Verkehrschaos in Hornbach

Keine Ahnung woran das liegt; ich gerate in der letzten Zeit in eine Falschparker-Orgie nach der anderen. 😉 In der Klosterstadt Hornbach unweit der französischen Grenze fand heute der 10. Land- und Kunsthandwerkermarkt statt. Das bemerkte ich (von Mauschbach kommend) bereits vor der Einmündung des Zubringers zur L 700, denn dort waren auf dem Grünstreifen zwischen Fahrbahn und dem ehemals benutzungspflichtigen Schotterweg mehrere Fahrzeuge abgestellt. Ein Anblick totaler Anarchie bot sich mir dann, als ich die Kuppe erreicht hatte: Autos ohne Ende. Außerhalb der geschlossenen Ortschaft wild geparkt, teilweise auf der Fahrbahn der Vorfahrtstraße L 478, teils auf dem Grünstreifen, teils auf den Gehwegen innerhalb der Ortsdurchfahrt. „Verkehrschaos in Hornbach“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 119)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (263)

Am 8. Juni war ich grade von der K 10 auf die L 471 abgebogen, als ich sah, wie in ca. 100 m Entfernung grade ein Fahrer eines grauen VW-Bus einen Fahrschul-LKW mit Anhänger trotz Überholverbot über beide Abbiegespuren im Bereich der Einmündung nach Nünschweiler überholte. Ich bezeugte ihm bei der Vorbeifahrt meinen Respekt mittels hochgerecktem Daumen…

Autos auf Radwegen (34 + 35)

An diesem Tag dokumentierte ich ja den „Radweg“ zwischen Wallhalben und Saalstadt. Während meiner Befahrung waren immerhin drei Kfz-Nutzer verbotenerweise auf diesem Weg unterwegs.

Die gleiche Zahl von motorisierten Verkehrsteilnehmern benutzte dann später auch den für Radfahrer freigegeben Schleichweg zwischen Weselberg und Horbach.

Geschwindigkeit (29)

So benimmt man sich nicht beim Nachbarn! Am Ortseingang von Bousseviller zeigte am 9. Juni die Geschwindigkeitsanzeige in roter Farbe 65 km/h an, mit denen ein deutscher Autofahrer mit PS-Kennzeichen in den Ort hineinraste.

Wilde Tiere (18)

Etwas später ärgerte ich mich tierisch, dass ich vor der Tour vergessen hatte, meine Kompaktknipse in den Rucksack zu packen. Denn im Bickenalbtal hinter Peppenkum bemerkte ich im Augenwinkel auf einem Acker ein wuselndes Fellknäuel. Ich bremste, drehte herum und sah, wie vier jüngere Wildkatzen in Richtung eines mitten im Acker stehenden Baumes rannten. Die Mutter der Kleinen rannte leider in eine andere Richtung. Ich versteckte mich dann für etwa 10 Minuten in einem Feldweg und beobachtete die Kleinen, wie sie den Baum dort ständig rauf- und runterkletterten und im Gras herumtollten. Die Mutter sah ich auch nochmal, als ich weiterfuhr: sie kauerte am Straßenrand im Gras und rannte wieder weg, als ich mich ihr annäherte.

Kfz auf Waldwegen (1)

Ganz witzig fand ich den älteren Herren, der mir am 10. Juni auf seiner schicken Vespa auf einem steilen Waldweg von Pirmasens nach Niedersimten entgegenkam. Um mit den kleinen Rädern auf dem teils sehr losen Schotter-Untergrund nicht zu stürzen, ist schon ein gewisses fahrerisches Können notwendig. Als ich dann noch diese witzige Verkehrszeichenkombination

Weg gesperrt

fotografierte, kam exakt auf diesem Weg auch noch ein mit zwei Männern besetzter, tiefergelegter, älterer VW-Scirocco aus dem Wald den Berg hochgefahren. Wo auch immer der hergekommen sein mag; da hinten gibt es (meine ich) auch keine Wochenendgrundstücke, die noch genutzt werden würden. Die Durchfahrt aus Richtung Niedersimten ist übrigens mit Pollern abgesperrt.

