Coronoia: Sind Atteste eine Lösung?

Da “Report Mainz” sich unlängst mit dem Thema beschäftigte, der gute Ped dieses Machwerk entsprechend kommentierte – und ich im Netz bislang nirgends wirklich kritische Anmerkungen zum Thema Atteste zur “Maskenbefreiung” gelesen habe, möchte ich hierzu ein paar Zeilen tippen. Denn ich sehe darin – abgesehen von denen, denen diese Gesichtswindeln wirklich aus gesundheitlichen (auch psychologischen) Gründen absolut nicht zuzumuten sind, für die Masse keine wirkliche Lösung, sich auf irgendwelche Atteste zu berufen bzw. so diesen absurden Maskenzwang zu umgehen. Aus mehreren Gründen. Der wesentlichste ist der: Wer oder was ist hier eigentlich krank? Stimmt etwas nicht mit mir – oder der Regierung und Gesellschaft, die mir unter Androhung eines Bußgeldes sowas zumutet? „Coronoia: Sind Atteste eine Lösung?“ weiterlesen

Umleitungs-Offenbarungseid des LBM

Dass sich das Land Rheinland-Pfalz mit seinen ausgewiesenen HBR-Routen in vielerlei Hinsicht nicht nur in einem straßen- sondern auch straßenverkehrsrechtlichen Graubereich bewegt (bzw. Radfahrer bewegen lässt), kritisiere ich schon lange. Anlässlich der Vollsperrung der B 48 im Bereich des Eschkopfs mitten im Pfälzerwald hatte ich – da die Pressemeldung sich hierzu wieder mal ausschwieg – darauf hingewiesen, dass dem Rad- und Langsamverkehr hier ja wegen der teils als Kraftfahrstraße ausgewiesenen oder per Verbot für Radverkehr gesperrten B 10 eine eigene Umleitung anzubieten sei. Das hatte der LBM Kaiserslautern dann auch noch nachträglich getan. Und damit den Nachweis erbracht, dass er sein eigenes HBR-Routensystem für nicht umleitungstauglich einstuft! „Umleitungs-Offenbarungseid des LBM“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 96)

Auch diese Kategorie fällt – kurz vor der 100. Ausgabe – dem Desinteresse meiner Leserschaft zum Opfer; die Arbeit steht in keinem Verhältnis zum Ertrag / Nutzen mehr. Zukünftig werde ich wohl nur noch einmal im Monat eine sehr kurze Zusammenfassung und Verlinkung aller Pressemeldungen mit Radverkehrsbezug anbieten und dabei auch nur noch die absoluten “Highlights” kommentieren.

Bei Rheinzabern stoßen in einer Unterführung zwei Radfahrerinnen (26 und 39 Jahre alt) zusammen. Ein 54-jähriger wird in Kirrweiler (Kreis Kusel) von einem Hund gebissen. In Neustadt wird eine 25-jährige Torkelradlerin kontrolliert. Am Drachenfels (Kreis DÜW) findet eine Kontrolle statt. Die Polizei Homburg sucht weiter Zeugen wegen des Gehwegradler-Dooring-Unfalls in Einöd. Ein Radfahrer stürzt in der Abfahrt auf der K 19 von Herschberg in Richtung Wallhalben. Bei Odenbach streift ein Autofahrer mehrere Radfahrer auf dem Glan-Blies-Weg. In Kaiserslautern und Haßloch werden zwei Männer kontrolliert. Ein betrunkener 75-jähriger Pedelecfahrer bricht sich in Grünstadt den Unterschenkel. Dass man eine Plastiktüte besser nicht am Lenker befestigt, musste eine 25-jährige in Edenkoben auf schmerzhafte Weise lernen. „Aus dem Polizeibericht (Teil 96)“ weiterlesen

Coronoia: Martin Niemöller 2020?

  • Als die Coronazis die Maskenverweigerer holten, habe ich geschwiegen; ich trug ja eine Maske.
  • Als sie die Demonstranten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Demonstrant.
  • Als sie die Journalisten holten, die sich im Internet und in der Öffentlichkeit kritisch über den Kurs der Regierung äußerten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Journalist.
  • Als sie die Juristen und Ärzte holten, die gegen die Regierung klagten und sich weigerten, Menschen zwangszuimpfen, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jurist oder Arzt.
  • Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Frei nach Martin Niemöller. Heute muss man übrigens niemanden mehr “holen”; es reicht aus, die betreffenden Personen medial zu stigmatisieren und dadurch wirtschaftlich und gesellschaftlich zu zerstören. Siehe hierzu auch das aktuelle Video von Raphael Bonelli. „Coronoia: Martin Niemöller 2020?“ weiterlesen

Ignoranz hat einen Namen: MWVLW

Nach einer ewigen Zeit habe ich heute tatsächlich mal wieder eine e-mail vom MWVLW erhalten. Ich hatte am 22. Mai um eine Stellungnahme gebeten, warum Radfahrer entlang der B 10 nur ein straßenrechtlicher Flickenteppich “angeboten” wird (siehe die Grafik unten)? Was ja die skandalösen Zustände hinsichtlich des weiterhin fehlenden Winterdienstes enorm begünstigt. Ich hatte ja in diesem, diesem und diesem Beitrag argumentiert, warum nach meiner, auf das LStrG gestützten Meinung, eigentlich alle parallel zur B 10 verlaufenden Straßen mindestens als Kreis-, wenn nicht gar als Landesstraßen gewidmet werden müssten. Aber warum sollte man sich in diesem Autofahrerministerium mit solch “kruden” Ansichten eines total durchgeknallten, vom Rest der “Radverkehrsfreunde” ausgegrenzten Idioten Spinners überhaupt in einer angemessenen Art und Weise auseinandersetzen? „Ignoranz hat einen Namen: MWVLW“ weiterlesen

