Coronoia: Notbremse

Die Spin-Doktoren im Führerinnenbunker haben da bei der Schaffung ihrer neuesten Propaganda-Worthülse wohl eine Sache nicht ganz verstanden:

Eine „Notbremse“ ist eine technische Vorrichtung, vor allem in gleisgebundenen Zügen und Triebwagen, die gerade nicht derjenige im Führerstand betätigt. Sondern die Fahrgäste! Beispielsweise, wenn die Person im Führerstand komplett den Verstand verloren hat und sich zur GröF*inAZ aufschwingt. Und den Zug samt seiner Insassen mit einer immer größeren Geschwindigkeit in einen Sackbahnhof steuert.

Also: Lasst uns die Notbremse ziehen! Und dieses Hochverrat und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehende, korrupte Pack aus dem Führerstand jagen! „Coronoia: Notbremse“ weiterlesen

Beschluss 2 F 192/21 des AG Weilheim vom 13.04.2021

(…) Es muss jedoch allen, die den Beschluss und insbesondere die Ausführungen des Sachverständigen Kuhbandner kennen, klar sein, dass jeder, der ein Kind entgegen dessen Willen über einen längeren Zeitraum zwingt, eine Maske zu tragen, eine Gefährdung dessen Wohls verursacht und damit ohne rechtfertigenden Grund in dessen Rechte eingreift. Auch ohne dass deshalb jedes Mal ein Verfahren gem. § 1666 BGB gegen diese Personen eingeleitet werden müsste, sind diese Personen gehalten, die Rechte der Kinder zu respektieren und gebietet es der Schutz aller betroffenen Schüler, dass diese nicht zum Tragen der Maske gezwungen werden dürfen. Ein Schulleiter oder Lehrer, der dies in Kenntnis der damit verbundenen Gefahren dennoch tut, wird sich in dem Fall, dass die Gefährdung eine tatsächliche Schädigung des betroffenen Kindes zur Folge hat, nicht darauf berufen können, er habe die Gefahr nicht gekannt oder sei durch irgendeine Infektionsschutzverordnung oder ein Hygienekonzept hierzu gezwungen gewesen.

Das AG Weilheim (pdf) winkt hier m. E. ganz freundlich u. a. mit dem §-171- und §-225-StGB-Zaunpfahl. Via Tichys Einblick.

Coronoia: Föderalismus

In seiner Rede zur Auflösung des Bundestages und zur Ausschreibung der Neuwahl seiner Abgeordneten erklärte Horst Köhler am 21. Juli 2005 ein Grundprinzip der Verfassung zumindest in seiner konkreten Ausprägung, das bewährte Institutionengefüge und die vertikale Gewaltenteilung der Bundesrepublik kurzerhand für antiquiert: „Die föderale Ordnung ist überholt.“ Bisher war der Föderalismus ein institutionelles Hindernis für radikale Reformen des Neoliberalismus, das zu überwinden sich die Bertelsmann Stiftung, der „Konvent für Deutschland“ mit Hans-Olaf Henkel und Altbundespräsident Roman Herzog sowie andere Lobbygruppen seit längerem als Ziel ihrer Bemühungen gesetzt hatten.

Christoph Butterwegge, Nachdenkseiten, 27.07.2007. „Coronoia: Föderalismus“ weiterlesen

Coronoia: Ein Appell von Beate Bahner

(…) Deutschland, wach endlich auf! Dies ist der größte Staatsstreich, den du seit Kriegsende erlebt hast. Dies ist die Beendigung all deiner Freiheiten. Die komplette Vernichtung deiner Rechte. Und die endgültige Beseitigung deiner Demokratie. Deutschland, klapp endlich dein Corona-Märchenbuch zu – und wach auf! Lies – aber ganz schnell – George Orwell’s „1984“. Lies „Schöne Neue Welt“ von Aldous Huxley. Und finde vor allem heraus, wer unsere Qualitätsmedien finanziert, die dich seit einem Jahr informieren. Deutschland, ab nächster Woche ist dein bisheriges, freies, geistiges, sportliches, gesellschaftliches, kulturelles und wirtschaftliches Leben für immer vorbei. (…)

Rechtsanwältin Beate Bahner zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes durch Regierung Merkel. „Coronoia: Ein Appell von Beate Bahner“ weiterlesen

Beschluss 9 F 148/21 des AG Weimar vom 08.04.2021

Dieses Ergebnis nur als unverhältnismäßig zu bezeichnen, wäre eine völlig unzureichende Beschreibung. Vielmehr zeigt sich, dass der diesen Bereich regulierende Landesverordnungsgeber in eine Tatsachenferne geraten ist, die historisch anmutende Ausmaße angenommen hat.