(Ex-?) Gehwegradler (79)

Ich scheine doch tatsächlich einen guten Einfluss auf die Jugend zu haben…? Denn als ich grade aus der Straße „Auf dem Simter Berg“ nach links in die Blocksbergstraße abbog, bemerkte ich einen ca. 15-jährigen Jungen auf einem MTB, dem ich noch Vorfahrt gewährte. Während er am Ende des „Schutzstreifens“ auf den freigegeben Gehweg wechselte, blieb ich auf der Fahrbahn – und überholte ihn dann auch nach einer Weile. Ich war dann schon ein wenig stolz auf ihn, als ich bemerkte, dass er kurze Zeit später vom Gehweg auf die Fahrbahn wechselte und mir dort folgte. Es besteht also doch noch Hoffnung…! 😉

Gentlemen (36)

Am 11. Juni gab ich einem mit ausreichend Abstand und Geduld die kurvige und ansteigende K 27 hinter mir herfahrenden BMW-Fahrer ein Handzeichen, dass hinter der Kurve keiner mehr kommt und er durchstarten könne. Er verstand es und bedankte sich per Handzeichen. Grade auf dieser schmalen Kreisstraße hatte ich schon öfters Probleme mit Idioten, die völlig blind überholen und dabei mich und den Gegenverkehr gefährden.

Überholmanöver (264)

Am gleichen Nachmittag gab es dann tatsächlich mal eine Premiere: Ein Autofahrer entschuldigte sich per Geste für ein mehr als blödes (weil blindes) Überholen hinter einer nicht einsehbaren, leicht ansteigenden Rechtskurve auf der K 25 zwischen Hermersberg und Waldfischbach-Burgalben. Wegen doch auftauchendem Gegenverkehr musste er nämlich schnell wieder rüberziehen.

Überholmanöver (265)

Nicht entschuldigt hatte sich hingegen ein Fahrer eines roten Kipplasters, der in der Ortsdurchfahrt von Münchweiler mit bestenfalls 40 cm Abstand an mir vorbeirauschte. Vielleicht hatte er auch schon sein Feierabendbier intus…

Überholmanöver (266)

Nochmal „rot“ sah ich kurz hinter dem 30 km/h-Bereich in der Winzler Straße, als mich eine ältere Frau ohne jede Not in ihrem roten Golf mit auch nicht viel mehr Seitenabstand überholte.

„Radweg“ Rodalben – Biebermühle

Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis ich wirklich alle in der Südwestpfalz gelegenen Wegelchen hier im Blog dokumentiert habe. Ein Eck, welches ich auch so gut es geht vermeide, ist der „Radweg“ entlang der L 497 zwischen der Biebermühle und Rodalben. Hier hat man ja (vor allem von Pirmasens oder Petersberg kommend) seit einer Weile eine legale Alternative zwischen dem Asphaltwerk und der Horberg-Siedlung. Ich schreibe hier „Radweg“ auch bewusst in Anführungszeichen, weil es genau genommen seit geraumer Zeit keiner mehr ist. Zumindest von Rodalben in Richtung Biebermühle; dort gilt gem. § 2 (1) StVO Fahrbahnbenutzungspflicht. Umgekehrt muss man den dann linksseitigen Weg jedoch absurderweise noch benutzen, weil hinter der Einmündung der K 27 Richtung Donsieders noch ein Gemeinsamer Geh- und Radweg steht. „„Radweg“ Rodalben – Biebermühle“ weiterlesen

Trolle bei der Staatsanwaltschaft?

Ich hatte ja grade erst meine eigenen Erlebnisse mit der Staatsanwaltschaft bzw. Generalstaatsanwaltschaft, als ich eine strafrechtliche Aufarbeitung des schweren Glätteunfalls auf dem B-10-Radweg bei Wilgartswiesen vom 31. Januar für angebracht hielt. Ich bin aber nicht der einzige bloggende Radfahrer, der sich mit fadenscheinigen Begründungen wenig motivierter Staatsanwälte auseinandersetzen musste. Blogger-Kollege Natenom (aus dem Raum Pforzheim) traf im Rahmen zweier Anzeigen gegen Verkehrsteilnehmer, die ihn beim Überholen gefährdet und angehupt hatten, bei der zuständigen Staatsanwaltschaft sogar auf einen regelrechten Auto-Troll, dessen für einen Juristen völlig unsachliches und in jeder Hinsicht abenteuerliches Pamphlet einem förmlich die Kinnlade nach unten kippen lässt. Doch mehr hierzu in Natenoms Blog.

