Am 26.11.20 auf dem Luitpoldturm

Da oben in den Bergen ist die Welt noch in Ordnung. Die Sonne scheint. Man hat seine Ruhe. Keine Maulkörbe. Keine irren Coronoiker. Roger Bittel ist mir auch deshalb sehr sympathisch, weil er – um dem Corona-Irrsinn zu entfliehen – immer wieder mal in den Schweizer Bergen herumwandert. Da das Satellitenbild heute früh eine große Nebelinsel im Pfälzerwald zeigte, sattelte ich das MTB und fuhr mal wieder rauf auf den Luitpoldturm; gelegen im Zentrum des Pfälzerwaldes. Die Fotos sind jetzt nicht viel anders als bei meinen beiden Besuchen zu Beginn des Jahres – aber es hat trotzdem mal wieder Spaß gemacht. „Am 26.11.20 auf dem Luitpoldturm“ weiterlesen

Coronoia: Das Miniwahr zu Maulkörben

Ehrlich; ich ertrage diese strunzdumme, obrigkeitshörige, rückgratlose, feige, untertänige, unsolidarische, uncouragierte Masse an Vollidioten nicht mehr. Wenn ich demnächst durch die Lande radeln werde, werden die gesichtsmumifizierten Lemminge sich vor den Supermärkten, Apotheken, Geschäften und Tankstellen in der Kälte den Arsch abfrieren. Was tut man nicht alles für die Volksgesundheit! Diese Leute tun alles, sei es noch so hirnrissig. Und sie schämen sich nicht einmal dafür. Im Gegenteil, hassen sie lieber uns; diejenigen, die seit März darauf hinweisen, dass dieser ganze Irrsinn eine gigantische Lüge ist. Diesen leichtgläubigen Schwachmaten wird noch nicht einmal die neueste Tat des Ministeriums für Wahrheit auffallen. „Coronoia: Das Miniwahr zu Maulkörben“ weiterlesen

Coronoia: Massenverblödung

Ich selbst blogge ja erst seit 2017. Ich war zuvor allerdings über viele Jahre kommentierend in ziemlich vielen, eher linken, kapitalismuskritischen Blogs unterwegs. Hierbei stieß ich, ob meiner mich jetzt wirklich nicht unbedingt für eine Karriere im diplomatischen Corps qualifizierenden, eher direkten und schonungslosen Art, mein Missfallen auszudrücken, hin und wieder auf Widerspruch. Vor allem dann, wenn ich die Blödheit der Massen ansprach; dass alle Versuche der Aufklärung vergebens sind, wenn das Gemüt vieler Leute eben einfach zu schlicht ist, um das zu verstehen, was man ihnen verständlich machen will. „Coronoia: Massenverblödung“ weiterlesen

Coronoia: Tabula rasa

Da hatte mir doch der Robert Stein glatt den Titel für seinen grandiosen Vortrag beim Regentreff 2020 über den »Great Reset« geklaut. 😉 In Anlehnung an das aktuelle Video von David Icke über »die systematische Zerstörung der menschlichen Psyche« würde ich gerne noch einmal auf das äußerst interessante Buch »Die Schock-Strategie« von Naomi Klein verweisen, welches ich bereits im Juni in einem etwas umfangreicheren Beitrag thematisiert hatte. Das erste Kapitel behandelt die vor allem physische und psychische Schockbehandlung zwecks Auslöschung des individuellen menschlichen Geistes mittels Elektroschocks, um auf einer gereinigten, unbeschriebenen Tafel, einer Tabula rasa, eine neue Persönlichkeit zu schaffen – die dann beispielsweise auch so etwas wie eine »Neue Normalität« ohne Murren akzeptiert. „Coronoia: Tabula rasa“ weiterlesen

Coronoia: Suizid

In den Untiefen der vor geraumer Zeit eingestellten Reihe aus dem Alltag eines Viel-Radfahrers, verbirgt sich ein sehr kurzer, dezenter, einer gerade nicht-alltäglichen Situation wohl angemessener, nicht effekthascherischer Bericht über einen Mann, der sich exakt heute vor zwei Jahren von der teils bis zu 80 Meter hohen Blümelsbachtalbrücke gestürzt hatte. Ich möchte hiermit an diesen mir unbekannten Mann erinnern; insbesondere angesichts der Tatsache, dass „die Guten“ seit Monaten derartige Lockdown-„Kollateralschäden“ eiskalt leugnen – oder eben jene Leben für wesentlich weniger wert, als die Leben von Über-Achtzigjährigen halten, die nach einem langen Leben mit schweren Vorerkrankungen und einem positiven (nicht zur Feststellung einer Infektion geeigneten) PCR-Test versterben. „Coronoia: Suizid“ weiterlesen

