Die Rheinpfalz zum Thema B-10-Radweg

Am vergangenen Donnerstag, dem 11. Januar erschien in der Rheinpfalz (Ausgabe Pirmasens) ein Artikel über das Thema B-10-Radweg. Jener wird – obwohl die parallele B 10 für Radfahrer per Zeichen 254 StVO gesperrt ist – im Winter weder geräumt noch gestreut. Was dazu führt, dass die wichtigste, unumfahrbare Verkehrsachse im Pfälzerwald für den Radverkehr nicht mehr benutzbar ist. Auch sonst ist der Weg regelm. stark verdreckt und bei Forstarbeiten wird auf die Sperrungen in keinster Weise vorab hingewiesen.

Die Rheinpfalz hat mir die Erlaubnis eingeräumt, den Artikel in meinem Blog zu veröffentlichen. Er kann als pdf (344 KB) hier heruntergeladen werden. „Die Rheinpfalz zum Thema B-10-Radweg“ weiterlesen

Auf Irrwegen nach Landstuhl

Die Frage, wie man von Ramstein-Miesenbach als Radfahrer eigentlich nach Landstuhl kommen soll, ist recht schwierig zu beantworten – denn die Fahrbahn dürfte er wegen eines östlich der L 363 gelegenen und (streckenweise) mit Zeichen 240 StVO beschilderten Sonderwegs eigentlich nicht benutzen. Eigentlich. Sonst bleibt vor allem dem zügig vorankommen wollenden Radfahrer aber auch keine wirklich andere Wahl – denn es führt in unmittelbarer Nähe kein alternativer Weg über die Landstuhl in zwei Hälften zerschneidende Kursbuchstrecke 670! Der einzige und zudem völlig legale Weg über die Bahnbrücke im Zuge der L 363 wird jedoch durch die Blaubeschilderung systematisch abgeschnitten. Dies ist jedoch nicht statthaft. Aber mehr dazu später! „Auf Irrwegen nach Landstuhl“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 9)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (12)

Am 2. Januar befuhr ich von der Exerzierplatzstraße kommend die Schlossstraße in Pirmasens Richtung Süden. Auf Höhe des Exerzierplatzes überholte mich ein zuvor an der Ampel noch hinter mir wartender, laut röhrender Mini – und nutzte dafür mal eben die komplette Linksabbiegespur der Gegenfahrbahn – trotz Gegenverkehrs auf der Gradeausspur…! 😯 Immerhin hat er so den Sicherheitsabstand vorbildlich eingehalten! 🙄 Viel gebracht hat ihm sein fragwürdiges Manöver nicht – zeigte doch die folgende Ampel an der Einmündung Christiansgasse Rot. Und jene zeigte immer noch Rot, als ich gem. § 5 (8) StVO wieder an ihm (und seinen Vordermännern) rechts vorbei zur Haltelinie fuhr. 😛

Gehweg- und Geisterradler (5)

Ein paar Meter weiter beobachtete ich kurz darauf in der Friedhofstraße an der Ampel-Einmündung Darmstädter Straße (nach Norden eine Zeichen 267 StVO) einen älteren Radfahrer auf dem linken Gehweg (immerhin recht vorsichtig…) die steile Straße herunterfahren – um sich anschließend ums durch eine hohe Mauer uneinsehbare Eck zu winden. Anschließend radelte er konsequent auf dem linken Gehweg der Friedhofstraße weiter. Evtl. hat er dabei auch einen Rotlichtverstoß begangen, da die Ampel in meine Fahrtrichtung schon einen kurzen Moment später auf Grün umsprang.

Hupen (10)

Mit Busfahrern habe ich bislang eigentlich noch nie größere Probleme gehabt. Die, die hier in der Region im ÖPNV eingesetzt werden, nehmen in aller Regel Rücksicht und fallen auch sonst nicht durch fragwürdige Fahrmanöver auf. Auch kann ich mich generell nicht daran erinnern, dass mich überhaupt jemals ein Busfahrer angehupt hätte.

