zwar nicht genommen, aber: „die Räder müssen stehen„! 😛 Übrigens: auf dem Foto in der Pressemeldung steht hinten links ein sehr, sehr lustiges Blauschild! Aber dazu ein andermal mehr! 😉

Überholmanöver (39)

Mit circa 40 Zentimetern Abstand schrammte am 21. März an der Fahrbahnverengung am Ortseingang der Bärenhütte ein Rentner an mir vorbei. Er fuhr dabei immerhin recht gemächlich und zog eine kleine Schlange hinter sich her.

Hupen (19)

Es ging über die B 270 weiter Richtung Kaiserslautern. Bei Steinalben (fast exakt an der gleichen Stelle wie zuletzt) wurde ich dann bei der Vorbeifahrt mal wieder aus einem Auto mit SÜW-Kennzeichen angehupt. 🙄

Hupen (20)

Und noch einen Huper gab es auf der Ortsumgehung von Weilerbach. Der mir entgegenkommende Rentner fuchtelte dabei noch mit den Armen herum. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Typen wie ihm sehr gefallen würde, wenn man die aberwitzige und willkürliche Sperrung der L 367 für Radfahrer und Mofas ab Weilerbach über die B 270 hinaus bis zum Opelkreisel in Kaiserslautern auch noch weiter nach Westen ausdehnen würde…! 😛 Bis dahin darf ich – und werde auch weiterhin dort fahren!

Stopschilder (6)

Am 23. März hielt ich am Zeichen 206 StVO an der Einmündung der L 476 in die L 477 an, um anschließend nach links Richtung Thaleischweiler-Fröschen abzubiegen. Der neben mir rechts Richtung Rieschweiler-Mühlbach abbiegende BMW überfuhr hingegen einfach fließend die Haltelinie.

Gehweg- und Geisterradler (7)

Zwischendurch kann ich ja mal wieder einen von dieser Sorte erwähnen. Am selben Nachmittag kam mir (Richtung Südwest fahrend) in der Waldfischbacher Hauptstraße ein junger Mann auf einem MTB auf dem von mir aus rechten (schmalen) Bürgersteig entgegen. 🙄 Die folgende Ecke ist zudem ziemlich unübersichtlich und weiterhin sehr schmal.

B-10-Ausbau zw. Hinterweidenthal und Hauenstein

Im Herbst vergangenen Jahres hat der LBM der Presse drei Varianten für den weiteren vierspurigen Ausbau der B 10 zur Zeichen 331-1 StVO vorgestellt. Leider findet sich auf der Webseite des LBM dazu gar nichts.

In einem Artikel der Rheinpfalz vom 29. November wird näher darauf eingegangen. Die Kosten sollen voraussichtlich 61 bis 80 Millionen betragen. Besonders spannend wird es grade den Radverkehr betreffend – denn die nur 1,5 Mio. Euro als die „Bündelungstrasse“ (magenta eingezeichnet) teurere „Südtrasse“ (gelb) würde dann in unmittelbarer Nähe der Trasse des gegenwärtigen eigenständigen Radwegs (blau) verlaufen – auf dem man seit Jahren nicht einmal trotz für Radfahrer per Zeichen 254 StVO gesperrter B 10 einen Winterdienst leistet. 🙄 „B-10-Ausbau zw. Hinterweidenthal und Hauenstein“ weiterlesen