Die Grünbrücke in der Walmersbach

Als ich um 2000 herum mit dem Rennradfahren begann, durfte man die B 10 mit dem Rad auf mehreren Abschnitten noch benutzen; das galt auch für die Strecke über die Walmersbach-Kuppe. Diese ist der erste nennenswerte Anstieg aus dem Queich- und Salzbachtal heraus in Richtung Pirmasens (A 8). Während meines „Studiums“ zwischen 2008 und 2011 waren ich und meine Fahrgemeinschaftskollegen täglich auf der B 10 unterwegs; zu dieser Zeit wurde gerade der Abschnitt in der Walmersbach von drei auf vier Fahrstreifen erweitert und die B 10 in eine Kraftfahrstraße umgewandelt. Als Zugeständnis für die teils massiven Eingriffe in die Natur wurde dort eine Grünbrücke gebaut, die im Jahr 2019 auch das erste Mal von einem Luchs benutzt wurde. „Glücklicherweise“ musste dem Kfz-Verkehr während der Bauzeit eine Behelfsstraße angeboten werden, welche nach dem Ausbau zur K 92 herabgestuft wurde. Sie ist für Radfahrer die einzige wintersichere Alternative zur B 10 im Pfälzerwald.

Coronoia: Suizid

In den Untiefen der vor geraumer Zeit eingestellten Reihe aus dem Alltag eines Viel-Radfahrers, verbirgt sich ein sehr kurzer, dezenter, einer gerade nicht-alltäglichen Situation wohl angemessener, nicht effekthascherischer Bericht über einen Mann, der sich exakt heute vor zwei Jahren von der teils bis zu 80 Meter hohen Blümelsbachtalbrücke gestürzt hatte. Ich möchte hiermit an diesen mir unbekannten Mann erinnern; insbesondere angesichts der Tatsache, dass „die Guten“ seit Monaten derartige Lockdown-„Kollateralschäden“ eiskalt leugnen – oder eben jene Leben für wesentlich weniger wert, als die Leben von Über-Achtzigjährigen halten, die nach einem langen Leben mit schweren Vorerkrankungen und einem positiven (nicht zur Feststellung einer Infektion geeigneten) PCR-Test versterben. „Coronoia: Suizid“ weiterlesen

Anschlussstelle Hinterweidenthal

Heute habe ich mich nach ewigen Zeiten mal wieder dazu aufgerafft, meine EOS 550D und mein kleines Stativ mitzunehmen, um wie zu meiner fotografischen „Hochphase“ um 2015 herum, die abendliche blaue Stunde zu nutzen, in welche ich aufgrund der kurzen Tageslänge im Winter regelmäßig hineinfahre. Auch, um mich ein wenig von der ganzen Corona-Scheiße abzulenken. Eines meiner Lieblings-Genres sind Langzeitbelichtungen von Straßen. So sehr mich die weiterhin skandalöse Situation des Radverkehrs entlang der B 10 nervt und so kritisch ich auch die teils enormen landschaftlichen Eingriffe in die Natur des Pfälzerwaldes aufgrund des vierspurigen Ausbaus dieser Bundesstraße sehe, stand die neue Hinterweidenthaler Anschlussstelle mit ihrem immer noch nicht gerodeten blauen Schilderwald schon seit deren Verkehrsfreigabe auf meiner Liste. „Anschlussstelle Hinterweidenthal“ weiterlesen

Coronoia-Pause

In den letzten Tagen rauschen die Zugriffszahlen mal wieder in den Keller. Obwohl durch den Reupload des Videos von Prof. Dr. Michael Klundt recht viele Menschen über Suchmaschinen-Treffer auf dieser Seite landeten, ergab die Analyse der Seitenzugriffe, dass ca. 99 % der Besucher sich eben nicht umschauten, was dieser Blog und dessen Autor sonst noch so zu bieten hat. Auch hin und wieder vorkommende Verlinkungen (an dieser Stelle mal ein Dankeschön dafür) aus „sozialen Netzwerken“ heraus führten nur zu sehr wenigen Seitenzugriffen. Dass mich diese Situation nicht nur im echten Leben ankotzt, hatte ich – als einsamer Rufer in der entpolitisierten und obrigkeitshörigen südwestpfälzischen Wüste – erst vor einer Weile thematisiert. Wenn ich mir dann noch anschaue, dass quasi jeder noch so belanglose „Tweet“ regelmäßig das zigfache an Aufmerksamkeit erhält und von hunderten, wenn nicht gar tausenden Menschen gelesen wird, frage ich mich wieder einmal, was die Bloggerei überhaupt noch bringen soll? „Coronoia-Pause“ weiterlesen

