Radweg-Planung an der L 490

Schon seit geraumer Zeit findet man in der Liste der Planfeststellungsverfahren des LBM Rheinland-Pfalz auch die Unterlagen zum geplanten Bau eines Radweges an der L 490 zwischen Vorderweidenthal und Erlenbach, an der Grenze zwischen den Kreisen Südwestpfalz und Südliche Weinstraße. Die Links funktionieren übrigens nur noch bis zum Abschluss des Planfeststellungsverfahrens, dann werden die Dokumente aus dem Netz genommen. Es schadet also nicht, es vorher herunterzuladen.

Das Dahner Felsenland weist (besonders im Dahner Raum) insgesamt im Vergleich zum Rest des Kreises Südwestpfalz eine unverhältnismäßig hohe Dichte an eigenständigen, aber auch benutzungspflichtigen Sonderwegen auf. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass diese Region die touristisch interessanteste innerhalb des Kreises ist und man hier den Radtouristen auch abseits des durchweg eigenständigen Wieslauter-Radwegs in der Fläche etwas bieten will. Nunja, meist ist das eher veralteter (vor allem zu schmaler) Murks an sowieso nicht sonderlich stark befahrenen Kreisstraßen. „Radweg-Planung an der L 490“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 11)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Autos auf Radwegen (1)

Am 22. Januar befuhr ich den mit Zeichen 260 StVO beschilderten und asphaltierten Rad- und Forstweg zwischen Schwanheim und Darstein. Die parallele L 490 ist seit Monaten zwischen der Einmündung der Hauptstraße (K 54) und dem südlichen Ortsausgang (am Friedhof) wegen der Sanierung der Ortsdurchfahrt gesperrt. Die Wasserscheide bei Darstein stellt dabei ein weiteres wichtiges verkehrliches Nadelöhr im Wasgau dar, weshalb die ausgeschilderten Umleitungen zu teilweise enormen Umwegen führen. Die Einheimischen kennen natürlich die Alternativen – und ich kann es den beiden Autofahrern, die während meiner Fahrt ebenfalls diesen „Schleichweg“ (sehr rücksichtsvoll) benutzten, nicht einmal wirklich verdenken.

Überholmanöver (15)

Am Nachmittag des 23. Januar befuhr ich die Bubenhausener Straße in Zweibrücken Richtung Osten. In der A-8-Unterführung überholte mich ein SUV mit französischem Nummernschild mit ziemlich geringem Seitenabstand und zog dann auch direkt vor mir rüber auf die Rechtsabbiegespur Richtung Autobahn. 🙄

Überholmanöver (16)

Nur einen Tag später, am Nachmittag des 24. Januar machte ich dann innige Bekanntschaft mit einem Klein-LKW samt Anhänger auf der L 497 bei Rodalben. Links führt ein früher mit Zeichen 240 StVO, aber aufgrund meiner Einwände zu Zeichen 239 StVO  umbeschilderter Gehweg zur Rodalber Hauptstraße. Da wollte ich aber so und so nicht hin.

Der (evtl. blinde oder besoffene…?) Fahrer überholte mich jedenfalls in der langgezogenen Rechtskurve und bei durchgezogener Mittellinie mit seeeehr wenig Abstand (dürften nicht mehr als ca. 30 cm gewesen sein)! 🙄 Da er wohl auch die Länge seines Gefährts unterschätzt und Gegenverkehr kommen sah, zog er einfach rasch wieder nach ganz rechts, weshalb ich eine Vollbremsung machen musste, um nicht vom Anhänger rasiert zu werden. 😯 Das war auf jeden Fall das mit Abstand Bescheuertste und Gefährlichste, was ich seit Jahren auf den Straßen so erlebt habe! 😡

Gehweg- und Geisterradler (6)

Kurz dokumentiert sei der ältere Herr, der die Sache mit dem Rechtsfahrgebot auch auf Gehwegen nicht so ganz verstanden zu haben scheint. Jene Gehwege in der Erlenbrunner Straße sind in beide Richtungen (jeweils rechts) per Zeichen 239 StVO  freigegeben. Die aus Erlenbrunn Richtung Pirmasens jedoch nur bis zur Einmündung Wasgaustraße. Dort kam mir (in nördlicher Richtung fahrend) dann am Abend des 27. Januar auf dem Bürgersteig rechts von mir der besagte Herr entgegen (immerhin mit Licht). Wenn man schon nicht auf der ach so „gefährlichen“ Fahrbahn fahren will, sollte man dann wenigstens die richtige Gehweg-Seite nutzen! 🙄