Sommerfest am Hugo-Ball

Als ich heute mal wieder die Lemberger Straße runterfuhr, testete ich mal aus, wie die Autofahrer reagieren, wenn man den alten, vermeintlichen „Schutzstreifen“ komplett rechts liegenlässt. Um dessen Entfernung ich ja schon beim 1. Gespräch mit der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde im Februar 2018 gebeten hatte. Irgendwie war da jedenfalls wohl eine übersinnliche Vorahnung im Spiel, denn als ich mich dem Hugo-Ball-Gymnasium annäherte, blieb mir sowieso keine andere Wahl, als mitten auf der Fahrbahn zu fahren. Denn dort herrschte mal wieder die totale Pirmasenser Park-Anarchie! „Sommerfest am Hugo-Ball“ weiterlesen

„Vorsicht! Extremes Gefälle!“

Im Beitrag zum „Radweg“ zwischen Saalstadt und Wallhalben hatte ich in einem Kommentar das obige Beitragsbild verlinkt, da es auch zwischen Saalstadt und Wallhalben zwei seltsame Hinweisschilder gibt. Eigentlich wollte ich dem (auch relativ jungen) HBR-Weg zwischen der Horbacher Mühle und Hermersberg schon vor einer Weile einen kurzen Beitrag widmen, bin aber bislang noch nicht dazu gekommen. Vermutlich hatte man hier auch Angst, gegen Denkmalschutzvorschriften zu verstoßen, wenn man das Radverkehr frei unter dem total vergammelten Verbot für Fahrzeuge aller Art samt Zusatzzeichen „Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei“ anbringt? „„Vorsicht! Extremes Gefälle!““ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 40)

In Kaiserslautern wird im Rahmen allgemeiner Kontrollen ein Handyradler erwischt. In Haßloch missachtet eine vom Parkplatz Ausfahrende den Vorrang einer Radfahrerin. Bei Deidesheim rast eine Autofahrerin nach dem Überholen von zwei Radfahrern frontal in den Gegenverkehr. In Kaiserslautern missachtet ein 15-jähriger Radfahrer die Vorfahrt einer 26-jährigen Radfahrerin. Ein 81-jähriger kollidiert bei Wachenheim während der Querung einer Landesstraße mit einem Pkw. In Edenkoben fährt ein 7-jähriger zwischen geparkten Autos auf die Fahrbahn und kollidiert ebenfalls mit einem Pkw. „Aus dem Polizeibericht (Teil 40)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 118)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (261)

Was war das für ein Temperatursturz vom 5. auf den 6. Juni: Am Tag zuvor noch 30 °C – und einen Tag später kaum noch 15 °C! Da es aber bei grauem Himmel relativ windstill war, entschied ich mich spontan, endlich mal wieder eine Tour über 150 km zu machen – und auch teilweise mal Landstraßen zu befahren, die ich noch nie oder nur sehr selten unter die Räder nahm. Ein Anstieg, der mir damals während einer Runde durch die Nordpfalz richtig gut gefiel, war der von Olsbrücken zur Wörsbacher Höhe. Auf dem Weg dahin musste ich dann auch mein Rad durch die gesperrte OD von Hirschhorn mitten durch die Baustelle schieben; auch hier galt von der Beschilderung mal wieder „mitgefangen, mitgehangen„.

Jedenfalls quetschte sich der Fahrer eines BMW-SUV am Ortseingang von Olsbrücken mit äußerst dürftigem Seitenabstand an mir vorbei. Ich fuhr in den Moment mit ausreichendem Sicherheitsabstand an einem auf der Fahrbahn geparkten Auto vorbei.

Geschwindigkeit (28)

Es ging quasi einmal in einem weiten Bogen um Kaiserslautern herum. In Enkenbach-Alsenborn war ich auch schon eine kleine Ewigkeit nicht mehr. Bei der Durchfahrt der mit 30 km/h beschilderten Marktstraße überholte mich wieder ein SUV-Fahrer, obwohl ich selber 31 km/h auf dem Tacho hatte. An der folgenden roten Ampel an der Kreuzung zur Hauptstraße fuhr ich dann wieder rechts an dem Witzbold vorbei.

Überholmanöver (262)

Es ging über Hochspeyer und die B 48 wieder hinein in den schönen Pfälzerwald. Im kurvigen Bereich vor der Einmündung zum Stüterhof überholte mich (Blick aus der Gegenrichtung) ein Autofahrer mit Kölner Kennzeichen mit äußerst dürftigem Seitenabstand. Die beiden ihm Folgenden hielten zwar mehr Abstand, ignorierten aber ebenfalls die durchgezogene Mittellinie.

Hupen (86)

Wieder in den heimatlichen Gefilden angekommen, wurde ich im Anstieg über die Bärenhalde zwischen Rodalben und Pirmasens bei der Vorbeifahrt aus einem roten Auto heraus angehupt. Warum auch immer.

Rotlicht (60)

Als ich an der Parkbräu-Kreuzung grade bei Grün losfahren wollte, bemerkte ich, wie von links allen Ernstes ein junger Mann auf seinem Fahrrad noch schnell vom Gehweg aus die Kreuzung von links nach rechts querte. Er hatte dabei auch noch sein „Smartphone“ zwischen dem Kinn und seiner Schulter eingeklemmt, weil er scheinbar ein unaufschiebbares Gespräch führen musste.

