Coronoia: Quo Vadis?

Inzwischen habe ich hier im Blog schon mehrfach meine Frustration über mein weiterhin sehr einsames Rufen in der südwestpfälzischen, von Coronoia-Kritikern freien Wüste und die zunehmende Müdigkeit über diesen ganzen Mist beklagt. Ich hatte für gestern eigentlich auch nichts anderes erwartet, als das, was dann auch wirklich eintrat; trotz allem Realismus (den viele für Pessimismus halten) ist man trotzdem enttäuscht darüber. Dieser elitäre Politbetrieb in Berlin agiert schon seit mindestens zwei Jahrzehnten fernab jeglicher Normalität und interessiert sich einen feuchten Scheißdreck für die Belange des Volkes. Wohin führt uns nach diesem rabenschwarzen 18. November der eingeschlagene Weg? Und Wohin führt er mich und diesen Blog? „Coronoia: Quo Vadis?“ weiterlesen

Coronoia: Superhelden

Vor einer Weile wurde die 2. Staffel von „The Boys“ auf amazon Prime Video veröffentlicht. Jene – ziemlich splatterige – Serie basiert auf den gleichnamigen Comics und handelt im Wesentlichen von einer Gruppe, die im Untergrund gegen Superhelden kämpft. Superhelden, die in Wahrheit nur von ihrem guten, von einem Großkonzern geschaffenen und vermarkteten Ruf leben, in Wahrheit jedoch ständig aufgrund ihrer Arroganz, fehlender Empathie und ihren ganz „menschlichen“ Schwächen und perversen Gelüsten unzählige unschuldige Menschen töten – wovon jedoch die Öffentlichkeit nie etwas erfährt. Unsere großartige, nur um unsere Gesundheit besorgte Bundesregierung hat nun auch ein fantastisches filmisches Machwerk – Leni Riefenstahl wäre stolz – über zwei junge Superhelden produziert, denen so etwas nicht passieren kann. Denn deren Superkraft besteht darin, zu Hause zu bleiben, auf dem Bett zu fläzen, fettige Hähnchenschenkel zu fressen und Netflix zu glotzen. „Coronoia: Superhelden“ weiterlesen

Coronoia: Corona-Leugner

Sprache ist verräterisch. Corona ist nicht mehr die Bezeichnung für eine Gruppe von Erkältungsviren. Nein, Corona ist die Bezeichnung für ein quasi-religiöses Weltbild, eine totalitäre, faschistische Ideologie. Corona ist eine strenge Gottheit, die stets besänftigt werden muss. Durch Opfergaben, vor allem in Form des Verzichts auf soziale Interaktion. Verzicht auf all das, was man vor einem Jahr noch für selbstverständlich hielt. Corona ist zum Selbstzweck geworden; mit Corona werden die absurdesten und willkürlichsten Freiheitseinschränkungen gerechtfertigt und von Gerichten abgesegnet. Fakten und Gesetze interessieren niemanden mehr. Wer hingegen Corona „leugnet“, entzieht dieser Ideologie die Basis, auf der dieses wackelige Kartenhaus aufgebaut ist. Und das mögen auf eine religiöse Art und Weise verblendete Ideologen überhaupt nicht. Deshalb werden „Corona-Leugner“ ob ihrer Ketzereien verfolgt und vernichtet. Vorerst nur sozial, aber sicher bald auch wieder physisch. „Coronoia: Corona-Leugner“ weiterlesen

Coronoia: Exponentielle Dummheit

Ich bin ja wahrlich kein großer Mathematiker; auch wenn es im Fachabi vor 14 Jahren immerhin für ein „sehr gut“ gelangt hat. Wesentliches Prüfungsthema waren damals übrigens Kurvendiskussionen. In der Praxis spielte die „höhere“ Mathematik im Anschluss für mich im Alltag und dem Beruf (so denn ich mal einen ausübte) aber eben keine große Rolle. Mein mathematisches Verständnis – und das habe ich wohl gefühlt 90 % aller Covidioten und Coronazis voraus – reicht aber immerhin noch so weit, zu wissen, dass es sich bei den berüchtigten, selbst bis zum heutigen Tage an die Wand gemalten Schreckensszenarien um keine exponentiellen Entwicklungen handelt – und niemals gehandelt hat. „Coronoia: Exponentielle Dummheit“ weiterlesen

Coronoia: Political Distancing?

Da hatte die NZZ doch neulich erst einen die Corona-Maßnahmen kritisch beleuchtenden, mit „Kollabierte Kommunikation: Was, wenn am Ende «die Covidioten» recht haben?“ betitelten Artikel von Milosz Matuschek veröffentlicht. Um die von Gunnar Kaiser und eben jenem Milosz Matuschek mit ihrem zuletzt formulierten Appell kritisierte „Cancel-Culture“ umgehend zu belegen, hat die NZZ nun die Zusammenarbeit mit diesem freien Autoren beendet. Warum? Er hatte seinen Text auch KenFM zur Verfügung gestellt. Dies wiederum führte offenkundig zu einem Shitstorm, wie es denn sein könne, dass die NZZ mit KenFM zusammenarbeite? Zuerst warf man KenFM eine Urheberrechtsverletzung vor. Dies wohl zu Unrecht, weil Matuschek der NZZ nach eigenem Bekunden keine exklusiven Rechte an seinem Text gewährte. Auf das Zeilenhonorar aus der Schweiz muss er zukünftig jedenfalls verzichten. Meinungsfreiheit 2020. „Coronoia: Political Distancing?“ weiterlesen