Eine neue Kette fürs Rennrad

Vor meiner knapp 110 km langen Runde über das schöne Elmsteiner Tal und das obere Karlstal am 3. April wechselte ich noch schnell die Kette am Rennrad. Die am 27. September 2017 Installierte hatte 5191 km gehalten, ehe die 0,75-Kettenlehre ganz langsam zwischen einzelnen Gliedern zu versinken begann.

Seit Jahren verwende ich am Rennrad X10.73-Ketten von KMC. Bis ich mich von meinem damaligen Fahrradhändler „emanzipiert“ hatte, installierte dieser mir immer Ketten von Shimano, die etwa 5 bis 10 Euro je Stück teurer waren. Qualitätsunterschiede habe ich bislang keine ausmachen können; auch am MTB fahre ich die X9.73-Ketten von KMC. Von Vorteil ist, dass die Ketten mit Kettenschlössern statt Bolzen verbunden werden.

Die zuletzt am Rennrad verwendeten Exemplare hielten jeweils zwischen rund 3476 und 6327 Kilometern.

Zeit für einen Reifenwechsel

Ich fahre ja mit meinen beiden Rädern quasi jeden Tag – und hab übrigens grade erst diese Woche die 100.000 MTB-Kilometer-Schallmauer durchbrochen! 😎 Die nächsten beiden Jubiläen stehen ebenfalls unmittelbar bevor: 200.000 Rennrad- und 300.000 Kilometer insgesamt!

Schon seit etwa 1998 führe ich eine Excel-Tabelle, in welche ich meine Daten fein säuberlich eintrage. Ziemlich genau 2/3 meiner Kilometer fresse ich dabei mit dem Rennrad. Und das bedeutet natürlich auch einen gewaltigen Verschleiß; vor allem an Ketten und Reifen!

Dank ordentlicher 10-fach Campagnolo-Komponenten musste ich bis heute (also nach über 65.000 km) das Centaur-Ritzelpaket noch kein ein einziges Mal wechseln. Lediglich das große Kettenblatt musste wegen einzelner abgebrochener Zähne vor etwa einem Monat dann mal durch ein Miche-Kettenblatt ersetzt werden. Hier bin ich gespannt, wie lange das günstige Modell halten wird.

Heute früh war es dann jedenfalls mal an der Zeit, am Hinterrad den runtergefahrenen Vittoria Zaffiro (700 x 23c) durch einen neuen Vittoria Rubino (700 x 25c) zu ersetzen. Die Laufleistung war sehr ordentlich: am 1. Juli 2017 montiert, konnte ich damit stolze 7970 Kilometer fahren, ehe an einer Stelle dann langsam das Gewebe durchschimmerte. Mit diesem Reifen hatte ich auch die ganze Zeit keinen einzigen Platten.

Der letzte Vorderreifen hielt übrigens sogar stolze 11.829 km durch!

Mit der Marke bin ich daher sehr zufrieden. Als ich mit dem Rennradeln anfing, fuhr ich lange Zeit Reifen von Continentale; vor allem den Klassiker „GrandPrix“. Diese wurden mir mit der Zeit aber zu teuer. Irgendwann hatte mein ehemaliger Fahrraddealer dann mal die Zaffiro von Vittoria im Angebot. Ich montierte sie – und fahre seitdem nix anderes mehr.

Als Vielfahrer ist mir ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis eigentlich am Wichtigsten!