Am Nachmittag des 9. Januar (kurz nach 16 Uhr) war es dann aber tatsächlich mal soweit! Ich war auf der L 486 (eine fürs Hupen offenbar prädestinierte Straße…) zwischen Salzwoog und Lemberg mit dem Rennrad unterwegs. Etwa 300 Meter hinter der Abzweigung der L 487, Ausgangs der langgezogenen Rechtskurve höre ich von hinten einen Bus (Regio-Linie 250 von Dahn nach Pirmasens) recht schnell herankommen. Dieser beginnt kurz zu hupen – und macht dies gleich noch einmal bei der Vorbeifahrt. Der Fahrer zeigt mit dem ausgestreckten Arm nach rechts. Was da sein oder was die Geste bedeuten soll…!? 😯 Keine Ahnung…! Einen (benutzungspflichtigen) Radweg gibt es hier übrigens weit und breit keinen.

Zu der Zeit, als man den berüchtigten Schotter-Waldweg (Nr. 1) weiter westlich fertiggestellt hatte, wurde auch mit dem Gedanken gespielt, die „Lücke“ mit einem eigenständigen Weg über vorhandene Forstwege zwischen Einmündung Storrbachtal und Salzwoog (L 487) zu schließen. Dort existieren auch bereits zwei kürzere „Stummelchen“. Aber den (alles andere als direkt – und hinterm Salzwooger Teufelstisch verlaufenden) Forstweg hat man bis heute weder asphaltiert noch freigegeben. Von neueren Planungen hab ich auch lange nix mehr gehört.

Ich hab jedenfalls mal per e-mail bei der Queichtal-Nahverkehrsgesellschaft nachgefragt, was das sollte. Ich bin gespannt, ob ich eine Antwort erhalte!

Gepöbel (2)

Ich wurde zwar nicht erneut angehupt, als ich ein paar km weiter den Schlussanstieg von Lemberg hinauf nach Pirmasens („Sengelsberg“) in Angriff nahm. Der Unmut darüber, dass ich im Feierabendverkehr nicht den am rechten Fahrbahnrand verlaufenden Hochbord-Gehweg benutzte, entlud sich jedoch in Form unverständlichen Gemotzes aus dem offenen rechten Seitenfenster eines Autos (an dritter Position der Kolonne) mit Wormser Kennzeichen. Ich schrie dann kurz hinterher „Das ist ein Gehweg!“ 🙄 Ansonsten waren verhältnismäßig viele Autofahrer sehr rücksichtsvoll; ich hatte grade im unteren Bereich mindestens vier einzelne Autos hinter mir, die immer artig warteten, bis ein gefahrfreies Überholen möglich war (was den Drängler wohl zusätzlich genervt hat). Sonst wird man auf diesem Teilstück gerne auch mal förmlich „rasiert“.

Wobei ich was das Überholen angeht ja auch schon recht abgestumpft bin; es kann auch mich irgendwann nerven, wenn mir ein brummendes Etwas zu lange überängstlich hinterherzockelt.

Nun denn. Ich gestehe 😉 – auch ich benutze zumindest hin und wieder mit dem MTB auf dem letzten (geradlinigen) Abschnitt den (in aller Regel) leeren Hochbord-Gehweg, um dem motorisierten Verkehr nicht zu sehr auf die Nerven zu gehen. Aber grade auch nur dann, wenn ich von unten sehe, dass kein Fußgänger unterwegs ist; kommt doch noch nachträglich einer von oben, hüpfe ich halt schnell auf die Fahrbahn.

Da dort eben recht wenig Fußgängerverkehr herrscht und die durchschnittliche Steigung immerhin 5,6 % auf knapp über 2 km beträgt, habe ich den StVB Südwestpfalz und Pirmasens schon vor Monaten vorgeschlagen, diesen Weg in Fahrtrichtung Pirmasens für Radfahrer per Zeichen 239 StVO  freizugeben. Getan hat sich aber noch nix.