Gentlemen (34 + 35)

Die relativ schmale K 27 zwischen der Biebermühle und Donsieders wird wohl auch wegen der immer noch andauernden Vollsperrung der L 498 seit geraumer Zeit stärker befahren als üblich. Dabei werde ich auch immer wieder vor oder in unübersichtlichen Kurven überholt. Am 7. Juni ließ ich dann ein älteres Ehepaar an der Einmündung eines Forstwegs vorbeifahren. Sie bedankten sich beide per Handzeichen.

Ebenfalls bedankt hatte sich eine Rentnerin, die mich ebenfalls im kurvigen Bereich auf der ehemaligen Kreisstraße von Rodalben hinauf auf den Klinkenberg nicht überholen wollte. Ich fuhr kurz nach links in eine Grundstückszufahrt.

Gespräche (28)

Ich hielt auf der „Alten Landstraße“ bei Lemberg für ein Päuschen kurz an. Dabei bemerkte ich, wie eine Autofahrerin neben mir anhielt. Sie schien sich wegen des schmalen Ausbauzustandes unsicher zu sein – und fragte dann: „Ist das eine Straße?“ Logisch. Ich vermute mal, sie hatte die Befürchtung, dass sie ein Verbot für Fahrzeuge aller Art übersehen haben könnte. Aber ja, die „Alte Landstraße“ darf man von Lemberg aus ohne Einschränkungen in Richtung Pirmasens befahren. In der Gegenrichtung ist das leider auch Radfahrern immer noch untersagt, weil die Pirmasenser Verwaltung es nicht für nötig hält, die unzähligen mit Verbot für Fahrzeuge aller Art beschilderten Anliegerstraßen im Stadtgebiet endlich für Radfahrer freizugeben.

Gehweg-E-Biker (78)

Gegen Ende der Tour frischte der kalte Wind ordentlich auf. Ich hatte ordentlich zu kämpfen, als ich die Blocksbergstraße in Richtung Winzeln befuhr. Dabei kam genau in dem Moment ein Mann auf seinem E-Bike auf dem Gehweg aus der Straße „Im Erlenteich“ angerauscht und fuhr anschließend natürlich parallel zu mir auf dem freigegebenen Gehweg weiter. Mit 20 bis 25 km/h. Er schien sich auch was drauf einzubilden, dass er schneller unterwegs war als ich… Später begegnete er mir noch einmal in Winzeln, wo er weiter mit einem Affenzahn über den Offroad-Radweg Richtung Gersbach rauschte.

Blocksbergstraße stadtauswärts

Zweibrücker Grüne wollen Radwege

Im Pfälzischen Merkur erschien am 5. Juni ein Artikel zu einer Radtour der Zweibrücker Grünen durch die Rosenstadt. Dabei waren die Damen und Herren bspw. in der Hofenfelsstraße auch auf für Radfahrer freigegebenen Gehwegen unterwegs. Ein sehr schmaler, rosafarbener Pflasterstreifen lässt erahnen, dass das früher sogar allen Ernstes ein benutzungpflichtiges Handtuch war. Allerdings interpretieren die Teilnehmer der Tour dies weiterhin als „Radweg“, auch wenn es ausdrücklich keiner (mehr) ist. „Zweibrücker Grüne wollen Radwege“ weiterlesen

Mit „Rückenwind“ über Schotterpisten

Vor ziemlich genau 4 Jahren wurde der grenzüberschreitende „Rückenwind“-Radweg von Pirmasens nach Bitche (bzw. weiter nach St.-Louis-les-Bitche) freigegeben. Auf deutscher Seite bestand die Einrichtung dieses „Radwegs“ im Grunde allerdings nur aus dem Aufstellen von Wegweisern – und Werbung. Die gesamte Strecke auf deutschem Gebiet verläuft fast ausschließlich auf bereits vorhanden Wirtschaftswegen. Vier Abschnitte sind auch teilweise nur geschottert – und wurden auch für diesen „Radweg“ nicht asphaltiert. Im Bitscherland gab man sich jedoch richtig Mühe und stellte im Hornbachtal einen komplett neuen, teils baulich sehr aufwändigen (u. a. mit einer langen Holzbrücke bei Bousseviller), echten und durchgehend asphaltierten Radweg zwischen Waldhouse und Bitche her. „Mit „Rückenwind“ über Schotterpisten“ weiterlesen