Überholmanöver (17) inkl. Gepöbel (3)

Am Kaiserwetter-Sonntag (28. Januar) 🙄 😉 raffte ich mich gegen 13 Uhr doch noch auf für eine Tour durch den fiesen Nieselregen. Ich war noch keine 3 Minuten auf der K 6 in Richtung Pirmasens unterwegs, als ich hinter mir einen Drängler in einem alten Benz bemerkte. Er konnte nicht überholen, weil in gleichmäßigem Abstand von ca. 25 Metern ein Auto nach dem anderen aus der Gegenrichtung kam. In der Kurve überholte er dann extrem eng – und schnitt mich! Als ich hinterherschrie, was der Scheiß solle, bremste er, schaltete den Warnblinker ein, öffnete die Tür und rief, ich solle gefälligst den „Fahrradweg“ benutzen! Ich fragte dann, wo da denn bitte ein Fahrradweg sei…?

Wahrscheinlich meint er den Gehweg, der vom Windsberger Ortsrand zum Sportplatz im Hochwald führt. Leider hab ich mir das Kennzeichen nicht gemerkt; ich beabsichtige aber, den nächsten, der etwas Ähnliches abzieht, wegen Nötigung und versuchter Körperverletzung anzuzeigen. Denn das Schneiden geschah vorsätzlich und mit voller Absicht! 😡

Übrigens schon komisch: Dass er nicht überholen konnte, war zu einem Großteil die „Schuld“ der (halt zahlreich vorhandenen) anderen Autofahrer. Aber der eine pöhse Radfahrer – der kriegt es dann halt ab. Weil 30 Sekunden wertvoller Lebenszeit für immer verloren sind…! 🙄 😛

Schier endloses Scheißwetter

Verzeihung für die unflätige Ausdrucksweise. 😉

Aber so langsam geht mir das für Mitteleuropa typische, grau-nasse Dreckswetter wirklich gewaltig auf die Nüsse. 😥 Seit nun schon rund 3 Monaten gab es keine halbwegs nennenswerte trockene Phase von mehr als 3 Tagen am Stück mehr – vom Wunsch nach wenigstens etwas Sonnenschein ganz zu schweigen. Stattdessen sind die Straßen nur noch nass, es schüttet und nässt quasi ohne Unterlass – garniert mit dem ein oder anderen Stürmchen und eben akuter Sonnenscheinarmut. Das Rennrad steht quasi seit November fast ungenutzt herum, da ich es mir nicht unnötig einsauen will. Beim MTB ist das eher egal…

Klickt man bspw. auf der Seite der offiziellen Wetterstation Martinshöhe in der Kategorie „Tage“ den Drei-Monats-Rückblick an, sieht man quasi lückenlos schwarze (und sehr hohe) Niederschlagsbalken. Egal, wie die Wetterlage in diesem „Winter“ auch ist, nässt es von oben herunter. So auch am heutigen Sonntag; der Luftdruck beträgt mal eben 1035 Hektopascal – aber eine nordwestliche Strömung beschert der Südwestpfalz in Verbindung mit einen ordentlichen Wind einen ekelhaften Nieselregen. Obwohl die bekannteren Wetterdienste auch heute wieder mal Trockenheit und geringe Niederschlagswahrscheinlichkeiten angekündigt hatten…! Das Versagen der Meteorologen (bzw. deren Modelle) macht die Sache nur noch schlimmer – wenn man sich darauf verlässt, trocken zu bleiben – und dann doch wieder im strömenden Regen fährt. Oder man umgekehrt zuhause bleibt – und es dann trotz angekündigten Niederschlages trocken bleibt… 🙄 Unvergessen auch die Hochdruckwetterlage um Weihnachten herum – als es geschlagene drei Tage lang ununterbrochen bei übelster Dunkelheit dauernieselregnete. Bei durchweg „Niederschlagswahrscheinlichkeiten“ von 10 %!

Ich bin sicher alles andere als ein Schönwetterradler und mir ist bewusst, dass das Jammern über das Wetter nicht dazu führen wird, dass es sich bessert (eher im Gegenteil…). Aber Spaß macht das alles einfach nicht mehr – es reicht! Ich wurde in den letzten Wochen teilweise extrem übel von oben eingenässt und hatte wohl nur Glück, dass dies nicht in einer heftigeren Erkältung endete. Ich hab einfach keinen Bock mehr!

