Coronoia: Klugscheißerei

Ich und epikur verstehen uns eigentlich recht gut, schon seit Jahren. Allerdings hat er einen wunden Punkt: Hinweise in Sachen Rechtschreibung sind verpöhnt – und triggern ihn heftigst; das fiel mir erstmals auf, als ich vor einiger Zeit zaghaft die sich schon seit vielen Jahren epidemisch ausbreitende Seuche mit dem Namen „Deppen Leer Zeichen“ auch in einigen seiner Texte kritisierte. 😉 Darf man nicht, denn dies sei „Klugscheißerei“. Also im Grunde das, was die große, totalverblödete Mehrheit uns in Sachen Corona vorwirft; dass wir ja sowieso alles viel besser wüssten. Viel besser gar, als die uns haushoch überlegenen „Experten“. „Belästige du Verschwörungstheoretiker uns im postfaktischen Zeitalter nicht mit Fakten! Und erzähl mir vor allem nicht, dass ich falschliege!“ „Coronoia: Klugscheißerei“ weiterlesen

Blauer Herbst 2021

Mein radverkehrspolitisches Engagement hat sich ja inzwischen stark reduziert und mehr in Richtung Artikel 34 GG verlagert; das heißt, nach fünf Jahren weitestgehend sinnlosen Kampfes gegen blau-weißes, rot-weißes und rot-weiß-schwarzes Blech ärgere ich mich nicht noch weitere Jahre mit Behörden herum, die mir inzwischen unzählige Male den Mittelfinger gezeigt, mir mehr oder weniger ein „Fuck You!“ nach dem anderen entgegenriefen – und mich auch noch als I… bezeichnet haben. Behörden, die sich um Recht und Gesetz, um die eigenen Verwaltungsvorschriften oder sonstige Regularien nicht scheren. Daran ändern auch meine Beobachtungen der letzten Tage nichts, als ich im Kreis Südwestpfalz erfreut zur Kenntnis nehmen konnte, das diverse, von mir teils schon vor 5 Jahren angefochtene Gemeinsamer Geh- und Radweg endlich demontiert wurden. „Blauer Herbst 2021“ weiterlesen

Coronoia: Pflicht und Zwang

Wenn man sich hin und wieder mal tiefere Gedanken über unser sogenanntes „Rechtssystem“ macht, fallen einem sehr schnell strukturelle Widersprüche auf, die man zwar als Gegeben akzeptiert hat, die aber trotzdem keinen wirklichen Sinn ergeben. Wie zum Beispiel die Unterscheidung zwischen gesetzlichen Pflichten oder Zwängen. Denn im Endeffekt bestehen keine Unterschiede. Sobald ich als Bürger irgendeinen rechtlichen Nachteil erleide, weil ich mich nicht irgendeinem gesellschaftlichen, gerade auch von staatlicher Seite ausgehenden Druck beuge, bin ich nicht mehr frei in meiner Entscheidung. Und dann ist es egal, auf welche Art und Weise ich zu einer gewissen Handlung, einer Duldung oder Unterlassung genötigt oder erpresst werden soll. „Coronoia: Pflicht und Zwang“ weiterlesen

B 10: Die Bundestags-Direktkandidaten

Ich mache mir ja schon lange keine Illusionen mehr, dass man mit e-mails oder Schreiben an „Volksvertreter“ irgendetwas erreicht. Trotzdem wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, die bei der Bundestagswahl mit der Erststimme anzukreuzenden Direktkandidaten meines Wahlkreises darauf hinzuweisen, was da seit rund 30 Jahren an der B 10 im Pfälzerwald vor sich geht. Und wie ich seit rund 5 Jahren von einer Vielzahl an Verwaltungen und Ministerien nach Strich und Faden verarscht werde. Ich erwartete also einmal mehr nichts – und ich wurde auch nicht enttäuscht. „B 10: Die Bundestags-Direktkandidaten“ weiterlesen

Stadt Pirmasens zieht Schlussstrich

Ja, es bringt irgendwie alles nichts; egal was man auch tut, wie sehr man sich bemüht, wie viel Zeit man investiert, wie gut man sachlich und rechtlich argumentiert – eine vollkommen inkompetente, autoverrückte, das Recht nicht nur biegende, sondern tagtäglich (mit Billigung der obersten Landesbehörde) brechende Verwaltung zeigt einem nicht nur ungeniert, insgeheim fröhlich glucksend blaue Mittelfinger, sondern zieht auch einen endgültigen Schlussstrich unter das, was man als „Bürgerdialog“ oder auch Bürgerengagement verstehen könnte. „Stadt Pirmasens zieht Schlussstrich“ weiterlesen