Etwas weiter südlich gäbe es auch eine einigermaßen parallele Alternative über die „Alte Landstraße“. Jene ist auch HBR-Beschildert. Allerdings sind auch diese Wege für Radfahrer wegen des üblichen Zeichen 250 StVO nicht freigegeben. 😉 Und der Belag ist dann doch stellenweise etwas arg rumplig; mit dem Rennrad eigentlich nur berghoch einigermaßen sicher befahrbar.

PKW auf Abwegen in Zweibrücken

Eine doch recht amüsante Pressemeldung der Polizeiinspektion Zweibrücken vom 5. Januar 2017:

Am Donnerstag meldete sich um 19:15 Uhr eine 62-jährige Pkw-Fahrerin bei der Polizei und teilte mit, dass sie sich in der Oberen Himmelsbergstraße festgefahren habe. Durch eine Streife konnte vor Ort festgestellt werden, dass die Frau mit ihrem Kleinwagen von der Oberen Himmelsbergstraße widerrechtlich auf den dortigen Fuß-/Radweg aufgefahren war. Nachdem sie dort die Fußgängerunterführung an der Steinhauser Straße durchfahren hatte, blieb sie schließlich aufgrund der geringen Breite des Weges an einem Steigungsstück im Kurvenbereich stecken. Sachschaden entstand glücklicherweise nicht. Allerdings konnte der Pkw aus dieser misslichen Lage nur noch mittels Kranwagen geborgen und auf die angrenzende Steinhauser Straße gesetzt werden.

Quelle: Presseportal Blaulicht

Ergänzt noch durch diese Meldung:

Als Nachtrag zum Bericht anbei ein Lichtbild zum „Pkw auf Abwegen“. Der Pkw konnte auf dem schmalen Weg, der nur ca. 20cm breiter ist als der Pkw selbst, nicht weiter durch die enge Kurve gefahren werden. Letztendlich musste der Pkw vom Abschleppdienst geborgen werden.

Quelle: Presseportal Blaulicht

Und beim dritten Versuch klappte es sogar mit dem Foto! 😉

hier nochmal, jetzt hoffentlich mit Lichtbild zum „Pkw auf Abwegen“

Quelle: Presseportal Blaulicht

Es handelt sich um diesen Abschnitt hier, meiner Erinnerung nach in beide Richtungen mit Zeichen 240 StVO (in dem Falle als nichtbenutzungspflichtiges Angebot, allerdings nicht für Kleinwagenfahrer…) beschildert. An der Spitzkehre war dann endgültig Schluss! 😀

Alle reden vom Wetter…

…wir nicht! War der Werbeslogan der Bundesbahn im Jahre 1966. Nun, die Bundesbahn gibt es schon lange nicht mehr, sie wurde bekanntermaßen teilprivatisiert, zerschlagen und in unzählige „betriebswirtschaftlich“ geführte Kapitalgesellschaften aufgeteilt. Der Bund ist zwar immer noch formal Eigentümer der „Bahn AG“ – was dies aber unter neoliberalen Prämissen wert ist, kann man seit Jahrzehnten überall beobachten… 🙁

Das Beitragsbild zeigt übrigens den AVG-Esslinger während eines Gewitterregens im dichten Wald zwischen Dahn und Hinterweidenthal. „Alle reden vom Wetter…“ weiterlesen

Ein Leitfaden für indirekte Fahrbahnverbote

Einer der ersten benutzungspflichtigen Sonderwege, den ich im Rahmen meines Widerstands gegen blaue Schilder bei der zuständigen Kreisverwaltung Kaiserslautern bemängelt habe, ist jener entlang der L 363 im Queidersbachtal; dem „Tal der Blauen Schilder„, in welchem man fast durchgängig von der Fahrbahn verbannt wird. Damals habe ich auf der Webseite des Kreises nur nach der e-mail-Adresse der zuständigen Behörde gesucht. Als ich zuletzt wieder vorbeisurfte, fiel mir dann auch auf, dass die Webseite durchaus auch interessante Inhalte zu bieten hat. Etwas erschreckend verlief das Querlesen des umfangreichen „Leitfadens für den Alltagsradverkehr“, Stand März 2013. „Ein Leitfaden für indirekte Fahrbahnverbote“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 8)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gentlemen (4)