Dabei wäre „echtes“ Winterwetter sogar eine sehr schöne Sache, kaum etwas macht mehr Spaß als eine MTB-Tour durch 5 cm hohen Neuschnee auf gefrorenem Untergrund – aber die Aussichten (die vor kurzer Zeit noch Dauer-Hochdruck vorhersagten…) versprechen, dass auch der Februar wohl unbeirrt in der nasskalten Dreckswetterschiene weiterfahren wird. Und vorhergesagtes schlechtes Wetter wird schließlich im Gegensatz zu schönem IMMER geliefert! 😡

Für dieses Elend haben wir uns dann aber einen mehr als schönen und sonnigen Frühling verdient…!

Wer konnte das ahnen…!?

Heute geht es mal nur am Rande um den Radverkehr. 😉 Thema ist eine im Januar eingerichtete Autobahn-Großbaustelle in der Südwestpfalz – und deren verkehrliche Auswirkungen. Ich war auch schon mal kurz nach Einrichtung der Vollsperrung (am 19. Januar) auf der Parallelroute mit dem Rad unterwegs – und da hat man den deutlich angeschwollenen Verkehr (auf den sonst eher ruhigen Überlandstraßen) auch gleich deutlich gespürt.

Gedanken über die Auswirkungen auf den Radverkehr hat man sich hier auch gar nicht gemacht. Auch wenn die Route dort oben kaum von Radfahrern frequentiert wird (ein paar Rennradler abgesehen) – wird der ein oder andere (der von der Vollsperrung nix weiß) sich verwundert die Augen reiben, wenn er plötzlich mitten im dicksten Autobahn-Ausweichverkehr pedaliert. 🙄 „Wer konnte das ahnen…!?“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 10)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Parken (4)

Am Vormittag des 10. Januar stand am Ende des mit Zeichen 239 StVO  beschilderten linksseitigen Sonderweges entlang der K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens an der Einmündung „Am Gottelsberg“ ein Werkstattwagen eines magentafarbenen Kommunikationskonzerns vor dem dortigen Schaltkasten und blockierte dabei jenen – in der Gegenrichtung (siehe unten) mit Zeichen 240 StVO beschilderten – Weg vollständig.

Hupen (11)

So ganz sicher bin ich mir nicht, was der Autofahrer mit seinem kurzen Huper zum Ausdruck bringen wollte, als ich am gleichen Abend des 10. Januar auf der Winzler Straße in Pirmasens Richtung Winzeln unterwegs war. Exakt in dem Moment, in welchem ich auf den mit Zeichen 240 StVO beschilderten (berüchtigten) Sonderweg auffuhr, ertönte aus dem mit zwei jungen Männern bestückten Corsa ein kurzes „Tuuut“. Ich bin einfach mal sehr gönnerhaft – und lege es als „Dankeschön“ aus, dass ich ihm freie Fahrt ermöglicht habe, nachdem man doch sage und schreibe 10 Sekunden hinter mir herfahren musste. Und nicht als Unmutsäußerung darüber, dass ich nicht (wie sonst alle anderen Radfahrer, die man an dieser Stelle sieht…) mit dem Rad den Gehweg benutzt habe…! 🙄

Überholmanöver (13)

Ein „Rüpelautofahrer“ kommt in letzter Zeit irgendwie selten allein. 😉 Ein paar km weiter erlebte ich dann ein äußerst fragwürdiges Überholmanöver an der sehr unübersichtlichen Stelle auf der K 6 zwischen Gersbach und Gersbacher Sportplatz. In dieser schwer einsehbaren und ansteigenden Linkskurve überholte mich ein Autofahrer bei vollem Tempo, trotz Dunkelheit und plötzlich auftauchenden Gegenverkehrs! 😡 Immerhin wich er dann nicht mal eben stark nach rechts aus. Ich wundere mich bei solchen Sachen jedes Mal, dass sich nicht wenigstens die Rückspiegel der entgegenkommenden Autos berühren… 🙄

Hupen (12)

Am 22. Januar befuhr ich die rechte Spur der Lemberger Straße (L 486) bergauf Richtung Ruhbank / Lemberg. Vor der Einmündung der Erlenbrunner Straße (K 4) schaute ich über die Schulter und sah, dass etwa 50 Meter hinter mir ein Auto kommt und zog dann nach links, um auf der linken Spur weiter Richtung Lemberg zu fahren. Das brachte mir dann ein paar Sekunden später bei der Vorbeifahrt einen Huper des weit vorher erspähten Hintermanns ein. 🙄 Keine Ahnung, evtl. war er der Ansicht, der mit Zeichen 239 StVO  beschilderte Gehweg sei benutzungspflichtig. Dabei führt der ja zudem noch in eine ganz andere Richtung.