Coronoia: Jedes Leben zählt?

Ich war gerade mal wieder ganz tapfer und habe mich in die Wahnwelt twitternder Covidioten begeben. Eins müssen wir hier auch mal eindeutig klarstellen: Covidioten sind nicht diejenigen, die diesen undemokratischen, zunehmend faschistische Züge annehmenden Irrsinn hier seit Monaten auf Basis eindeutiger Zahlen, Studien und Fakten kritisieren! Nein – Covidioten sind geistesgestörte, ihre Wahnvorstellung zu einer fundamentalistischen Religion (die sogar radikale Strömungen des Islam tolerant erscheinen lässt) ausgeweitet habende mysophobe Paranoiker, die die Vorstellung von maskierten Kindern in überhitzten Klassenzimmern offenbar sogar in einer perversen Art und Weise „erregend“ finden? Weil sie fest daran glauben, der verkeimte Aluhut, den sie sich seit Wochen aufgrund einer Pervertierung des Begriffes „Solidarität“ vor die Hackfresse binden, sie und andere vor einem Todesvirus beschütze. „Coronoia: Jedes Leben zählt?“ weiterlesen

Leute, parkt doch, wo ihr wollt!

Ich hatte es dann doch noch einmal versucht. Beim Innenministerium. Wegen der Duldung der zahlreichen Falschparker in Pirmasens. Ich bat um eine Stellungnahme des Vorgesetzten, erhielt dann aber doch wieder nur eine des bisherigen Sachbearbeiters. Im Grunde braucht man über den Blödsinn nicht mehr viel Worte verlieren; das Falschparken wird in Deutschland von den obersten Ministerien für unproblematisch erachtet; Ordnungsbehörden, die dagegen nicht vorgehen, brauchen kein fachaufsichtsbehördliches Einschreiten zu befürchten. Es reicht, wenn sie Besserung geloben. Der Form halber zitiere ich das Schreiben vom 25. Juni. „Leute, parkt doch, wo ihr wollt!“ weiterlesen

Brückentagsidiotenanhäufung

Boah! 😤 Die letzten Wochen haben definitiv gereicht, um mich endgültig zum Misanthropen werden zu lassen. Dem Universum wäre gedient, wenn Corona wirklich so tödlich gewesen wäre, wie es ja immer noch behauptet wird – und die Menschheit endlich ausstürbe. Ja, inzwischen würde ich auch ein Virus im Stile von The Walking Dead, Worldwar-Z oder das T-Virus aus dem Labor der Umbrella-Corporation ausdrücklich begrüßen. Echte, Hirne 🧠 verspeisende Zombies ziehe ich auf jeden Fall debilen, unterwürfigen Maskenzombies 😷 vor. Auch wenn ich bekanntlich meine Alltagserlebnis-Reihe vor einer Weile eingestampft habe, habe ich natürlich auch in den letzten Monaten unheimlich viele „tolle Sachen“ auf den Straßen erlebt. Der Brückentag heute (in Rheinland-Pfalz war gestern Fronleichnam) stellte in der Summe echt mal wieder alles in den Schatten. Ich hab nach der Tour extra noch einmal nachgeschaut, ob mir einer heimlich ein „Alle Idioten zu mir!“-Schild auf den Rucksack gepappt hat. 🤪 „Brückentagsidiotenanhäufung“ weiterlesen

