Rechtswidrige Freigabe des B-10-Radwegs

Es ist ja schon ziemlich absurd, zu was für Anträgen einen die sture Verbandsgemeinde Hauenstein und die Kreisverwaltung Südwestpfalz regelrecht zwingen, weil sie (gemeinsam mit dem nicht minder ignoranten LBM Kaiserslautern) für das Winterdienstproblem vor allem am „Nadelöhr“ zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein weiterhin keine Lösung finden wollen. Nun habe ich halt das nächste Kapitel aufgeschlagen und im Rahmen meiner laufenden Fachaufsichtsbeschwerde bei der Kreisverwaltung beantragt, die Freigaben (per der StVO unbekannter Zusatzzeichen) zum Verbot für Fahrzeuge aller Art entlang des vermeintlichen „Forst- und Wirtschaftswegs“ zu entfernen. „Rechtswidrige Freigabe des B-10-Radwegs“ weiterlesen

Die VG Hauenstein bleibt stur

Gestern erhielt ich statt einer e-mail ausnahmsweise mal einen Brief von der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Südwestpfalz. Es ging hauptsächlich um meine Fachaufsichtsbeschwerde gegen die Verbandsgemeinde Hauenstein wegen der unterlassenen straßenrechtlichen Widmung des „Forst- und Wirtschaftswegs“ entlang der B 10 auch für den Radverkehr. Das ist grade deshalb surreal, weil die gleiche VG diesen Weg auf einem längeren Abschnitt ebenfalls für schwere Kraftfahrzeuge gesperrt hat. „Die VG Hauenstein bleibt stur“ weiterlesen

Abbiege-Gebote vor freigegebener Einbahnstraße

In der gesamten Südwestpfalz und der kreisfreien Stadt Pirmasens gibt es meines Wissens nach bislang nur eine einzige für den Radverkehr freigegebene Einbahnstraße! Jene befindet sich im östlichen Teil der Mühlgasse in Dahn, die eigentlich nur von der B 427 aus in Richtung Südwesten befahren werden darf. Dass den örtlichen Straßenverkehrsbehörden noch jede Erfahrung in dieser Sache fehlt, wird auch hier deutlich; inbesondere, wenn man sich die Beschilderung in dieser Mühlgasse mal genauer anschaut. „Abbiege-Gebote vor freigegebener Einbahnstraße“ weiterlesen

Lücken im Landesstraßen-Netz

Am 21. März antwortete mir der LBM Speyer auf meine Frage, wie es eigentlich sein kann, dass bei Albersweiler eine Lücke im Netz der Landesstraßen klafft? Dort wurden vor einigen Jahren gleich zwei Landesstraßen zu Gemeindestraßen herabgestuft und der Verkehr insgesamt auf die Kraftfahrstraße B 10 verwiesen. Siehe auch den Beitrag vom 12. März. „Lücken im Landesstraßen-Netz“ weiterlesen

Das BMVI zum Thema B-10-Radwege

Ich verliere so langsam wirklich jede Lust. Man kriegt nur eine vor Ignoranz förmlich triefende Backpfeife nach der anderen. Heute hat sich doch tatsächlich das „Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur“ mal wieder per e-mail bei mir gemeldet. Man hat auch „nur“ 2 Monate gebraucht, um mir – eigentlich völlig am Thema vorbeigehend – zu zeigen, dass diesem Ministerium die Interessen des von Bundesstraßen verbannten Radverkehrs völlig gleichgültig sind. „Das BMVI zum Thema B-10-Radwege“ weiterlesen

Post von der ADD zum Thema B 10

Ich hatte heute mal wieder Post einer Landesbehörde im Briefkasten. Dieses Mal schrieb mir die ADD Trier. Wie zu erwarten, war auch dieser Versuch vergebens, denn die ADD sieht keinen Rechtsverstoß von Seiten der VG Hauenstein oder der Kreisverwaltung Südwestpfalz. Und scheint sich auch ganz allgemein nicht dafür zu interessieren, wenn Verbandsgemeinden und Kreise Geld verschenken, weil jene Straßenbaulasten nicht auf den Bund übertragen. Wie immer dokumentiere ich den Inhalt des Schreibens auch hier im Blog. „Post von der ADD zum Thema B 10“ weiterlesen