Ist auch nicht lange her, im April wurde ich dort in exakt der gleichen Weise angehupt. „Was erlaube Radfahrer…!?“ Jetzt meinen die auch noch, die dürften einfach wie jedes andere Fahrzeug mal eben die Spuren wechseln! :mrgreen: 😛

Überholmanöver (14)

Die Dokumentation von zwei oder drei relativ zweifelhaften Überholvorgängen in der letzten Zeit hab ich ausgelassen. Am Nachmittag des total verregneten Tages überholte mich in der Blocksbergstraße, etwa 100 Meter vor der Ampel Leinenweber- / Adlerstraße aber mal wieder einer mit ziemlich dürftigem Abstand von höchstens einem halben Meter – dabei hatte er dort wegen der sich dort auf drei Spuren aufweitenden Fahrbahn eigentlich genug Platz! 😡

Radfahrer im „McDrive“ unerwünscht

Es ist schon ein Weilchen her, aber ich kann die durchaus interessante Geschichte ja auch mal hier erwähnen. Das Beitragsbild zeigt das Zweibrücker McDonald’s-Restaurant.

Bis März 2014 fuhr ich hin und wieder auf meinen teils recht langen Radtouren durch den ein oder anderen McDrive der Region (u. a. Zweibrücken, Neustadt, Kaiserslautern, Bad Bergzabern), um den Kohlehydratspeicher meist mit ein paar Pommes und Chicken McNuggets wieder ein wenig aufzufüllen. Meist auch nur, wenn es grade die bekannten „Gutscheine“ gab. Grade Sonntags ist das unterwegs ja oft die einzige halbwegs kostengünstige und schnelle Möglichkeit, etwas warmes zu futtern. Und ich seh da bei entsprechender sportlicher Betätigung auch keine gesundheitlichen Bedenken – grade dann hat man sich diese kleine „Sünde“ auch mal verdient! Also bitte an der Stelle keine distinktive Debatte über die Gesundheitsschädlichkeit von Fastfood! 😛 „Radfahrer im „McDrive“ unerwünscht“ weiterlesen

Die Rheinpfalz zum Thema B-10-Radweg

Am vergangenen Donnerstag, dem 11. Januar erschien in der Rheinpfalz (Ausgabe Pirmasens) ein Artikel über das Thema B-10-Radweg. Jener wird – obwohl die parallele B 10 für Radfahrer per Zeichen 254 StVO gesperrt ist – im Winter weder geräumt noch gestreut. Was dazu führt, dass die wichtigste, unumfahrbare Verkehrsachse im Pfälzerwald für den Radverkehr nicht mehr benutzbar ist. Auch sonst ist der Weg regelm. stark verdreckt und bei Forstarbeiten wird auf die Sperrungen in keinster Weise vorab hingewiesen.

Die Rheinpfalz hat mir die Erlaubnis eingeräumt, den Artikel in meinem Blog zu veröffentlichen. Er kann als pdf (344 KB) hier heruntergeladen werden. „Die Rheinpfalz zum Thema B-10-Radweg“ weiterlesen

Auf Irrwegen nach Landstuhl

Die Frage, wie man von Ramstein-Miesenbach als Radfahrer eigentlich nach Landstuhl kommen soll, ist recht schwierig zu beantworten – denn die Fahrbahn dürfte man wegen eines östlich der L 363 gelegenen und (streckenweise) mit Zeichen 240 StVO beschilderten Sonderwegs eigentlich nicht benutzen. Eigentlich. Sonst bleibt vor allem dem zügig vorankommen wollenden Radfahrer aber auch keine wirklich andere Wahl – denn es führt in unmittelbarer Nähe kein alternativer Weg über die Landstuhl in zwei Hälften zerschneidende Kursbuchstrecke 670! Der einzige und zudem völlig legale Weg über die Bahnbrücke im Zuge der L 363 wird jedoch durch die Blaubeschilderung systematisch abgeschnitten. Dies ist jedoch nicht statthaft. „Auf Irrwegen nach Landstuhl“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 9)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (12)