Coronoia: Stellung halten

Bereits in einem meiner frühen Coronoia-Beiträge bemühte ich, nach einem unverschämten persönlichen Angriff eines meiner ehemaligen „Mitstreiter“ in Sachen Radverkehr, die Metapher, wonach ich nicht derjenige sei, der „abdrifte“. Die Welt sei es, die erdrutschartig unter unseren Füßen hinweg in Richtung Faschismus abgleitet – und alles mit sich reißt, was sich nicht – wie ich – einen stabilen Felsen gesucht hat, von dem aus man diesen Wahnsinn um einen herum mit ansehen muss. Später verwies ich darauf, dass „Radikalität“ vor allem in einer Epoche des Umbruchs, nichts anderes bedeutet, als tief verwurzelt zu sein. Und sich von seinem Standpunkt, die Menschenrechte seien unveräußerlich, keinen Millimeter wegzubewegen. „Coronoia: Stellung halten“ weiterlesen

Coronoia: § 33 (1) S. 1 Nr. 3 StVO

Bereits bevor der ganze Corona-Scheiß begonnen hatte, hat mich dieser seine Bürger zermürbende Willkürstaat regelmäßig dazu gebracht, angefangene „Projekte“ im Zuge meines wohl wirklich kurz vor seinem jämmerlichen Ende stehenden radverkehrspolitischen und -journalistischen Engagements nicht weiter zu verfolgen. Eines davon war die regelmäßige Missachtung einer weithin unbekannten Regelung in der Straßenverkehrsordnung; vor allem in Wahlkampfzeiten durch quasi alle Parteien. Im Frühjahr 2019 verfasste ich anlässlich der Europa- und Kommunalwahlen zum Propaganda-Verbot außerhalb geschlossener Ortschaften einen kleinen Beitrag, welchem ich ob der meinen Intellekt beleidigenden „Antworten“ der Behörden bislang keine Fortsetzung widmete. „Coronoia: § 33 (1) S. 1 Nr. 3 StVO“ weiterlesen

Coronoia: Konsequenzlosigkeit

Ist nicht lange her, da hatte ich ausgeführt, warum die allermeisten deutschen Richter und Staatsanwälte nicht mehr zurück können. Sie haben, sich in ein kriminelles, hochverräterisches Unternehmen einspannen lassend, ein unbedingtes Eigeninteresse daran, dass dieser Putsch gelingt – und die Opposition niedergeschlagen wird. So, wie es am Wochenende in Berlin wieder der Fall sein wird. Und sie tun das mit der gleichen Gewissheit, mit der mir schon seit 5 Jahren unzählige Behörden in Sachen Radverkehr auf der Nase rumtanzen. Sie wissen, dass sie auf der Seite der Sieger stehen, dass sie am Ende mit allem durchkommen. Jede Schlamperei, jede durch Fahrlässigkeit und Arbeitsverweigerung begangene Amtspflichtverletzung oder auch jede vorsätzliche Straftat vom Amtsträgern wird niemals zu einer Verurteilung führen. Wie auch im Falle des schweren Unfalls eines Pedelec-Fahrers gestern bei Fischbach. „Coronoia: Konsequenzlosigkeit“ weiterlesen

Coronoia: Victim Blaming

Ich muss hier mal aus aktuellem Anlass (einer unerfreulichen e-mail-Konversation) etwas ansprechen, was ich im ein oder anderen Beitrag bereits angedeutet oder angerissen hatte; insbesondere im Zusammenhang mit dem mir auch immer wieder gerne vorgeworfenen „Negativismus„: Nein, nicht ich bin es, der „sich selbst zerstört!“ Steckt euch bitte diese perverse Umkehrung der verlogenen, mich enorm ankotzenden, neoliberalen Latrinenparole „Jeder ist seines Glückes Schmied“ dahin, wo die Sonne nie hinscheint! Wenn ich ob einer vollkommen geistesgestören Welt, umgeben von autoritätshörigen, totalverblödeten, masochistischen, bösartigen Zombies allmählich an die Grenzen meiner psychischen, als auch physischen Gesundheit gelange, dann ist es eine perverse Umkehrung der Realität, mich der Selbstverstümmelung zu bezichtigen! „Coronoia: Victim Blaming“ weiterlesen

Coronoia: Gefährder

Wir hatten diesen Krieg schon in den ersten Tagen dieser gigantischen Schock-Strategie verloren, als sich die große Masse ohne jeden Diskurs ein bis dahin undenkbares Narrativ überstülpen ließ; nach welchem der „asymptomatisch erkrankte“ Mensch an sich nun als „Gefährder“ gelte. Wir, auch die Kinder, wurden in klar verfassungswidriger Weise zu Objekten degradiert; zu wandelnden, lebenden Biowaffen umdefiniert. In unzähligen Tweets und Texten taucht es immer wieder auf: Niemand habe das Recht, Menschen zu „gefährden“! Die natürliche Atmung wurde zur Gefahrenquelle umdefiniert. Wie krank und totalitär diese Denke ist, darüber habe ich ebenfalls schon unzählige Male geschrieben. „Coronoia: Gefährder“ weiterlesen