Coronoia: Gesäuberte Staaten

Ökonomische Technokraten mögen hier vielleicht eine Steuerreform strukturieren können, dort eine neue Sozialgesetzgebung oder wieder woanders ein Wechselkurssystem modifizieren, aber sie haben doch niemals den Luxus eines gesäuberten Staates, in dem sie das von ihnen bevorzugte vollständige wirtschaftspolitische Rahmenwerk sozusagen in voller Blüte errichten können.

Arnold Harberger, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Chicago, 1998. Zitiert aus „Die Schock-Strategie„, S. 75, Naomi Klein, 2009.

The Great Reset. Klassenkrieg. Multinationaler Staatsstreich. „Coronoia: Gesäuberte Staaten“ weiterlesen

Coronoia: Polizeistaat Rheinland-Pfalz?

Im Mai besuchte ich im Rahmen längerer Rennradtouren zwei Demonstrationen gegen die Grundrechtseinschränkungen in Kaiserslautern. In den letzten Tagen tauchten im Telegram-Faden von Markus Haintz einige Mitteilungen über ein vollkommen absurdes, eindeutig politisch motiviertes und so auch begründetes Demo-Verbot von Seiten der Kaiserslauterer Stadtverwaltung auf. Da ich bereits auch aus radverkehrspolitischen Gründen wusste, dass vom Neustadter Verwaltungsgericht generell nichts Positives zu erwarten ist, hatte es mich dann auch nicht gewundert, dass jenes den vollkommen absurd begründeten Bescheid der Stadtverwaltung für rechtmäßig erklärte. Die Anwälte versuchten dann mehrmals, das OVG in Koblenz zu erreichen – ohne Erfolg, denn dieses wandte lieber das Drei-Affen-Prinzip an. „Coronoia: Polizeistaat Rheinland-Pfalz?“ weiterlesen

Dr. Justus P. Hoffmann zur IfSG-Änderung

In der 28. Sitzung des Corona-Ausschusses (in welcher u. a. Anselm Lenz zu Gast war) äußerte sich Rechtsanwalt Dr. Justus Hoffmann umfangreich zur Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes am 18. November. Auch wenn ich – wie der sich anschließend noch ausführlich äußernde österreichische Arzt Dr. Peer Eifler – selbst nicht mehr an einen Rechtsstaat glaube, wollte ich die Aussagen von Hoffmann trotzdem transkribieren. „Dr. Justus P. Hoffmann zur IfSG-Änderung“ weiterlesen

Coronoia: Kommt ein GG zum Arzt

Ein Gastbeitrag von Helene. Danke hierfür!

Das Grundgesetz schleppt sich zum Arzt.

– Ach, Herr Doktor. Ich bin so schrecklich krank. Ich glaube… ich glaube, ich hab’s an meinen Grundrechten. Ich weiß nicht, die fühlen sich irgendwie komisch an, so… substanzlos.
Können Sie da nicht was für mich tun?

– Tja, meint der Arzt. – Ich denke, ich untersuche Sie erstmal gründlich. Vielleicht kann ich dann eine Diagnose stellen. „Coronoia: Kommt ein GG zum Arzt“ weiterlesen

Coronoia: Quo Vadis?

Inzwischen habe ich hier im Blog schon mehrfach meine Frustration über mein weiterhin sehr einsames Rufen in der südwestpfälzischen, von Coronoia-Kritikern freien Wüste und die zunehmende Müdigkeit über diesen ganzen Mist beklagt. Ich hatte für gestern eigentlich auch nichts anderes erwartet, als das, was dann auch wirklich eintrat; trotz allem Realismus (den viele für Pessimismus halten) ist man trotzdem enttäuscht darüber. Dieser elitäre Politbetrieb in Berlin agiert schon seit mindestens zwei Jahrzehnten fernab jeglicher Normalität und interessiert sich einen feuchten Scheißdreck für die Belange des Volkes. Wohin führt uns nach diesem rabenschwarzen 18. November der eingeschlagene Weg? Und Wohin führt er mich und diesen Blog? „Coronoia: Quo Vadis?“ weiterlesen