Am 2. Januar befuhr ich von der Exerzierplatzstraße kommend die Schlossstraße in Pirmasens Richtung Süden. Auf Höhe des Exerzierplatzes überholte mich ein zuvor an der Ampel noch hinter mir wartender, laut röhrender Mini – und nutzte dafür mal eben die komplette Linksabbiegespur der Gegenfahrbahn – trotz Gegenverkehrs auf der Gradeausspur…! 😯 Immerhin hat er so den Sicherheitsabstand vorbildlich eingehalten! 🙄 Viel gebracht hat ihm sein fragwürdiges Manöver nicht – zeigte doch die folgende Ampel an der Einmündung Christiansgasse Rot. Und jene zeigte immer noch Rot, als ich gem. § 5 (8) StVO wieder an ihm (und seinen Vordermännern) rechts vorbei zur Haltelinie fuhr. 😛

Gehweg- und Geisterradler (5)

Ein paar Meter weiter beobachtete ich kurz darauf in der Friedhofstraße an der Ampel-Einmündung Darmstädter Straße (nach Norden eine Zeichen 267 StVO) einen älteren Radfahrer auf dem linken Gehweg (immerhin recht vorsichtig…) die steile Straße herunterfahren – um sich anschließend ums durch eine hohe Mauer uneinsehbare Eck zu winden. Anschließend radelte er konsequent auf dem linken Gehweg der Friedhofstraße weiter. Evtl. hat er dabei auch einen Rotlichtverstoß begangen, da die Ampel in meine Fahrtrichtung schon einen kurzen Moment später auf Grün umsprang.

Hupen (10)

Mit Busfahrern habe ich bislang eigentlich noch nie größere Probleme gehabt. Die, die hier in der Region im ÖPNV eingesetzt werden, nehmen in aller Regel Rücksicht und fallen auch sonst nicht durch fragwürdige Fahrmanöver auf. Auch kann ich mich generell nicht daran erinnern, dass mich überhaupt jemals ein Busfahrer angehupt hätte.

Am Nachmittag des 9. Januar (kurz nach 16 Uhr) war es dann aber tatsächlich mal soweit! Ich war auf der L 486 (eine fürs Hupen offenbar prädestinierte Straße…) zwischen Salzwoog und Lemberg mit dem Rennrad unterwegs. Etwa 300 Meter hinter der Abzweigung der L 487, Ausgangs der langgezogenen Rechtskurve höre ich von hinten einen Bus (Regio-Linie 250 von Dahn nach Pirmasens) recht schnell herankommen. Dieser beginnt kurz zu hupen – und macht dies gleich noch einmal bei der Vorbeifahrt. Der Fahrer zeigt mit dem ausgestreckten Arm nach rechts. Was da sein oder was die Geste bedeuten soll…!? 😯 Keine Ahnung…! Einen (benutzungspflichtigen) Radweg gibt es hier übrigens weit und breit keinen.

Zu der Zeit, als man den berüchtigten Schotter-Waldweg (Nr. 1) weiter westlich fertiggestellt hatte, wurde auch mit dem Gedanken gespielt, die „Lücke“ mit einem eigenständigen Weg über vorhandene Forstwege zwischen Einmündung Storrbachtal und Salzwoog (L 487) zu schließen. Dort existieren auch bereits zwei kürzere „Stummelchen“. Aber den (alles andere als direkt – und hinterm Salzwooger Teufelstisch verlaufenden) Forstweg hat man bis heute weder asphaltiert noch freigegeben. Von neueren Planungen hab ich auch lange nix mehr gehört.

Ich hab jedenfalls mal per e-mail bei der Queichtal-Nahverkehrsgesellschaft nachgefragt, was das sollte. Ich bin gespannt, ob ich eine Antwort erhalte! Nachtrag vom 12. Februar: Das Unternehmen hielt es nicht für nötig, mir auf meine Beschwerde hin zu antworten.

