Steuersatzgewackel

Neben dem randalierenden Freilauf nervte mich am Rennrad in der letzten Zeit ein zunehmendes Spiel im oberen Bereich des Steuersatzes. Egal, wie fest ich die Schraube an der Ahead-Kappe auch anzog, spätestens bei einer kräftigeren Vollbremsung mit Vorder- und Hinterradbremse konnte man ein leichtes Knacken in Verbindung mit einem leichten Spiel spüren. Die anschließende Probe (bei gezogener Vorderradbremse das Rad nach vorn und zurück drücken) ergab dann jedes Mal die wackelige Bestätigung, dass da irgendwas nicht so fest sitzt, wie es sitzen soll. „Steuersatzgewackel“ weiterlesen

Randalierenden Freilauf besänftigt

Vor ein paar Tagen blieb mir nix anderes übrig, als mir dann doch mal wieder richtig schmutzige Hände zu machen. Denn der Freilauf meines hinteren „Ksyrium-Equipe“-Rennrad-Laufrades von Mavic machte im Leerlauf mit zunehmender Zeit immer wieder mal einen fürchterlichen Radau. Vor allem dann, wenn man über eine Bodenunebenheit rumpelte. Bei hoher Geschwindigkeit sind deshalb auch hin und wieder mal wegen des plötzlich auftretenden Lärms Fußgänger regelrecht zusammengezuckt… ;o) „Randalierenden Freilauf besänftigt“ weiterlesen

Tretlagerwechsel am MTB

In der letzten Zeit musste ich an den Rädern nicht viel herumbasteln. Sieht man mal davon ab, dass am MTB der Freilauf immer wieder mal sehr schwergängig ist, was dazu führt, dass die Kette im Leerlauf durchhängt. Ich hatte den Freilauf im Hinterrad (Mavic Crossride) zwischenzeitlich drei Mal aus- und wieder eingebaut, gesäubert und geölt – es brachte gar nix. Nunja, es ist auch nur auf den kleinsten Ritzeln und (warum auch immer) nur zeitweise ein Problem. Am Rennrad ärgert mich auch schon eine Weile etwas – aber dazu schreibe ich ein andermal was. „Tretlagerwechsel am MTB“ weiterlesen

Eine neue Kette fürs Rennrad

Vor meiner knapp 110 km langen Runde über das schöne Elmsteiner Tal und das obere Karlstal am 3. April wechselte ich noch schnell die Kette am Rennrad. Die am 27. September 2017 Installierte hatte 5191 km gehalten, ehe die 0,75-Kettenlehre ganz langsam zwischen einzelnen Gliedern zu versinken begann.

Seit Jahren verwende ich am Rennrad X10.73-Ketten von KMC. Bis ich mich von meinem damaligen Fahrradhändler „emanzipiert“ hatte, installierte dieser mir immer Ketten von Shimano, die etwa 5 bis 10 Euro je Stück teurer waren. Qualitätsunterschiede habe ich bislang keine ausmachen können; auch am MTB fahre ich die X9.73-Ketten von KMC. Von Vorteil ist, dass die Ketten mit Kettenschlössern statt Bolzen verbunden werden.

Die zuletzt am Rennrad verwendeten Exemplare hielten jeweils zwischen rund 3476 und 6327 Kilometern.

Zeit für einen Reifenwechsel

Ich fahre ja mit meinen beiden Rädern quasi jeden Tag – und hab übrigens grade erst diese Woche die 100.000 MTB-Kilometer-Schallmauer durchbrochen! 😎 Die nächsten beiden Jubiläen stehen ebenfalls unmittelbar bevor: 200.000 Rennrad- und 300.000 Kilometer insgesamt!

Schon seit etwa 1998 führe ich eine Excel-Tabelle, in welche ich meine Daten fein säuberlich eintrage. Ziemlich genau 2/3 meiner Kilometer fresse ich dabei mit dem Rennrad. Und das bedeutet natürlich auch einen gewaltigen Verschleiß; vor allem an Ketten und Reifen!

Dank ordentlicher 10-fach Campagnolo-Komponenten musste ich bis heute (also nach über 65.000 km) das Centaur-Ritzelpaket noch kein ein einziges Mal wechseln. Lediglich das große Kettenblatt musste wegen einzelner abgebrochener Zähne vor etwa einem Monat dann mal durch ein Miche-Kettenblatt ersetzt werden. Hier bin ich gespannt, wie lange das günstige Modell halten wird.

Heute früh war es dann jedenfalls mal an der Zeit, am Hinterrad den runtergefahrenen Vittoria Zaffiro (700 x 23c) durch einen neuen Vittoria Rubino (700 x 25c) zu ersetzen. Die Laufleistung war sehr ordentlich: am 1. Juli 2017 montiert, konnte ich damit stolze 7970 Kilometer fahren, ehe an einer Stelle dann langsam das Gewebe durchschimmerte. Mit diesem Reifen hatte ich auch die ganze Zeit keinen einzigen Platten.

Der letzte Vorderreifen hielt übrigens sogar stolze 11.829 km durch!

Mit der Marke bin ich daher sehr zufrieden. Als ich mit dem Rennradeln anfing, fuhr ich lange Zeit Reifen von Continentale; vor allem den Klassiker „GrandPrix“. Diese wurden mir mit der Zeit aber zu teuer. Irgendwann hatte mein ehemaliger Fahrraddealer dann mal die Zaffiro von Vittoria im Angebot. Ich montierte sie – und fahre seitdem nix anderes mehr.

Als Vielfahrer ist mir ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis eigentlich am Wichtigsten!