„Radweg“ Rodalben – Biebermühle

Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis ich wirklich alle in der Südwestpfalz gelegenen Wegelchen hier im Blog dokumentiert habe. Ein Eck, welches ich auch so gut es geht vermeide, ist der „Radweg“ entlang der L 497 zwischen der Biebermühle und Rodalben. Hier hat man ja (vor allem von Pirmasens oder Petersberg kommend) seit einer Weile eine legale Alternative zwischen dem Asphaltwerk und der Horberg-Siedlung. Ich schreibe hier „Radweg“ auch bewusst in Anführungszeichen, weil es genau genommen seit geraumer Zeit keiner mehr ist. Zumindest von Rodalben in Richtung Biebermühle; dort gilt gem. § 2 (1) StVO Fahrbahnbenutzungspflicht. Umgekehrt muss man den dann linksseitigen Weg jedoch absurderweise noch benutzen, weil hinter der Einmündung der K 27 Richtung Donsieders noch ein Gemeinsamer Geh- und Radweg steht. „„Radweg“ Rodalben – Biebermühle“ weiterlesen

„Vorsicht! Extremes Gefälle!“

Im Beitrag zum „Radweg“ zwischen Saalstadt und Wallhalben hatte ich in einem Kommentar das obige Beitragsbild verlinkt, da es auch zwischen Saalstadt und Wallhalben zwei seltsame Hinweisschilder gibt. Eigentlich wollte ich dem (auch relativ jungen) HBR-Weg zwischen der Horbacher Mühle und Hermersberg schon vor einer Weile einen kurzen Beitrag widmen, bin aber bislang noch nicht dazu gekommen. Vermutlich hatte man hier auch Angst, gegen Denkmalschutzvorschriften zu verstoßen, wenn man das Radverkehr frei unter dem total vergammelten Verbot für Fahrzeuge aller Art samt Zusatzzeichen „Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei“ anbringt? „„Vorsicht! Extremes Gefälle!““ weiterlesen

Mit „Rückenwind“ über Schotterpisten

Vor ziemlich genau 4 Jahren wurde der grenzüberschreitende „Rückenwind“-Radweg von Pirmasens nach Bitche (bzw. weiter nach St.-Louis-les-Bitche) freigegeben. Auf deutscher Seite bestand die Einrichtung dieses „Radwegs“ im Grunde allerdings nur aus dem Aufstellen von Wegweisern – und Werbung. Die gesamte Strecke auf deutschem Gebiet verläuft fast ausschließlich auf bereits vorhanden Wirtschaftswegen. Vier Abschnitte sind auch teilweise nur geschottert – und wurden auch für diesen „Radweg“ nicht asphaltiert. Im Bitscherland gab man sich jedoch richtig Mühe und stellte im Hornbachtal einen komplett neuen, teils baulich sehr aufwändigen (u. a. mit einer langen Holzbrücke bei Bousseviller), echten und durchgehend asphaltierten Radweg zwischen Waldhouse und Bitche her. „Mit „Rückenwind“ über Schotterpisten“ weiterlesen

„Radweg“ Wallhalben – Saalstadt

Am 20. Mai befasste ich mich anlässlich einer Durchfahrts-Kontrolle der Polizei mit dem „Radweg“ zwischen Wallhalben und Saalstadt. Jener bietet eine perfekte Umfahrungsmöglichkeit für die wegen Bauarbeiten schon seit mehreren Monaten gesperrte L 473. Aber leider wurde er nie durchgängig für Radfahrer freigegeben. Und wegen der Baustelle selbst kommt man auch nicht legal durch bzw. wird von der eine Durchlässigkeit verneinenden Beschilderung verunsichert. Im letzten Beitrag fehlte noch eine fotografische Dokumentation, die ich hiermit nachreiche. „„Radweg“ Wallhalben – Saalstadt“ weiterlesen

Untätige Generalstaatsanwaltschaft

Wie zu erwarten war, hat auch meine Beschwerde gegen die Weigerung der Staatsanwaltschaft Zweibrücken, ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des schweren Unfalls am 31. Januar auf dem vereisten B-10-Radweg zwischen Wilgartswiesen und Rinnthal einzuleiten, nichts gebracht. Man will der Judikative von Seiten der Staatsanwaltschaft her keine Möglichkeit geben, diese Frage gerichtlich zu klären. „Untätige Generalstaatsanwaltschaft“ weiterlesen

„Protected pedestrian lane“?