Am 20. Dezember stand ich in Waldfischbach-Burgalben ein ganzes Weilchen am Zeichen 206 StVO am Ende der Höheinöder Str., um nach links in die Hauptstraße einzubiegen. Obwohl der von rechts kommende Autofahrer in die gleiche Richtung wie ich wollte (und mich dann ja ein Stück vor sich herfahren hätte), verzichtete er auf seine Vorfahrt und ließ mich rausfahren. 🙂

Gehweg- und Geisterradler (4)

Am 23. Dezember ging es nach längerer Zeit mal wieder Richtung Bliesgau. Der überwiegende Radverkehr verläuft auf dieser Relation auf dem Glan-Blies-Weg, hier auf der ehemaligen Trasse der Bliestalbahn. Wer aber z. B. den relativ neuen REWE-Markt am südwestlichen Ortsausgang von Gersheim erreichen will, muss dann halt auf dem Abschnitt die Landstraße benutzen. An der L 105 zwischen Gersheim und Reinheim befindet sich auf der Nordseite ein saarlandtypischer „Seitenstreifenradweg“, die Leitpfosten stehen direkt rechts des Breitstrichs. Zwischen Gersheim und Reinheim ist der schmale Streifen (dürften definitiv keine 2 Meter sein…) 🙄 per Zeichen 240 StVO benutzungspflichtig. In der Gegenrichtung verdeutlicht am Ortsausgang von Reinheim gar ein Zeichen 239 StVO ausdrücklich, dass dieser Weg nicht mit dem Rad befahren werden darf. Tja, etwa 200 Meter vor dem Ortseingang von Reinheim kam mir dann aber trotzdem ein älterer Herr radelnd entgegen. 😐 Ich wich dann auf die Fahrbahn aus und merkte mit kritisch-freundlicher Miene 🙂 und einer mehrfach mit dem Daumen nach links zeigenden linken Hand, dass der gute Mann da eigentlich nicht hingehört. Das war ihm wohl auch völlig bewusst, hob er doch immerhin entschuldigend und demütig blickend eine Hand in die Höhe…

Hunde auf Radwegen (1)

Ein weiterer Grund, warum ich auch an und für sich brauchbare eigenständige Radwege relativ ungerne befahre, sind dort immer wieder herumspazierende Herrchen und Frauchen mit ihren oftmals nicht angeleinten Hunden. So auch am Nachmittag des 24. Dezember auf dem der B 270 folgenden Radweg zwischen Schopp und Geiselberger Mühle in Höhe des Neuhofs. Ich holte dabei ein Ehepaar ein, welches dort mit zwei unangeleinten Hunden unterwegs war und musste erstmal auf mich aufmerksam machen. Beide Wauwaus wurden dann von den immerhin freundlich grüßenden Haltern am Halsband gehalten. Beim Vorbeifahren knurrte einer der beiden – und sprang mir dann, als ich schon etwa 25 Meter weiter war, für einen Moment bellend hinterher… 🙄 Zwischen Steinalben und Waldfischbach begegneten mir dann nochmal je zwei Paare mit ihren (allerdings braven) Hunden.

Überholmanöver (11)

Am 25. Dezember befuhr ich wieder mal die B 270 von Pirmasens Richtung Biebermühle. Zwei ansonsten völlig leere Fahrbahnen reichten dem Witzbold, der mich Ausgangs der zweiten Einkerbung mit kaum mehr einem halben Meter Abstand überholte und dabei auch noch regelrecht schnitt, offenbar auch nicht aus…! 🙄 😡

Hupen (9) und Parken (3)