Herabstufung von Straßen

Eine Sache, die ich schon seit langer Zeit kritisch beobachte, ist die ständige Herabstufung von Straßen des überörtlichen Verkehrs auch in Rheinland-Pfalz. So wurden beispielsweise auch im Queichtal vor einiger Zeit beide parallel verlaufenden Landesstraßen bei Albersweiler (L 505 „Eußerthaler Straße“ und L 511 „Am Bahnhof“) gleich um zwei Kategorien zu Gemeindestraßen herabgestuft. Damit besteht für den „Langsamfahrverkehr“, der die südlich des Ortes verlaufende Kraftfahrstraße B 10 gar nicht befahren darf, aus dem Queichtal heraus überhaupt keine direkte Verbindung mehr in die Rheinebene auf einer klassifizierten Straße! „Herabstufung von Straßen“ weiterlesen

Andauernde Sperrung der Horstbrücke

Durch eine Polizeipressemeldung erfuhr ich nebenbei, dass die Sperrung per Verbot für Radverkehr einer der beiden wichtigen Brücken über die Bahnstrecke Neustadt – Wissembourg, die Landau in zwei Hälften zerschneidet, immer noch Bestand hat. Ich kann mich zwar nicht um alles kümmern, habe aber dennoch am 2. März eine längere e-mail an die Stadtverwaltung Landau geschrieben. Da ich inzwischen auch zwei Antworten erhielt, dokumentiere ich diese inkl. meiner Antworten der Einfachheit halber auch hier im Blog.

„Andauernde Sperrung der Horstbrücke“ weiterlesen

Neues Zeichen 254 bei Hauenstein

Ich hatte es lange Zeit bewusst vermieden, in meinem Blog zu erwähnen, dass an der Auffahrt zur B 10 bei Hauenstein in Fahrtrichtung Pirmasens gar kein Verbot für Radverkehr steht, welches Radfahrern die Benutzung dort verbieten würde. Der Feind liest ja bekanntlich mit. 😉 Außerdem hatte ich lange Zeit die Hoffnung, ich würde hier in der Gegend ein paar Leute finden, die ggf. auch mal Lust auf eine „Critical Mass“ gehabt hätten. Erst durch meine Akteneinsicht zur Sperrung der B 10 zwischen Wilgartswiesen und Hinterweidenthal im Jahre 1994 erfuhr ich dann, dass das der Straßenverkehrsbehörde ebenfalls bekannt ist und die „Geheimhaltung“ daher nicht mehr notwendig ist. „Neues Zeichen 254 bei Hauenstein“ weiterlesen

Einbahnstraßenfreigaben Sommerwald

Ich persönlich halte ja so ziemlich jedwede Form von klassischer „Radinfrastruktur“ für überflüssig bis kontraproduktiv, weil allein deren Vorhandensein bereits suggeriert, das Radfahren sei grundsätzlich in irgendeiner Form „schutzbedürftig“ oder außergewöhnlich. Ob nun durch Aufmalen fragwürdiger (mitten in der Dooring-Zone verlaufender) „Schutzstreifen“ oder die Anlage gefährlicher Hochbord-„Radwege“: die öffentlichen Straßen gehören meiner Ansicht nach ALLEN Verkehrsteilnehmern gleichermaßen und sind auch problemlos von allen benutzbar! Ich halte eine rechtliche Privilegierung des Radverkehrs gegenüber dem motorisierten Verkehr für wesentlich sinnvoller. Beispielsweise durch die Öffnung von Einbahnstraßen (nur) für den Radverkehr. „Einbahnstraßenfreigaben Sommerwald“ weiterlesen