Gepöbel (2)

Ich wurde zwar nicht erneut angehupt, als ich ein paar km weiter den Schlussanstieg von Lemberg hinauf nach Pirmasens („Sengelsberg“) in Angriff nahm. Der Unmut darüber, dass ich im Feierabendverkehr nicht den am rechten Fahrbahnrand verlaufenden Hochbord-Gehweg benutzte, entlud sich jedoch in Form unverständlichen Gemotzes aus dem offenen rechten Seitenfenster eines Autos (an dritter Position der Kolonne) mit Wormser Kennzeichen. Ich schrie dann kurz hinterher „Das ist ein Gehweg!“ 🙄 Ansonsten waren verhältnismäßig viele Autofahrer sehr rücksichtsvoll; ich hatte grade im unteren Bereich mindestens vier einzelne Autos hinter mir, die immer artig warteten, bis ein gefahrfreies Überholen möglich war (was den Drängler wohl zusätzlich genervt hat). Sonst wird man auf diesem Teilstück gerne auch mal förmlich „rasiert“.

Wobei ich was das Überholen angeht ja auch schon recht abgestumpft bin; es kann auch mich irgendwann nerven, wenn mir ein brummendes Etwas zu lange überängstlich hinterherzockelt.

Nun denn. Ich gestehe 😉 – auch ich benutze zumindest hin und wieder mit dem MTB auf dem letzten (geradlinigen) Abschnitt den (in aller Regel) leeren Hochbord-Gehweg, um dem motorisierten Verkehr nicht zu sehr auf die Nerven zu gehen. Aber grade auch nur dann, wenn ich von unten sehe, dass kein Fußgänger unterwegs ist; kommt doch noch nachträglich einer von oben, hüpfe ich halt schnell auf die Fahrbahn.

Da dort eben recht wenig Fußgängerverkehr herrscht und die durchschnittliche Steigung immerhin 5,6 % auf knapp über 2 km beträgt, habe ich den StVB Südwestpfalz und Pirmasens schon vor Monaten vorgeschlagen, diesen Weg in Fahrtrichtung Pirmasens für Radfahrer per Zeichen 239 StVO  freizugeben. Getan hat sich aber noch nix.

Etwas weiter südlich gäbe es auch eine einigermaßen parallele Alternative über die „Alte Landstraße“. Jene ist auch HBR-Beschildert. Allerdings sind auch diese Wege für Radfahrer wegen des üblichen Zeichen 250 StVO nicht freigegeben. 😉 Und der Belag ist dann doch stellenweise etwas arg rumplig; mit dem Rennrad eigentlich nur berghoch einigermaßen sicher befahrbar.

PKW auf Abwegen in Zweibrücken

Eine doch recht amüsante Pressemeldung der Polizeiinspektion Zweibrücken vom 5. Januar 2017:

Am Donnerstag meldete sich um 19:15 Uhr eine 62-jährige Pkw-Fahrerin bei der Polizei und teilte mit, dass sie sich in der Oberen Himmelsbergstraße festgefahren habe. Durch eine Streife konnte vor Ort festgestellt werden, dass die Frau mit ihrem Kleinwagen von der Oberen Himmelsbergstraße widerrechtlich auf den dortigen Fuß-/Radweg aufgefahren war. Nachdem sie dort die Fußgängerunterführung an der Steinhauser Straße durchfahren hatte, blieb sie schließlich aufgrund der geringen Breite des Weges an einem Steigungsstück im Kurvenbereich stecken. Sachschaden entstand glücklicherweise nicht. Allerdings konnte der Pkw aus dieser misslichen Lage nur noch mittels Kranwagen geborgen und auf die angrenzende Steinhauser Straße gesetzt werden.

Quelle: Presseportal Blaulicht

Ergänzt noch durch diese Meldung:

Als Nachtrag zum Bericht anbei ein Lichtbild zum „Pkw auf Abwegen“. Der Pkw konnte auf dem schmalen Weg, der nur ca. 20cm breiter ist als der Pkw selbst, nicht weiter durch die enge Kurve gefahren werden. Letztendlich musste der Pkw vom Abschleppdienst geborgen werden.

Quelle: Presseportal Blaulicht

Und beim dritten Versuch klappte es sogar mit dem Foto! 😉

hier nochmal, jetzt hoffentlich mit Lichtbild zum „Pkw auf Abwegen“

Quelle: Presseportal Blaulicht

Es handelt sich um diesen Abschnitt hier, meiner Erinnerung nach in beide Richtungen mit Zeichen 240 StVO (in dem Falle als nichtbenutzungspflichtiges Angebot, allerdings nicht für Kleinwagenfahrer…) beschildert. An der Spitzkehre war dann endgültig Schluss! 😀