Interessante Kombination. 😉 Und die geht so: Am Vormittag des 29. Dezember befuhr ich mit dem Rennrad die L 486 zwischen Lemberg und Abzweig Langmühle (K 37). Es gibt dort bekanntermaßen einen ziemlich vermurksten Sonderweg (werde ihn bei Gelegenheit noch dokumentieren). Angehupt wird man als Radfahrer auf dieser Landstraße immer wieder mal. Dort steht jedenfalls nur ein einzelnes Zeichen 240 StVO auf der linken Seite – und dies auch nur längs zur Fahrbahn; allerdings noch mit einem darauf zeigenden Vorwegweiser. Der Radfahrer soll dort (theoretisch) u. a. auf weniger als 300 Metern zwei Mal die Fahrbahn queren – und bei etwa 6 % Gefälle dem radelnden und zu Fuß gehenden Gegenverkehr auf einem nicht grade überdurchschnittlich breiten Weg förmlich entgegenfliegen… 🙄 Allerdings wird das Blauschild nach dem Seitenwechsel hinter der Querungshilfe auf der anderen Seite nicht wiederholt – und damit hat sich eine Benutzungspflicht meiner Ansicht nach erledigt. Zumal die Benutzung des Wegs wegen der regelm. starken Verschmutzungen durch Laub, Äste und sonstigen von der Fahrbahn gespülten Dreck sowieso die meiste Zeit unzumutbar ist.

Nun denn; ich war schon (ca. 40 km/h fahrend) etwa 100 Meter vor der Einmündung der K 37 nach Langmühle, als aus dem Wagen eines älteren Ehepaars hinter mir zwei Mal kurz die Hupe ertönte. Man ließ sich dabei auch nicht von der Tatsache beeindrucken, dass mitten auf dem (auch etwas mehr als 5 Meter von der Fahrbahn entfernten) Sonderweg ein Fahrzeug der örtlichen Wasserwerke parkte, weil zwei Mitarbeiter dort etwas zu erledigen hatten.

Hinter der Einmündung fuhr der alte Herr dann an mir vorbei und zeigte oberlehrerhaft mit dem Finger nach rechts! 🙄 Sorry, aber: viel zu spät…! 😛 Dieser lächerliche, lange Jahre mit Zeichen 240 StVO beschilderte, nur geschotterte Forstweg war ja der Allererste, der aufgrund meiner Einwände zu Zeichen 250 StVO  (+ Forstwirtschaftl. Verkehr) umbeschildert wurde. 😎


FROHES NEUES! 🙂

Weniger Blau im Trifelsland

Der Kreis Südliche Weinstraße blieb bislang weitestgehend von meinem Kreuzzug gegen Blauschilder verschont. 👿 :mrgreen: Lediglich die Verbandsgemeindeverwaltung Bad Bergzabern bekam von mir im Juni per e-mail einen Hinweis, dass entlang der B 427 im Stadtgebiet der Kurstadt am Tor zum Pfälzerwald die Beschilderung nicht mehr so ganz den geltenden Richtlinien und Gesetzen entspricht. Woraufhin diese die Schilder recht zügig entfernte! 🙂

Ende September ging dann die zweite Beschwerde raus; dieses Mal an die Abteilung Sicherheit, Ordnung und Verkehr der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße. Ich monierte den mit mehreren Zeichen 240 StVO beschilderten und auch gegenläufig benutzungspflichtigen Weg entlang der L 494 zwischen Völkersweiler und Gossersweiler-Stein. Das Beitragsbild zeigt den Blick vom Rötzenfels auf einen Teil von Gossersweiler und das dahinterliegende Völkersweiler. Man teilte mir mit, dass für den Radweg zwar eigentlich die Verbandsgemeinde Annweiler zuständig sei, man diesen Fall aber auch von der Kreisverwaltung her überprüfen wolle. „Weniger Blau im Trifelsland“ weiterlesen