Coronoia: Einkaufen in Frankreich

Da ich ja inzwischen nach dem vom Vorbild Staat vorgelebten Motto „legal, illegal, scheißegal“ lebe und wegen des absurden Lebensmittel-Einkaufsverbots für Nicht-Gesslerhüte-grüßen-und-sich-nicht-jedem-absurden-Willkürscheiß-unterwerfen-wollende Nacktgesichter in letzter Zeit sehr oft der Magen knurrt, habe ich heute eine illegale Tour nach Frankreich 🇫🇷 unternommen, um mir in den beiden Supermärkten in Bitche wenigstens wieder einen Rucksack voll absoluter Basis-Nahrungsmittel wie Nudeln 🍝, Gebäck 🍪 und ein wenig Süßkram 🍫 zu besorgen und außer Landes zu schmuggeln. Nebenbei habe ich diese Tour natürlich auch aus journalistischen Gründen unternommen. 😉 Offiziell ist die Einreise für „Touristen“ erst ab dem 15. Juni wieder erlaubt; die 2. Phase des „Déconfinements“ hatte gestern begonnen. Im Land der aufmüpfigen Gallier hat man übrigens ähnlich wie in Deutschland auf dem Land das Problem, dass man ewig weit fahren muss, bis man überhaupt einen solchen Supermarkt findet. „Coronoia: Einkaufen in Frankreich“ weiterlesen

Legal? Illegal? Scheißegal!

Wenn die Corona-Scheiße nicht der letzte, noch fehlende Sargnagel gewesen wäre, um meine Alltagserlebnis-Reihe in einem billigen Pressspan-Sarg im morastigen Boden meiner zahlreichen, anderen begrabenen Ideen zu bestatten, hätte ich von einer kurzen Begegnung Anfang Mai erzählt, als ich und ein Rennradkollege die Forststraße vom Schwarzbachtal hinauf nach Clausen fuhren. Ich fragte ihn, ob er auch so begeistert von der neuen StVO wie ich sei? Weil die pflichtbewussten Autofahrer uns ja jetzt alle immer vorbildlich mit anderthalb oder zwei Metern Abstand überholen würden? Jaha, was haben wir gelacht! 🤣 Aber zurück zur traurigen Realität. Ich bin ja nicht nur wegen der Anarchie auf den Straßen schon länger der Ansicht, dass unser „Rechtsstaat“ das Papier nicht wert ist, auf dem er im (für die Exekutive sowieso nur unverbindlichen) Grundgesetz abgedruckt ist. Der Corona-Unrechtsstaat hat mir inzwischen völlig die Augen geöffnet. Und hierzu passt ein weiteres Schreiben vom rheinland-pfälzischen Innenministerium doch wie der in verdreckten, chinesischen Hinterhöfen zusammengenähte „Mund- und Nasenschutz“ 😷 aufs Maul eines coronoiden Schlafschafes! 😈 „Legal? Illegal? Scheißegal!“ weiterlesen

Gehwegparken trotz Seitenstreifen

Einen regelrechten Offenbarungseid lieferte mir der ehemalige Leiter der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde, der im Januar ein Gespräch mit der Stadtverwaltung wohl bewusst eskalieren wollte / sollte, in einem der beiden vorangegangenen Gespräche. In den beiden Beiträgen hierzu hatte ich nicht erwähnt, dass es dabei auch um die Parksituation in der Blocksbergstraße westlich des L-600-Kreisels ging. Denn der gepflasterte Hochbord-Gehweg war früher sogar in beiden Richtungen mit Gemeinsamer Geh- und Radweg – und ist nun (nur noch) rechtsseitig mit Gehweg Radverkehr frei beschildert. Natürlich sieht man dort ständig schneller als Schrittgeschwindigkeit fahrende Radfahrer in beiden Richtungen. 🙄 Jene Straße (L 482) ist sogar durchgehend mit Seitenstreifen ausgestattet – aber wie sollte es in Pirmasens auch anders sein: Hauptsächlich die Mitarbeiter einer erst vor wenigen Jahren dort hingezogenen Firma parken ihr Auto „halbhüftig“ auf dem (für Radfahrer freigegeben Gehweg). „Gehwegparken trotz Seitenstreifen“ weiterlesen