Der Beschluss zum Download (pdf). „Beschluss 9 F 148/21 des AG Weimar vom 08.04.2021“ weiterlesen

Coronoia: Sharin Baratheon

Ich muss gestehen, dass ich die Zeiten vermisse, in denen man sich noch über das vollkommen grottig geschriebene Ende einer einst grandios gestarteten Serie so richtig schön aufregen konnte. Der GoT-Hype hatte mich sogar erst relativ spät, mit Beginn der fünften Staffel erfasst. Im Grunde könnte man auch aus dem „Lied von Eis und Feuer“ (die Bücher habe ich nicht gelesen) die ein oder andere Parallele zur Coronoia herausarbeiten; vor allem was die politischen Ränkespiele, das Spiel mit dem Feuer, Folter, eine unbekannte Bedrohung oder religiösen Wahn betrifft. Dazu zählt auch, wie – Achtung, Spoiler! – vermeintlich gutherzige Königinnen (nebenbei ohne rechtmäßigen Anspruch auf den Thron) am Ende komplett durchknallen – und zwecks eines totalitären Neuanfangs mit ihrem Drachen wirklich alles bis auf die Grundmauern niederbrennen; Alte und Kinder inklusive. „Coronoia: Sharin Baratheon“ weiterlesen

Coronoia: Faschismusfestigungsgesetz

2. Nach § 28a wird folgender § 28b eingefügt:

„§ 28b [Bundesweit einheitliche Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) bei besonderem Infektionsgeschehen, Verordnungsermächtigung]

(1) Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Inzidenz im Sinne von § 28a Absatz 3 Satz 13 den Schwellenwert von 100, so gelten dort ab dem übernächsten Tag die folgenden Maßnahmen.

(…)

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes. „Coronoia: Faschismusfestigungsgesetz“ weiterlesen

Coronoia: Parallelen

(…) Regarding the parallels between now and the holocaust and what we should have learned. But people today don’t get good history lessons. And unfortunately, when people learn about the holocaust, they only learn about what happened after the final solution. Right, when the people are being burned and (…) the gas in the chambers, they learned about the horrors of the holocaust. But that’s not the education, that they really need to focused on. They need to focus on what happened before the final solution. When Hitler got power in the early 1930’s and took him several years, to consolidate his power and to, (…) can addition enough of the people, to make the final solution possible. That’s the time which we’re living today.

Rabbi Weissmann, 47. Sitzung des Corona-Ausschusses. „Coronoia: Parallelen“ weiterlesen

Corona-Ausschuss 45: Katy Pracher-Hilander

Die österreichische Wirtschaftspsychologin Katy Pracher-Hilander war am 9. April zu Gast in der 45. Sitzung des Corona-Ausschusses. Matthias Blohm hat hierzu auf seiner Internetseite ein Transkript erstellt, welches er mir freundlicherweise zur weiteren Verbreitung anbietet. Es handelt sich hierbei um eine von mir nicht korrigierte, lediglich in die bisher gewohnte Form gebrachte Fassung. Ebenfalls ein Dankeschön an den „Mehrdenker“, der sich ebenfalls die Mühe gemacht hatte, einen Großteil der Sitzung zu transkribieren. Falls jemand Transkripte erstellt – gebt mir vorher bescheid, damit sich niemand diese unheimlich anstrengende Arbeit doppelt machen muss. „Corona-Ausschuss 45: Katy Pracher-Hilander“ weiterlesen

Coronoia: Schweigespirale

Dass geistiges Vegetieren in einer gesellschaftlichen Parallelwelt zum Volkssport werden kann, hängt stark mit dem Herdentrieb zusammen: Nach der Theorie der Schweigespirale der Wahlforscherin Elisabeth Noelle-Neumann möchte der deutsche Untertan, wenn er schon nicht zu den Gewinnern gehört, wenigstens in deren Fanblock sein. Wichtiger als die aktuelle Stärke ist dabei der Trend: Wessen Partei, Gruppe oder Meinung angeblich auf dem absteigenden Ast sitzt, hält aus Angst vor sozialer Isolation lieber die Klappe, während das vermeintlich aufstrebende Lager den Mund umso weiter aufreißt. Und hier kommen die Medien ins Spiel: Nichts ist leichter, als selbst die abwegigste Ansicht der kleinsten Minderheit als Mehrheitsmeinung hinzustellen.

Thomas Wieczorek, „Die verblödete Republik“ (2009). „Coronoia: Schweigespirale“ weiterlesen