„Verkraftfahrstraßierung“…

…ist eine auf meinem Mist gewachsene Wortschöpfung, um die vor allem mittels Anlage dann auch meist per Zeichen 240 StVO benutzungspflichtiger Sonderwege stetig zunehmende Sperrung von Fahrbahnen im Zuge völlig durchschnittlicher Kreis-, Landes- und Bundesstraßen vor allem außerorts für Radfahrer zu beschreiben. Auf Zeichen 331-1 StVO dürfen Radfahrer bekanntermaßen aus Sicherheitsgründen nicht drauf. Man versucht aber eben zunehmend mit der gleichen Begründung, Radfahrer auch von Nicht-Kraftfahrstraßen zu verbannen! „„Verkraftfahrstraßierung“…“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 7)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (9)

Tja, irgendwie schalten bei vorhandenen „Schutzstreifen“ einige Autofahrer wirklich ihr Hirn aus! 🙄 Denn am Abend des 6. Dezember ist es mir zum nun schon dritten Mal(!) passiert, dass ich in Pirmasens von der Arnulfstraße kommend während der Einfahrt(!) in den Kreisel der Winzler Straße von einem Autofahrer überholt und regelrecht geschnitten wurde; der Abstand betrug geschätzte 30 Zentimeter; ich musste gar bremsen. Man könnte es daher auch schon als Nötigung betrachten; ich rief ihm dann auch wenig schmeichelhafte Worte hinterher…! 😡 Der „Schutzstreifen“ endet wenige Meter vor dem Kreisel – aber dort wird die Fahrbahn eben auch insgesamt deutlich schmäler. Was den ein oder anderen überholenden Autofahrer auf „seiner Spur“ aber auch nicht daran hindert, einen Radfahrer durch riskantes Überholen zu gefährden!

Hupen (8)

Am Nachmittag des 12. Dezember befuhr ich mal wieder den vierspurigen Abschnitt der B 270 zwischen der Einmündung der K 17 nach Petersberg und Pirmasens. Ein Stück vor der letzten „Kerbe“ (Am Hollerbrunn) hupte mich von hinten vor dem Überholen auf völlig leerer Straße ein älteres Ehepaar aus Landau an. Interessanterweise kommen grade außerorts die „Huper“ meist selber von auswärts…! :mrgreen: Man war wohl einmal mehr der irrigen Annahme, ich dürfe auf dieser (baulich den Eindruck einer Zeichen 331-1 StVO erweckenden) Bundesstraße mit dem Rad nicht fahren. 🙄 Darf ich eben wohl…! 😛

Überholmanöver (10)

Irgendwie hatte der Fahrer des weißen VW wohl gepennt, als er am Vormittag des 14. Dezember in der unteren Zepplinstraße nur mit etwa einem halben Meter Abstand an mir vorbeigefahren ist. Die Stelle ist eigentlich sehr übersichtlich, die Fahrbahn breit und es war weit und breit kein Gegenverkehr in Sicht… 🙄

Parken (2)

Eigentlich müsste ich mich ja beim Fahrer des Transporters aus dem Kreis Sankt Wendel bedanken, dass ich am Nachmittag des 19. Dezembers mal einen perfekten Grund hatte, am Beginn des mit Zeichen 240 StVO beschilderten Weges an der Einmündung „Am Gottelsberg“ einfach auf der Fahrbahn zu bleiben und mir somit das kleine Zeichen 205 StVO sowie die unstetige und damit nicht ungefährliche Einmündung an der L 600 zu ersparen. Hatte er sein breites Gefährt doch direkt am Beginn mittig auf diesem Weg abgestellt… 😀

Gegenverkehr auf Radwegen (1)

Am Abend des 20. Dezember befuhr ich in der Dunkelheit den gegenläufig per Zeichen 240 StVO beschilderten und ebenfalls unbeleuchteten Landwirtschaftsweg entlang der K 6 zwischen Winzeln und Gersbach. In Höhe des „Einsiedlerhäuschens“ bemerkte ich einen mir ebenfalls mit Licht entgegenkommenden Radfahrer. Jener fuhr aber in der leichten Verschwenkung weiter ziemlich stur in der Mitte, weshalb ich bei der Passage teilweise nach rechts in die in den Weg wachsenden Hecken ausweichen musste… 🙄 😡