Ich hatte ja kaum ein gutes Haar an den Plänen der Stadt Kaiserslautern gelassen, zwischen Hohenecken und dem Stadtteil Vogelweh einen einseitigen Gemeinsamer Geh- und Radweg-Zweirichtungsweg anzulegen und den Ausbauzustand vor ziemlich genau einem Monat hier dokumentiert. Ich wäre in meinen Beiträgen deutlich sanftmütiger gewesen, wenn mir die Pressestelle der Stadtverwaltung oder die Straßenverkehrsbehörde einfach mitgeteilt hätte, wie sie diesen Weg zu beschildern gedenkt. Jedenfalls war heute mal einer der seltenen Tage, an denen ich mal positiv überrascht wurde. „„Protected pedestrian lane“?“ weiterlesen

Vollsperrung am Asphaltwerk

Vor einigen Tagen rätselte ich, was die teilweise Überschotterung der mit Verbot für Fahrzeuge aller Art Radverkehr frei beschilderten Verlängerung des „Petersberger Wegs“ zwischen dem Asphaltwerk an der B 270 und der Horberg-Siedlung bedeuten solle? Ich hatte im Nachhinein eine leise Vermutung, dass dies mit den bereits im Beitrag zur gesonderten Umleitung während der Vollsperrung der K 17 angesprochenen Bauarbeiten zwecks Verlegung einer Abwasserleitung zusammenhängen könnte. Eine Nachfrage bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rodalben wurde heute von den Verbandsgemeindewerken Thaleischweiler-Wallhalben beantwortet, in der diese Vermutung bestätigt wird. „Vollsperrung am Asphaltwerk“ weiterlesen

B 10: Post von der Kreisverwaltung

Seit einiger Zeit erhalte ich von der Kreisverwaltung Südwestpfalz keine e-mails mehr, sondern nur noch Briefe. Ich habe (nebenbei bemerkt) derzeit auch mal wieder einen weiteren Grund, mich über deren Informationspolitik zu ärgern, weil man Letztens so ziemlich Jedem eine e-mail wegen der beabsichtigten Aufhebung diverser Radwegbenutzungspflichten schickte – nur mir nicht. Jedenfalls lag heute nach längerer Zeit mal wieder ein Brief im Briefkasten; zu meiner nicht enden wollenden Fachaufsichtsbeschwerde gegen die Verbandsgemeinde Hauenstein, insbesondere wegen der standhaften Weigerung, diesen „Wirtschaftsweg“ (den man allerdings mit schweren Fahrzeugen gar nicht befahren darf…) dem öffentlichen, also vor allem auch dem Radverkehr zu widmen. „B 10: Post von der Kreisverwaltung“ weiterlesen

Asphaltweg mit Schotter zugekippt

Ich las grade erst in Christine Lehmanns Blog, dass bei Stuttgart auf einem Kopfsteinpflasterweg eine Asphaltdecke aufgetragen wurde, damit Radfahrer dort angenehmer und zügiger vorankommen. In Rodalben geht man scheinbar den umgekehrten Weg – dort macht man nämlich aus Asphaltwegen mal eben Schotterwege, indem man etwa die Hälfte der Fahrbahn mit grobem Schotter zukippt. Ich dachte, ich seh nicht recht, als ich dort am 28. Mai unterwegs war. Hatte ich doch erst kürzlich erreicht, dass dieser Weg (zwischen der B 270 und der Horberg-Siedlung) im vergangenen November endlich für Radfahrer freigegeben wurde. „Asphaltweg mit Schotter zugekippt“ weiterlesen

Schlupfloch zur Tiroler Straße?

Als man im Zuge des Ausbaus der B 10 zur vierspurigen Kraftfahrstraße vor ca. 20 Jahren einen großen Kreisverkehr um den Fehrbacher Wasserturm herum angelegt hatte, wurde auch die Zufahrt in die Tiroler Straße neu gestaltet. Seitdem ist es nicht mehr möglich, von der Zweibrücker Straße aus direkt links in diese abzubiegen. Auch umgekehrt kann man nicht mehr aus der Tiroler Straße heraus zum Kreisel / der B 10 links abbiegen. Es gibt dort lediglich einen Durchgang, der wohl hauptsächlich Fußgängern dienen soll. Leider sind auch Radfahrer von dieser Verkehrsführung betroffen – denn jene müssen ebenfalls den kompletten Kreisel umrunden, wenn sie in die Tiroler Straße wollen. „Schlupfloch zur Tiroler Straße?“ weiterlesen