Coronoia: Unworte

Mund- und Nasen-Bedeckung, Maske, Mundschutz, Flatten the Curve, Ausgangssperren, Ausgangsbeschränkungen, Infektiös, Ansteckung, Desinfektion, Lockdown, Shutdown, Abstand, Social Distancing, Quarantäne, Infektionsketten, Eindämmung, Virus, Hygiene, Mindestabstand, Virologe, Pandemie, Epidemie, Einkaufswagenpflicht, Wir bleiben Zuhause, Lockerungen, Tests, Öffnungsdiskussionsorgien, Hände waschen, Verschwörungstheoretiker, Covidioten, Aluhutträger, Hotspot, Tröpfchenwolke, Zweite Welle, Aerosole, Übertragung, Alltagsmaske, Asymptomatisch, Reproduktionswert, R-Wert, Superspreader, Maskenpflicht, Maßnahmen, Infektionsschutz, Corona-Bekämpfungsverordnung, Ausbruch, Erreger, Quarantänebrecher, Beatmungsgeräte, Intensivbetten, Coronatote, Gefährder, Abstand, Social Distancing, Maskenverweigerer, Neue Normalität, …

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Vollsperrung der L 476 bei Maßweiler

Der LBM Kaiserslautern teilt in seiner Pressemeldung vom 6. Juli 2020 mit, dass die L 476 (übrigens eine der kürzesten Landesstraßen in der Pfalz) zwischen der Faustermühle (L 477) und Maßweiler (Kreuzung Ringstraße) ab dem 13. Juli bis voraussichtlich Sommer 2021 vollgesperrt wird. Der Ausbau zwischen der L 477 und der L 466 erfolgt in zwei Bauabschnitten und beinhaltet eine vollständige Sanierung der sich seit Jahren in einem fürchterlichen Zustand befindlichen Landesstraße. Dafür investiert das Land circa 4 Millionen Euro. Die offizielle Umleitung verläuft über Rieschweiler-Mühlbach und die L 466. „Vollsperrung der L 476 bei Maßweiler“ weiterlesen

Coronoia: Bequeme Unmündigkeit

Die Deutschen. Ihnen sind ihre Regeln heilig. Zumindest dann, wenn der andere gegen eine Regel verstößt – hach, was macht das jedes Mal Spaß, dem Nachbarn mit dem Anwalt oder dem Gang zum Gericht zu drohen! Stichwort: Maschen-Draht-Zaun. Die Welt macht sich über uns lustig, wenn wir nachts um drei Uhr an einer roten Fußgängerampel auf grün warten. Man erkennt uns, die teutonische Herrenrasse, derzeit im Ausland auch daran, dass wir unsere Maulkörbe auch dann artig tragen, wenn wir es gar nicht müssten. Die Tatsache, dass die Mehrheit derzeit (noch) hinter den ganzen schwachsinnigen “Maßnahmen” steht, könnte auch damit zu tun haben, dass Unmündigkeit halt einfach verdammt bequem ist. Die Politiker bestimmen, was Sache ist – und man hält sich einfach dran. Führer, befiehl – wir folgen dir. „Coronoia: Bequeme Unmündigkeit“ weiterlesen

Planung einer illegalen Umleitung?

Die Stadtverwaltung Pirmasens plant im Zuge des Ausbaus der Ortsdurchfahrt Winzeln (K 6) laut eines Berichts in der Pirmasenser Zeitung vom 29. Juni (Seite 5) offenkundig eine illegale Umleitungsstrecke vor allem für die Bürger der Vororte Windsberg und Gersbach über den “Offroad-Radweg” zwischen der Elsässer Straße in Gersbach und “Am Stockwald” (Beitragsbild) in Winzeln. Bei dieser Verbindung handelt es sich (bislang) eindeutig um einen nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmeten “Wirtschaftsweg” im Sinne des § 1 (5) LStrG, der derzeit nur für Anlieger (einer Baufirma und der Stockwaldhütte) und den Radverkehr freigegeben ist. Folglich darf über jenen Weg auch nicht ganz oder teilweise der Kfz-Verkehr einer Kreisstraße geführt werden. „Planung einer illegalen Umleitung?“ weiterlesen

Coronoia: Juristische Lichtblicke?

Rechtsanwalt Ralf Ludwig von Widerstand2020 verweist in seinem Video vom 30. Juni 2020 unter anderem auf das Urteil den Beschluss 3 R 111/20 des Oberverwaltungsgerichts Sachsen-Anhalt vom 15.06.2020. Darin geht es im Wesentlichen um die “Mindestabstände” in Grundschulen. Hierbei hatte sich ein Schulleiter gegen die “Lockerungen” gewehrt, weil das “gesundheitliche Risiko” (vor allem für die Lehrer) zu groß sei. Das OVG weist den Eilantrag zurück – und begründet dies unter anderem damit, dass es keine wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber gebe, dass Kinder besonders gefährdet oder ansteckend seien. „Coronoia: Juristische Lichtblicke?“ weiterlesen